Auf der schwersten Etappe der Baskenrundfahrt zerlegt Paul Saixas erneut die Konkurrenz.
Beim ruppigen Anstieg hoch zu San Miguel de Aralar (9,4 km mit 7,8 % Steigung im Schnitt) bereiteten die Kollegen von der Décathlon Werft seinen Angriff stark vor. Nur Flo Lipowitz konnte kurz folgen, aber Seixas ließ letzlich alle stehen.
Dahinter fand sich eine Gruppe mit dem heute starken Ujtdebroeks, del Toro, Lipowitz, Ion Izagirre, Roglic, Skjelmose, Baudin, Champoussin und Tulett.
Bereits weiter abgehängt: Vauquelin (war unterwegs getürzt) und eine Gruppe mit Ayuso, van Wilder, TH Johannessen, Bilbao, Hayter, Tejada, Riccitello und Mikel Landa.
Die 2. Gruppe hatte sich im Anstieg über Tempoverschärfungen ebenfalls nochmal getrennt:
Ujtdebroeks, Skjelmose, Lipowitz, Izagirre, Baudin.
Die Gruppe 3 Roglic, Del Toro, Tulett, Champoussin wurden dort etwas distanziert.
Dahinter folgte eine Gruppe 4 mit Landa und den 2 Astanas Higuita und Téjada.
Seixas heizte gewagt und dennoch sicher die nicht wirklich gefährliche Abfahrt hinab.
Landa hingegen stürzte in dieser Abfahrt jedoch leider schwer.
In Gruppe 2 wurde man sich in Abfahrt und Anfahrt zur Zielsteigung nicht wirklich einig. Skjelmose ärgerte sich über Lipowitz, der nicht so kräftig wie Skjelmose, Ujtdebroeks und Izagirre mittreten wollte.
Denn angetrieben vom einem inzwischen dreifachen Astana-Express konnte Gruppe 4 und 3 (mit Roglic) wieder aufschließen.
Del Toro wurde in der Schluss-Steigung erneut abgehängt.
Seixas siegte mit 1:25 Minuten Vorsprung. Skjelmose und Roglic sicherten sich im Sprint der Verfolger die Plätze 2 und 3.
Vorläufige Entwarnung bei Mikel Landa. Er konnte die Etappe mit 13 Minuten Rückstand noch selbst beenden.