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Spree

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Geht uns am Ende nix an wer was macht. Man kann sich aber auch echt überall einmischen und den Moralpostel spielen...
 

Joe Berry

Kosmopolitische NBA-Koryphäe
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Geht uns am Ende nix an wer was macht. Man kann sich aber auch echt überall einmischen und den Moralpostel spielen...

Wenn er Anteilseigner einer Wettbude ist, wo man aktiv darauf wetten konnte ob Giannis wechselt oder nicht, geht uns das als NBA Fans sehr wohl was an.
 

Angliru

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Wenn er Anteilseigner einer Wettbude ist, wo man aktiv darauf wetten konnte ob Giannis wechselt oder nicht, geht uns das als NBA Fans sehr wohl was an.
Und vor allem dann, wenn er selber mit seinen Aussagen das ganze noch pusht und damit die Leuten in die Wetten treibt. Er gibt das einen Tag nach dem Ende der Deadline bekannt - und sorry, aber so ein Deal geht auch nicht an einem Tag über die Bühne. Im positivsten Fall ist es einfach nur extrem naiv, aber wenn man sieht, wieviel Millionen Dollar diese kack Gamblingseite mit den Wetten auf einem Giannis-Wechsel gemacht hat (und wovon er als Anteileigner auch profitiert), dann stinkt das einfach extrem zum Himmel.

Es klingt hart, aber Giannis treibt damit auch Leute in den finanziellen Ruin. Er ist ja nicht nur das Gesicht wie Olli Kahn bei Tipico damals, sondern beeinflusst mit seinen Verhalten, seinen Aussagen, etc. auch die Wettmärkte. Und damit auch den Wert seiner Anteile.
 

Grenzdebilist

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Ich hoffe @Spree hat die Nachricht nur überflogen und den Kern einfach nicht durchdacht. Die Aussage zu treffen "kann machen was man will" bei den heutigen, schon vorhandenen Wettmanipulationen mit der eigenen Möglichkeit da "regulierend einzugreifen" ist schon...naja.
 

HeroPodkolzin

Nur echt mit Kartoffel
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Und vor allem dann, wenn er selber mit seinen Aussagen das ganze noch pusht und damit die Leuten in die Wetten treibt. Er gibt das einen Tag nach dem Ende der Deadline bekannt - und sorry, aber so ein Deal geht auch nicht an einem Tag über die Bühne. Im positivsten Fall ist es einfach nur extrem naiv, aber wenn man sieht, wieviel Millionen Dollar diese kack Gamblingseite mit den Wetten auf einem Giannis-Wechsel gemacht hat (und wovon er als Anteileigner auch profitiert), dann stinkt das einfach extrem zum Himmel.

Es klingt hart, aber Giannis treibt damit auch Leute in den finanziellen Ruin. Er ist ja nicht nur das Gesicht wie Olli Kahn bei Tipico damals, sondern beeinflusst mit seinen Verhalten, seinen Aussagen, etc. auch die Wettmärkte. Und damit auch den Wert seiner Anteile.

Die ganze NBA, TV und jeder Podcast ist voll mit Sports-Gambling-Werbung. Aber Giannis ist der Böse, der die Leute in den finanziellen Ruin treibt? Ich finde, da wird mit zweierlei Maß gemessen.
 

Angliru

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Die ganze NBA, TV und jeder Podcast ist voll mit Sports-Gambling-Werbung. Aber Giannis ist der Böse, der die Leute in den finanziellen Ruin treibt? Ich finde, da wird mit zweierlei Maß gemessen.
Es ist halt der ganz große Unterschied, dass Giannis mit einem Fingerschnippen die Wettbörse beeinflussen kann. Und am Ende davon nun selbst profitiert. 23 Mio Dollar wurden auf Kalshi gewettet, dass Giannis Milwaukee zur Deadline verlässt. Und das eben auch durch die vielen Berichte, die Giannis mit beeinflusst. Wie gesagt... entweder brutal naiv (was einem Spieler in der Position mit Agents und Juristen hintendran nie passieren sollte) oder halt richtig übel.

