ATP 500 - Basel & Wien 2026


Wer gewinnt in Basel? Wer in Wien?

  • Alejandro Davidovich Fokina (Basel)

    Stimmen: 0 0,0%
  • Jiří Lehečka (Basel)

    Stimmen: 0 0,0%
  • Stefanos Tsitsipas (Basel)

    Stimmen: 0 0,0%
  • Hubert Hurkacz (Basel)

    Stimmen: 0 0,0%
  • ein anderer Spieler (Basel)

    Stimmen: 0 0,0%
  • Frances Tiafoe (Wien)

    Stimmen: 0 0,0%
  • Alex de Minaur (Wien)

    Stimmen: 0 0,0%
  • Tommy Paul (Wien)

    Stimmen: 0 0,0%
  • Flavio Cobolli (Wien)

    Stimmen: 0 0,0%
  • Jakub Menšík (Wien)

    Stimmen: 0 0,0%
  • Learner Tien (Wien)

    Stimmen: 0 0,0%
  • ein anderer Spieler (Wien)

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    7
  • Umfrage geschlossen .
Nicht nur das , die Top10 Bilanz ist doch voll fürn Müll wenn alleine 5 Niederlagen Sinner sind und bei den großen Turnieren Spieler außerhalb top10 immer wieder besser gespielt haben als Top10er (Siehe >Vacherot gerade) . Aber darum gehts ja auch gar nicht. Hier wird allen ernstes Zverevs nach WImbledon Auftritt als "enttöuschend" bezeichnet da er "nur" den Grand Slam gewonnen hat. Das ist schon derart behämmert, da muss man erstmal draufkommen indem krampfhaft negative Statistiken rausgekramt werden. Aber wie immer bei Zverev halt.

Muss auch nicht immer Rot sehen, er selbst wird auch enttäuscht sein, dass er in 6 Turnieren, 5x kein gutes Ergebnis geliefert hat. Die USO sind natürlich alles überstrahlend, aber ich will nicht nur die GS werten
 
Nicht nur das , die Top10 Bilanz ist doch voll fürn Müll wenn alleine 5 Niederlagen Sinner sind und bei den großen Turnieren Spieler außerhalb top10 immer wieder besser gespielt haben als Top10er (Siehe >Vacherot gerade) . Aber darum gehts ja auch gar nicht. Hier wird allen ernstes Zverevs nach WImbledon Auftritt als "enttöuschend" bezeichnet da er "nur" den Grand Slam gewonnen hat. Das ist schon derart behämmert, da muss man erstmal draufkommen indem krampfhaft negative Statistiken rausgekramt werden. Aber wie immer bei Zverev halt.

Wie von mir ausgewiesen, folgt die negative Top 10 Bilanz auch auf längere Sicht einem negativen Trend.

Dass dies also im Kontext der heutigen Niederlage Gegenstand der Forumsdiskussion ist, dürfte nicht überraschen.

Zverev hat trotzdem wahnsinnig gut gespielt dieses Jahr und ist zurecht auf der 1.

Aber es ist natürlich kein Zufall, dass er 2 GS gewinnt in dem Jahr, wo Alcaraz und Sinner raus sind und seine Gegner sich wie das Draw eines 250ers lesen (Cobolli, Mensik, Jódar, de Jong, Halys, Machac, Bonzi, Shelton, Khachanov, van de Zandschulp, Darderi, Tabilo, Halys, Sonego).
 
Wie von mir ausgewiesen, folgt die negative Top 10 Bilanz auch auf längere Sicht einem negativen Trend.

Dass dies also im Kontext der heutigen Niederlage Gegenstand der Forumsdiskussion ist, dürfte nicht überraschen.

Zverev hat trotzdem wahnsinnig gut gespielt dieses Jahr und ist zurecht auf der 1.

Aber es ist natürlich kein Zufall, dass er 2 GS gewinnt in dem Jahr, wo Alcaraz und Sinner raus sind und seine Gegner sich wie das Draw eines 250ers lesen (Cobolli, Mensik, Jódar, de Jong, Halys, Machac, Bonzi, Shelton, Khachanov, van de Zandschulp, Darderi, Tabilo, Halys, Sonego).
Jodar, Cobolli lesen sie wie die VF und Finalgegner eines 500´er Turniers auf Sand und Shelton wie der eines 500´er Finale auf HC.
 
