2. Liga 2026/27 - wer hat Angst vor dem bösen Wolf?


Die weiteren Texte verzögern sich etwas. Gestern hat mich die Hitze erledigt und heute hat sich Vater lang gelegt.

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Nice, der längere Text, den ich als Entwurf gespeichert habe, ist weg.

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Nun denn, dann eine Planänderung. Statt längerem Text im Wolfsburg-Stil gibt es jeweils eine kürzere Begründung, warum ich den Verein in der Gruppe sehe. Zur Erinnerung - es weiter mit den Aufstiegskandidaten. Diese Gruppe umfasst fünf Vereine. Hannover 96, St. Pauli, Heidenheim, Dynamo Dresden (ja, richtig gelesen) und den glorreichen VfL Bochum (nochmal...ja, richtig gelesen).

Warum ist Hannover 96 ein Aufstiegskandidat?

Hannover 96 war eigentlich schon letzte Saison aufstiegsreif. Aber aus unerklärlichen Gründen tat man sich zuhause extrem schwer und verspielte hier den Gang ins Oberhaus. Exemplarisch war die Niederlage gegen Fürth und ein 3:3 gegen den späteren Absteiger Preußen Münster. Wie üblich gibt es in Hannover im Sommer jede Menge Unruhe. Cheftrainer Titz will noch ein paar Zugänge, der neue Sportdirektor Boldt antwortete mit einem öffentlichen "das ist hier nicht irgendein Spiel auf der Playstation" - dabei ist es durchaus verständlich, dass Titz nach den Abgängen von Enzo Leopold (Gladbach) und Noël Aséko (zurück zu Bayern, mittlerweile Frankfurt) diese Wünsche äußert. Aber auch wenn er Boldt nicht überzeugen kann, ist der Kader von Hannover einer der besten der Liga.

Neu dabei sind Pascal Loretz, der Noll im Tor beerben wird und Innenverteidiger Jean Hugonet, den Titz aus Magdeburger Zeiten kennt. Dazu kommen mit Yunal Ünal (Hertha Jugend) und Taycan Etcibasi (BVB, hat 500.000 Euro Ablöse gekostet) zwei hochveranlagte Spieler, die berechtigte Hoffnungen haben, sehr schnell signifikante Spielanteile zu bekommen.

Daisuke Yokota traue ich seinem zweiten Jahr einen Sprung nach vorne zu. Seine Rückrunde war mit sechs Scorerpunkten schon deutlich effizienter als die Hinrunde mit drei Scorerpunkten. Genau entgegengesetzt lief es bei Benjamin Källmann, der im Zeitraum vom 23. Spieltag bis Saisonende lediglich einmal traf, nachdem er zuvor 13mal netzte. Eventuell kann Lars Gindorf die Abhängigkeit vom Finnen verringern. Gindorf hat die 3. Liga in Aachen kurz und klein geschossen und kehrte nun nach Ablauf der Leihe zurück. Kriegt Titz ihn in die Spur, wäre das ein Riesengewinn für 96.

Kriegt man die PS auf die Straße, hat Hannover mit die besten Aufstiegskarten.

Warum sind der 1. FC Heidenheim und der FC St. Pauli Aufstiegskandidaten?

Ich fasse die beiden Bundesligaabsteiger mal zusammen in einen Block. Naturgemäß sind Absteiger immer Vereine, die man im Auge behalten sollte, wenn es um das Aufstiegsrennen geht. Ja, Abgänge erschweren das Unternehmen Wiederaufstieg, aber zumeist bleiben doch ein paar Leistungsträger und man hat zumeist einen finanziellen Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Zudem macht die Aussicht auf eine Rückkehr ins Oberhaus die Vereine attraktiver für potentielle Neuzugänge.

Der größte Unterschied bei Heidenheim und dem Kiezklub zeigt sich auf der Trainerposition. Bei Heidenheim geht man mit Frank Schmidt in die Saison. Schmidt hat angekündigt, dass diese seine letzte auf der Heidenheimer Trainerbank sein soll. Aber wir werden sehen, ob es da nicht nochmal zu einem Umdenken kommt und an die 20. Saison nicht doch noch die 21., 22., 23. usw. gehängt wird. Davon ist der neue Mann an der Seitenlinie des FC St. Pauli noch weit entfernt. Marcel Rapp folgt hier auf Blessin, dem man den Wiederaufstieg nicht zugetraut hat.

