Deutsche Nationalmannschaft

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Michel der Trabant

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Ich denke an überhaupt niemanden, aber wenn Klopp meint, dass Kimmich, Wirtz, Musiala oder sonstwer nicht in seine Vorstellung von Fußball passen, dann wird er ungeachtet von Namen auf diese Spieler verzichten.
Jop aber ich glaube nicht, dass er auf diese Spieler verzichtet. Glaube geht eher um die umspielenden Typen. ;)
 

LeZ

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Spieler, wie der alte Opa Manuel, Kimmich, Tah, Pavlovic, Goretzka, Woltemade, Havertz und und und haben nix (mehr) in der Nationalmannschaft zu suchen.
Bei Maunel bin ich dabei, Goretzka eher auch (vielleicht als Notnagel wenn alle anderen kaputt sind). Aber Kimmich, Tah, Pavlovic, Woltemade, Havertz? Wer soll denn dann bitte NM spielen, die Lineups des Grauens von Gladbach und Wolfsburg?

Spieler wie El Mala oder Karl sollen bitte erst einmal zwei gute / sehr gute Saisons bzw. Spielzeiten absolvieren, damit das Tragen des DFB-Trikot für sie berechtigt ist. Sie sollen über einen längeren Zeitraum erst mal auf einem konstant guten / hohen Niveau spielen.
Das Gleiche. El Mala MUSS bei Testspielen dabei sein, damit man sehen kann was er leistet. Karl dito. Wir brauchen mal Leute in der NM die Fußball spielen können, keine "Typen" für die Disco. Die beste Mannschaft inklusive Bank wird sich erst im Laufe der Zeit rauskristallisieren, wenn Klopp getestet hat und seine Spielidee anfängt zu wirken.
 

DunKing

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Nun also Jürgen Klopp der neue Bundestrainer - eigentlich gab es keine andere Wahl. Ich wüsste nicht, wer es sonst hätte machen können.
Ganz klar, kein anderer hätte es tun können ausser St. Jürgen!
Die Pressekonferenz fand ich von ihm top - so isser halt der Jürgen. Klar, die Aussagen, unter welchen Umständen er weg ist (Schlagzeilen zu seiner Familie etc.), hätte er vielleicht etwas sanfter ausdrücken können, jedoch war es vielleicht mal ganz gut, dass jemand sich traut, sich die (deutschen) Medien mal vorzuknöpfen, wenn man bedenkt, wie viel Schrott und Mist sie tagtäglich schreiben und das in allen Richtungen - nicht nur Fußball.
So ist es, jetzt wird die ganze Journaille mal auf links gedreht. Politikteil, Kultur, Regionales, alles muss auf den Prüfstand. Endlich sagt‘s mal jemand!
Die sollen bitte über das Wichtige / Wesentliche ihre Schlagzeilen / Artikel schreiben bzw. informieren, nämlich um den DFB und die deutsche Nationalmannschaft und nicht über zum Beispiel familiäre Dinge von Klopp.
Die sollen es wagen, noch einmal seinen Familiennamen in den Mund zu nehmen!
Vielleicht schafft es Klopp sogar - den ich, und das ist nicht gelogen oder sonst was - persönlich kenne (als er noch BVB - Trainer war), das ich mir nach der EM 1996 und dem WM-Finale 2014 mal wieder ein Spiel der deutschen Nationalmannschaft anschaue.
Ok, EM 1996 und dann dann nichts mehr bis zum Finale 2014 und dann wieder nichts mehr. 😂 Das macht unglaublich viel Sinn, du bist ja ein richtiger kleiner hardcore Fan!
Spieler, wie der alte Opa Manuel, Kimmich, Tah, Pavlovic, Goretzka, Woltemade, Havertz und und und haben nix (mehr) in der Nationalmannschaft zu suchen.
Kimmich, Tah, Pavlovic Woltemade und Havertz haben schlicht nicht die Qualität für diese oder irgendeine NM! Auch Musiala und Wirtz weg. Undav fort, Brown aus meinen Augen! Merkel auch endlich weg!
Spieler wie El Mala oder Karl sollen bitte erst einmal zwei gute / sehr gute Saisons bzw. Spielzeiten absolvieren, damit das Tragen des DFB-Trikot für sie berechtigt ist. Sie sollen über einen längeren Zeitraum erst mal auf einem konstant guten / hohen Niveau spielen.
Alle Talente, die sich nicht bereits bei der EM 96 oder im WM-Finale 2014 bewiesen haben, müssen sich erstmal ihre Einladungen verdienen! Ohne Titel keinen Einlass.
Und nicht zu vergessen - Klopp soll ja das Leistungsprinzip im Vordergrund stellen.
Alle weg, nur Klopp und das Leistungsprinzip haben es verdient, auf dem Rasen zu stehen und die Hymne zu singen.
 

le freaque

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Mir werden die PK und die Erwartungen an Klopp deutlich zu hoch und heiß gekocht. Die PK selbst war für mich ziemlich deutlich einfach das alte Mourinho-Playbook aus seinen alten Erfolgszeiten (bevor es ihm wirklich nur noch um Jose ging): ziehe alle Aufmerksamkeit auf dich, so laut wie nötig, dann kann man die eigentliche Arbeit weitgehend in Ruhe machen. Dass er sich damit auch noch eine Art Exitstrategie für den Fall bastelt, dass das alles komplett in die Hose geht, ist ein willkommener Nebeneffekt. Mehr ist das für mich nicht.