Aber Zverev hat offensichtlich den "Herkules -Körper", den in 2026 die anderen Mega's offensichtlich nicht hatten, that's Life ! Und damit verdient, jedweden Statistiken zum Trotz
Zverev und Sinner haben eine ähnliche Körperkonstitution. Beide sind natural sehr schlank und schlacksig aber nicht so dürr wie Peter Crouch, sondern sie haben die Genetik sehnige reine Muskelmasse ohne jedes Fett aufzubauen. Obwohl sie also ähnlich gebaut sind, hat Zverev einen resilienten Körper und Sinner ist sehr verletzungsanfällig, wofür er nichts kann.
 
Vacherots Sieg bringt Jodar in die Top 10. Keiner hat es so schnell geschafft nach seinem Debüt, noch nie hat es ein Profi im selben Jahr seines Debüts geschafft. Den Rekord des schnellsten Top 100 Spielers in den Top 10 behält ganz knapp Becker. Jodar gab mit 19 sein Debüt aber auch relativ spät.


PlayerTop 100 DebutTop 10 DebutDays
Boris Becker10 December 19848 July 1985210 days
Rafael Jodar30 March 20262 November 2026217 days
Mikael Pernfors10 February 198622 September 1986224 days
Mats Wilander23 November 198112 July 1982231 days
Carlos Costa9 September 199118 May 1992252 days
Holger Rune17 January 20227 November 2022294 days


PlayerTour-Level DebutTop 10 DebutDays
Rafael Jodar19 Januar 20262 November 2026287 days
Gustavo Kuerten1 April 19964 August 1997490 days
Aaron Krickstein31 January 198313 August 1984560 days
Carlos Moya12 June 199527 January 1997595 days
Boris Becker24 October 19838 July 1985623 days
Michael Chang24 August 198712 June 1989658 days


Letztes Jahr in der 1. Runde von Basel gewann Fritz knapp gegen Vacherot, heute also die Ravanche. Vacherot hat mit 10-10 eine wirklich gute Top 20 Bilanz. Im Live Ranking ist er wieder in den Top 30, er hat sich wirklich richtig gut gemacht, trotz der blöden Verletzung in diesem Jahr.
Fritz hat mit 16-4 eine sehr gute 500er Bilanz, aber am Ende waren die Finalniederlagen in Halle und Dallas und die Niederlage heute schon herbe Enttäuschungen für ihn.

Das H2H zwischen Lehecka und Vacherot ist bei 1-1, in Tokio gewann Lehecka das HF deutlicher, in Paris 2025 war Lehecka komplett chancenlos. Ich finde es schade, dass Struff so knapp das Finale verpasst hat, ich mag an sich Vacherot etwas mehr, aber für Struff war das mit 36 Jahren nach all den Jahren eine echt super Chance. Nach seinem Sieg über Djokovic hätte er es auch echt verdient.

Ich könnte mir vorstellen, dass vor allem Cobolli, aber auch Fils alles versuchen würden um in Turin zu spielen, auch wenn sie vielleicht nicht alle 3 Matches spielen können. Was sie genau haben weiß man glaube ich noch nicht, vielleicht klappt ja alles.
De Minaur ist jetzt einen Punkt vor Jodar, was innerhalb eines einzigen Turniers nicht so einfach aufholbar ist. In Paris wäre der Weg von Jodar ins VF (200 Punkte) über Tabilo, Ruud/Q und Cobolli/Struff/Gea. Der von de Minaur wäre über Etcheverry/Rublev und Djokovic/Vachrot. de Minaurs ist nicht ohne. Es bleibt spannend. Mensik und FAA sind in Paris nicht dabei


6Flavio Cobolli3690
7Arthur Fils3535
8Frances Tiafoe3430
9Alex de Minaur3210
10Rafael Jódar3209
11Novak Djoković2900
12Taylor Fritz2895
13Tommy Paul2775
14Jiří Lehečka2580
15Jakub Menšík2545
16Alejandro Davidovich Fokina2520
17Félix Auger-Aliassime2475
18Brandon Nakashima2360

