Macht die Bundesliga ohne grundlegende Reformen noch Sinn?


Wann holt das nächste mal ein anderer Verein als der FC Bayern die deutsche Meisterschaft?


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JL13

King Kong
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Dann poste hier mal bitte einigermaßen realistische Ergebnisse, mit denen Dortmund nach der Niederlage gestern noch hätte Meister werden können... :LOL:

Spielt doch keine Rolle. Dass jemand offiziell Meister ist, wird immer erst dann kommuniziert, wenn es mathematisch definitiv ist. Selbst wenn es viermal ein 20:0 benötigt, ist es rein theoretisch noch möglich. Aber eben komplett unwahrscheinlich
 

Tuco

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Spielt doch keine Rolle. Dass jemand offiziell Meister ist, wird immer erst dann kommuniziert, wenn es mathematisch definitiv ist. Selbst wenn es viermal ein 20:0 benötigt, ist es rein theoretisch noch möglich. Aber eben komplett unwahrscheinlich

Ja, rein theoretisch ist auch möglich, dass Daniel Altmaier nächste Saison den Kalender GS gewinnt und dann bis zum Karriereende 30 GS-Titel holt und unangefochtener GOAT wird, das ist sogar wahrscheinlicher als die Dortmunder Meisterschaft Stand gestern Abend.
 

JL13

King Kong
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Ja, rein theoretisch ist auch möglich, dass Daniel Altmaier nächste Saison den Kalender GS gewinnt und bis zum Karriereende noch 30 GS gewinnt und unangefochten GOAT wird, das ist sogar wahrscheinlicher als die Dortmunder Meisterschaft Stand gestern Abend.

Niemand behauptet etwas anderes
 

Grenzdebilist

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Ja, rein theoretisch ist auch möglich, dass Daniel Altmaier nächste Saison den Kalender GS gewinnt und dann bis zum Karriereende 30 GS-Titel holt und unangefochtener GOAT wird, das ist sogar wahrscheinlicher als die Dortmunder Meisterschaft Stand gestern Abend.
Mit der Argumentation ist niemand jemals Meister, weil theoretisch könnten sich im Nachhinein alle als Reptiloiden outen und Schalke doch noch Meister 2001 werden. Theoretisch könnte Bayern zugeben, dass man Leverkusen die Meisterschaft wegen Bestechungen geschenkt hat und der halbe Kader zur Fahndung ausgeschrieben war und theoretisch hätte gar nicht im Stadion sein dürfen.
Wohin genau führt uns die Diskussion jetzt? Fehlt dir da jetzt einfach der Zusatz 'mathematisch'? Also es ist seit gestern mathematisch nicht mehr einzuholen?
 

JL13

King Kong
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Nach dem Prinzip müsste man zB auch die WM nicht ausspielen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Haiti den Titel holt, ist auch gering. Also wozu antreten?
 

xEr

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Wie meinst das? Denke in der Buli kann sich das RB definitiv leisten und Frankfurt m Lev und BVB sind nicht weit weg davon wenn sie denn wollten.

Für jede deutsche Mannschaft ausser Bayern wäre die Summe der mit Abstand Rekordtransfer der Vereinsgeschichte gewesen. Das ist auch heute noch so. Also nein, kein anderer Verein hätte sich diesen Transfer leisten können.
 

le freaque

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Der finanzielle Vorsprung des FC Bayern ist natürlich ein Riesenproblem für die Liga und es spielt aktuell auch keine Rolle, ob oder dass der Vorsprung auch gut etwas damit zu tun hat, dass andere Vereine (die ähnlich dastehen könnten) in den letzten Jahrzehnten einfach auch kapitale Fehler gemacht haben, die Bayern nicht gemacht hat. Der HSV nach den 80ern, der BVB nach seinem CL-Sieg in den 90ern, Hertha nach der Einheit, der VfB Stuttgart nach eigentlich jeder Meisterschaft - da wurden schon sehr viele gute Chancen auf Entwicklung sehr fahrlässig vergeben.
Aber sei es drum, der Status Quo ist nunmal (logisch) da und tut der Liga nicht gut.

