Dinge, die keinen eigenen Thread verdienen


Wobei auch Reyes inzwischen mehr Schaumstoffhandschuhe produziert/verkauft als Rosshaarhandschuhe. Handschuhe mit Rosshaar-Füllung sind im Grunde ein Nischenprodukt, nicht lange haltbar und wirtschaftlich in der Breite eher unrentabel geworden für die Hersteller. Irgendwann entscheiden dann einfach Kosten/Nutzen/Gewinn sowie "Sicherheit" das Ganze, zumal man die Rosshaarhandschuhe eigentlich nur im Ring als absolute Wettkampfhandschuhe benutzen kann, alles andere wäre weitgehend sinnbefreit. Aber selbst Rosshaarhandschuhe bestehen inzwischen aus Schaumstoffanteilen. 100% Rosshaar wie früher z.B. die Berg Boxhandschuhe gibts eh keine mehr, meines Wissens nach.
 
Ich poste den Link mal hier rein:

Ein Junge der so gut zuhören kann ist heute doch eher selten.

Scheint auch ein guter Trainer zu sein, der Cedric.

Ganz klare Kommunikation.

 
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Ein Junge der so gut zuhören kann ist heute doch eher selten.

Scheint auch ein guter Trainer zu sein, der Cedric.

Ganz klare Kommunikation.


Guter Mann, aber diese Art zu boxen funktioniert auf weltklasse Niveau nicht mehr so richtig. Das ist das amerikanische Shell Boxing. Die Philly Shell ist fast schon komplett überholt, deshalb haben die Amerikaner ein Model mit einer mit einer halb Guard etabliert und Slip'n Slide mit integriert.

Das wird hier gut präsentiert. Das Problem bei dieser Art des Boxens ist, das man etwas zu statisch ist, komplett reactive agieren muss und damit vollständig in die Abhängigkeit der Handlungseffizienz des Gegners gerät.

Die Usbeken haben das Model des Slip'n Slide perfektioniert. Die haben das Boxsport Modell der Russen, mit einer reaktiven und offensiv ausgerichteten Abwehr genommen und mit dem westlichen slip'n Slide und Rollng Out of Range verbunden. Die Beinarbeit und das Bewegen auf den Fußballen um schnell in und out zu gehen ist biblisches Gesetzt.

Der Jab hat hierbei mehrere Funktionen und wird zum öfnen der Guard lang und loose geschlagen, während bei einem Angriff des Gegners der Jab lang, stiff und hart bleibt. Das Checken mit beiden Armen wird durch die Mobilität vereinfacht.

Sieht man sich den besten Ami der letzten 100 Jahre am, Bud Crawford, erkennt man bei ihm ganz klar die Mischung aus ost europäischen und amerikanischen Boxen. Z.B. das Arbeiten mit dem Jab und die Fußarbeit.
Die Osteuropäer haben auẞerdem eine Technik beim Clinchen etwickelt, bei dem der Gegner sich selbst wehtut wenn dieser im Gedränge Schlagen will. Deshalb sieht man im modernen Boxen auch so selten Boxer aus dem Osten, die in ihren Fights clinchen. Die Gegner haben einfach keinen Bock drauf.

Unterandem deswegen sind die Amis generell auch nicht mehr das non plus ultra im Boxsport. Ihr Boxen ist etwas aus der Zeit gefallen und bis auf ganz wenige super Boxer wie Stevenson und O'Shaquie Foster, Boxen nur noch sehr wenige amerikanische Boxer, den klassischen amerikanischen Stil, auf Weltniveau. Da ganz oben stehen nicht umsonst im Allgemeinen die ehemaligen Sowjets die Japaner, die Latinos, die Briten und teilweise die Amerikaner die den Mexican Style Boxen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Interessant wäre vielleicht: diese ganzen o.g. Arten/Vermischungen/Stile uä. (er)lernen die meisten Boxer inzwischen in Mehrheit bereits im Olympischen Boxen, ab einem gewissen Leistungslevel ua. bedingt durch viele unterschiedliche Trainer, länderübergreifendes Training, internationale Wettkämpfe usw.
 
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