De Minaur hat 2026 alle 10 Partien in der Halle gewonnen und zum ersten Mal Zverev außerhalb eines Teamevents (0-8) besiegt. Alcaraz hat eine 15-0 Bilanz bei 500er Turnieren in diesem Jahr.
Bislang haben 2 Spanier in Wien gewonnen, F. Lopez in 2004 und Ferrer in 2015. Für Alcaraz ist es die fünfte Saison mit mindestens 5 Finals. Mit 5 Finals hat er nach Sinner (6) auch die meisten erreicht zusammen mit Fritz, Shelton und Medvedev. Im H2H gegen Medvedev führt er nun mit 7-3
de Minaur hat mit 21 Siegen bei 500er Turnieren die zweitmeisten in der Kategoriegeschichte (seit 2009) erreicht. nur del Potro hatte mit 23-1 in 2013 eine bessere Jahresbilanz. Alcaraz und Ferrer hatten jeweils eine 21-2 Bilanz. De Minaur hat mit 21-6 ein paar Niederlagen mehr.

Zverev hat 6 von 7 Entscheidungstiebreaks in seiner Karriere gegen Top 10 Spieler verloren. Seine erste war bei den USO 2020 gegen Thiem. Dann gewann er gegen Tsitsipas in Cincinnati 2021 mit 6-4, 3-6, 7-6(4). Die letzten 5 verlor er alle: 2x gegen Medvedev, 1x gegen Sinner, 1x gegen Fritz und nun gegen de Minaur. De Minaur hat heute nur 1 von 14 Breakbällen genutzt

Absurderweise hat de Minaur (4) in diesem Jahr mehr Top 10 Siege geholt als Zverev (3), was auch daran liegt, dass de Minaur 2 von 3 Duellen gegen Zverev gewann. Für de Minaur war es der 4. Top 2 Sieg in seiner Karriere, nach dem United Cup 2024 gegen Djokovic (1) und dem United Cup 2023 gegen Nadal (2) hat er jetzt 2x Zverev besiegt. Sprich es war auch de Minaurs erster Top 2 Sieg bei einem "normalen" Turnier.

Nach je einem Sieg und einer Niederlage gegen de Minaur bleibt Zverev Top 10 Bilanz mager.
Zverev hat mit 17 Niederlagen insgesamt auch die meisten Niederlagen seit Roddick (19 Niederlagen in 2003) in einer Saison. Daran dass Zverev die Finals und Paris ohne Niederlage gewinnt glaube ich nicht. Mit 79,3 % hat er bislang aber eine bessere Quote als Roddick damals mit 79,1 %
17 oder mehr Niederlagen in einer Nummer 1 Saison haben bislang nur Nastase (1973), Edberg (1991), Courier (1992), Sampras (1998), Kuerten (2000), Hewitt (20019) Roddick (2003) und nun Zverev (2026) kassiert. Nastase würde ich aber ausklammern, der hatte neben den 18 Niederlagen aber auch 125 Siege.


JahrSpielerTop 10 Bilanz%
1979Björn Borg15-383,33%
1980Björn Borg19-482,61%
1981John McEnroe10-662,50%
1982John McEnroe9-756,25%
1983John McEnroe11-857,89%
1984John McEnroe23-292,00%
1985Ivan Lendl22-581,48%
1986Ivan Lendl15-575,00%
1987Ivan Lendl16-288,89%
1988Mats Wilander8-466,67%
1989Ivan Lendl11-568,75%
1990Stefan Edberg16-769,57%
1991Stefan Edberg5-838,46%
1992Jim Courier10-855,56%
1993Pete Sampras13-668,42%
1994Pete Sampras13-765,00%
1995Pete Sampras14-766,67%
1996Pete Sampras13-572,22%
1997Pete Sampras13-192,86%
1998Pete Sampras6-366,67%
1999Andre Agassi12-666,67%
2000Gustavo Kuerten10-471,43%
2001Lleyton Hewitt13-381,25%
2002Lleyton Hewitt9-469,23%
2003Andy Roddick6-554,55%
2004Roger Federer18-0100,00%
2005Roger Federer15-288,24%
2006Roger Federer19-482,61%
2007Roger Federer17-480,95%
2008Rafael Nadal17-673,91%
2009Roger Federer15-1060,00%
2010Rafael Nadal11-568,75%
2011Novak Djokovic21-484,00%
2012Novak Djokovic24-1070,59%
2013Rafael Nadal24-680,00%
2014Novak Djokovic19-579,17%
2015Novak Djokovic31-586,11%
2016Andy Murray16-576,19%
2017Rafael Nadal12-666,67%
2018Novak Djokovic15-575,00%
2019Rafael Nadal9-564,29%
2020Novak Djokovic10-376,92%
2021Novak Djokovic14-477,78%
2022Carlos Alcaraz9-564,29%
2023Novak Djokovic17-577,27%
2024Jannik Sinner18-578,26%
2025Carlos Alcaraz17-480,95%
2026Alexander Zverev3-925,00%