Mir geht es einfach zu oft darum, Bayern zu schwächen um national mehr Wettbewerb zu haben. Das kann man machen, aber mMn schießt man sich damit selbst ins Knie. Die Liga braucht außerhalb des FCB mehr Geld, das echte Geld liegt aber nicht in der internen Verteilung (wo man eh nur effektiv an die Verteilung der nationalen TV-Gelder gehen kann, bei einer Umverteilung der imternationalen Gelder meckert nicht nur Bayern, sondern genauso auch die anderen regelmäßigen Europateilnehmer wie BVB. B04 oder RB), sondern in der internationalen Vermarktung.
Es hilft bei der internationalen Vermarktung aber genau gar nicht, wenn man zu Gunsten einer spannenden Liga die Bayern so sehr schwächt, dass auch sie keine Rolle mehr in der CL spielen. Dann lässt sich die BL NOCH schlechter vermarkten als jetzt schon.

Wir brauchen keine spannendere Liga, in der jeder das gleiche Geld bekommt (dann will ich mal unsere NM und die Attraktivität der Liga in 10 Jahren sehen, wenn einfach kein Verein mehr international eine Rolle spielt und alle Top-Talente schon mit 17/18 ins Ausland gehen). Wir brauchen einfach MEHR gute Vereine, die international bestehen können.

Das kann man über Öffnung für Investoren machen,also weg von 50+1. Oder über eine wirklich gute Auslandsvermarktung, wo die Liga vielleicht auch nal geschlossen auftritt. Damit meine ich nicht Pokalspiele in Saudi Arabien, das kann nicht der Weg sein.
Aber viele Vereine machen wirklich sehr wenig, was die Auslandsvermarktung angeht (Auslandsreisen mit Spielen, Vorbereitung nicht nur in Belek, sondern auch mal weiter weg, Eröffnung von Büros im Ausland, Kooperationen außerhalb Europas). Das sind dann aber immer die, die am lautesten nach nationaler Umverteilung rufen.
Da ist viel mehr drin. Ich könnte mir auch vorstellen, dass BL-Clubs sich in der Vorbereitung absprechen und z.B. Bayern, Stuttgart, Bremen und Köln ihre Vorbereitung in einer Region mit einem entsprechenden Turnier vor Ort abhalten und Dortmund, Leipzig, HSV und Schalke in einer anderen Region. Irgendwelche gemeinsamen Aktionen halt, wo für die Liga als Gesamtprodukt geworben wird.
Oder das aufstrebende BL-Stars, die international interessant sind, gemeinsam für das Produkt BL werben, auch mit internationalen Auftritten.

Das bringt nicht von heute auf morgen Aufmerksamkeit, aber wir haben durch unsere Piefigkeit ja auch nicht von heute auf morgen international den Vermarktungssanschluss verloren. Gemeinsame Vermarktung kann schon ein echter Schlüssel sein, auch gemeinsames Werben um Investoren (es muss ja nicht um Vereinsanteile gehen). Wir können mit unserer Infrastruktur, den Stadien, dem Fanerlebnis werben (ein echtes Plus gegenüber ALLEN anderen Ligen). Warum bietet die DFL nicht über ein eigenes, Club-Finanziertes Reiseunternehmen Fanreisen aus dem Ausland mit Stadien- und Spielbesuchen bei verschiedenen Teams an? Premium sogar mit Führungen und Meet and Greets mit Spielern?
Kostet auch alles Geld, aber dafür kann man ja Fonds einrichten, in die ein FC Bayern natürlich ein Vielfaches vom SC Freiburg einzahlen muss.

Aber wir schaufeln der Liga doch ihr eigenes Grab, wenn wir den Spitzenclub schwächen. Wir brauchen keinen schwächeren FC Bayern - was ist denn das für eine Forderung beim MItgliederstärksten Einzelsportverband der Welt? Wir brauchen mehr starke Vereine und eine starke, selbstbewusste Liga, die sich auch gemeinsam stark vermarktet. Und ja, natürlich muss der FCB sich dafür ein gutes Stück von seiner Selbstvermarkzung wegbewegen, der BVB auch. Aber die kleinen Clubs müssen auch bereit sein, selbst mehr (mitzu)machen, anstatt immer nur zu fordern,
 

Roneem10

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Für jede deutsche Mannschaft ausser Bayern wäre die Summe der mit Abstand Rekordtransfer der Vereinsgeschichte gewesen. Das ist auch heute noch so. Also nein, kein anderer Verein hätte sich diesen Transfer leisten können.

Ja aber auch nur weil man halt typisch den Weg des niedrigsten Wiederstandes geht.

