bringt es gut auf den Punkt :thumb:grundsätzlich gilt, dass die Faszination für Bryant auch daher kommt, dass er in der Offensive ein Spieler war, der wie kaum ein zweiter durch eigenes Scoring das Gesamtergebnis auf Top-Niveau bringen konnte. Prinzipiell ist er einer der besten 1on1-Spieler der Liga gewesen, wenn nicht gar der beste Spieler auf diesem Gebiet. James dagegen war schon immer einer, der viel besser im 5on5 agierte, und dann mit den richtigen Entscheidungen und Pässen einen offensiven Impact generierte, der in der Spitze dann höher als bei Bryant lag
Und doch kamen in der Zeit zwei von fünf NBA-Champions aus dem Osten. Wie kann das sein?
Das gilt natürlich auch nicht bloß für Kobe Bryant, sondern auch für Jordan. In dem Alter, in dem LeBron James seine erste NBA-Finals bestritt und verlor, flog Michael Jordan aus seiner ersten und einzigen Playoff-Serie. Ebenso wie die darauffolgenden zwei Jahre. Mit 27 hatte Jordan die selbe "Erfolgs-Bilanz" wie Carmelo Anthony. Der richtig große Erfolg kam erst später. Daher heißt es bei LeBron (und anderen) wie immer "abwarten."