Und was die Erwartungshaltung angeht: Klopp hat den Auftrag

- aus dem in D vorhandenen Spielermaterial mehr herauszuholen (Erfolge), als in den letzten Jahren
- die NM besser zu verkaufen

Das ist auch machbar. Klopp ist ein Weltklassetrainer und ein Kommunikationsprofi auf top Niveau. Wenn er meint, dass dafür Abläufe innerhalb des DFB verbessert werden müssen, dann wird Kosicke das in seinem Auftrag an den DFB herantragen, das ist dessen Job.

Und mehr auch nicht. Klopp wird keinen radikjalen Kaderumbruch betreiben (weil es dafür gar nicht die Spieler gibt), er wird auch nicht komplett nach Leistungsprinzip aufstellen (sondern nach den passenden Spielern für den Fußball, den er für zielführend hält) und auch nicht komplett auf "die Jugend" setzen (weil er das noch nirgends gemacht hat, Klopp war nie ein expliziter Jugendförderer). Vor allem aber wird er nicht in die Spielerausbildung in D eingreifen, weil er a) gar kein Mandat dafür hat und b) auch überhaupt keine Expertise, Klopp hat nicht einen Tag im Jugendfußball gearbeitet.

Alles, was strukturelle Veränderungen angeht, ist Mertesackers Job, der davon durch seine Tätigkeit bei arsenal auch viel mehr versteht. Da hat Klopp nichts zu melden, weil er selbst von eventuellen Früchten als BT doch sowieso nichts ernten könnte. Oder was glauben manche, wie lange es dauert, bis Struktureformen wirklich greifen und Ergebnisse zeigen?

Klopp ist ein super Verkäufer und ein super Trainer für eine erste Herrenmannschaft. Das kann er und dafür wurde er geholt. Er weiß, was er dafür braucht und hat Kosicke, um das einzufordern. Und damit hat es sich auch. Für alles andere ist er nicht zuständig und alles andere entspricht auch überhaupt nicht seiner Qualifikation.
 

le freaque

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Was Strukturreformen angeht, ist Merte gefragt und da gibt es genügend Felder. Ist man bei der Betreuung der U-Nationalteams richtig aufgestellt? Macht die Verzahnung der Teams Sinn, so wie sie läuft? Ist die Kommunikation mit den Vereinen gut genug? Wie läuft die Akademie? Wie gut und zeitgemäß ist die Trainerausbildung? Gibt es genügend gute Stützpunkttrainer auf regionaler Ebene, die die Vereine (gerade auch die kleinen) unterstützen? Wie gut sind die Lehrgänge und müsste es mehr geben? Sind wir gut genug bei der Einbindung von Talenten mit Migrationshintergrund?
Da gibt es viele wichtige Themen, die eigentlich noch viel wichtiger sind, als die momentane Leistung der A Nationalmannschaft. Merte hat 8 Jahre die Nachwuchsabteilung eines echten Topclubs im Ausland geleitet und davor viele Jahre da gespielt, ich bin über seine Verpflichtung sehr viel froher als über die eines neuen BT.

Bei der Grundlagenausbildung hat der DFB ja vor nicht langer Zeit ein grundlegend neues und sehr stimmiges Konzept verabschiedet, aber es gibt eben noch sehr viel mehr dringende Themen (s.o.). Da kann Mertesacker mMn viel bewirken und anstoßen. Von Rettig war ich in dieser Position komplett enttäuscht, der hat sich für mich wirklcih endgültig als Dampfplauderer entpuppt, der von außen gern alles mögliche und unmögliche von anderen einfordert und selbst in Verantwortung rein gar nichts davon abliefert. Den brauch ich persönlich nicht wieder, auch wenn er ein sehr netter Typ ist.
 
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le freaque

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Ich will mich ja nicht in Rage schreiben, darum nur noch ein kurzer Text:

Was ich rein gar nicht brauche, wirklich ü-ber-haupt nicht, sind Ratschläge von Helden der 90er. Auf keinen Fall von Sammer (dessen "Arbeit" als Sportdirektor des DFB rein gar nichts mit der Verbesserung ab 2002 zu tun hatte). Ich brauche keine Ratschläge von Loddar und Effe, wie man in den USA mit den Spieler und beim Quartier hätte umgehen müssen (wer die Doku zur WM94 gesehen hat, weiß warum). Und ich brauche keine Tips von Litti, Kohler und Buchwald, wie die Jugendausbildung 2026 oder die künftige Spielerauswahl in der NM auszusehen hat. Das brauche ich nicht von Ex-Spielern, die in ihrer eher angedachten Trainerkarriere selbst rein gar nichts auf die Kette gekriegt haben. Ich danke ihnen alle für schöne Stunden vor dem TV und schöne Jahre als Spieler . Aber sie sollen doch bitte, bitte die Klappe halten, wenn es um die Zukunft des deutschen Fußballs geht. Von Berti oder Magath ganz zu schweigen.
Wenn ich von denen lese, dass wir in der Ausbildung wieder mehr wert auf Athletik legen müssen oder den Kindern schon in der U10 eingeimpft werden muss, dass es beim Fußball ums Gewinnen geht und um nichts Anderes, dann kommt mir das K... . Nein, nein und nochmals nein. Wenn wir eins NICHT brauchen, dann ist es eine neue Genration Hans Peter Briegels.
 

