Die Saison 2026


Angliru

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Vielleicht gewinnt Mathieu van der Poel ja noch nachträglich. :saint:

Zweijährige Sperre halte ich für angemessen :saint:
 

theGegen

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Die UCI-Regeln für diesen Verstoß sind ziemlich eindeutig. Ein Protest (egal von welchem Team oder vom Veranstalter bzw. der UCI selbst) wäre jedenfalls begründet.
Man müsste halt nachweisen können, wer das Signal trotz eines sichtbaren Hinweises ignoriert hatte.
 

Tour de Lennard

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Es gibt keine sichere Möglichkeit poga zu besiegen weil er zu überlegen ist. Daher muss man ihm doch erst recht so wenig helfen wie möglich.

Isolieren und dann fahren lassen, muss die taktik sein.
Und er wäre sicherlich nicht so langsam gefahren dass van aert, remco etc Wieder rankommen
Wieso sollte Pogacar für jemanden fahren, der die Zusammenarbeit verweigert? Ihm konnte es doch völlig egal sein, ob die anderen noch mal rankommen. Für ihn hätte sich nichts geändert, MvdP war heute derjenige, den es zu schlagen galt.
Mit Ausgang des Rennens weiß man auch, dass dies so oder so gelungen wäre. Ob MvdP, der offensichtlich weniger Reserven hatte, den zweiten Platz abgesichert hätte, ist dagegen fraglicher.
Man könnte fast meinen, vdP hätte Pogacar zum Sieg gefahren. In Realität hat dieser denn doch den größeren Teil der Führungsarbeit übernommen, vdP mehr von der Zusammenarbeit profitiert als umgekehrt und Pogacar war hilfreich um den zweiten Platz nach hinten abzusichern. Damit hat er das maximal Mögliche für sich rausgeholt und kann zufrieden sein, auch wenn er sicher gerne gewonnen hätte.

Es kommt halt auf die Zielsetzung an. Gehe ich das destruktiv an und versuche Pogacar irgendwie in die Suppe zu spucken, obwohl der als dominanter Fahrer nicht nur heute sondern auch in Zukunft am längerem Hebel sitzt oder versuche ich das beste für mich rauszuholen und kooperiere?
Wenn Pogacar ein Unsympath wäre, könnt man sich ja durchaus sagen, dass man das sowieso nicht gewinnt und Zweiter oder Dritter Platz auch relativ egal und die Füße hochnehmen. Aber nur weil ein paar Fans genervt sind, dass immer der Gleiche gewinnt, ohne Aussicht auf Erfolg Stunk machen? Damit schießt man sich im Radsport ins eigene Bein.
 

Stiebonaut

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UAE mit Ausnahme von Pogacar war heute nicht sehr stark. Es war eine sehr interessante Situation als Vermeersch & Politt gut 100 km vor Ende das Tempo massiv verschärft haben aber am Ende noch 20 Fahrer am Hinterrad hatten. In der Folge ist bis zur Attacke von Pogi nichts passiert und Bora hatte mit Ihrem Vermeersch & Van Dijke die Tempoarbeit gemacht.

Bei der ersten Attacke von Pogacar hatte Remco erst gehörig Probleme & hat sich dann langsam aber konsequent wieder rangearbeitet.

Als er wieder dran war hatte er ordentlich Oberwasser vielleicht sogar etwas zu viel, da er am Paterberg dann sofort in die Offensive ging, da sah es auch kurz aus dass er stärker als van der Poel ist, aber das war ein Ticken zu viel und dann ist er fliegen gegangen, da Pogacar dann Ernst gemacht hat. Hätte er hier vielleicht nicht alles gezeigt und reingelegt wäre er vielleicht noch mit den beiden über die Kuppe gekommen.

Zum Thema in der Führung mit Pogacar nicht kooperieren, diese Situation gab es ja auch schon bei anderen Rennen in der Vergangenheit. Meist ist dann die Konsequenz das Pogacar dann am nächsten Anstieg Ernst macht und die Konkurrenten stehen lässt. Das war ja auch 2024 bei der WM der Fall. Als Mitfahrer bist du dann halt in der Situation, dass in der Regel noch 60-100 Kilometer zu fahren sind, die man dann ggf alleine zu absolvieren hat, zudem hat man mit der eigenen Entscheidung mit Pogacar mitzufahren alles auf die Karte offensive Renngestaltung gesetzt und ist sowieso schon im Angriffsmodus.
 

theGegen

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Paul Seixas hat vorhin in einem hammerharten Bergzeitfahren über 13,8 km der Konkurrenz bereits gezeigt, was Sache ist.


