Formel 1 Saison 2026 - Cockpits, Strecken, Regeln, Technik, Gerüchte, Rennen


karmakaze

Bankspieler
Beiträge
8.397
Punkte
113

Hier wird es angedeutet, weshalb. Man musste vorarbeiten, um es überhaupt so platzieren zu können. Keinen Ahnung, keine Wertung. Beim Turbo leuchtet mir das eher ein.

Ferrari heut mit der deutlich schnellsten Zeit wundert mich nicht, ich hätte lieber valide Longrun-Zeiten gegenüber Mercedes. Sie waren gerne mal leichter unterwegs, gerüchteweise heut aber nicht. Jedenfalls haben sie wohl keinen schlechten und zu konservativen Job für 2026 gemacht. Ich bin gespannt, wie weit es reicht oder ob sie sogar vorne sind.
Die Quelle spricht etwas abstrakt von einer „Neukonstruktion des Hecks“. Mag sein, dass man den oberen Diffusorhals verändern muss, aber ansonsten sehe ich da nichts, was außer den eigentlichen Teilen neu designed werden muss. Zum Vergleich: Ferrari hatte vorletztes Jahr ungefähr 10 unterschiedliche Unterböden- und Diffusorvarianten. Klar kostet das alles Zeit und Geld, aber da scheint jemand bei der Quelle nicht ganz zu verstehen, wie die Teams konstruktiv arbeiten. Die sind permanent dabei, Dinge zu designen, ins CFD zu geben, für den Windtunnel vorzubereiten und dann final zu backen. Eine solche Entwicklung würde nur dazu führen, dass man das gegenüber anderen Dingen priorisieren muss. Mehrkosten entstehen dadurch höchstens beim Carbon. Im Gegenteil, es kann sogar Kosten sparen. Wenn das bei der SF wirklich gut funktioniert, angeblich soll es ja eine erhebliche Drag-Reduction bringen, dann ist das ja eine Entwicklungsarbeit, die ziemlich gewiss etwas bringt, im Vergleich zu Dingen, von denen man teilweise nicht weiß ob es was bringt. Deswegen konvergieren ja die Boliden immer am Ende einer Reglement-Periode.
 
Zuletzt bearbeitet:

Moriarty

Nachwuchsspieler
Beiträge
39
Punkte
18
Die Quelle spricht etwas abstrakt von einer „Neukonstruktion des Hecks“. Mag sein, dass man den oberen Diffusorhals verändern muss, aber ansonsten sehe ich da nichts, was außer den eigentlichen Teilen neu designed werden muss. Zum Vergleich: Ferrari hatte vorletztes Jahr ungefähr 10 unterschiedliche Unterböden- und Diffusorvarianten. Klar kostet das alles Zeit und Geld, aber da scheint jemand bei der Quelle nicht ganz zu verstehen, wie die Teams konstruktiv arbeiten. Die sind permanent dabei, Dinge zu designen, ins CFD zu geben, für den Windtunnel vorzubereiten und dann final zu backen. Eine solche Entwicklung würde nur dazu führen, dass man das gegenüber anderen Dingen priorisieren muss. Mehrkosten entstehen dadurch höchstens beim Carbon. Im Gegenteil, es kann sogar Kosten sparen. Wenn das bei der SF wirklich gut funktioniert, angeblich soll es ja eine erhebliche Drag-Reduction bringen, dann ist das ja eine Entwicklungsarbeit, die ziemlich gewiss etwas bringt, im Vergleich zu Dingen, von denen man teilweise nicht weiß ob es was bringt. Deswegen konvergieren ja die Boliden immer am Ende einer Reglement-Periode.

Sowie ich es verstanden habe und ich verstehe es eben nicht ganz ;), hat Ferrari dafür die ganze Crashstruktur darauf ausgelegt, um diesen Trick möglich zu machen. Sonst wäre er nicht innerhalb der Regularien und dies sei kaum zu kopieren. Also nicht meine Meinung, nur um das noch einmal zu verdeutlichen.

Bei der „Turbo-Turbine“ ist es mir viel klarer, warum das nicht mehr zu kopieren ist.
 

karmakaze

Bankspieler
Beiträge
8.397
Punkte
113
Sowie ich es verstanden habe und ich verstehe es eben nicht ganz ;), hat Ferrari dafür die ganze Crashstruktur darauf ausgelegt, um diesen Trick möglich zu machen. Sonst wäre er nicht innerhalb der Regularien und dies sei kaum zu kopieren. Also nicht meine Meinung, nur um das noch einmal zu verdeutlichen.