Wie oben schon angedeutet, haben beide einige Abgänge zu verzeichnen. Bei Heidenheim ist hier u.a. Niklas Dorsch zu nennen, der nun in Kanada spielt. Bei St. Pauli sind es u.a. Hauke Wahl (Wolfsburg) und Stammtorwart Nikola Vasilj, die den Verein verlassen haben. Insgesamt wirkt der Heidenheimer Kader für mich schon runder (ganz wichtig, dass Mainka bleibt), während St. Pauli für mich noch mehr Fragezeichen hat. So hat man darauf verzichtet, einen neuen Torwart zu verpflichten. Stattdessen geht man mit Ben Voll als neue Nummer 1 in die Saison. Voll hat zwei Jahre kaum gespielt. In einer so engen Liga kann am Ende ein guter Torwart ein entscheidender Faktor sein. Kann Voll das bringen? Ich habe meine Zweifel.

Insgesamt haben beide Absteiger aber zumindestens gute Chancen, sich im oberen Tabellendrittel festzusetzen. Heidenheim sehe ich aber etwas vor St. Pauli, die aber noch etwas aktiver auf dem Transfermarkt sein dürften.

Warum ist Dynamo Dresden Aufstiegskandidat?

War selbst überrascht, dass Dynamo Platz 4 in der Rückrundentabelle belegt hat. Natürlich war mir bewusst, dass die Dresdener in der zweiten Saisonhälfte gut waren, aber so gut? Und genau diese starke Rückrunde ist der Grund, warum ich Dynamo als Überraschungsmannschaft im Aufstiegskampf sehe. Man hat es geschafft, Spieler, die maßgeblich für den Aufschwung waren, zu halten. Ben Bobzien, Thomas Keller, Robert Wagner und Jonas Sterner wurden allesamt in diesem Sommer nach Ablauf der Leihe festverpflichtet. Richtig starke Arbeit, die sich in dieser Saison auszahlen wird. Während viele Mannschaften noch in einer Findungsphase sind, hat Dynamo ein weitestgehend bewährtes Fundament, das trotz des Abgangs von Kofi Amoako (Hamburger SV) keine Startprobleme haben sollte.

Vielmehr gibt es zu Dynamo nicht zu berichten. Ade Abstiegskampf, hallo Aufstiegschancen.

Bevor gleich alles wieder weg ist, schnell abschicken. Zum VfL Bochum schreibe ich noch gesondert etwas. Aber nicht mehr heute. :wavey:
 
Für mich kann man nach den drei Absteigern und Hannover genau so gut würfeln. Also warum nicht Bochum oder Dresden, ich tippe eher auf Nürnberg.
 
Nürnberg kann doch froh sein, wenn die nicht ganz unten mit rein rutschen, sobald Zoma verkauft wurde.
Mein Außenseitertipp ist Magdeburg.
Das ist zu hart. Keine Ahnung, wie man auf die Einschätzung kommt.
Das Mittelfeld ist gut besetzt und es liegt viel Hoffnung auf Piet Skobel, der eine gute Vorbereitung hatte. Justvan ist auch ein guter Baller.
Man ist abhängig von Zoma, das ist klar. Man hat jetzt eine "Kumpel" aus Italien verpflichtet, die dann die italische linke Seite bilden, vllt hilft es zum bleiben. Falls nicht noch ein unmoralisch Angebot (12-15 Mio.) kommt, wir er das auch. Dann wird aber auch Ersatz kommen.
Man muss auch gucken wie die neu aufgestellte Verteidigung funktioniert.
Aber das ist doch viel zu gut für Abstiegskampf.
Aber falls da Abstiegskampf rauskommt dann liegt das an der eigentliche Bremse, die sitzt nämlich weiterhin auf der Bank. :saint:
Ausser Wolfsburg wird das wohl ne ziemliche Wundertüten Saison.🏳️
Wie nahe zu jede Saison in der 2. Liga.
Da kommt es darauf an, welche Mannschaft sich über einen längeren Zeitraum in einen Lauf spielen kann und die Leistungsdellen gering halten kann.

Wolfsburg wird, wenn alles normal läuft, ungefährdet hoch gehen.
 
Dann komme ich mal noch mit einem neuen Tipp um die Ecke umher. Habe mich seit langem mal wieder intensiver mit der 2. Liga beschäftigt (Kicker Interactive sei Dank :clowns: ) und ich sehe tatsächlich Darmstadt sehr weit vorne mit dabei. Zwar sind Lidberg und Hornby weg, aber ich sehe da doch einige starke Verpflichtungen. Vor allem auf El Kadiri und Duijvestijn bin ich sehr gespannt.
 
Warum ist der VfL Bochum Aufstiegskandidat?

Weil ich das so will! Deshalb!

