Folgende Grundsätze halte ich für logisch, auch wenn es sicher Abweichungen gibt, bei Grenzfällen kann auch gerne hier nachgefragt oder diskutiert werden:
Ein Filmcharakter ist in der Regel an einen Schauspieler, jedoch nicht an einen Film gebunden.
Bedeutet ja nichts anderes, als dass z.B. nach Wechsel eines Bond-Darstellers auch eine völlig neue Filmfigur entsteht, ebenso kann man nicht den von Heath Ledger dargestellten Joker mit dem von Jack Nicholson gleichzusetzen. (bei diesen Fällen also ganz besonders darauf aufpassen, dass ihr alle nötigen Infos in die Liste packt.)
Ausnahmen:
-wird in einem Film eine Figur durch mehrere Schauspieler dargestellt gibt es dennoch nur einen Filmcharakter (Gründe dafür könnten Rückblicke in die Kindheit, gespaltene Persönlichkeiten oder irgendwelche denkbaren Verwandlungen sein, logisch, dass man da auch mehrere Schauspieler benötigt)
Beispiele: The Godfather (Don Vito ist ein Filmcharakter, trotz drei verschiedener Akteure)
ebenso in diese Richtung gehen alle Hauptfiguren in "Slumdog Millionaire".
(wohl sehr prominente Ausnahme dieser Ausnahme: "Fight Club" - hier gibt es natürlich mit Tyler Durden und dem Erzähler zwei verschiedene Charaktere)
Man merkt also, ist alles nicht so eindeutig festzulegen, bei Unsicherheiten findet man hier sicherlich schnell Hilfe.
Eine weitere Ausnahme: (zumindest meine Meinung)
-sollte eine (zumeist Neben-)Figur in einer eigentlich konsistenten Filmreihe umbesetzt werden entsteht keine neue Figur. Als Beispiele würden mir Prof. Dumbledore in der Harry Potter Reihe oder Rachel Dawes in den Batman-Filmen von Christopher Nolan einfallen.
-ein ähnlicher Grenzfall ist der Terminator, der im vierten Teil von Roland Kickinger und nicht mehr von Schwarzenegger gespielt wird