Kalender 2026/27


Lazergirl

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Wenn Hinzenbach und Villach unbedingt ausrichten wollen/ müssen warum denn nicht im Sommer? Mit attraktivem Rahmenprogramm kommen auch genug Zuschauer. Und man hat weniger Aufwand und geringere Kosten als im Winter. Jetzt hat man beide im Kalender untergebracht.... aber dafür eine gute Veranstaltung im Sommer raus, wo eh schon wenig stattfindet.
 

Biathlon-Fan

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Die Quoten fallen im März aber auch stark ab und Radsport läuft zu der Zeit auch schon. Und ich denke nicht, dass die Saison ab Ende Oktober durchgehend laufen wird. Ich denke eher, dass man 1-2 Wochen im November weiter nach vorne gehen möchte.
What does this U23 Ranking idea mean?
Eine Kristallkugel für die besten unter 23 Jahren.
 

Lazergirl

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Die Quoten fallen im März aber auch stark ab und Radsport läuft zu der Zeit auch schon. Und ich denke nicht, dass die Saison ab Ende Oktober durchgehend laufen wird. Ich denke eher, dass man 1-2 Wochen im November weiter nach vorne gehen möchte.

Eine Kristallkugel für die besten unter 23 Jahren.
Am besten noch eine für Ü30. :D

Warum will man früher anfangen, wenn man weiss, dass das Interesse dann (noch) gering ist? Die Quoten sind doch schon Ende November eher mäßig. Für mich wäre das eher ein Argument, die Saison spät anzufangen. Und früh aufzuhören.

Und welche Orte wären überhaupt bereit, im Oktober einen Skisprung Weltcup auszurichten? Das rechnet sich doch nicht. Vor allem nicht, wenn man dann Damen und Herren nehmen muss.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benjamin

Zahlenfreund
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Naja, aber ein späterer Saisonbeginn und ein früheres Saisonende würde letztlich bedeuten, dass man ein paar Orte rauskicken muss, dass die Springer weniger verdienen und dass wir weniger Wettkämpfe zu sehen bekommen. Da finde ich es schon besser, wenn man versucht, die Saison nicht zu verkürzen.

Es war aber bislang auch deshalb finanziell schwierig, weil man in den mitteleuropäischen Orten um diese Jahreszeit noch nicht mit Naturschnee rechnen kann. Also braucht es Kunstschnee. Um Kunstschnee zu produzieren, gibt es wiederum unterschiedliche Möglichkeiten. Wenn über längere Zeit die Außentemperaturen niedrig genug sind, dann ist die Kunstschneeproduktion zumindest noch halbwegs kostengünstig machbar. Wenn aber noch nicht einmal das garantiert ist - und das ist es Ende November in Mitteleuropa nicht -, dann geht es nur mit teureren Verfahren. Ich meine, vor einigen Jahren mal gelesen zu haben, dass die Kosten dafür dann durchaus in den sechsstelligen Bereich gehen können. Eine Alternative, die man beispielsweise auch schon mal ausprobiert hat, ist die, dass man den Kunstschnee bereits im Vorwinter produziert und dann unter isolierenden Planen übersommen lässt. Ein Teil davon schmilzt aber natürlich trotzdem weg, so dass man insgesamt mehr produzieren muss.
Und am Schluss hat man dann eine notdürftig präparierte Schanze, über die sich alle beschweren, weil es lauter Wellen und Furchen im Auslauf hat.

Bei Hybrid-Wettkämpfen würden diese Probleme und Kosten ja gerade wegfallen, daher würde sich das für die Veranstalter auch eher rechnen. Man könnte dann meinetwegen im November eine Hybrid-Periode mit Klingenthal, Wisla, Hinzenbach, Val di Fiemme (o.ä) durchführen und anschließend im Dezember eine Schneeperiode mit Ruka, Lillehammer und Engelberg.