Neben diesem überzeugenden Argument spricht aber noch einiges mehr für eine erfolgreiche Saison des Vereins von der Castroper Straße. Schaut man nur auf die "Uwe-Tabelle" aus der letzten Saison, dann waren ab dem 9. Spieltag, an dem Uwe Röslers Amtszeit begann, nur vier Vereine besser. Drei davon spielen nun Bundesliga (Schalke, Elversberg und Paderborn), der vierte im Bunde (Hannover 96) gilt nicht nur laut meiner Einschätzung als einer der aussichtreichsten Aspiranten im Aufstiegskampf 2026/27.

Das Ruhrstadion wird in den nächsten Jahren renoviert und auf Vordermann gebracht. Auch im Kader haben sich einige Umbaumaßnahmen ergeben. Cajetan Lenz wechselte für zehn Millionen nach Sinsheim. Ablösefrei den Verein verlassen haben u.a. Erhan Masovic, Noah Loosli und der letztjähirige Kapitän Matus Bero. Alle drei bisher noch ohne neuen Arbeitgeber. Von den fünf Leihspielern Marshall, Alfa-Ruprecht, Wätjen, Morgalla und Onyeka blieb nicht einer über den Sommer hinaus beim VfL. Francis Onyeka hätte man gerne noch ein weiteres Jahr ausgeliehen, aber man war hier chancenlos, da Bayer Leverkusen ihn verständlicherweise höherklassig unterbringen wollte. Onyeka wird nächste Saison beim Aufsteiger Elversberg in der Bundesliga kicken.

Königstransfer des Sommers ist die ablösefreie Verpflichtung von Berkan Taz. Taz spielte zwei überragende Saisons beim SC Verl - in der letzten erzielte er in 41 Pflichtspielen 41 Scorerpunkte. Allein bei den Standards dürfte er eine deutliche Verbesserung bringen. Karol Mets (St. Pauli) und Michael Steinwender (Heart of Midlothian) dürften die 1a Innenverteidiger-Kombi sein, aber Yiğit Karademir (VfL Osnabrück) konnte in der Vorbereitung durchaus punkten und dürfte Strompf auf Platz 4 in der IV-Hierachie verdrängt haben.

Sehr von Rösler gelobt wurden auch Leon Sawas (19, kam aus Freiburg), Tom Meyer (18, eigene Jugend), Lasse Isbruch (18, eigene Jugend) und Alessandro Crimaldi. Crimaldi dürfte schon am Freitag gegen die Hertha sein Debüt geben. Der 18jähige Deutsch-Italo gilt neben Kacper Koscierski als größtes Talent beim VfL.

Der Start wird diesmal besser - schlechter geht auch nicht (in der Vorsaison 3 Punkte nach 8 Spieltagen) - und dann ist dem VfL alles zuzutrauen. Insbesonders wenn noch die zwei geplanten Neuzugängen kommen. Einer davon soll das zentrale Mittelfeld verstärken. Hat jemand Goretzka gesagt? ;)
 
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Willkommen im Mittelfeld :wavey:

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Mit sieben Vereinen, die zahlenmäßig größte Kategorie. Wobei es in der 2. Liga erfahrungsgemäß selten ein wirkliches Mittelfeld gibt. Mit einer kleinen Serie klopft man schnell oben an, drei sieglose Spiele und du stehst plötzlich unten drin. So traue ich einigen Vereinen, die ich gleich besprechen werde, durchaus zu, eine gute Runde zu spielen und ins Aufstiegsrennen einzusteigen. Es kann bei einigen aber auch in Richtung "Abstiegsgespenst? Du, hier?" gehen. Am wahrscheinlichsten ist aber ein Mittelfeldplatz. Lange Rede, kurzer Sinn, wer ist denn nun mittelmäßig?

Darmstadt 98

Hier muss ich @Next widersprechen. Bei Darmstadt sehe ich wirklich wenig, was "Aufstiegsambitionen" ruft . Die Abgänge von Lidberg und Hornby hat er schon angesprochen und ich halte diese für fatal. Wenn dein drittbester Torschütze ein Abwehrspieler ist - Maglica mit sechs Toren - weißt du, dass es um die Offensive abgesehen von Lidberg und Hornby nicht gut bestellt war. Killian Corredor, der immerhin fünf Tore machte, ist auch nicht mehr da.

Die Neuzugänge müssen einschlagen, sonst wird es offensiv richtig zäh. Noah Weißhaupt habe ich immer für einen spannenden Spieler gehalten, den ich auch gerne mal beim VfL gesehen hätte, aber so langsam verliere ich den Glauben an ihn. Seine Leihen nach Warschau und Hannover waren mal so gar nix und so steht der 24jährige am Scheideweg. Zusammen mit El Kadiri (vorher bei De Graafschap in der zweiten niederländischen Liga) soll er das Flügelspiel beleben. Beide müssen an ihrer Effizienz arbeiten. 13 Tore und zehn Vorlagen in den letzten zwei Jahren hat der 1,70m große El Kadiri vorzuweisen. Ob das Leichtgewicht (der Kicker gibt ihn mit 60 Kilogramm an) sich schnell an die körperliche Spielweise in Liga 2 gewöhnen kann? Er darf sich nicht viel Eingewöhnungszeit nehmen. Das Selbe gilt für Lance Duijvestijn, der von Sparta Rotterdam zu den Lilien wechselte. Körperstatur und Spielweise erinnern an Hornby. Gegen den Ball soll er sogar noch besser sein. Seine Leistungsbewertung wird aber von Scorerpunkten abhängen.