Frankfurt hat allein in den letzten 4 Jahren gefühlt 400 Millionen an Ablöse kassiert. Da hätte man zu dem Budget was man so schon hat sich keinen 50 Millionen Transfer leisten können? Glaub ich nicht.

Stuttgart, Leverkusen....Verkaufen Spieler für 100/150 Millionen und können sich dafür keinen 50 Millionen Transfer leisten? Glaub ich nicht.

RB brauchen wir nicht drüber reden. Aus der Portokasse
 
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thedoctor46

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In der ganz grauen Theorie könnten sicherlich bei entsprechenden Transfererlösen Frankfurt, Stuttgart, Leverkusen und Dortmund einen 50 Mio Transfer machen, Leipzig sowieso. Das Problem ist halt zum einen die Risikoabwägung. Zündet der Transfer nicht gibts massive Probleme, Bayern kann sich halt im Zweifelsfall auch einen Hernandez leisten. Das mit der Ablöse einhergehende Gehalt kommt auch noch hinzu. Das wäre in jedem einzelnen Verein sofort der Topverdiener.

Zum anderen mal auf das völlig unpassende Beispiel Olise bezogen. Man muss da jetzt nicht so tun als ob man da eine versteckte Perle aus den Niederungen der PL geholt hat. Das war ein Top-Spieler der PL. Einfach mal gucken wie z.B. auch @Max Power schon von ihm geschwärmt hat zu Palace Zeiten. Geht der nicht zu Bayern, geht's zu den Topklubs der PL oder direkt nach Spanien, aber leider ganz sicher nicht zu Leverkusen und co. nach Deutschland.

Olise hätte man wenn dann direkt aus Reading holen müssen, aber da war auch schon halb Europa dran, aber ich glaub in dem Bereich kann man der BL ohnehin keinen Vorwurf machen. Solche Transfers macht man häufig und holt genug Talent in die Liga.
 

xEr

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Der finanzielle Vorsprung des FC Bayern ist natürlich ein Riesenproblem für die Liga und es spielt aktuell auch keine Rolle, ob oder dass der Vorsprung auch gut etwas damit zu tun hat, dass andere Vereine (die ähnlich dastehen könnten) in den letzten Jahrzehnten einfach auch kapitale Fehler gemacht haben, die Bayern nicht gemacht hat. Der HSV nach den 80ern, der BVB nach seinem CL-Sieg in den 90ern, Hertha nach der Einheit, der VfB Stuttgart nach eigentlich jeder Meisterschaft - da wurden schon sehr viele gute Chancen auf Entwicklung sehr fahrlässig vergeben.
Aber sei es drum, der Status Quo ist nunmal (logisch) da und tut der Liga nicht gut.

Mir geht es einfach zu oft darum, Bayern zu schwächen um national mehr Wettbewerb zu haben. Das kann man machen, aber mMn schießt man sich damit selbst ins Knie. Die Liga braucht außerhalb des FCB mehr Geld, das echte Geld liegt aber nicht in der internen Verteilung (wo man eh nur effektiv an die Verteilung der nationalen TV-Gelder gehen kann, bei einer Umverteilung der imternationalen Gelder meckert nicht nur Bayern, sondern genauso auch die anderen regelmäßigen Europateilnehmer wie BVB. B04 oder RB), sondern in der internationalen Vermarktung.
Es hilft bei der internationalen Vermarktung aber genau gar nicht, wenn man zu Gunsten einer spannenden Liga die Bayern so sehr schwächt, dass auch sie keine Rolle mehr in der CL spielen. Dann lässt sich die BL NOCH schlechter vermarkten als jetzt schon.

Wir brauchen keine spannendere Liga, in der jeder das gleiche Geld bekommt (dann will ich mal unsere NM und die Attraktivität der Liga in 10 Jahren sehen, wenn einfach kein Verein mehr international eine Rolle spielt und alle Top-Talente schon mit 17/18 ins Ausland gehen). Wir brauchen einfach MEHR gute Vereine, die international bestehen können.

