Gerade durch Zufall auf LinkedIn entdeckt (Post von Christian Schenk, unten dann auch relevante Antwort von Martin Heilig):
Liebe Stadt Würzburg,
mein Wunsch für 2026 ist klar und einfach – und doch von großer Bedeutung für unsere Stadt: der Bau der geplanten Multifunktionsarena.
Würzburg ist eine Stadt der Kultur, der Wissenschaft, des Sports und des gesellschaftlichen Miteinanders. Doch seit Jahren fehlt uns ein moderner, ausreichend großer und vielseitig nutzbarer Veranstaltungsort, der diesem Anspruch gerecht wird.
Eine neue Veranstaltungshalle ist kein Luxusprojekt.
Sie ist Infrastruktur.
Sie ist Standortfaktor.
Sie ist Zukunftsinvestition.
Sie schafft Raum für:
- kulturelle Vielfalt
- wirtschaftliche Impulse durch Messen, Kongresse und Events
- Sport und gesellschaftlichen Austausch
- Sichtbarkeit Würzburgs über die Stadtgrenzen hinaus
Jetzt braucht es Mut zur Entscheidung und den gemeinsamen Willen zur Umsetzung. Ohne diesen Mut werden die Würzburg Baskets (aktuell die zweitbeste Basketballmannschaft in Deutschland) zukünftig auf Grund der geforderten Standards keine 1. Bundesliga mehr spielen können.
Mein Wunsch für 2026 ist deshalb auch ein Appell:
Es müssen klare Entscheidungen getroffen und dem Projekt muss Priorität gegeben werden. Gemeinsam müssen wir Würzburg voranbringen. Ich glaube niemand möchte der Totengräber des sportlichen Aushängeschilds von Würzburg sein, oder?
Würzburg hat das Potenzial – jetzt braucht es endlich den Raum dafür.
Mit freundlichen Grüßen
Christian Schenk
P.S.: Ich schreibe diesen Appell als Würzburger Unternehmer, Stifter der Zukunftsstiftung, Familienvater und Gesellschafter der Würzburg Baskets
Martin Heilig @Alexander Kolbow
@Wolfgang Roth
@josef Hofmann
@Barbara Lehrieder
Tim Eisenberger
Martin Heilig • 2.
Oberbürgermeister der Stadt Würzburg
1 Tag
Ich bedanke mich ganz herzlich für das Engagement für unser gemeinsames Herzensprojekt!
Der Stadtrat hat mehrmals unterstrichen das er das Projekt möchte. Dass die Halle absolut sinnvoll ist, sehe ich mittlerweile als wenig in Frage gestellt. Diese Halle wird ein großer Gewinn für Würzburg.
Aktuell wird die Planung so verfeinert, dass der Bauantrag dann zeitnah eingereicht und möglichst schnell genehmigt werden kann.
Aus meiner Sicht muss der Apell an Mut und Priorität jetzt an die richtige Stelle getragen werden. Wir können die Halle nur dann umsetzen wenn konkrete zusätzliche finanzielle Unterstützung signalisiert wird jenseits des städtischen Haushalts. Hier weiter zu kommen sehe ich als unsere gemeinsame Aufgabe. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir den Knoten im 1. Halbjahr 2026 gemeinsam lösen und die Halle dann schnell bauen können!
Reaktion darauf:
Christian Schenk Autor:in
Geschäftsführender Gesellschafter bei SPRINTIS Schenk GmbH & Co. KG
1 Tag
Erst dann wird der Projektstand als verbindlich genug wahrgenommen, damit weitere Geldgeber einsteigen bzw. motiviert werden können. Warten und hoffen, dass jetzt noch weitere Finanziers kommen, damit man dann irgendwann eventuell das Grundstück kauft, ist der falsche Weg. Und bei den bereits eingesetzten Summen durch Stadt und Stiftung und der sonstigen Relevanz des Projekts wäre es fatal, wenn durch zu langes Abwarten, das Grundstück plötzlich nicht mehr verfügbar ist – dann wäre das Projekt gescheitert.
Ich bin gerne bereit, meinen Beitrag zu leisten, um entsprechende Gespräche zu unterstützen und Mitstreiter zu gewinnen. Wenn es uns gelingt, diesen Schulterschluss herzustellen, kann die Arena zu einem echten Gemeinschaftsprojekt für Würzburg werden.
Lassen Sie uns den Knoten gemeinsam lösen – mutig, entschlossen und im Sinne der Zukunft unserer Stadt. (2/2)