Darmstadt ist für mich ein Kandidat, der schnell auch unten reinrutschen könnte. Die Rückrunde war mit Platz 16 schon schlecht. Aber ich denke, dass es dann doch für einen Mittelfeldplatz reichen wird.

1. FC Kaiserslautern

Wie wäre die letzte Saison für den FCK wohl verlaufen, wenn sich Ivan Prtajin nicht Ende Januar die Achillessehne gerissen hätte? Wir werden es nie erfahren, aber was man sicher sagen kann, ist, dass die schwere Verletzung ihres Toptorschützen die Roten Teufel richtig hart getroffen hat. Um das zu unterstreichen, der 30jährige Kroate machte nur 14 Spiele, blieb aber bis Saisonende der einzige Lauterer, der zweistellig traf. Prtajin befindet sich noch im Aufbautraining, war aber zumindestens schonmal wieder bei der Mannschaft und Teil des Trainingslagers.

Man hat mit Thierry Tazemeta (Jugend Borussia Dortmund), Ibrahim Kanate (RSC Anderlecht, Leihe) und Erencan Yardimci (TSG Hoffenheim, Leihe) drei Spieler für die Offensive geholt, aber es ist ziemlich wahrscheinlich, dass die Hauptlast weiter bei Marlon Ritter und Naatan Skyttä - beide mit neun Saisontoren - liegen dürfte.

Letztlich erwarte ich eine Saison, die der letzten ähneln sollte. Die Heimstärke gibt den Ausschlag, dass man sich wieder ziemlich weit oben einsortiert. Für ganz vorne reicht es aber nicht.

Hertha BSC

Nachdem wochenlang kein Neuzugang vermeldet wurde, hat Hertha BSC mittlerweile mit Oluwaseun Adewumi den ersten Neuzugang verkündet. Hurra. Angesichts der vielen Abgänge war das aber auch dringend nötig. Fabian Reese, Tjark Ernst, Kennet Eichhorn und Michael Cuisance haben den Verein verlassen und einige dringend benötigte Millionen in die klammen Kassen der Alten Dame gespült. Sportlich aber natürlich riesige Lücken. Der Kader ist dünner als @Kinski nach seiner Diät und die großen Ambitionen gehören erstmal der Vergangenheit an. Es droht eine sehr triste Saison in der Hauptstadt zu werden. Es könnte sogar in Richtung Überlebenskampf gehen, wenn der Sparkurs weitere qualitativ gute Neuzugänge verhindern sollte. Worauf ich mich festlege: Leitl wird noch vor der Winterpause entlassen.

Die weiteren Vereine in der Mittelfeldkategorie gibt es morgen. Es sind noch vier. Oder doch nur drei? Bei einem Verein bin ich mir noch unschlüssig. Gute Nacht.

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Heute geht der Bumms mit dem Eröffnungsspiel VfL Bochum vs Hertha um 20:30 Uhr los. Das Duell wird für Interesse sorgen.(y)
 
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Alles klar, Titan. Hier dann die weiteren Mittelfeldvereine.

1. FC Nürnberg

Die Zeiten des großen Umbruchs sollten eigentlich vorbeisein, aber auch in diesem Sommer ist es beim Club ein Kommen und Gehen. Zumindest was die Defensive angeht. Die gesamte Stammviererkette der Vorsaison hat sich verabschiedet. Berkay Yılmaz kehrte zum SC Freiburg zurück, Fabio Gruber wechselte zum FSV Mainz, Luka Lotschoschwili zum 1. FC Köln und Henri Koudossou wurde von Augsburg an Arminia Bielefeld verliehen.

Fynn Otto (SC Verl), Ioannis Masouras (Omonia Nikosia), Alexios Kalogeropoulos (Olympiakos Piräus) und Mikayil Faye (Stade Rennes, Leihe) heißen die Neuen in der Defensive. Zu den drei letztgenannten kann ich wenig sagen, aber Otto war einer der besten Verteidiger der dritten Liga und ist ein guter Griff.

