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Der große Auto-Thread


Da stellt sich halt zuerst die Frage warum man mehr als 130 fahren sollte. Und bei dem Tempo macht auch der kastenförmige Dokker keine Probleme.

Richtig und mag sein. Man merkt es halt oft nicht direkt, weil der Motor es hermacht, während man eine LKW-Kolonne überholt, während BMW und Audis lauern. Danach schert man besser wieder ein und reduziert das Tempo, weil diese Kähne einfach instabil sind.
Die Transits und Bullys waren trotz Kastenform viel verlässlicher und vertrauenswürdiger.
 
Äh ja. Die Anzeigen (und Fahrassistenz) vom Bordsystem gesteuert und bergab tippte man einmal auf das Gaspedal, ohne es zu merken. Bis man bei ca. 180 km/h die Spur kaum mehr halten konnte und von solchen Mutproben Abstand nahm.

Weiches Jahr, welches Dacia-Modell?
Wie tippt man auf's Gaspedal, ohne es zu merken?
Sorry, aber das kommt mir schon sehr abenteuerlich vor.
 
Die Marketing-Abteilung hat halt gesagt, dass E-Auto-Fahrer progressiv sein und dies auch durchaus gerne ihr Umfeld wissen lassen wollen. Deswegen sieht so manch Auto dann halt so aus, als wäre jemand in der Desing-Abteilung Amok gelaufen.

Raus kommen dann Boliden wie der Renault Twizzy, der Opel Rocks-e, die allzu sehr nach Plastik aussehenden Stoßfänger des ID.3 (der in seinen Dimensionen neben einem Golf irgendwie verkehrt aussieht), der BMW i3 ... usw.

Und dann wundern sich manche Marken, warum sich bei den E-Autos die Teslas so großer Beliebtheit erfreuen, während man selbst Schwierigkeiten hat im E-Auto-Markt Fuß zu fassen. Ein Tesla Model 3 versucht halt nicht krampfhaft aufzufallen.


Viele Leute wünschen sich ein "normales" Auto, aber mit E-Antrieb.
Europäische Hersteller meinten, sie müssten ihre E-Auto-Sparte in der Design-Sprache von den konventionell angetriebenen Modellen abheben.

Teilweise wird man dann irgendwann eher bei den China-Marken fündig...
Hyundai und Kia sind Europäer?:)
 
Dass große kastenförmige Autos seitenwindempfindlich sind, ist jetzt aber auch keine Riesenüberraschung. Ohne elektronische Hilfen geht es da nicht, und da ist man dann bei teureren Autos. Ich empfehle schlicht ne Probefahrt, bevor man sich so ein Auto kauft. Da muss man die 180 dann mal probieren, wenn man die später fahren will. Hört sich für mich momentan aber nach Verbrenner an, bis die Schalttechnik auch in der Mittelklasse angekommen ist.
 

Auch toll, dass die höhere Leistung eingetragen ist und dementsprechend auch versichert. Ich zahle also voll, und darf dann noch mal für etwas draufzahlen, was mir eigentlich sowieso zusteht. Das dieser Subspription-Mist jetzt auch noch bei Autos Einzug erhält...
VW sollte mal bei BMW nachfragen, wie das funktioniert hat. Die hatten mal die Sitzheizungsfunktion hinter eine Bezahlschranke gepackt und sind dann zurückgerudert.
 
Demnächst gibts dann noch alle Werte für eine unter 21°C eingestellte Klimaautomatik sowie die Stufe 2 der Scheibenwischer nurnoch im Premium-Abo?
 
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VW denkt sich auch: unser image ist noch nicht kaputt genug :crazy:
Sie sind ja leider nicht die einzigen. BMW hat das schon gemacht, Tesla auch - ich glaub, da kann man teilweise höhere Reichweite freischalten.

Für mich sind diese Autohersteller dann gestorben: wenn ich ein Auto kaufe, dann will ich auch alle Funktionen nutzen, die drin sind. Wir werden sehen, ob der "deutsche Autokäufer" das Spielchen mitspielt.
 
Grossartig von den Autoherstellern

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Ich hör die Stammtische schon. "Die da oben wollen uns die Verbrenner verbieten, damit uns ihre Kollegen in den Autofirmen dann e-Autos mit einem Abo andrehen können, um uns weiter abzuzocken!! Nicht mit mir. Am Freitag 'Fridays for Hubraum' wo wir schön die Motoren aufheulen lassen. Wer ist dabei?"

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Und die deutschen Autohersteller dann in 3 Jahren wieder so "Also wir wollen ja unbedingt die Umstellung, aber wir brauchen einfach mehr Zeit. Wir wissen auch nicht, warum die Leute unsere E-Autos nicht kaufen, das ist uns völlig unbegreiflich." :crazy:
 
Sie sind ja leider nicht die einzigen. BMW hat das schon gemacht, Tesla auch - ich glaub, da kann man teilweise höhere Reichweite freischalten.
Genau so ist es. Es ist einfacher die Autos so zu differenzieren als unterscheidlichen Autos zu bauen. Ich finds nicht weiter schlimm. Ist polemisch geschrieben.
 
Das sollte vielleicht mal jemand dem Mercedes-CEO sagen, der für die europäische Autobranche schon wieder eine Aufweichung der vereinbarten Fristen und Regelungen will:
Link zu ecomento.de

Källenius verweigert sich dem Thema E-Auto dermaßen hartnäckig, dass man sich fragen muss, was bloß aus dem ehemaligen Innovationstreiber Mercedes geworden ist.

Auch von anderen deutschen und europäischen Herstellern gab es zuletzt immer wieder Ankündigungen, erstmal weiter Verbrenner zu bauen. Man das das halbtote Pferd sicher noch ein paar Jahre reiten, aber wenn man nicht jetzt langsam gelernt hat, an der Wertschöpfungskette zu partizipieren, indem man Batterieproduktion aufbaut, bei Ladestationen einsteigt etc., wird man in spätestens 10 Jahren dumm aus der Wäsche gucken.
 
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