Die neue Multifunktionsarena in Würzburg


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Das war im Stream von der Leinwand abgefilmt zu sehen. Weiß nicht, ob Näheres vor Ort dazu gesagt wurde.

Und hier noch der Link zur zugehörigen Seite der Homepage: https://www.arena-wuerzburg.de/de/das-bauprojekt/aktueller-stand
Thomas Oehler hatte in der 1. Viertelpause einen kurzen Auftritt am Mikro.
Er sagte, daß der Bauantrag nun bald gestellt werden soll.
Zum Grundstückskauf kein Wort!
Dann verwies er auf die o.g. Veranstaltung am 29.01. in Grombühl und forderte die Fans auf möglichst zahlreich
zu erscheinen um die Wichtigkeit des Projekts zu unterstreichen.
Ehrlich gesagt, dachte ich (hatte ich gehofft) wir sind schon viel weiter!
Wieso braucht es nun noch die xte öffentliche Informationsveranstaltung???
Die Priorität ist doch längst geklärt und von (fast) allen Seiten anerkannt.

Der Grundstückskauf ist der nächste wichtige Schritt und ich habe keinerlei Verständnis für die Rolle von Gerold Bader
(dem derzeitigen Eigentümer des Grundstücks).

Bader war einer der frühen Förderer des Projekts und scheint nun der Bremser zu sein bzw. den Hals nicht
voll zu bekommen was den Grundstückspreis betrifft.
Traurig, traurig ... und trotzdem bin ich überzeugt, daß die Halle kommen wird weil Würzburg sie braucht,
unabhängig von den Baskets!!!

Die MainPost liest ja hier auch mit.
Recherchiert doch mal an was es im Detail nun hängt, das ist sicher in öffentlichem Interesse!
 
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xraysforever

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Laut der letzten Aussage von OB Heilig fehlen auch noch Finanzierungsmittel. Er hat ja die Wirtschaft aufgefordert da nachzubessern. Die Zukunftsstiftung trägt ja den größten Anteil. Dann die Stadt. Wie viele Millionen fehlen eigentlich noch? Weiß das jemand von euch?

Insgesamt ist das Verhalten von der Stadt echt traurig und auch unentschlossen. Ob tatsächlich Bader sein Grundstück regelmäßig verteuert? Dazu fehlt bisher der Nachweis. Solange das nicht klar ist würde ich mit Schuldzuweisungen zurückhaltender sein.
 
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pick-and-roll

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Na ja, die Stadt will, wenn ich das richtig sehe, mittlerweile 34,5 Millionen Euro beisteuern, bei im April 24 geschätzten Baukosten von 82 Millionen. Das finde ich schon durchaus beachtlich. Mir ist nicht bekannt, ob sich der Anteil der Zukunftsstiftung in den vergangenen Jahren auch erhöht hat.
 

xraysforever

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@pick-and-roll
Das habe ich auch so gelesen mit den 34,5 Mio und ist durchaus respektabel. Aber ich glaube es erst wenn am Ende auch tatsächlich die Stadt diese Summe liefert.

Mich ärgert das unentschlossene Verhalten der Stadt-Verantwortlichen aus einem anderen Grund. Denn die Stadt wird der größte Profiteur der neuen Arena sein. Deutlich mehr Touristen, deutlich mehr Übernachtungen, mehr Menschen die zum ersten mal nach Würzburg kommen werden (wegen Events), mehr Arbeitsplätze etc. etc. - daraus resultierend höhere Steuereinnahmen für die Stadt. Die Argmente PRO Arena sind vielfältig und werden definitiv von Seiten der Stadt Würzburg mit viel zu wenig Überzeugung genannt. So eine kleine unbedeutende Gruppe wie um Herrn Binder konnte da mit wenigen CONTRA Punkten über einige Wochen mehr Schlagzeilen machen. Das kann nicht sein !

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass noch so viele Millionen "fehlen". Die Zukunftsstiftung liefert ca. 50 Millionen, die Stadt will 34,5 Mio liefern. Was ist verdammt noch mal der Grund warum es nicht endlich los geht ? Wenn tatsächlich das Grundstück bzw. ein völlig überzogener Grundstückspreis nun der Hemmschuh ist, dann muss PLAN B her. Aber PLAN B scheint es nicht zu geben.
 