LeZ

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Wobei Hape Briegel gar nicht so schlecht war, auch balltechnisch. Halt daneben ne Kante, vorher Fünf-/Zehnkämpfer. Gedanken von Lodda nehme ich zunächst mal an, als These. Bei den anderen eher nicht. Wobei ich Leute die mehr "Straßenfußball" einfordern durchaus verstehe, aber da wäre es wichtig, das mit den richtigen Übungen zu kanalisieren. Vom einfach nur draufbolzen wird man kein Maradona, der hat halt früh mit Ballzauberei angefangen. Oder Ronaldinho.
 

le freaque

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Bei den ganz jungen geht es erstmal darum, dei Freude am Spiel zu fördern, darum ist mehr Kleinfeld wichtig, weil es mehr Ballkontakte für den Einzelnen bringt. Dann muss das Ergebnisdenken bei U8 bis U14 komplett weg, weil genau das dazu fühert, dass nur eine Jahrgangshälfte gefördert wird. Mit 10 oder 12 macht ein halbes Jahr körperlich viel aus und bis jetzt war es ja tatsächlich so, dass eine Geburt in der falschen Jahreszeit die Chancen zum Profitum eklatant verringert hat. Das ist statistisch nachweisbar. Und das liegt einzig und allein am Ergebnisdenken der Vereine, nicht am Verband, der jetzt versucht, die Vereine mit eienr grundsätzlich neuen Regelung dazu zu zwingen, auch (noch) körperlich schwächere, aber vielleicht technisch begabte Jungs zu fördern. Was komplett richtig ist.

Watzkes (der im Moment mächtigste Mann im DFB) Kommentar dazu: "jetzt dürfen die Jungs nichtmal mehr gewinnen!" Da sieht man doch schon, wo das Problem bei den Proficlubs und den Entscheidern ist und wieviel Arbeit, auch Überzeugungsarbeit vor Mertesacker und den guten Leuten in der Jugendarbeit (die es ja nach wie vor gibt) liegt.

Wir müssen in der Jugend viel mehr Spaß am Spiel und viel mehr Spiel MIT dem Ball vermitteln. Dazu einen viel größeren Mut zu Fehlern haben, wie Thomas Broich das sehr richtig dargelegt hat. Du kriegst keinen Olise, wenn er in der Kindheit nicht die Chance hatte, seine "Tricks" zigmal falsch zu machen, bevor sie irgendwann klappten. Kreativität entsteht durch Ausprobieren, nicht durch "es muss von Beginn an ums Gewinnen gehen" oder "gut ist, was Erfolg bringt" bei einer U11 oder U16.

Und wir brauchen bessere Jugendtrainer, die in den Proficlubs auch gut bezahlt werden. Die Clubs müssen dafür sorgen, dass 40 Jahre Jugendtrainer ein finanziell guter Job sein kann. Und Trainer dürfen die Leistungsjahrgänge U17, U19 und U21/23 nicht für ihre eigene Karriere zum Erstligatrainer missbrauchen. Wir brauchen da keine Farkes, Tuchels, ect, sondern Menschen wie Elgert oder Gerland, nur jünger. Überzeugungstäter. Ausbildung muss wieder Berufung werden, nicht Sprungbrett für junge, ehrgeizige Trainer - denn dann geht es wieder nur um Erfolg, nicht um Förderung. Und sie muss finanziell attraktiv sein, die Vereine müssen dringend weg von diesem Honorartrainerdreck im Jugendbereich und endlich mal ihren sportlichen und pädagogischen Auftrag zur Ausbildung ernst nehmen.

Beim DFB gibt es da genug zu tun und ich bin sehr froh, dass mit Merte jetzt jemand geholt wurde, der Vorbildfunktion und Legacy als Weltmeister, aber eben auch richtig gute fachliche Expertise mitbringt. Das ist als Konstellation ziemlich ideal.
Der eigentlich Ball aber liegt nach wie vor bei den Vereinen, die am Zustand des deutschen Fußballs auch viel mehr Schuld haben, als der DFB. Und dass Watzke da immer noch die Fäden zieht, erfüllt mich mit echter Sorge, Für mich ist Watzke an der DFB Spitze ein viel größeres Problem als Neuendorf. Leute wie Watzke oder Uli H. dürfen bei einer Neuausrichtung des Fußballs in D überhaupt keine Rolle spielen, Und Sammer schon gar nicht, Sammer als aller, aller letztes. Alles, wofür Sammer steht, ist das genaue Gegenteil von dem, was der deutsche Fußball brauch.
 
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