Bei Zverev merkte man im 3. Satz schon etwas die Müdigkeit.

Ich kann das nicht mehr hören, er spielt quasi das ganze Jahr durch. Ich verstehe das auch nicht, es ist doch besser ein Turnier zu gewinnen als in 2 ins Halbfinale zu kommen
 
Zverev hat ja - sehr fair - zugegeben, dass er wahrscheinlich nicht da stehen würde wo er jetzt steht, wenn Alcaraz und Sinner topfit wären. Er räumt die Spieler außerhalb der Top-10 regelmäßig aus dem Weg. Das macht er gut. Mit seiner erarbeiteten Setzung, kann er so fast immer ins Halbfinale kommen und Punkte sammeln. Tennis wird halt im KO-System gespielt. Was soll er machen? Die Nr. 1 abgeben und vakant stellen?
 
Die Top 10 Bilanz von Zverev (3-9) und die Titelausbeute (2 Titel) bleiben für eine Nummer 1 enttäuschend.
Insgesamt finde ich Zverevs Bilanz seit dem Wimbledonfinale eher etwas enttäuschend. Er hat bei den USO überzeugt, da würde ich auch ein Riesenplus setzen. Aber sonst, kein weiteres Finale und er war überall der Titelfavorit und der Topgesetzte

Bemerkenswert an der Saison von Zverev ist schon: Vor der Saison gab es genau zwei "Mankos" in seiner Karriere, kein GS-Titel und noch nie auf #1. Das hat er beides (mit sogar zwei GS-Erfolgen) geändert, abgesehen von den GS-Turnieren hatte er aber sogar eine eher mäßige Saison. Da kann man eigentlich nur sagen - äußerst effizient!

Zverevs Karriere wird durch die Saison enorm aufgewertet und er ist jetzt klar die #1 der 90er Jahrgänge und die deutsche all time #2. Statistiker mögen festhalten dass es eine relativ schwache Saison einer #1 am Jahresende war bei der miesen Top 10 Bilanz und wenn er tatsächlich "nur" die beiden Titel gewinnt, aber das kann ihm ziemlich egal sein. Er kann es in kann in Paris und Turin natürlich auch noch (deutlich) aufbessern, das wirkt nach den letzten Niederlagen aber nicht sehr wahrscheinlich.
 
Natürlich kann und muss ihm egal sein, was andere darüber denken. Er hat es geschafft, die beste (Komplette) Saison aller Spieler in einem Kalenderjahr zu spielen.
Griechenland unter König Otto war auch nicht das beste Team Europas, dennoch wird ihnen niemand mehr den Titel wegnehmen.
Das unter den Vorraussetzungen (medizinisch) zu schaffen, ist eher Bemerkenswert. Es gilt eben auch den Körper in Shape zu halten als Skill. Wenn Sinner körperlich zu viel für seinen Körper macht, gibt der das dann vielleicht auch nicht her. Muss man nicht gut finden, aber es wird nicht der potentiell beste Spieler Nr 1 sein, sondern der, der nach der Punktewertung die meisten wichtigen Spiele gewonnen hat. Das war Zverev.