Bei der „Turbo-Turbine“ ist es mir viel klarer, warum das nicht mehr zu kopieren ist.
Die hintere Crash Struktur ist das hier:

Der Monkey Seat sitzt auf der Crash Struktur. Selbst wenn man sowas hinzufügt, ändert sich ja 0,0 an der Dichte der Struktur selbst. Selbst wenn die FIA so irre ist und das neu testen lassen will, wird dabei nichts gefährliches herauskommen. Irgendwas dabei verstehe ich vermutlich nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:

desl

Supermoderator
Teammitglied
Beiträge
26.050
Punkte
113
Aus einer Umfrage mit 1396 teilnehmenden Reddit Usern.

11 Punkte für das beste Team, 1 Punkt für die rote Laterne.
Das Komma ist bei den Amis ein Tausendertrennzeichen

1771846562226.png


Nunja, Williams hat recht treue Fans, glaube ich.
 

desl

Supermoderator
Teammitglied
Beiträge
26.050
Punkte
113
MBS hat folgendes Statement abgegeben:

statement-from-fia-president-mohammed-ben-sulayem-v0-hjbp83wwanmg1.jpeg


Auf deutsch:
"Natürlich machen wir uns Sorgen um die Situation im mittleren Osten. Aber solange keine iranische Rakete direkt in die Strecke in Bahrain oder Jeddah einschlägt fahren wir da natürlich. Doof wär's natürlich, wenn der Luftraum gesperrt wird und unsere Seefracht sich verzögert. Im Zweifel sagen wir die beiden Rennen 2 Tage vorher ab."
 

desl

Supermoderator
Teammitglied
Beiträge
26.050
Punkte
113
Es mehren sich die Gerüchte, dass Honda noch nicht so ganz hinter den Problemfall mit den unerwarteten starken Vibrationen gekommen ist, der wohl für manch Schäden beim Batteriesystem des Antriebs sorgt.
Jedenfalls soll die Ersatzteil-Situation bei Honda nach wie vor angespannt sein, so dass jene Gerüchte eben auch besagen, dass man bei Aston Martin nicht nur die Schmach erleidet am letzten Bahrain-Test-Tag nur 6 Runden gefahren zu sein, sondern dass das Melbourne-Programm wohl auch danach aussehen soll, dass Aston Martin lediglich plant die 107%-Hürde zu packen und dann die beiden Boliden nach ein paar Runden des Rennens abstellen werde.

Naja, mal schauen ob es wirklich so kommt. Wenn, dann wäre das durchaus beschämend nach den ganzen WM-Titeln welche die Honda-Motoren mit Red Bull geholt haben.
Gewiss, die Motorenschmiede die man in Milton Keynes aufgebaut hatte beschäftigte in den späteren Jahren andere Leute als jene, die nun in Sakura am werkeln sind.


Ein wenig erinnert das ja an 2015, als man mit McLaren die beiden letzten Plätze im Qualifying holte (auch dank dessen, dass Marussia keinen fahrbereiten Boliden hatte). Magnussen schaffte vor dem Rennen nicht den Weg von der Box bis zur Startaufstellung bevor der Motor schlapp machte. Button fuhr mit verminderter Leistung und kam - als einziger 2 Mal überrundet - immerhin als 11ter (und letzter) ins Ziel.

Erst im 4ten Rennen konnten die McLaren-Honda (genau genommen Alonso) damals im Qualifying einen anderen Boliden hinter sich lassen außer den völlig unterlegenen Marussias.

Alonso-Fans dazu, dass jener erneut mit einem unausgereiften Honda-Antrieb rumtuckert (klar, die fehleranfällige Aston-Martin-Gearbox sollte man nicht unterschlagen): "Wenigstens hat er diesmal bei den Testfahrten keinen Stromschlag bekommen."
 
Zuletzt bearbeitet:

Coty

Bankspieler
Beiträge
1.113
Punkte
113
MBS hat folgendes Statement abgegeben:

statement-from-fia-president-mohammed-ben-sulayem-v0-hjbp83wwanmg1.jpeg


Auf deutsch:
"Natürlich machen wir uns Sorgen um die Situation im mittleren Osten. Aber solange keine iranische Rakete direkt in die Strecke in Bahrain oder Jeddah einschlägt fahren wir da natürlich. Doof wär's natürlich, wenn der Luftraum gesperrt wird und unsere Seefracht sich verzögert. Im Zweifel sagen wir die beiden Rennen 2 Tage vorher ab."
Das erste Rennen in der Region ist in 5 Wochen... warum heute schon eine Entscheidung treffen bzw welche Entscheidung wünschst du dir heute ?
 

l*v*l

Nachwuchsspieler
Beiträge
393
Punkte
63
Die Übersetzung eines zusammenfassenden japanischen Artikels bezüglich Hondas Problemen macht derzeit die Runde, mal exemplarisch der Reddit-Link. In der Übersetzung wird von Tetsushi Tsunoda geschrieben, vmtl. ist aber Tetsushi Kakuda gemeint.