Klar, wenn Lowe oder Simmons im Pod über Over/Under-Wetten diskutieren und ihre Meinung preisgeben, ist das auch nicht geil. Aber das ist halt nur ihre Meinung.
 

TheBigO

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Absolut kein Mitleid wenn jemand der wettet Geld durchs Wetten verliert, von daher sehe ich das echt nicht so eng mit Giannis. Selber schuld wer wettet, ganz einfach. Gäbe es niemanden der wettet, gäbe es auch keine Anbieter. Ist nicht die feine englische Art, aber irgendwie halt auch ein grosses Fukk U an alle Gambler.
 

Spree

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Kann so sein, muss es aber nicht. Kann auch ein Marketing Move seitens Kalshi sein um vom Zocker Image wegzukommen um als seriöse Finanzplattform angesehen zu werden. Wer weiß das schon. Sind doch wieder nur alles Spekulationen. Darum ging es mir im Kern. Person XY schreibt was, da kommen die "Nu nu nu Fingerzeig" Posts. Jeder weiß es besser. Wer sich mit solchen Plattformen abgibt, kennt die Risiken. Mir pers. ist das absolut wurscht und ich möchte es auch nicht weiter ausdiskutieren. Gibt genug mehr ******e auf dieser Welt.
 

HeroPodkolzin

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Es ist halt der ganz große Unterschied, dass Giannis mit einem Fingerschnippen die Wettbörse beeinflussen kann. Und am Ende davon nun selbst profitiert. 23 Mio Dollar wurden auf Kalshi gewettet, dass Giannis Milwaukee zur Deadline verlässt. Und das eben auch durch die vielen Berichte, die Giannis mit beeinflusst. Wie gesagt... entweder brutal naiv (was einem Spieler in der Position mit Agents und Juristen hintendran nie passieren sollte) oder halt richtig übel.

Klar, wenn Lowe oder Simmons im Pod über Over/Under-Wetten diskutieren und ihre Meinung preisgeben, ist das auch nicht geil. Aber das ist halt nur ihre Meinung.

FanDuel ist der Sponsor und mit jeder "Meinung" bewegen Simmons und Co. ihre Hörer dazu, Wetten abzuschließen. Davon profitieren sie. Das ist genau das gleiche. Ist ja auch nicht so, als wären Giannis-Trade-Rumors erstmals dieses Jahr aufgetaucht.

Ich bin ja selbst sehr skeptisch, was Kalshi und Polymarket angeht, vor allem weil es so intransparent ist und einzelne Personen den Ausgang von Wetten beeinflussen können. Hätte Thanasis in großem Stil auf "Verbleib Giannis" gewettet, dann würden wir über Wettbetrug reden. Aber Anteilseigner von unter einem Prozent in Kalshi, da hat er in meinen Augen nicht weniger "Schuld" oder Einfluss als andere in den NBA-Medien.
 

Locke

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Absolut kein Mitleid wenn jemand der wettet Geld durchs Wetten verliert, von daher sehe ich das echt nicht so eng mit Giannis. Selber schuld wer wettet, ganz einfach. Gäbe es niemanden der wettet, gäbe es auch keine Anbieter. Ist nicht die feine englische Art, aber irgendwie halt auch ein grosses Fukk U an alle Gambler.

Naja, kann man dir nicht nehmen, aber das ist schon ne sehr große moralische Grauzone.

Das da mittlerweile die ganze Liga (und eigentlich auch sämtliche andere großen Sportarten) mit im Boot sitzt, ist wieder ein anderes Thema.
Aber das ausgerechnet Giannis (der zwar auch sehr eigen ist, aber auch immer einer der good dudes war) jetzt so hart in den Business Modus schaltet und alles mitnimmt, enttäuscht einfach viele.
 