Gratulation an den Hamburger für diese Leistung. Da gibt's kein Wenn und Aber. Großartig!!

Dennoch haben Kritiker auch recht, dass er zu viele Spiele verliert. Das liegt natürlich auch an ihm selbst und dem wahnsinnigen Kalender, den er denkt durchziehen zu müssen, egal wie viel er schon in den Knochen hat.
Kann verstehen, dass er bis zur sicheren Nr1 durchgezogen hat. Bevor er das dann doch wegen einer dummen Verletzung verpasst. Aber es macht eben keinen Sinn Wien zu spielen (wenn es nicht nötig war), statt ausgeruht und fit ins 1000er Masters zu gehen.
Er spielt gerne (in Wien). Aber wenn er seinen Kalender noch mehr anpassen würde, hätte ich ihn in seiner spielerischen Form dieses Jahr eher mit 5-6 Titeln gesehen und dann hätte er trotz Pausen auch noch mehr Punkte sammeln können.
Vielleicht wird er ja nächstes Jahr schlauer sein, nachdem alle Karriereziele abgehakt sind.

Edit: sorry, streiche "schlauer". Das ist zu viel Relativierung seines Einsatzes, der auch mitentscheiden für die 1 ist. Ersetze das Wort mit "lockerer".
 
Zverev hat mit 17 Niederlagen insgesamt auch die meisten Niederlagen seit Roddick (19 Niederlagen in 2003) in einer Saison. Daran dass Zverev die Finals und Paris ohne Niederlage gewinnt glaube ich nicht. Mit 79,3 % hat er bislang aber eine bessere Quote als Roddick damals mit 79,1 %
17 oder mehr Niederlagen in einer Nummer 1 Saison haben bislang nur Nastase (1973), Edberg (1991), Courier (1992), Sampras (1998), Kuerten (2000), Hewitt (20019) Roddick (2003) und nun Zverev (2026) kassiert. Nastase würde ich aber ausklammern, der hatte neben den 18 Niederlagen aber auch 125 Siege.

Daran hatte ich auch schon mal gedacht, als du diese Statistik neulich schon mal gepostet hast: Die Wahrscheinlichkeit, dass er am Ende des Jahres die Nummer 1 mit den meisten Niederlagen sein wird, ist gar nicht so gering. Das wird ihm dann bestimmt wieder jemand aufs Brot schmieren.

-o-​

Ich finde eigentlich auch die Saison außerhalb der Grand-Slam-Turniere für Zverev nicht wirklich schwach. So hat er beispielsweise bei gleich fünf Masters-Turnieren das Halbfinale erreicht. Das hat er in seiner Karriere bislang nur einmal (2018) geschafft.
Und wenn ich es richtig überschlagen habe, dann hat dieses Jahr auch außer natürlich Jannik Sinner kein anderer Spieler mehr Punkte bei den Masters geholt als Zverev.

Der Wermutstropfen ist eben, dass es außerhalb der Grand-Slam-Turniere zu keinem weiteren Turniersieg gereicht hat - und dass man eben bei manchen dieser Spiele das Gefühl hatte, das hätte er doch eigentlich gewinnen können.

Langfristig hängen bleiben werden aber von dieser Saison die beiden Grand-Slam-Titel und Platz 1 der Weltrangliste; dass es gerade in diesem Jahr sonst zu keinem Turniersieg gereicht hat, wird eher in Vergessenheit geraten.

-o-​

Interessiert euch ein Quervergleich zu einer anderen Sportart? Im Skispringen gab es das in der Saison 1992/93 mal, dass ein Springer - damals ein gewisser Andreas Goldberger - in einem Winter lediglich zwei Weltcupspringen gewonnen hat und dennoch Gesamtweltcupsieger wurde. Die anderen Siege teilten sich damals eben auf relativ viele verschiedene Springer auf. Praktischerweise feierte er seine beiden Weltcupsiege gerade bei der Vierschanzentournee, so dass er sich dort ebenfalls den Gesamtsieg holte.

In Erinnerung geblieben sind auch hier die beiden großen Titel - und weniger, dass er außerhalb der Tournee keinen einzigen Weltcup gewinnen konnte.
 
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