Auch wenn es immer wieder Transfergerüchte gab, konnte man - Stand jetzt - Mohamed Ali Zoma halten. Für die Nürnberger, die mit 47 Treffern in der Vorsaison eine unterdurchschnittliche Trefferausbeute hatten, überlebenswichtig. Um die Abhängigkeit von Zoma zu lindern, wurden Rayan Ghrieb (Magdeburg), Flügelflitzer Can Moustafa (Cottbus) und Sigurd Haugen (1860) verpflichtet. Aber Ghriebs Jahr in Magdeburg war durchwachsen, Moustafa steht noch am Anfang seiner Karriere und muss weiter an seiner Effizienz arbeiten. Haugen muss erst noch nachweisen, dass er auch in Liga 2 regelmäßig netzen kann. Dank einer saftigen Millioneneinnahme infolge des Wechseln von Nathaniel Brown zum FC Bayern kann der Club noch etwas Geld in die Hand nehmen.

Saison wird ähnlich wie die Vorsaison. Immer wenn man denkt, jetzt macht man Schritte nach vorn, macht man zwei zurück.

Karlsruher SC

Knapp sechseinhalb Jahre saß Christian Eichner auf der Karlsruher Trainerbank. Nur Winnie Schäfer war länger Trainer beim KSC. Dass es in diesem Sommer zu einer Veränderung auf der Trainerposition kommen würde, hatte sich schon länger angedeutet. Im Dezember trennte man sich "nach intensiver interner und langfristiger Analyse im Sinne der Gesamtstrategie des Clubs" von Zlatan Bajramovic, der insgesamt neun Jahre im Trainerstab verbrachte. Eichner wurde daraufhin öffentlich zitiert, dass er seinen wichtigsten Menschen in seinem Arbeitsumfeld verloren habe.

Maximilian Senft wurde der Nachfolger von Eichner. Karlsruhes neuer Trainer war zuvor beim SV Ried. und vor seiner Trainerkarriere einer der erfolgreichsten Pokerspieler Österreichs. Er gewann bei Liveturnieren knapp 900.000 US-Dollar. Ob er am Pokertisch einen aggressiven Spielstil hatte, ist mir nicht bekannt, aber beim KSC erhofft man sich genau das.

Marvin Wanitzek geht in seine zehnte Saison beim KSC. Dass Ben Farhat auch nur in die Nähe davon kommt, kann man ausschließen. Neben Eintracht Frankfurt sollen auch aus England und Frankreich Vereine Interesse am 20jährigen Sturmtalent zeigen. Sollte ein Verein die geforderte Ablöse zahlen, könnte das Kapitel schon in diesem Sommer enden. Sportlich wäre das eine enorme Schwächung. Farhat war zusammen mit Shio Fukuda (nach Leihe fest verpflichtet) mit sechs Treffern nach Wanitzek und Schleusener (wechselte zur Fortuna aus Düsseldorf) drittbester Torschütze der Badener.

Der Trainerwechsel kam vielleicht zum richtigen Zeitpunkt. Eichner beim KSC hatte sich irgendwie totgelaufen. Wobei es sicherlich nicht optimal war, dass die Vereinsführung früh ziemlich deutlich machte, dass im Sommer Schluss sein wird. Bleibt Ferhat, wird man eine ruhige Saison im Mittelfeld erleben. Geht er noch, braucht man dringend Ersatz. Sollte das in die Hose gehen und Senfts Idee nicht zünden, könnte es unangenehm werden.

Holstein Kiel

Habe einige Saisonvorschaun gesehen, bei denen Holstein ziemlich weit oben getippt wurde. Kann ich nicht nachvollziehen. Ja, Tim Walter klappt in Kiel ausgezeichnet und die Saisonendphase mit vier Siegen hintereinander war stark - es folgten nach dem Klassenerhalt aber auch noch zwei Niederlagen - aber was übersehe ich?

Mit Schonlau und Alidou hat Walter zwei seiner EX-HSVler geholt. Mit Jonas Meffert, der schon im letzten Winter zurück nach Kiel wechselte, sind es sogar drei Spieler, die schon beim HSV unter Walter gespielt haben. Aber Alidou hat seitdem einige enttäuschende Stationen und Saisons hinter sich. Schonlau, der sofort Kapitän der Störche wurde, hat in Vancouver praktisch nicht gespielt und kommt ohne Spielpraxis nach Deutschland zurück. Mit Mittelfeldspieler Taisei Abe (FC Luzern, Leihe) und Rechtsverteidiger Hiroki Sekine (Stade Reims, Leihe) hat man gleich zwei Japaner an die Kieler Förde geholt. Bei beiden Spielern hat man eine Kaufoption.