CM DOOM

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Absolut kein Mitleid wenn jemand der wettet Geld durchs Wetten verliert, von daher sehe ich das echt nicht so eng mit Giannis. Selber schuld wer wettet, ganz einfach. Gäbe es niemanden der wettet, gäbe es auch keine Anbieter. Ist nicht die feine englische Art, aber irgendwie halt auch ein grosses Fukk U an alle Gambler.

Spielsucht ist eine ernstzunehmende psychische Erkrankung, die schwerwiegende Folgen haben kann, nicht nur für die, die selbst daran leiden.
Das jetzt hier so einfach wegzuwischen, als ob es sich jeder jederzeit aussuchen könnte, ob er wettet oder nicht, wird der Sache nicht gerecht.
Ich denke, keiner von diesen Menschen möchte dein Mitleid haben, aber dein Fukk U kannst du dir genauso verkneifen.
 

freiplatzzokker

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Ja, Menschen verfallen Süchten und sind selber Schuld. @TheBigO: Meinst Du das wirklich ernst? Das ist ein gesellschaftliches Problem, das nicht nur bei Sportwetten, Alkohol und anderen Drogen einhergeht. Wenn ein Sportler daraus Kapital schlägt, finde ich das ziemlich erbärmlich. Giannis Image bröckelt schon seit einiger Zeit aber das gibt ihm jetzt den Rest.
 

TheBigO

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Spielsucht ist eine ernstzunehmende psychische Erkrankung, die schwerwiegende Folgen haben kann, nicht nur für die, die selbst daran leiden.
Das jetzt hier so einfach wegzuwischen, als ob es sich jeder jederzeit aussuchen könnte, ob er wettet oder nicht, wird der Sache nicht gerecht.
Ich denke, keiner von diesen Menschen möchte dein Mitleid haben, aber dein Fukk U kannst du dir genauso verkneifen.

Das stimmt natürlich, das ist auch nicht witzig. Trotzdem ist es eine bewusste Entscheidung mitzumachen. Keiner wird gezwungen mitzumachen. Es beginnt weil man meint es besser zu wissen, dabei ist ja das System so gemacht, dass man nur verlieren kann.
Ist mir schon bewusst, jede Sucht ist schlimm, trotzdem entsteht Spielsucht total ohne Not.

Drogen wie Alkohol sind eine andere Hausnummer, gesellschaftlich viel akzeptierer und mit vielen tükischen Einstiegsmöglickeiten. Aber Gambling ist da schon was anders.

Deswegen meinte ich ja, don't hate the player, hate the game. Mich wundert es da null dass Spieler da mitmischen wollen, der Markt wird immer wie grösser. Verstehe den Frust das Saubermann Giannis da nun mitmischt, trotzdem ist es leider legal.

Ist jetzt auch nicht so, das allle die da mitmachen einer Sucht verfallen sind.
Übrigens ist das mit dem Fukk U nicht von mir, sondern als Ekrlärungsversuch gemeint, wieso Leute wie nun Giannis, da mitmischen.

Die Spielsucht ist schlimm, klar, aber das gesellschaftliche Problem der Spielsucht ist doch viel mehr bei generellen Sportwetten, wie Endergebnisse wetten, Spielautomaten etc. und nicht bei so abstrusen Wetten ob ein Spieler Team XY verlässt. Klar das macht es auch nicht besser wenn du ein Teil davon bist, verstehe schon.
 
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RoyalChallenger

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Die ganzen Wettbuden sind ein massives Problem für alle Sportarten. Dass da jetzt Spieler investieren, ist daher durchaus kritisch zu sehen.