Die erläuterten Herausforderungen könnte man so zusammenfassen:

Das F1-Aus 2021 führte zur Verkleinerung des F1-Teams in Sakura, schließlich wurden nur die aktuell eingesetzten und regulativ fixierten Motoren bis 2025 betreut. Da man sich Ende 2022/2023 für die Rückkehr ab der Saison 2026 entschied, warteten mehrere grobe Probleme.

Das Reglement wurde bereits im Sommer 2022 verabschiedet, zentrale Elemente der Stärken Hondas wurden dabei jedoch nicht berücksichtigt oder verboten. Honda war lt. der Aussage einfach Ende 2022 zu spät dran. Erst ab da wurden entsprechende Ressourcen in Japan freigesetzt, die andere Teams schon eher binden konnten. Da in der Zwischenzeit auch einen Cost Cap für den Motorenlieferanten festgelegt wurde, war das Team nicht so stacked wie bei der Konkurrenz und technische Entwicklungen, die Honda im vorherigen Regelzyklus an die Spitze spülten, konnten unter diesen Voraussetzungen nicht in gewohntem Maße vorangetrieben werden.

Dazu kam ein Entwicklungsrückstand aufs gesamte Fahrzeug bezogen, da Newey erst ab März 25 einstieg, man allein für erste Windtunneltests später als andere Teams dran war. Signifikante Änderungen z.B. in Bezug aufs Packaging und weitere kurzfristige Änderungen am Design verzögerten den Prozess zusätzlich.
Zudem besitzt Aston Martin keinen VTT (Virtual Track Testing), der das Auto im Gesamten diversen zu erwartenden Kräften (Fliehkräfte, streckenspezifische Hindernisse) unter entsprechender Auslastung der Komponenten aussetzt.
Der nach den ersten Problemen beschrittene Umweg über Sakura kostete massiv Zeit.

Insgesamt wird also ein eher düsteres Szenario skizziert, was die aktuelle Saison angeht. Anpassungen des Motors (für die Saison 2027 möglich) und zusätzliche Entwicklungskapazitäten (ADUO) sind die eher fernen Lichter am Ende des Tunnels. In dem Artikel wird auch auf den letzten Einstieg 2015 hingewiesen, welcher erst 3 Jahre später unter viel "trial & error" zu einem konkurrenzfähigen Ergebnis führte.
 

desl

Supermoderator
Teammitglied
Beiträge
26.050
Punkte
113
Das erste Rennen in der Region ist in 5 Wochen... warum heute schon eine Entscheidung treffen bzw welche Entscheidung wünschst du dir heute ?

Die FOM kann fast nur hoffen, dass sie ihre Rennen in Bahrain und Jeddah ohne Probleme über die Bühne bringen kann. Dabei ist Jeddah - aufgrund der Distanz zum Iran - wohl das kleinere Problem.

Unter den gegebenen Umständen ist ein Rennen in Bahrain nicht machbar, primär durch die geschlossene Straße von Hormus, durch welche die Seefracht der F1 tuckern würde. Wer weiß schon, ob sich das in ein paar Wochen ändern wird? Transit, Zollabfertigung, Aufbau ... das ganze Drum und Dran für Hospitality, Fahrerlager, Garagen etc. etc. wird nicht erst ein paar Tage vorher losgeschickt und rangekarrt.

Kurzfristigen Ersatz könnte die F1 nur in Europa bewerkstelligen (Portimao, Imola, Istanbul...), um ihre Fracht rechtzeitig vor Ort zu haben. Aber auch da reicht es nicht, sich eine Woche vorher entsprechende Gedanken zu machen.
Es gibt zwar mehrere Container-Sets für den F1-Krempel, welche dann jeweils nach Asien, Vorderasien, Amerika usw. geschickt werden. Aber aufgrund der Vorlaufzeit sind diese parralel unterwegs.

Die Fracht in Richtung Bahrain ist sicherlich schon unterwegs, die Koffer für die Rennen in Nordamerika werden schon gepackt, manch Infrastruktur die (ab Juni) bei den Europa-Rennen genutzt wird ist dann erst wieder da, wenn die Fracht aus China zurück kommt.


Kurz gesagt: Jetzt kann man evntl. noch die Rennen in Bahrain und Jeddah durch welche in Europa ersetzen ... was allerdings durch die Verträge mit den jeweiligen Streckenbetreibern auch nicht so leicht ist. Ganz davon abgesehen, dass man für Ersatz-Rennen in Europa (wie zu Corona-Zeiten) kaum Gebühren seitens der Strecken einstreichen kann (wenig Zeit für Ticketverkäufe).
Ein späteres Umplanen ist - denke ich - weniger möglich, wenn gleichzeitig Fracht von der Formel 1 auf dem Rückweg von China ist, bei der arabischen Halbinsel rumfährt und auf dem Weg nach Nordamerika ist. Die Teams haben ja auch keine unendliche Anzahl von Inventar für ihre Boxenanlagen.
 
Oben