Es gibt keine sichere Möglichkeit poga zu besiegen weil er zu überlegen ist. Daher muss man ihm doch erst recht so wenig helfen wie möglich.
Isolieren und dann fahren lassen, muss die taktik sein.
Und er wäre sicherlich nicht so langsam gefahren dass van aert, remco etc Wieder rankommen
Wieso sollte Pogacar für jemanden fahren, der die Zusammenarbeit verweigert? Ihm konnte es doch völlig egal sein, ob die anderen noch mal rankommen. Für ihn hätte sich nichts geändert, MvdP war heute derjenige, den es zu schlagen galt.
Mit Ausgang des Rennens weiß man auch, dass dies so oder so gelungen wäre. Ob MvdP, der offensichtlich weniger Reserven hatte, den zweiten Platz abgesichert hätte, ist dagegen fraglicher.
Man könnte fast meinen, vdP hätte Pogacar zum Sieg gefahren. In Realität hat dieser denn doch den größeren Teil der Führungsarbeit übernommen, vdP mehr von der Zusammenarbeit profitiert als umgekehrt und Pogacar war hilfreich um den zweiten Platz nach hinten abzusichern. Damit hat er das maximal Mögliche für sich rausgeholt und kann zufrieden sein, auch wenn er sicher gerne gewonnen hätte.
Es kommt halt auf die Zielsetzung an. Gehe ich das destruktiv an und versuche Pogacar irgendwie in die Suppe zu spucken, obwohl der als dominanter Fahrer nicht nur heute sondern auch in Zukunft am längerem Hebel sitzt oder versuche ich das beste für mich rauszuholen und kooperiere?
Wenn Pogacar ein Unsympath wäre, könnt man sich ja durchaus sagen, dass man das sowieso nicht gewinnt und Zweiter oder Dritter Platz auch relativ egal und die Füße hochnehmen. Aber nur weil ein paar Fans genervt sind, dass immer der Gleiche gewinnt, ohne Aussicht auf Erfolg Stunk machen? Damit schießt man sich im Radsport ins eigene Bein.