Ob es sich am Ende auch von den Zuschauerzahlen im Fernsehen her lohnt, weiß ich nicht. Die Quoten im März sind zwar regelmäßig nicht so gut. Andererseits haben den Saisonauftakt in Lillehammer und Falun auch nicht übermäßig viele Zuschauer verfolgt.
 

MK23surfski

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Well many of Pertile's ideas miserabily failed already...

Part of ski jumping's charm is a short season, and then agonizingly long wait for the next one...lets hope it doesn't turn into F1 with so many races.

Maybe after reconstruction Courchevel could become like a permanent venue in winter calendar, then entire Grand Prix could be moved to October.
 

Lazergirl

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Naja, aber ein späterer Saisonbeginn und ein früheres Saisonende würde letztlich bedeuten, dass man ein paar Orte rauskicken muss, dass die Springer weniger verdienen und dass wir weniger Wettkämpfe zu sehen bekommen. Da finde ich es schon besser, wenn man versucht, die Saison nicht zu verkürzen.

Es war aber bislang auch deshalb finanziell schwierig, weil man in den mitteleuropäischen Orten um diese Jahreszeit noch nicht mit Naturschnee rechnen kann. Also braucht es Kunstschnee. Um Kunstschnee zu produzieren, gibt es wiederum unterschiedliche Möglichkeiten. Wenn über längere Zeit die Außentemperaturen niedrig genug sind, dann ist die Kunstschneeproduktion zumindest noch halbwegs kostengünstig machbar. Wenn aber noch nicht einmal das garantiert ist - und das ist es Ende November in Mitteleuropa nicht -, dann geht es nur mit teureren Verfahren. Ich meine, vor einigen Jahren mal gelesen zu haben, dass die Kosten dafür dann durchaus in den sechsstelligen Bereich gehen können. Eine Alternative, die man beispielsweise auch schon mal ausprobiert hat, ist die, dass man den Kunstschnee bereits im Vorwinter produziert und dann unter isolierenden Planen übersommen lässt. Ein Teil davon schmilzt aber natürlich trotzdem weg, so dass man insgesamt mehr produzieren muss.
Und am Schluss hat man dann eine notdürftig präparierte Schanze, über die sich alle beschweren, weil es lauter Wellen und Furchen im Auslauf hat.

Bei Hybrid-Wettkämpfen würden diese Probleme und Kosten ja gerade wegfallen, daher würde sich das für die Veranstalter auch eher rechnen. Man könnte dann meinetwegen im November eine Hybrid-Periode mit Klingenthal, Wisla, Hinzenbach, Val di Fiemme (o.ä) durchführen und anschließend im Dezember eine Schneeperiode mit Ruka, Lillehammer und Engelberg.

Ob es sich am Ende auch von den Zuschauerzahlen im Fernsehen her lohnt, weiß ich nicht. Die Quoten im März sind zwar regelmäßig nicht so gut. Andererseits haben den Saisonauftakt in Lillehammer und Falun auch nicht übermäßig viele Zuschauer verfolgt.
Dass langfristig richtiger Schnee fehlt ist mir schon bewusst, dass Kunstschnee teuer ist auch. Aber gehts der FIS wirklich nur darum? Oder will man nicht einfach noch mehr Geld mit dem Sport machen, in dem man die Saison mehr streckt? Ich denke eindeutig Letzteres. Ich nehme Pertile das Klima - Argument jedenfalls nicht ab, das ist nur vorgeschoben.

Solange wir noch Schnee haben einfach die Kalender entsprechend anpassen und nicht stur immer die gleichen Orte an immer den gleichen Wochenenden. Und vielleicht auch mal überlegen, ob man nicht öfter Wettkämpfe in der Woche macht. Die Biathleten sind auch tagelang an den Orten, warum geht das im Skispringen nicht? Keine Zuschauer oder wenige scheinen ja für die FIS sonst auch nicht so schlimm zu sein, siehe Wettbewerbe in Norwegen. Oder auch die Geisterspringen während Corona. Solange übertragen wird.
 
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