Dembele

Haller

Bellingham Jr.

Eher nein
Hummels

Bellingham

Karetsas

Adeyemi

Malen

Nmecha

(glücklicherweise lag man da im Gegensatz zu mir richtig)
Schürrle







Beier

Diallo

Eher nein
Mkhitaryan

Konstantelias

Amoroso

Hazard

Schulz







Brandt

Eher ja
Can

Eher nein
Yarmolenko
Glaube das müsste meine Meinung zum Zeitpunkt der Verpflichtung gewesen sein.
Das hätte ich fast genauso eingeschätzt, wobei ich bei Nmecha, Schulz, Haller und Beier gesagt hätte: nicht für das Geld und bei Malen, Schulz (zusätzlich) und Schürrle: passt nicht ins System. Die ärgerlichen Transfers sind ja nicht die, die dann einfach nicht aufgehen - das passiert immer mal. Ärgerlich ist es, wenn man viel Geld für Spieler ausgibt, wo man vorher wissen konnte, dass sie als Spielertyp überhaupt nicht passen. Und davon habt ihr bei den teuren Transfers nun auch nicht mehr als alle anderen Vereine auch: Schulz, Schürrle, Malen, mehr eigentlich nicht. Sicher habt ihr auch mal mit Ansage zu viel bezahlt (Haller, Hazard), aber ihr habt im gleichen Zeitraum ja auch Schnäppchen gemacht, die dann gutes Geld gebracht haben.
Insgesamt war eure Transferpolitik der letzten Jahre sicher nicht optimal, aber ich würde das jezt nicht explizit an den teuren Transfers festmachen. Man sollte als Verein halt eine Grundstrategie haben: für was stehen wir, was ist unsere Fußballphilosophie? Damit man unabhängig vom Trainer einkaufen und auch ausbilden kann. Damit meine ich kein konkretes System, wie es Ajax lange gemacht hat, aber eine Grundausrichtung, nach der man dann auch den jeweiligen Trainer scoutet. Stehen wir für aktives Spiel mit Ballbesitz, für dynamsiches Umschaltspiel, für Kampf bis zum Umfallen? Für eine junge Mannschaft oder für Sicherheit durch Erfahrung?
Das hat in den letzten Jahren für mich so ein bisschen gefehlt, das war alles zu beliebig. Das Konzept war: internationale Top Talente holen und teuer weiterverkaufen und dahinter ein solides Gerüst, in das wir die immer wieder neuen Jungen integrieren können. Das ist vielleciht eine Transfer-, aber noch keine Spielphilosophie. Und wenn das Gerüst sich dann nicht als solide auf hohem Niveau, sondern als biederer Durschnitt präsentiert und die Jungtransfers mal nicht so richtig top werden, hat man den Salat.
Ich habe aber durchaus das Gefühl, dass man das momentan begriffen hat. Hat sicher auch damit zu tun, dass das Machtvakuum durch den stetigen Kehl-Ricken-Grabenkampf beendet wurde. Kovac mag nicht der ideale Trainer sein, aber zumindest plant man den Kader wieder strategischer und mit mehr Perspektive. Das finde ich erstmal gut. Ich finde, man bekommt im Moment schon ein Gefühldafür, wohin eure Reise gehen soll und das ist mehr, als in den letzten Jahren "zu fühlen" war. Jdf für einen Außenstehenden.Und für das erste Jahr dieser neuen Ausrichtung muss ein Disziplinfanatiker wie Kovac auch nicht der schlechteste Mann sein, auf Dauer ist er sicher nicht der richtige Trainer.