Alexander Bernhardsson war der erste Spieler von Holstein Kiel, der für eine WM nominiert wurde. Der Schwede könnte noch wechseln. Sollte er doch bleiben, wird man hoffen, dass er endlich mal verletzungsfrei bleibt. Das ist nämlich bisher leider selten der Fall gewesen. Bernhardsson wird immer wieder von Verletzungen ausgebremst.

Mit nur 22 Punkten war Kiel eine der heimschwächsten Mannschaften. Der laufende Umbau und der Abriss der Nordtribüne dürfte nicht helfen. Anyway, wie der alte Lateiner sagt...Kiel wird diesmal nicht in Abstiegsgefahr geraten. Aber das obere Tabellendrittel bleibt unerreichbar.
 
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1. FC Kaiserslautern

Wie wäre die letzte Saison für den FCK wohl verlaufen, wenn sich Ivan Prtajin nicht Ende Januar die Achillessehne gerissen hätte? Wir werden es nie erfahren, aber was man sicher sagen kann, ist, dass die schwere Verletzung ihres Toptorschützen die Roten Teufel richtig hart getroffen hat. Um das zu unterstreichen, der 30jährige Kroate machte nur 14 Spiele, blieb aber bis Saisonende der einzige Lauterer, der zweistellig traf. Prtajin befindet sich noch im Aufbautraining, war aber zumindestens schonmal wieder bei der Mannschaft und Teil des Trainingslagers.

Man hat mit Thierry Tazemeta (Jugend Borussia Dortmund), Ibrahim Kanate (RSC Anderlecht, Leihe) und Erencan Yardimci (TSG Hoffenheim, Leihe) drei Spieler für die Offensive geholt, aber es ist ziemlich wahrscheinlich, dass die Hauptlast weiter bei Marlon Ritter und Naatan Skyttä - beide mit neun Saisontoren - liegen dürfte.

Letztlich erwarte ich eine Saison, die der letzten ähneln sollte. Die Heimstärke gibt den Ausschlag, dass man sich wieder ziemlich weit oben einsortiert. Für ganz vorne reicht es aber nicht.

Da bist du optimistischer als ich. Nach der Prtajin-Verletzung haben wir gepunktet wie ein Abstiegskandidat bis wir am 33. und 34. Spieltag die Bilanz nochmal ein wenig aufgefrischt haben.
Die Verantwortlichen planen mit Prtajin auch erst wieder zur Rückrunde und selbst da steht für mich in den Sternen ob und wann er wieder seine Topform erreicht. Dennoch bin ich grundsätzlich mit den offensiven Neuzugängen zufrieden, Problemkind ist und bleibt die Abwehr.

Die war letztes Jahr schon alles andere als sattelfest Ji-So Kim, der phasenweise richtig stark war, wurde nun mit Kelven Frees ersetzt und für Luca Sirch kommt Jan Elvedi aus Fürth zurück, an dem in der letzten Vorrunde sogar Leon Robinson in der Hackordnung vorbeigezogen ist. Sieht für mich nicht nach einem Upgrade aus.
Es hielten sich hartnäckig Gerüchte um Matej Maglica von Darmstadt, aber selbst wenn man den noch holt hat man es versäumt ihm eine Vorbereitung mit der Mannschaft zu geben und ein Szenario wie bei Jakob Rasmussen im letzten Winter droht, der wurde am 31. Januar verpflichtet und hat jegliche Bindung zu seinen Nebenleuten vermissen lassen.

Dazu hätte man hinten links eine vernünftige Alternative zu Mika Haas gebraucht der ihm Feuer unterm hintern macht, stattdessen ist dort jetzt, der mittlerweile geschätzt fünfmal ausgemusterte, Erik Wekesser die erste Alternative zu Haas.

Ich würde aktuell direkt einen einstelligen Tabellenplatz unterschreiben, selbst die Plätze 10-12 würden mich nicht schocken. Sofern man noch Skyttä (da hört man Gott sei dank aktuell eher nix) und Joly (da soll es Interesse von einigen Erstligisten und Teams aus der Championship geben) abgibt will ich nicht mal schlimmeres ausschließen.
 
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Vorsicht! Abstiegsgefahr! Für diese sechs Vereine wird die kommende Saison ein enges Höschen.

1. FC Magdeburg

Fast die Hälfte der Saison 2025/26 stand Magdeburg auf einem Abstiegsplatz. Nur einer starken Saisonendphase mit Siegen gegen Münster, Bochum, Düsseldorf, Hertha und Kiel verdankt man den Klassenerhalt. Und natürlich den 17 Toren von Mateusz Zukowski, dem mit weitem Abstand treffsichersten Magdeburger. Nur Noel Futkeu netzte noch häufiger als der 24jährige Pole, um den es selbstverständlich nach den gezeigten Leistungen hartnäckige Wechselgerüchte gibt. Magdeburg wird hier bis zur absoluten Schmerzgrenze gehen, aber irgendwann könnte man eine Summe angeboten bekommen, die den Abgang doch noch alternativlos macht.

