In diesem Artikel wird die Sundal-Disqualifikation auch nochmals ein bisschen aufgearbeitet:
Aktuell steht im polnischen Wisla der Sommer-Grand-Prix der Skispringer auf dem Programm. Am Samstag kam es beim ersten Einzelwettbewerb zu einer dramatischen Wendung um den Norweger Kristoffer Eriksen Sundal.
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Ein wenig fragwĂŒrdig finde ich das Ganze ja schon. Dass er keine Hilfe bekommen hat, nachdem er das Problem gemeldet hatte, kann ich noch nachvollziehen; letztlich ist er fĂŒr sein Material verantwortlich und nicht die Kontrolleure - die haben etwas anderes zu tun.
Aber dass man ihm zunÀchst geraten hat, dennoch zu springen, finde ich kritisch. Wenn es sich um Material gehandelt hÀtte, bei dem nicht klar ist, ob es verboten oder erlaubt ist, wÀre es etwas anderes. Dann hÀtte man das in Ruhe hinterher entscheiden können, ob er davon einen unfairen Vorteil hatte oder nicht.
Doch das Sicherheitsband ist ja eben - wie der Name schon sagt - aus
SicherheitsgrĂŒnden vorgeschrieben. Dann hĂ€tte man ihn meiner Ansicht nach gar nicht erst starten lassen dĂŒrfen. Man stelle sich vor, es wĂ€re ausgerechnet bei dem Sprung etwas passiert, es wĂ€re zum Beispiel der Bindungsstab herausgerutscht und es wĂ€re dann kein Sicherheitsband dagewesen, um den Ski noch notdĂŒftig zu halten.