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Ein neuer Bericht der MainPost zum Thema:

+ Diesmal wird der Chefplaner Christian Brückner vom Planungsbüro Brückner & Brückner befragt.
+ Die Genehmigungsplanung soll im Frühjahr bei der Stadt Würzburg eingereicht werden.
+ Man hofft mit einer Baugenehmigung im 2. Halbjahr 2026
+ Alleine von Brückner & Brückner arbeiten bis zu 10 Mitarbeiter ständig am Projekt, zzgl. anderer externer Fachplaner
+ Die Zusammenarbeit mit der Stadt Würzburg wird gelobt
+ Eine Umplanung auf das Faulenberg-Areal macht kaum Sinn, da würden zusätzliche Kosten entstehen und man würde
fast bei Null anfangen mit großem Zeitverlust. Außerdem dort keine ÖPNV- und Zuganbindung.
+ Zum Grundstückskauf wieder kein Wort !
 

you_never_walk_alone

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@XRays: Du warnst einerseits vor Schuldzuweisungen, gibst diese dann andererseits der Stadt und dem OB. Ich poste eigentlich nie, wenn ich mal was an der Strabahaltestelle vom Schwippschwager eines Cousins meiner Tante aufschnappe. Soweit ich es gehört habe liegt das Problem beim Grundstückskauf nicht bei der Stadt Würzburg.

Und zum Plan B. Ich möchte die Kommentare lesen, wenn man bei sehr weit fortgeschrittener Planung und mitten in den Verhandlungen plötzlich alles auf null stellt und woanders komplett von vorne anfängt. So kompliziert wie das hier immer alles läuft wird die Halle an diesem Standort kommen oder sie kommt überhaupt nicht. Das ist nun wiederum meine eigene und ganz persönliche Meinung.
 

tez

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Nun, da muss ich @xraysforever schon zur Seite stehen! Meiner Meinung nach schreibt er nichts was er von irgendwoher gehört hat, sondern äußert seine klare Meinung.
Und die Option wenn nicht an diesem Standort dann nirgends KANN keine Option sein!
Sicher wäre es wieder mit unendlich viel Zeit, Aufwand und (wahrscheinlich) auch Kosten verbunden, aber WENN die Eigentümer halt einen Preis fordern den die Stadt nicht zahlen kann / will MUSS man sich doch anderweitig orientieren.
Ich wiederhole mich: Keine neue Halle ist keine Option - weder für die Baskets und erst recht nicht für die Weiterentwicklung der ganzen Stadt!
 

xraysforever

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Ich denke es ist absolut keine Frage, dass es ein Desaster wäre das Projekt neu anzugehen. Aber wenn es mit dem Bader-Gründstück nicht klappen sollte ist immer noch bis 2032 Zeit - erst ab dann zählen die BBL Auflagen. Und ich glaube kaum, dass die BBL einen Verein aus der Liga wirft, wenn eine Spielstätte im Bau ist und z. B. erst ein Jahr später fertig werden sollte.

Im übrigen scheint man zumindest gedanklich andere Grundstücke zu bewerten. Im MP Artikel wird vom Planungsbüro z. B. das Faulenberg Areal als untauglich abgewiesen.
 

maritim

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Ja, mit meinem Argument von oben: Man müsste mit der Planun wieder komplett neu beginnen und die besonderen Merkmale der Arena (Lage!) gingen verloren. Ich finde, hier wird sehr gut argumentiert.
 

you_never_walk_alone

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Die Halle trägt sich definitiv nicht mit Sportereignissen, nicht mal zusätzlich mit Konzerten. Was sie wirklich interessant macht ist die tolle Lage Würzburgs im Zentrum Deutschlands und als Verkehrsknotenpunkt (Zug und Autobahn). Hier wird sie erst richtig interessant für Messen und Kongresse. Und exakt hierfür ist die Lage absolut entscheidend, v.a. die Bahnhofsnähe und die Nähe zu etlichen Hotels. Und bei mehrtägigen Messen/Kongressen kommen auch etliche mit dem Zug oder parken in der Nähe ihres Hotels, so dass hier auch die Parksituation nicht das alles entscheidende Thema ist.
 
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