Wie heißt der Rekordeinkauf vom VfL Bochum? Richtig, Moritz-Broni Kwarteng. Dieser kehrt nach gebrauchten Jahren im Ruhrpott zurück. Kann er auch nur ansatzweise an seine erste Zeit beim FCM anknüpfen, ist er eine Verstärkung und kann verhindern, dass wieder extrem viel offensiv von Baris Atik abhängt. Hier soll auch Torben Müsel Abhilfe schaffen, der in Essen seine Torgefahr beweisen konnte.

Offensiv mache ich mir weniger Sorgen bei Magdeburg. Defensiv wird man dagegen gucken müssen, wie man den Abgang von Jean Hugonet (Hannover 96) und Marcus Mathisen (FC St. Pauli) kompensieren kann. Hier ist in erster Linie Paul Jaeckel gefragt, der aus Münster zum FCM wechselte und mit Union Berlin vor Jahren sogar in der Champions League spielte.

Bleibt Zukowski, trägt die Offensive Magdeburg durch die Saison. Geht er noch, muss man ein glückliches Händchen beim Ersatz haben. Es wird etwas entspannter in der Stadt an der Elbe, aber man sollte sich nicht zu früh in Sicherheit wiegen.

Eintracht Braunschweig

Eintracht Braunschweig kennt Auf- bzw. Abstiegskampf wahrscheinlich wie kein anderer Verein. Seit zehn Jahren befindet man sich eigentlich durchgehend entweder im Keller der 2. oder im oberen Drittel der 3. Liga. Gut für die Gesundheit kann das eigentlich nicht sein. Aber es gibt Hoffnung, dass es in der kommenden Saison zur Abwechslung mal kein Herzschlagfinale gibt.

Warum? Na, man konnte praktisch alle Leistungsträger halten. Angefangen mit Ron-Thorben Hoffmann, der seit Jahren einer der besten Torhüter in der 2. Liga ist. Dazu bleiben Aydin, Ehlers, Flick, Frenkert und Heußer, Tempelmann ebenfalls. Das ist schon ein gutes Fundament, auf das man aufbauen kann. Allerdings sind die genannten in erster Linie defensiv und genau hier sehen wir das Problem der Braunschweiger in der Vorsaison. Offensiv kam viel zu wenig. Mehmet Aydin war mit fünf Treffern zusammen mit Erencan Yardimci (ausgeliehen von der TSG Hoffenheim) vereinsinterner Torschützenkönig.

Wenn es Verbesserungspotential gibt, dann also vorallem hier. Trainer Lars Kornetka, der bei der WM noch als Co-Trainer von Ralle Rangnick fungierte und sich nun komplett seiner Aufgabe in Braunschweig widmen wird, muss hier ansetzen und zuverlässige Offensivoptionen finden. Dies könnten die Neuzugänge Junior Zé (FC Basel, Leihe), Yann Sturm (Freiburg II) und Maximilian Entrup (Linzer ASK) sein.

Arminia Bielefeld

Durch ein 6:1 gegen die indisponierte Hertha aus Berlin schob sich die Arminia vom Relegationsplatz auf Platz 13 und sicherte sich den direkten Klassenerhalt. Danach wurde auf der Alm Rambo Zambo, ach Quatsch, Tabula rasa gemacht. Mitch Kniat wurde trotz Klassenerhalt entlassen und durch Oliver Kirch ersetzt. Für Kirch ist es die erste Cheftraineranstellung in einer der oberen Ligen.

Mael Corboz habe ich 2018 oder so im Lohrheidestadion gesehen. Danach machte der US-Amerikaner mit französischen Eltern ordentlich Karriere und brachte es sogar bis zum Kapitän von Arminia Bielefeld. Nach der Demission von Kniat machte auch Corboz den Abflug. Er wird in Zukunft in Grenoble spielen. Davon abgesehen, gab es kaum nennenswerte Abgänge. Christopher Lannert wechselte zu Darmstadt 98. Noah Joel Sarenren Bazee zu Waldhof Mannheim.

In erster Linie setzt man bei der Arminia darauf, dass Kirch es schafft, mehr aus dem vorhandenen Spielermaterial rauszukitzeln und verzichtet bisher weitestgehend auf neue Spieler - sicherlich auch aus finanziellen Gründen. Maximilian Bauer und Jannik Rochelt wurden nach Ablauf der Leihe fest verpflichtet. Henri Koudossou kommt vom FC Augsburg auf die Alm.

Es wird wieder eng.