Das kann man über Öffnung für Investoren machen,also weg von 50+1. Oder über eine wirklich gute Auslandsvermarktung, wo die Liga vielleicht auch nal geschlossen auftritt. Damit meine ich nicht Pokalspiele in Saudi Arabien, das kann nicht der Weg sein.
Aber viele Vereine machen wirklich sehr wenig, was die Auslandsvermarktung angeht (Auslandsreisen mit Spielen, Vorbereitung nicht nur in Belek, sondern auch mal weiter weg, Eröffnung von Büros im Ausland, Kooperationen außerhalb Europas). Das sind dann aber immer die, die am lautesten nach nationaler Umverteilung rufen.
Da ist viel mehr drin. Ich könnte mir auch vorstellen, dass BL-Clubs sich in der Vorbereitung absprechen und z.B. Bayern, Stuttgart, Bremen und Köln ihre Vorbereitung in einer Region mit einem entsprechenden Turnier vor Ort abhalten und Dortmund, Leipzig, HSV und Schalke in einer anderen Region. Irgendwelche gemeinsamen Aktionen halt, wo für die Liga als Gesamtprodukt geworben wird.
Oder das aufstrebende BL-Stars, die international interessant sind, gemeinsam für das Produkt BL werben, auch mit internationalen Auftritten.

Das bringt nicht von heute auf morgen Aufmerksamkeit, aber wir haben durch unsere Piefigkeit ja auch nicht von heute auf morgen international den Vermarktungssanschluss verloren. Gemeinsame Vermarktung kann schon ein echter Schlüssel sein, auch gemeinsames Werben um Investoren (es muss ja nicht um Vereinsanteile gehen). Wir können mit unserer Infrastruktur, den Stadien, dem Fanerlebnis werben (ein echtes Plus gegenüber ALLEN anderen Ligen). Warum bietet die DFL nicht über ein eigenes, Club-Finanziertes Reiseunternehmen Fanreisen aus dem Ausland mit Stadien- und Spielbesuchen bei verschiedenen Teams an? Premium sogar mit Führungen und Meet and Greets mit Spielern?
Kostet auch alles Geld, aber dafür kann man ja Fonds einrichten, in die ein FC Bayern natürlich ein Vielfaches vom SC Freiburg einzahlen muss.

Aber wir schaufeln der Liga doch ihr eigenes Grab, wenn wir den Spitzenclub schwächen. Wir brauchen keinen schwächeren FC Bayern - was ist denn das für eine Forderung beim MItgliederstärksten Einzelsportverband der Welt? Wir brauchen mehr starke Vereine und eine starke, selbstbewusste Liga, die sich auch gemeinsam stark vermarktet. Und ja, natürlich muss der FCB sich dafür ein gutes Stück von seiner Selbstvermarkzung wegbewegen, der BVB auch. Aber die kleinen Clubs müssen auch bereit sein, selbst mehr (mitzu)machen, anstatt immer nur zu fordern,
Da beisst sich doch die Katze in den Schwanz. Wie will man denn eine Liga besser im Ausland vermarkten, die für die meisten einfach langweilig ist, weil immer eine Mannschaft dominiert und die Meisterschaft vorher feststeht? Du brauchst erstmal ein gutes Produkt, um es besser an den Mann zu bringen.
Du hast in der BL weder die Stars (ausser bei Bayern natürlich), noch den Konkurrenzkampf, da ist das Potential einfach sehr begrenzt. Selbst wenn man es schaffen würde die Auslandseinnahmen zu steigern, hilft es nicht/kaum beim Abstand zu Bayern.


Es müssten ja auch nicht alle BL Vereine das gleiche Budget haben. Es würde schon reichen, wenn Bayern nicht mehr als 130-150% vom Budget der nächsten Verfolger ausgeben könnte. Also ungefähr wie in den 90er-2000ern. Da wurde Bayern im Schnitt ca. jedes zweite Jahr Meister.
 
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Locke

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Da beisst sich doch die Katze in den Schwanz. Wie will man denn eine Liga besser im Ausland vermarkten, die für die meisten einfach langweilig ist, weil immer eine Mannschaft dominiert und die Meisterschaft vorher feststeht? Du brauchst erstmal ein gutes Produkt, um es besser an den Mann zu bringen.
Du hast in der BL weder die Stars (ausser bei Bayern natürlich), noch den Konkurrenzkampf, da ist das Potential einfach sehr begrenzt. Selbst wenn man es schaffen würde die Auslandseinnahmen zu steigern, hilft es nicht/kaum beim Abstand zu Bayern.

Yo, würde mMn nach auch nur funktionieren, wenn man sich da vom Fussball (also rein sportlich) komplett in Richtung Unterhaltung verabschiedet.
Sprich: mehr Story und drumherum als Fussball. Also eher Wrestling. Will ja auch niemand.
 
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