Mit Ausnahme des Supertalents viele Favoriten auf ähnlich gutem Niveau.
Es gab bei den später gestarteten Fahrern mglw. schlechtere Windverhältnisse.
Schon ein richtiger Rucksack an Zeitverlust auf den Franzosen für etliche GW Aspiranten.

Ein ungünstiger Wind im Verlauf des Wettkampfs ist jedoch nicht unbedingt Pech, denn schließlich durften die Teams zum Auftakt selbst entscheiden, welcher Fahrer auf welchem Slot ins Rennen geschickt wird.
In dem Fall hat Brause Bora halt viel richtig gemacht mit Primoz und Lipo und bspw. UAE hat sich eventuell etwas verspekuliert.

Die Baskenlandrundfahrt hat eine interessante Startliste ohne die beiden Außerirdischen, aber eine ganze Menge Rundfahrt-Topfahrer und Teamkapitäne dahinter.

Paul Seixas
Issac Del Toro
Brandon McNulty
Juan Ayuso (Comeback nach Sturz bei Paris-Nice)
Primoz Roglic
Florian Lipowitz
TH Johannesson
Mikel Landa
Cian Uijtdebroeks
Emanuel Buchmann ;)


Es gibt ein ITT zu Beginn. Diese Rundfahrt ist jedoch sehr gefährlich und bleibt hoffentlich von schweren Stürzen wie bei der Ausgabe 2024 verschont.

Rückstand der random genannten Teamkapitäne nach der 1. Etappe:

Primoz Roglic +0:28
Florian Lipowitz +0:33
Brandon McNulty +0:43
Isaac Del Toro +0:51
Mikel Landa +0:55 (der letzte auf der Strecke)
TH Johannesson +0:57 (er war recht früh unterwegs)
Juan Ayuso +1:16
Cian Uijtdebroeks +1:26
Emanuel Buchmann +1:29

Dabei hatte ich nur circa die Hälfte der Kapitäne erwähnt, die für ihr Team ein gutes Resultat bei der Baskenlandrundfahrt holen sollen oder Feinschliff für ihre Form bei den geplanten Grand Tours.
Der heute erneut gute Vauquelin für INEOS, Ilan van Wilder als Doppelspitze mit Landa für Soudal Quickstep, der Katzenmörder und Pello Bilbao für Bahrain und so weiter.

Könnte noch interessant werden, ob der offensichtlich nicht komplett genesene Ayuso sich für Lidl fortan in den Dienst von Mathias Skjelmose (mit gutem Auftakt) stellt, welcher bereits bei dieser Verpflichtung Kritik äußerte und auf die versprochenen eigenen Ansprüche verwiesen hatte.
Skjelmose war bei diesem Rennen immerhin 2024 Dritter und 2025 auf Platz 5. :popcorn1:
 
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theGegen

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Apropos Emu Buchmann....

Ich habe überhaupt nichts gegen ihn, in keinster Weise.
Mich stört in den deutschsprachigen Medien jedoch die überzogene unterschwellig mitschwingende Erwartungshaltung, dass er mit 33 vielleicht nochmal an seinen grandiosen 4. Platz bei der Tour 2019 anknüpfen kann.

Beim Giro 2021 hatte er sogar mMn seinen Peak. Da crashte er auf Podiumkurs aus, war da bergan auf einem Niveau mit dem späteren Sieger Egan Bernal. Anschließend gab es weitere schwere Stürze und Unterbrechungen in seiner Karriere.
War er nicht bei den deutschen Meisterschaften sogar mal gegen einen Stromkasten gescheppert?

Lennard Kämna ist leider auch nicht mehr derselbe deutsche Hoffnungsträger, seitdem er 2024 im Training auf Teneriffa umgefahren wurde.

Das sollte man schon alles in Relation ziehen, bevor man irgendwelche Wunder erwartet.
 

theGegen

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Zweijährige Sperre halte ich für angemessen :saint:

Falls man aufgrund vorhandener Bilder eine solche Strafe nachweisen kann


ist ein derartiges Vergehen von der Rennleitung / der UCI sportlich eigentlich härter zu bestrafen, als diese verhängten Bußen für andere Verfehlungen. :sleep:


Nach UCI-Regeln bedeutet "Bahn-Schranke bei Rot überfahren" automatisch Disqualifikation. :belehr:
 
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