🇩🇪 Skiflug-WM Oberstdorf: 22. bis 25.01.2026 (Herren)


Skisprungschwester

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Der Punkt ist für den Verband, ob da jemand hätte stehen sollen oder eben nicht.

Ich glaube nicht, dass es da eine Regel gibt, die besagt, dass jemand da stehen muss, um dem Springer die Ski zu halten. Wenn wirklich in Oberstdorf niemand da stand, der das übernimmt, dann glaube ich schon , dass ein erwachsener kompetenter Springer das schon in der Situation lösen können sollte und die Skier in die Skihalterung stellt oder auf den Boden legt. Die Vorstellung, dass das in einem TCM angekündigt werden muss, weil ansonsten ein Spitzenspringer durcheinander gerät und unachtsam ist, ist für mich etwas seltsam.
 

Mario

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Wie kommst du (moiag) jetzt vom Slowenischen Protest auf Klimaschädigung?

Es ist doch eher so, dass vor 10 Jahren viele Regeln einfach nicht festgeschrieben waren. Jeder konnte bei Bedarf oben seine Ski reparieren etc, dann hat sich IEINE NATION (nicht die Fis) über iwas darüber aufgeregt und mitlerweile wird eben alles genau festgeschrieben. Und sich in dem Szenario über alles aufzuregen und Verschwörungstheorien zu suchen ist nett gesagt: Schwierig.

29 Skispringer haben es geschafft ihren Ski so abzustellen, dass der nicht Lebensgefährlich wird. Einer Nicht. Punkt.
 

Finn-Lady

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Jetzt wird es ziemlich lächerlich, oder?
Es bleibt die Frage, ob der Aufschrei von @Lazergirl oder @moiag der Gleiche wäre, wenn Stefan Kraft, Philipp Raimund, Marius Lindvik oder Ryôyû Kobayashi das… ich drücke mich jetzt mal harmlos aus, auch wenn es mir widerstrebt… Missgeschick passiert wäre.
Wenn dann könnten wir über einige Aussagen weiter diskutieren, aber nur über einige, denn es wird zunehmend abstrus.
Allerdings ahne ich, dass der Aufschrei ausgeblieben wäre, sondern man eine Entscheidung der FIS (höchstens) ausnahmsweise lobend erwähnt hätte 🤷‍♀️
 

Rising Sun

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Frage mich auch was Pertile hier falsch gemacht haben soll, er hat ja sogar bis nach Hörl gewartet, obwohl eigentlich direkt bei Start Schluß ist, wenn der Athlet nicht fertig ist. So war es zumindest bei den letzten Fällen an die ich mich erinnern kann (Pawei wegen der fehlenden Schuhe und 2 mal Kris wegen Bindung/Reißverschluss)
 

Hakuba

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Ich denke nicht, dass das was mit zu Kopf steigen zu tun hat bei besonderen Situationen, die zu managen sind. Unter Hofer gabs jetzt aber nicht so einen Anzugsskandal den die FIS unter Druck gesetzt hat, der aber initiiert wurde von den Teams, die die Grenzen austesten mussten und bis zu Betrügereien übergingen. Das gestern ist ja jetzt wirklich eine Ausnahmesituation, die einmalig war. Es war aber im Rahmen der Regeln ok so zu entscheiden. Dass das slowenische Umfeld damit nicht glücklich ist und rumpoltert, ist dann eben so. Sie täten aber gut daran jetzt den Blick wieder nach vorne zu richten zu den Olympischen Spielen, wo Domen historisches gelingen kann.

Sehe ich auch so.
Die FIS hat gestern gemäß ihrer Regeln entschieden. Das Team Slowenien hat es geschluckt. Es ist zum Glück niemandem etwas passiert, Lindvik hat nur einen gehörigen Schreck bekommen. Das Springen ist mit etwas Verzögerung regulär durchgegangen.

Dass man in Slowenien jetzt Wellen macht, ist erklärbar. Und mal ehrlich, das wäre in Deutschland oder Österreich auch so, beträfe es einen der ihren. In Norwegen erst recht, die würden die Sache gleich einem Anwalt übergeben.

Auch in Slowenien wird man zur Tagesordnung ĂĽbergehen.
 

Skisprungschwester

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Dass man in Slowenien jetzt Wellen macht, ist erklärbar. Und mal ehrlich, das wäre in Deutschland oder Österreich auch so, beträfe es einen der ihren. In Norwegen erst recht, die würden die Sache gleich einem Anwalt übergeben.

Meinst du die Fans oder die Verantwortlichen? Bei den Verantwortlichen des DSV kann ich mir Stunden nach dem Wettkampf einen Protest in dieser Sache definitiv nicht vorstellen. Da wäre eher die Unprofessionalität bzw. Unachtsamkeit des Springers und die entsprechenden Konsequenzen für das Team, die Aussenwirkung, etc. Thema. Ich nehme an, dass es da intern rund gehen würde.
 