Aber hier regelmäßig Zach Lowe Podcasts zu verlinken und jetzt bei Giannis eine wilde Theorie zu konstruieren, dass er Leute in den Ruin treibt, ist schon ziemlich drüber. Dass man dort auf Ereignisse wetten kann, bei denen es a) viel zu viele Insider gibt und die b) von den Beteiligten mehr oder weniger unkontrolliert beeinflusst werden können, ist ein strukturelles Problem dieser Prediction Markets. Völlig unabhängig davon, ob Giannis da jetzt investiert ist oder nicht. Das hat aber doch keinen Einfluss auf krankhafte Spielsucht. Die Umsätze der Anbieter sind durch die Giannis-Gerüchte auch nicht übermäßig gestiegen. Das Geld wäre auch sonst dort gelandet.

Die massive Werbung für Wettbuden in eigentlich seriösen Formaten kann Spielsucht hingegen schon fördern.
 

Vengaar

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Ich will solche Werbung nicht verteidigen, aber ich würde behaupten, dass Spielsucht generell sehr weit verbreit ist und Werbung nur sehr gering dazu beiträgt. Ich sehe es eher so, dass die Wettanbieter von vornherein so gut verdienen, dass sie zig Millionen für Werbung ausgeben können, weil es ihnen zu gut geht. Kennt ihr irgendwelche Geschichten von Leuten, die aufgrund von irgendeiner Werbung angefangen haben, sich auf einmal fürs Gambling zu interessieren? Ich nicht. Die allermeisten Betroffenen scheinen eine natürliche Veranlagung dafür zu haben.

Ich denke Liga, Spieler, Kommentatoren etc. müssen sich eher die Frage stellen, warum man keine besseren Werbepartner findet.
Bestimmt ist es so, dass die Wettanbieter am meisten zahlen, sonst wären sie wohl kaum so omnipräsent.

Ein anderer Faktor ist, dass Sportwetten als Geschäft so eng mit dem Sport verbandelt ist, dass sich da eben sehr gut Werbung machen lässt. Genauso wie alle Fitness Influencer irgendwelches Proteinpulver und Nahrungsergänzungen bewerben. Und Finanzinfluencer Broker empfehlen. Es lässt sich halt viel leichter integrieren als, keine Ahnung, Werbung für eine Supermarktkette oder Bettwäsche.
Und dann zahlen die Anbieter halt sehr gut für "Branchennahe" Vermarktung. Die meisten Mensch sind letztlich wohl doch geldgeil, auch wenn sie es im Fall von Giannis, Bill Simmons etc. absolut nicht nötig haben.
 

HeroPodkolzin

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Ich will solche Werbung nicht verteidigen, aber ich würde behaupten, dass Spielsucht generell sehr weit verbreit ist und Werbung nur sehr gering dazu beiträgt. Ich sehe es eher so, dass die Wettanbieter von vornherein so gut verdienen, dass sie zig Millionen für Werbung ausgeben können, weil es ihnen zu gut geht. Kennt ihr irgendwelche Geschichten von Leuten, die aufgrund von irgendeiner Werbung angefangen haben, sich auf einmal fürs Gambling zu interessieren? Ich nicht. Die allermeisten Betroffenen scheinen eine natürliche Veranlagung dafür zu haben.
Das finde ich ein bisschen naiv. Sports Gambling war in vielen US-Staaten lange illegal und ist es zum Teil immer noch. Man konnte vorher schon nach Vegas fahren oder es illegal tun, aber auf dem Sofa auf dem Handy beim NBA gucken ist einfach eine viel niedrigere Einstiegshürde und natürlich ist Werbung sehr relevant für die Anziehung neuer Nutzer, ansonsten würden die Plattformen ja nicht werben. Die Veranlagung ist bestimmt in vielen Fällen schon vorher da, aber es ist heutzutage einfach viel einfacher und bequemer, damit zu starten.


Und dann zahlen die Anbieter halt sehr gut für "Branchennahe" Vermarktung. Die meisten Mensch sind letztlich wohl doch geldgeil, auch wenn sie es im Fall von Giannis, Bill Simmons etc. absolut nicht nötig haben.
Warum sollen NBA-Stars nicht investieren dürfen? Oder Podcaster werbefrei senden müssen, wenn sie Multimillionär sind?
 
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