SpVgg Greuther Fürth

Das war knapp. Durch ein 3:0 im direkten Duell konnte man Fortuna Düsseldorf überholen und sich auf den letzten Drücker den Relegationsplatz sichern. Gegen Essen behielt man dann die Oberhand und erreichte im Nachsitzen den Klassenerhalt. Aber es sprich viel dafür, dass auch in der kommenden Saison das Fürther Kleeblatt viel Glück benötigen wird, um nicht abzusteigen.

Warum? Noel Futkeu aka die Lebensversicherung der Fürther ist nach Ablauf seiner Leihe kein Teil des Kaders mehr. Für Futkeu, der Torschützenkönig wurde, ist bei Eintracht Frankfurt kein Platz, aber eine Rückkehr nach Fürth steht nicht an. Auch wenn es den Fürthern natürlich gut schmecken würde. Mit Jan Elvedi und Philipp Ziereis haben zudem zwei weitere Leistungsträger den Verein verlassen. Dazu kommt mit Branimir Hrgota die Identifikationsfigur schlechthin. Hrgota wechselte nach Ablauf seines Vertrags nach sieben Jahren in Fürth ans Hamburger Millerntor.

Seit 2015 spielte der Japaner Shinta Appelkamp bei Fortuna Düsseldorf. Nach dem Abstieg wechselt er ausgerechnet zur Spielvereinigung Greuther Fürth - den Zusatz Greuther könnte es übrigens bald nicht mehr geben. Im Herbst wird auf der Mitgliederversammlung darüber abgestimmt. Von Appelkamp habe ich immer viel gehalten, aber auch hier muss jetzt der nächste Sprung kommen. Vielleicht gelingt es ihm in einem neuen Umfeld. Fürth wird darauf angewiesen sein.

Das Kleeblatt hat sein Glück aufgebraucht. Man verpasst sogar die Relegation. Es geht direkt runter.

VfL Osnabrück

Kommen wir nun zu den Aufsteigern. Beginnen werde ich mit dem VfL Osnabrück. Der VfL wurde souverän Meister und hatte am Saisonende zehn Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Das Bemerkenswerte: dabei spielte man nicht wie eine Spitzenmannschaft, sondern hatte vergleichsweise wenig Ballbesitz (48%) und eine katastrophale Passquote (die zweitschlechteste der gesamten Liga). Dass es dennoch für den Aufstieg reichte, lag in erster Linie an der bockstarken Defensive. Nur 34 Gegentore in 38 Spielen sind überragend. Osnabrück spielte hier de facto in einer eigenen Liga. Die zweitbeste Abwehr wurde von Verl gestellt. Verl hatte vierzehn (!) Gegentore mehr.

Osnabrück wird sich also nicht groß spielerisch umstellen müssen. Trainer Timo Schultz wird sicherlich weiter aus einer starken Defensive heraus agieren wollen. Vorne helfen der liebe Gott, Standards (16 Tore nach Standards in der Aufstiegssaison) und Robin Meißner. Wobei es mit Ismail Badjie, David Kopacz und Bjarke Jacobsen zumindest drei torgefährliche Mittelfeldspieler gibt, die zumindestens etwas Entlastung bringen.

Osnabrück wird unangenehm zu bespielen sein und alles reinhauen. Davon kann man ausgehen. Aber angesichts der Fragezeichen in der Offensive ist man Abstiegskandidat Numero Uno.

Energie Cottbus

Last but not least...Energie Cottbus. Zwölf Jahren hat man in der Lausitz auf die Rückkehr gewartet. Nun ist es endlich soweit und wenn es nach den Cottbusern und Cheftrainer Pele Wollitz geht, ist Energie gekommen, um zu bleiben.

Nicht nur was die Infrastruktur angeht, hat man bei Energie einiges bewegt. Neben den Rückkehrern Leonardo Bittencourt, dessen Vater schon in Cottbus kickte, und Lucas Copado hat man mit Christian Kinsombi, Ryan Malone und Julian Guttau bewährte Qualität dazugeholt. Dazu ist es gelungen, King Manu fest zu verpflichten. Den Abgang der starken Nummer 1 Marius Funk soll Marcel Lotka abfedern.

Offensiv wird viel davon abhängen, ob Tolcay Cigerci und Toptorschütze Eric Engelhardt auch in Liga 2 regelmäßig scoren können. Engelhardt hat mit zehn Buden in 32 Zweitligaspielen seine Zweitligatauglichkeit schon bewiesen. Für Cigerci ist es dagegen der zweite Anlauf in Liga 2. Er wird darauf brennen, beweisen zu können, dass er mehr kann als "nur" dritte Liga.

Pele Wollitz wird die Mannschaft bis in die Haarspitzen motivieren und selbst an der Seitenlinie alles geben. Es reicht für die Relegation.
 
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