🇯🇵 An die Japanfans


Hakuba

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Was soll man zu gestern sagen? Sehr ärgerliche DSQ, aber zum Glück sieht Ryôyûs 2. GWC-Platz ungefährdet aus.

Ren scheint nach seiner Odyssee und nach seinen Erlebnissen mit einschlagenden Geschossen doch etwas psychisch beeindruckt, es läuft nicht mehr so selbstverständlich. Ein paar Punkte ist er seinem Ziel, sich den 3. GWC-Platz zurückzuholen, nähergekommen, aber noch fehlen ihm 34 Punkte zum Gleichstand.

Zum Glück gibt es Tomofumi! Er hat seinen Titel in den japanischen Medien bekommen: 「公務員ジャンパー」(kômuin janpaa = ÖD-Springer), weil er hauptberuflich öffentlich Bediensteter ist und erst nach Dienstschluss um 17.15 Uhr sich seinem Training widmen kann. Hut ab für diese Leistung gestern!

Tomo-Vik.png
(Foto: AP)
 

MK23surfski

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Apparently Augment and BWT are leaving ski jumping...maybe next season we see Ryoyu on Slatnar
 

Hakuba

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Sara hat klargestellt, dass sie weitermachen möchte. "Ich hoffe, in der kommenden Saison weiter dabei sein zu können."
Auf die OS 2030 angesprochen: "Vier Jahre sind zu weit weg, als dass ich mir schon alles vorstellen kann, aber ich möchte mich so vorbereiten, dass ich gut über das kommende Jahr komme."

"Gerade weil ich in den letzten Jahren keinen Podestplatz mehr erringen konnte, will ich mich konzentriert vorbereiten. Der Telemark ist mir schon besser gelungen, aber ich strebe danach, so stabil zu werden, dass ich wie andere Frauen 53 oder 54 Haltungspunkte erhalte. Außerdem will ich mir Gedanken darüber machen, wie ich besser zurechtkomme, wenn ich bei niedrigem Gate kein Gefühl für die Geschwindigkeit habe."

 

Hakuba

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Und auch Ren ist gestern heimgekehrt und wurde bei der Ankunft von Journalisten befragt.
„Die Saison verlief fast nach meinen Vorstellungen. Bis zu den Olympischen Spielen war es eine gute Saison. Doch danach bin ich in eine schwierige Lage gekommen, so dass ich nicht sagen kann, alles habe geklappt. Aber insgesamt betrachtet meine ich, dass die Saison gut war, sie hat mir wertvolle Erfahrungen gebracht.“

Zu den Erlebnissen in Dubai:
„Ich dachte mir, wie es kommt, so kommt es. Gerade als ich mich vom Hotel zum Bus begab, wurde der Flughafen bombardiert und mir kam sogar der Gedanke, dass ich nun sterben würde. Mir wurde bewusst, dass die für mich selbstverständliche Teilnahme an Wettkämpfen gar nicht selbstverständlich ist. Ich habe von vielen Menschen Nachrichten erhalten und mir wurde dadurch sehr klar, dass ich meinen Sport nur durch die Unterstützung der Menschen um mich herum betreiben kann.“

Zu den nächsten OS:
„Die Olympische Spiele haben diesmal für mich mit Silber geendet, ich hatte die Chance auf Gold. Ich nehme diese Enttäuschung, um mich auf die Zeit in vier Jahren einzustimmen und in Ruhe die Sache anzugehen.“

Doch zuerst geht er mit seiner frisch angetrauten Liebsten auf Reisen, worauf er sich ungeheuer freut!

 
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