Formel 1 Saison 2026 - Cockpits, Strecken, Regeln, Technik, Gerüchte, Rennen


Oha Ocon wurde kurzfristig von Haas gestrichen und durch Ryo Hirakawa ersetzt. Es handelt sich nicht um einen Krankheitsfall wie es heißt...


Gerüchteweise gab es beim Debriefing nach dem FP2 wohl eine physische Auseinandersetzung ... naja wer weiß
Ocon war jedenfalls im FP2 schon angefressen, dass er - nachdem er das FP1 verpasste - einen Stint auf Soft fahren sollte, obwohl er den Medium fahren sollte.
Ob er sich später noch mehr aufregen oder ob man einfach nur einen Vorwand suchte ihn vorzeitig rauszuwerfen?

Hirakawa ist halt ohnehin anwesend, weil er das FP1 gefahren ist. Doohan übernimmt ab Sao Paulo die Rolle des Ersatzfahrers.

Unklar ist noch, ob Hirakawa oder Camara die Saison zuende fährt.
Der eine kämpft um den WM-Titel in der WEC, der andere um die Meisterschaft im der Formel 2.
 
Der Ferrari-Turbo scheint hier Vorteile oder weniger Nachteile zu bieten, aber Hamilton hatte zumindest schon einen technischen Defekt. Die werden hier auch befürchtet bei der Höhenlage des Mexiko-GPs.
Tjoa mal schauen, wie es für Ferrari so läuft.
"FP" steht mittlerweile auch für "Ferrari Practice".

Es hat sich tatsächlich jemand die Mühe gemacht auszurechnen, wie die WM stünden, wenn es nur Punkte für Ergebnisse in den Freien Trainings gäbe.

Leclerc wäre Erster.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gerüchteweise gab es beim Debriefing nach dem FP2 wohl eine physische Auseinandersetzung ... naja wer weiß
Ocon war jedenfalls im FP2 schon angefressen, dass er - nachdem er das FP1 verpasste - einen Stint auf Soft fahren sollte, obwohl er den Medium fahren sollte.
Ob er sich später noch mehr aufregen oder ob man einfach nur einen Vorwand suchte ihn vorzeitig rauszuwerfen?

Hirakawa ist halt ohnehin anwesend, weil er das FP1 gefahren ist. Doohan übernimmt ab Sao Paulo die Rolle des Ersatzfahrers.

Unklar ist noch, ob Hirakawa oder Camara die Saison zuende fährt.
Der eine kämpft um den WM-Titel in der WEC, der andere um die Meisterschaft im der Formel 2.
Er weist die Vorwürfe erwartungsgemäß zurück:
In einem Statement, das der französische Haas-Pilot in den Sozialen Netzwerken teilte, erklärte er, es sei "aufgrund unterschiedlicher Standpunkte zu einer Diskussion" gekommen: "Ich bestätige zwar, dass es dazu gekommen ist, weise jedoch jegliche Berichte oder Anschuldigungen entschieden zurück, die suggerieren, dass zur Beilegung von Meinungsverschiedenheiten jeglicher Art körperliche Gewalt angewendet worden sei."

So oder so, für sein Image und seine Formel 1-Zukunft ist der Vorfall natürlich verheerend.
 
So oder so, für sein Image und seine Formel 1-Zukunft ist der Vorfall natürlich verheerend.
Ocons F1-Karriere ist eh mehr oder weniger vorbei.
Aufgrund seiner Verknüpfungen zu Mercedes bekommt er dort vielleicht eine Ersatzfahrer-Rolle. Vesti sollte den Job nicht auf ewig machen.

Nun verliert er zum zweiten Mal während einer laufenden Saison sein Cockpit und ist seit Ewigkeiten der erste, der während eines laufenden Rennwochenendes aus nicht gesundheitlichen Gründen ersetzt wird. Innes Ireland verfuhr sich 1965 beim Mexiko GP auf dem Weg zur Strecke, so dass Bob Bondurant für ihn einsprang.


Auch wenn es vermutlich für 2028 ein paar Cockpit-Verschiebungen geben könnte ... Ocon wird nicht unbedingt der Kandidat für eine Nachfolge sein.

Audi: Hülkenberg muss sich gegen Bortoleto behaupten, sonst wird er 2028 durch Slater ersetzt, falls dieser in der F2 überzeugt.

McLaren: Piastri tut sich mit den aktuellen Auto mit seinem "smoothen" Fahrstil schwer. Die erste Saisonhälfte 2025 war stark, aber meistens ist er klar hinter Norris und geht nächstes Jahr in seine 5te Saison. Welpenschutz gibt es keinen mehr. Läuft 2027 wie 2026, dann droht vielleicht der McLaren-Nachwuchs (Fornaroli). Quasi "gut" für Piastri, dass Ugochukwu nicht mehr dabei ist.

VCARB: Sollte sich nächste Saison ein Fahrer klar hervor tun, wird der andere ggf 2028 durch Tsolov ersetzt.