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Speakeasy

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Soll jetzt Österreich Einspruch gegen die Benotung von Nikaidos letztem Sprung einlegen, weil er vielleicht als gestürzt gewertet hätte müssen?
Es ist einfach eine Tatsachenentscheidung und damit ist es gegessen. Aber immerhin ging es da um Gold.
Im übrigen hat sich meiner Meinung nach Japan den Sieg verdient - es war wirklich eine bärenstarke Vorstellung des ganzen Teams.
 

BennyWe

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Soll jetzt Österreich Einspruch gegen die Benotung von Nikaidos letztem Sprung einlegen, weil er vielleicht als gestürzt gewertet hätte müssen?
Es ist einfach eine Tatsachenentscheidung und damit ist es gegessen. Aber immerhin ging es da um Gold.
Im übrigen hat sich meiner Meinung nach Japan den Sieg verdient - es war wirklich eine bärenstarke Vorstellung des ganzen Teams.
In diesem Team ist es schwer jemand herauszuheben.

Aber was Naito geleistet hat ist dann doch besonders. Das hätte ich ihm nicht zugetraut und ich denke , dass er im Wettkampf über sich hinausgewachsen ist.

So toll zu sehen , wie ein TEAM funktioniert.
 

sj44

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Hier die Reaktion von Widhölzl zum Griff in den Schnee von Nikaido:
Zum Hinweis auf nicht erfolgte Punkteabzüge für einen angeblichen Griff in den Schnee von Nikaido bei der Landung meinte er: "Man sieht es eigentlich schon am Video, dass er reingegriffen hat, aber es ist eine Tatsachenentscheid der Sprungrichter – das ist so zu nehmen." Japan sei unabhängig davon zu gratulieren. "Es passt, sie sind wirklich sehr gut gesprungen und haben es sich verdient. Sie waren doch ein bisschen besser als wir."

Was wohl die Slowenen gesagt hätten, wenn sie dadurch eine Goldene verloren hätten und gar ein Österreicher oder Deutscher in den Schnee gegriffen hätte?
Die wären wohl wieder voll in den Opferstatus gegangen und hätten das Bild mit Geldscheinen wachelten Sprungrichtern vor sich gesehen.
 

Lazergirl

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Hier die Reaktion von Widhölzl zum Griff in den Schnee von Nikaido:


Was wohl die Slowenen gesagt hätten, wenn sie dadurch eine Goldene verloren hätten und gar ein Österreicher oder Deutscher in den Schnee gegriffen hätten?
Die wären wohl wieder voll in den Opferstatus gegangen und hätten das Bild mit Geldscheinen wachelten Sprungrichtern vor sich gesehen.
Was soll der Schwachsinn jetzt. Genauso könnte ich jetzt spekulieren, dass man bei einem DSV Springer sicher den DG ein paar Minuten länger gedehnt hätte.... die Ski waren ja schon auf dem Weg. Einfach noch mal die Laubbläser arbeiten lassen. ;)

Ich meinte die Ă–ffentlichkeit/Medien, nicht den DSV.

Es ist ja auch klar, dass das Ergebnis von gestern nicht mehr geändert werden kann.
Das ist auch dem Verband klar. Mein rein persönlicher Eindruck ist, dass die sich von der FIS ungerecht behandelt fühlen. Und das nicht erst seit gestern. Aber klar, es wird nichts bringen. Dis FIS ist zu mächtig, keine Chance.
 

moiag

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Es bleibt die Frage, ob der Aufschrei von @moiag der Gleiche wäre, wenn Stefan Kraft, Philipp Raimund, Marius Lindvik oder Ryôyû Kobayashi das…

Jawohl, jede andere Perspekitve ist schon Aufschrei :)

Soll jetzt Ă–sterreich Einspruch gegen die Benotung von Nikaidos letztem Sprung einlegen...
Noten sind so-und-so nicht fair, eigentlich ganz laecherlich, manchmal/oft aus Versehen und manchmal/oft absichtlig.
Schoenheitspunke und Materialkontrolle machen es unmoeglich, von fairness in diesem Sport zu reden.
Beides waere es leicht viel besser zu machen, es mangelt aber am Will von Haupnationen :)

Slowenishes Team erwartet natürlich nicht, dass der Protest etwas verändert, will aber, dass mit dem Protest auch von weniger privilegierte Nation mindestens die Stimme registriert ist.
 

Benjamin

Zahlenfreund
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Jawohl, jede andere Perspekitve ist schon Aufschrei :)
Welche Perspektive hast du denn nun zu konkret diesem Vorfall? Das konnte ich bislang noch nicht so richtig herauslesen. Vielleicht magst du sie mal erläutern? Hätte man Domen nochmals starten lassen sollen? Wenn ja, mit welcher Begründung, wenn man es doch bei vergangenen Wettkämpfen beispielsweise bei Sundal auch nicht getan hat.

(und vielleicht, ohne gleichzeitig die „Schönheitspunkte“, die Materialkontrolle oder die Bevorzugung von Deutschland zu beklagen)
 
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