Eiskunstlauf bei den Olympischen Winterspielen 2026 🇮🇹


Lazergirl

EFF #3
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Es führen die beiden, die mir am besten gefallen haben.
Aber Amber Glenn tut mir echt leid. Das muss so ein Druck sein, wenn man für die USA bei Olympia läuft.
 

Big d

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Warum lernen Japaner eigentlich kein Englisch in der Schule? So gut wie kein japanischer Sportler gibt interviews auf Englisch
 

Hakuba

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Marti

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Wie kommst Du darauf, dass jemand, der sich nicht zutraut, ein Interview auf Englisch hinzulegen, nie Englisch gelernt hat?
Alle Japaner lernen Englisch in der Schule.

Ich habe zuvor mal was dazu geschrieben:

https://sportforen.de/threads/materialthread.39556/page-98#post-6581490
Besser kann man es nicht erklären.
Englisch haben sie alle, wenn auch anders aufgebaut als hier.

Hinzu halt auch noch ein gewisse stärkere Fokussierung auf den eigenen Kultur und damit auch Sprachkreis im Alltagsleben in Ostasien, als wir das vielleicht haben im "Westen", die es in dem Sinne nicht notwendig macht wirklich ständig Englisch anwenden zu müssen.

Dazu eine schon beschriebene etwas stärkere vorhandene Zurückhaltung. Ein gutes Beispiel dafür ist auch Ohtani Shohei (der weltbeste Baseballspieler). Der lebt seit Jahren durchgehend in den USA, weil er dort dann ja auch bei den LA Dodgers spielt.
All seine Teamkollegen sagen, er versteht und spricht sehr gut Englisch. Gibt er Interviews in Englisch? Nein, alles mit Übersetzer. Wie begründet er das? Er will halt zu hundert Prozent alles verstehen und keine in irgend einer Form fehlerhaften Antworten geben. Dann eben sowohl aus Respekt, wie eben auch aus einer gewissen Scham heraus. Scham ist eben auch ein Gefühl was in Ostasien kulturell nochmal anders belegt ist, als im "Westen".
 

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im Eiskunstlauf mag die Situation aber vielleicht nochmal spezieller sein, da man quasi schon im kindlichen Alter "Profi" wird. Denke da bleibt nationenübergreifend deutlich weniger Zeit für Schulbildung.
 

Hakuba

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Er will halt zu hundert Prozent alles verstehen und keine in irgend einer Form fehlerhaften Antworten geben. Dann eben sowohl aus Respekt, wie eben auch aus einer gewissen Scham heraus. Scham ist eben auch ein Gefühl was in Ostasien kulturell nochmal anders belegt ist, als im "Westen".

Ja, so ist es. Man mag das eigene eventuell fehlerhafte und schlecht verständliche Englisch nicht gern dem Gesprächspartner zumuten.

im Eiskunstlauf mag die Situation aber vielleicht nochmal spezieller sein, da man quasi schon im kindlichen Alter "Profi" wird. Denke da bleibt nationenübergreifend deutlich weniger Zeit für Schulbildung.

Wenn klar wird, dass eine Profi-Sportkarriere, mit der man den Lebensunterhalt gut bestreiten kann, wahrscheinlich ist, wird das so sein.

Solange das aber nicht in Aussicht steht, werden vor allem die Eltern immer darauf drängen, dass die Schulbildung nicht vernachlässigt wird.
 

Loslikki

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Malinin und nun Amber Glenn vermiesten mir aber so das "Eiskunsterlebnis"----
und da begann doch Amber recht eindrucksvoll mit dem "3-Fachen", der alles eigentlich zur besten Pflichtleistung des Abends hin deutete.
Möge sie nun in der Kür viel Beifall und Zuspruch erhalten.... hat sie dann auch verdient
 

Big d

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Wie kommst Du darauf, dass jemand, der sich nicht zutraut, ein Interview auf Englisch hinzulegen, nie Englisch gelernt hat?
Alle Japaner lernen Englisch in der Schule.

Ich habe zuvor mal was dazu geschrieben:

https://sportforen.de/threads/materialthread.39556/page-98#post-6581490
Kam vielleicht auch etwas zu wertend rüber. Wundert mich nur das viele Japaner keine englischen Interviews geben.

Habe auch gehört das zum beispiel ichiro Suzuki sehr gut englisch spricht, aber es da auch einfach mehr Scham und Perfektionismus gibt und er deshalb trotzdem den dolmetscher nimmt, während deutsche einfach beschissenes Loddar Matthäus englisch raushauen:)
 

Hakuba

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Habe auch gehört das zum beispiel ichiro Suzuki sehr gut englisch spricht, aber es da auch einfach mehr Scham und Perfektionismus gibt und er deshalb trotzdem den dolmetscher nimmt, während deutsche einfach beschissenes Loddar Matthäus englisch raushauen:)

Bei Sportlern wie Ichiro, die lange in den USA leben, ist das natürlich etwas anderes, da wird man häufiger welche finden, die auch Interviews auf Englisch geben.
Auch die Eiskunstläufer, um die es hier ging, sprechen ganz sicher mit ihren ausländischen Trainern Englisch. Aber da geht es um den engen Bereich Eislaufen und um eine Kommunikation im engen, internen Rahmen. Ein Interview vor den versammelten Medien, bei dem selbstverständlich auch andere Themen vorkommen, ist eine andere Hausnummer. Da ist man lieber vorsichtig.
 

Vorticity

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Siggi Heinrich meinte grad, dass es ein japanisches Duell werden würde. Hat Alysa Liu keine Chance in der Kür?
 

Lila

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Siggi Heinrich meinte grad, dass es ein japanisches Duell werden würde. Hat Alysa Liu keine Chance in der Kür?
Nakai hat die schwierigsten Elemente von den drei Führenden (wer weiß was die Russin noch auspackt), Sakamoto bekommt die besten Bewertungen für die Ausführung. Aber Liu ist extrem konstant und immerhin amtierende Weltmeisterin und Grand Prix-Siegerin. Chancenlos ist sie sicher nicht, aber eventuell wenn es um Gold geht darauf angewiesen dass es bei den anderen nicht ganz glatt läuft.
 
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