Cadillac: Bottas hat einen Vertrag für 2027, aber oft ist unklar, ob es ihm an Pace fehlt, oder ob Perez früher Updates bekommt und Bottas gewagten Setups fährt. Gerüchte gibt es ... aber auch, dass Bottas nächstes Jahr schon ersetzt wird.

Anton Martin: Stroll möchte vielleicht lieber Endurance fahren, muss aber weiter Papas Traum umsetzen. Alonso hat 2028 noch keinen Vertrag ... also abwarten, ob er Bock hat.
Crawford versauert wie Drugovich.

Alpine: Gasly fährt zumeist in einer anderen Liga als Colapinto, welcher allerdings die Kasse klingeln lässt (weswegen Doohan keine Chance mehr auf das Cockpit hat). Dunne ist vom McLaren-Kader zu Alpine gewechselt. So wie Alpine-Kollege Gabriele Mini ist er im Verfolgerfeld der F2-Meisterschaft (Dritter und Vierter). F3-Champ Ugochukwo hat für Alpine getestet. Man hat Optionen bei Alpine, auch wenn man in der Vergangenheit manche nicht genutzt hat (Piastri).
 
Die Teamführung bei Ferrari ist dazu ja anscheinend nicht in der Lage.
WAs der schon Punkte gekostet hat.
 
Softe Strafe. Im Endeffekt wird Leclerc für das Arschlochmanöver mit fünf Sekunden noch belohnt. Wie Max am Funk sagt: zehn Sekunden wären sinnvoller.
 
Das hat mir grad echt den Spaß am Rennen ein bisschen genommen. Das Manöver war unnötig, zu hart von Leclerc, dann gibt er die Position einfach nicht zurück – was in Madrid ja auch in ähnlicher Situation trotz Auto dazwischen angeordnet wurde – und bekommt dann am Ende nur fünf Sekunden, was, wenn man vorne keine Sau vor sich hat, im Grunde eine irrelevante Strafe ist. Der Vorteil, den Leclerc durch das unfaire Manöver erlangt hat, ist bedeutend größer. Und wahrscheinlich bekommt er trotz des unfairen Vorteils gegenüber Hamilton noch den ersten Boxenstopp und damit den nächsten Vorteil in den Hintern gepustet.
 
Hamilton hat recht: die Stewards schenken Leclerc mit dieser Entscheidungskette auf dieser Strecke quasi, wenn nichts unvorhergesehenes passiert, den Sieg.
 
Wenn es so bleibt, hat sich Ferrari wieder selbst geschlagen. Somit haben die Fahrer den Schaden maximiert. Hamilton fährt gegen Leclerc, wie er 2014-2016 gegen Rosberg gefahren ist, obwohl er sonst absolut fair ist. Für mich ist das eine Reaktion auf die Manöver Leclercs aus den letzten Rennen. Eines der vielen Probleme des Teams ...
 
Und rote Flagge, nachdem sich Hamilton grad unter dem zunächst ausgerufenen SC neue Softs geholt und dadurch knapp eine weitere Position gegen Antonelli verloren hat. Meine Güte, läuft das heute beschissen.
 
Und rote Flagge, nachdem sich Hamilton grad unter dem zunächst ausgerufenen SC neue Softs geholt und dadurch knapp eine weitere Position gegen Antonelli verloren hat. Meine Güte, läuft das heute beschissen.

Ein klein wenig Glück hat Hamilton noch, er startet von Platz 3, da man in der Reihenfolge der vorletzten Runde startet.
 
Ein klein wenig Glück hat Hamilton noch, er startet von Platz 3, da man in der Reihenfolge der vorletzten Runde startet.

Ja, das war tatsächlich jetzt mal eine etwas glücklichere Fügung. Aber hat sich Hamilton auch irgendwie „verdient“ nach dem bisherigen Rennverlauf. Und irgendwie ist es auch fair, die Fahrer nicht für die rote Flagge zu bestrafen, die schnell auf das eigentlich ausgerufene Safety Car reagiert haben.
 
Hamilton hat recht: die Stewards schenken Leclerc mit dieser Entscheidungskette auf dieser Strecke quasi, wenn nichts unvorhergesehenes passiert, den Sieg.
Ei komm.

Leclerc bekommt ne 5-Sekunden-Strafe und kassiert dadurch mehr Zeit, als er durch das Abkürzen gewinnt.

Für Leclerc macht es Sinn die Position nicht zurück zu geben. Einerseits ist er schneller als Hamilton. Und andererseits braucht er sich nicht hinter Verstappen zurück fallen lassen.

Dass Hamilton auch trotz der Strafe hinter Leclerc liegt, hängt an zwei Sachen. Zum einen weil er selbst die Strecke verlässt und durch die schlechte Linie die Position an Verstappen verliert. Zum anderen weil er Verstappen anschließend nicht unter Druck setzen kann.

Dafür kann aber Leclerc nichts.


Zu behaupten, die Stewards schenken Leclerc den Sieg ist müßig. Denn es liegt nicht in erster Linie an den Stewards, dass Leclerc nen Abstand zu Hamilton ausbaut.
 
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