Ich habe noch nie so viel von
@Nico in so kurzer Zeit gelesen.
Ist wohl eher kein Kompliment fürs Forum und solche Threads.
Am Ende schimpfen hier wieder zwei gegensätzliche Pole ins Bodenlose Nichts.
Auf welcher Seite ich dabei grundsätzlich stehe, sollten die meisten wissen, aber was ich absolut nicht auf die Kette kriege, ist, dass das jetzt viele Wochen am Stück so geht.
Erst die Twitter/x Debatte.
Dann die Like Debatte.
Jetzt das hier.
Es führt halt genau nirgends wohin.
Damit lockt man höchstens Geister an, die lange schon im Schrank waren und jetzt wieder wirres, lazergesteuertes Zeug absondern wollen.
Mir tun die ( allermeisten) Admins nur noch leid.
Die Stimmung ist hier bei einigen Themen schon seit Ewigkeiten so aufgeheizt, aber statt kühler Köpfe wird nur noch mehr brennbares reingekippt.
Für diesen Post würde ich gerne mehr als das eine Like vergeben. Er fasst die gesamte Situation einfach hervorragend zusammen. Danke dafür
Ja, der Thread hier spiegelt die gesamte Situation auch außerhalb der Bubble Sportforen wider. Es treibt mich um und ja, ich blicke mit Bauchschmerzen in die Zukunft. Es wird keine schöne Zukunft werden und diese Zukunft wird nicht schöner, nur weil ich mein Kreuz bei der AfD mache. In meinem privaten Umfeld abseits des Forums habe ich zuletzt viele Gespräche über politische Themen geführt. Mehr als bei jeder anderen Wahl zuvor. Es hat mich oftmals aufgewühlt und wühlt mich auch jetzt wieder auf.
Ich persönlich kann daher ein Stück weit die Ursprungsintention dieses Threads nachvollziehen. Weil ich eben genau von diesem Blickwinkel auf die Diskussionen blicke. Danke daher an alle, die meine persönliche Überzeugung teilen und mir das Gefühl geben, dass ich nicht alleine da stehe und es - natürlich auch aus meiner Sicht heraus - Hoffnung gibt, dass diese Welt noch nicht ganz verloren ist. Es bestärkt mich, für meine Überzeugungen und Werte einzustehen. Und sie auch klar zu benennen.
Diese Bubble hier und das Gefühl was in mir wächst malt rosarote Flecken in mein Bild von der Zukunft, das einfach grau und düster erscheint. Nur: es macht die Welt nicht besser, wenn ich nur noch User zulasse, die es ebenso wie ich sehen. Im Gegenteil. Die reale Welt ist (leider) eine andere.
Zu einer gelingenden Diskussion gehört mMn beidseitig der Willen zu einem sachlichen Austausch. Und der ist kaum mehr gegeben. Die Threads sind unleserlich geworden. Ich kann es ja nachvollziehen, weil es wie erwähnt den allgemeinen aufgeheizten Diskurs widerspiegelt und ich bei einigen Posts innerlich bis 10, manchmal gar bis 100 zähle. Aber es ist nicht zielführend, wenn sich eine polemische Antwort an die nächste reiht, nur weil man sich in dieser Bubble hier sicher und verstanden fühlt. Das hat mit jedem von uns persönlich zu tun, wie er diskutiert. Selbst, wenn es schwer fällt, sachlich zu bleiben und das Persönliche außen vor zu lassen.
Es bedeutet im Umkehrschluss aber nicht
@Fenomedal_22 (ich nehme dich persönlich, weil du mir und anderen Antworten schuldig bleibst und immer nur die gleichen Phrasen absendest) dass man sich jeglicher Diskussion verschliesst. Zu einem gesunden Demokratieverständnis gehört schon ein wenig mehr, als von „witziger“ Diskussion zu sprechen und das Ganze mit einem

zu garnieren. Letztendlich lebst du genau das, was du an anderen kritisierst.
Die Kritik an den Admins und Mods ist in meinen Augen überzogen. Was dein Rant
@sun soll verstehe ich kaum. Es ist ja nicht das erste Mal, dass du solche Aussagen tätigst.
Ich bin froh, dass Diskurse zugelassen werden und ja, das bedeutet am Ende auch, dass ich unterschiedliche Meinungen tatsächlich aushalten muss. Aber für die Art und Weise des Diskurses sind wir selbst verantwortlich. Ich bin auch dafür, nicht jeden in die Tasten gehauenen polemischen BS stehen zu lassen, aber - seien wir ehrlich - den gibt es hüben wie drüben. Warum müssen zig Meinungen irrelevanter Personen gepostet werden, Fake News geteilt werden? Das fängt bei mir persönlich an. Natürlich bin ich nicht immer einer Meinung, aber der Admin-/Mods- Posten ist nicht (nur) die Beseitigung des Mülls, den ich produziert hab.
Ich habe auch nicht das Gefühl, dass willkürlich und unreflektiert gesperrt wird. Es ist legitim, sich persönlich über eine temporäre Sperrung von Kinski aufzuregen. Wäre aber die Welle die Gleiche gewesen, wenn es User xy gewesen wäre? Oder spielt da nicht auch die subjektive und persönliche Meinung eine Rolle? No front, nur eine Frage der Ehre.
Ich hatte eine Leitungsposition inne. Ich war dann eine tolle Chefin, wenn ich die Befindlichkeiten von A bedient habe und mir den Unmut von B zugezogen habe, habe ich anders entschieden, war ich für A untragbar und wurde von B gefeiert. Und das konnte innerhalb von Minuten wechseln. Es ging weniger um das Gesamtkonstrukt, sondern oft um das persönliche Wunschdenken. Das hat mich zerrissen. Wie man es macht, kritisiert wird sowieso.
Jetzt ist es doch etwas länger geworden, aber es ist das, was mich bewegt…