Neuerscheinungen: Warnungen und Kaufempfehlungen


Schöne schmissige neue Single vom Bernd

Bernd Begemann - Alle bereuen Berlin

Und sie ist wahr. Alle möglichen KünstlerInnen ziehen nach Berlin, weil es aus Karrieregründen sein "muss" und "praktischer so ist" und in Interviews betonen sie dann jedes mal, dass Hamburg, der Pott, Franken und was weiß ich noch natürlich eigentlich viel lebenswerter und besser, weil Heimat ist und wie sehr sie jedes Mal genießen, wenn sie mal wieder Zeit mit den alten Freunden zu Hause verbringen können. Ja meine Güte, dann zieht da doch nicht hin! Wir haben 2026, da muss man nicht irgendwo hinziehen, um gesehen zu werden oder um zu "Netzwerken, weil da ja alle sind". Lasst Berlin doch weitestgehend den Berlinern, die auch wirklich gerne da leben und bleibt da, wo ihr hingehört. Oder zieht an euren echten Sehnsuchtsort.
Grüße gehen raus z.B. an Bjarne Mädel und Olli Schulz. Glaubt ihr ernsthaft, dass ihr nur eine wichtige Rolle nicht bekommen hättet oder eine Platte nicht hättet machen können, wenn ihr einfach in Hamburg geblieben wärt?
 
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Michael Kiwanuka - Fudge
Es ist kein großes Geheimnis, dass Michael Kiwanuka inzwischen zu meinen absoluten Favoriten gehört.
Ich mag seine Stimme, ich mag seine Musik und vor allem die Atmosphäre, die er erzeugt.
Umso erfreuter war ich jetzt natürlich, als knapp 2 Jahre nach dem nicht ganz so gelungenen "Small Changes" schon wieder ein neues Album erschienen ist.
Allerdings mit einer bitteren Geschichte im "Schlepptau".
Michael Kiwanuka erlitt 2025 einen schweren Schlaganfall, von dem er sich bis jetzt noch nicht wieder vollständig erholt hat.
Zum Zeitpunkt der Erkrankung war allerdings "Fudge" schon so gut wie fertig.
Trotzdem macht einen dass natürlich beim Anhören des Albums noch nachdenklicher.
Michael Kiwanuka ist seiner Linie treu geblieben.
Letztlich besteht auch dieses Album aus den bekannten Stilmitteln: warme Gitarren, schwebende Streicher, eine Stimme, die sich nie in den Vordergrund drängen muss.
Dazu dauern die Songs teilweise fünf, sechs oder sieben Minuten lang. Sie dürfen sich entwickeln, Instrumente kommen hinzu, Melodien kreisen, der Klang wird immer voller.
Insgesamt ist es bis auf wenige Ausnahmen sehr melancholisch und sorgt immer wieder für dieses unglaubliche Feeling, dass nur Michael Kiwanuka erzeugen kann.
Das ganze hat mich ziemlich gepackt beim ersten Hören, auch über die vollen 60 Minuten hin.
Extrem gelungen und hoffentlich wird Michael Kiwanuka wieder richtig gesund, damit wir noch mehr solcher Alben von ihm bekommen.

Michael Kiwanuka - Just Another Moment (Lyric Video)

Michael Kiwanuka - Steve’s Paradise (Lyric Video)

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Like Roses - After It Ends
Ich weis gar nicht mehr, wer damals bei einem GP die junge Truppe aus San Francisco eingereicht hat.
Jedenfalls war das eine der besten Entdeckungen für mich der letzten Monate.
Nun haben die 3 (?) endlich ein reguläres Album raus gebracht nach losen Song Veröffentlichungen.
Leider sind es dann auch nur knapp 30 Minuten geworden, aber die können sich hören lassen.
Schöner, nennen wir es mal Pop-Punk mit nicht zu überhörenden Grunge Anleihen.
Für uns Ältere damit natürlich auch mit einem großen und angenehmen Nostalgiefaktor verbunden.
Allerdings hört sich das schon auch modern an und kopiert nicht nur bekannte Dinge.
Das bekommen sie sehr gut hin.
Auch Amy Schamlkuche brüllt nicht nur rum, sondern zeigt, dass sie das Potential zu einer richtig guten Sängerin hat.
Für den Anfang eine wirklich gelungene Geschichte.
Also ich werde die Truppe auf alle Fälle im Auge behalten!
Sagt bitte allen weiter, dass Like Roses eine richtig gute "neue" Band sind!

Speak

Sweet


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Caspian - Caspian
Eines wird man später nicht über das Jahr 2026 sagen können: das es kein bemerkenswertes im Bereich der Blase ProgRock/Metall war und da im speziellen der Instrumental Musik.
Nach Long Distance Calling, Russian Circles und dem Comeback von If These Threes colud talk melden sich auch die Genre Größen von Caspian zurück.
Über 6 Jahre nach "On Circles" bringen sie ein neues, selbstbetiteltes Album hervor.
Das ist natürlich erstmal sehr erfreulich und wird noch besser, weil es wieder ein richtig gutes Stück Musik geworden ist.
Das lange warten hat sich gelohnt.
In knapp 40 Minuten knübbeln sie 6 Songs durch.
Dabei wirken sie so spielfreudig und so gut eingespielt, wie man es von ihnen gewohnt ist.
Von fast virtuosen Passagen bis krachenden Gitarrensalven ist alles dabei.
Vielleicht ist es insgesamt etwas ruppiger als auf "On Circles", kann aber auch nur der erste Eindruck sein.
Auf alle Fälle schaffen sie wieder Bilder im Kopf wie es kaum eine andere Band des Genre schafft.
Wie erwähnt ist es halt nur leider ein eher kurzes Vergnügen, gemessen an ihren früheren Werken.
Aber vielleicht wird es das nächste mal wieder das ganz große ganz lange Werk.
Für jetzt ist es erst mal ein sehr gelungenes Comeback, das unheimlich Bock auf mehr macht.

Caspian - "A Great Fire" (Official Visualizer)

Caspian - "No One Left To Tell" (Official Visualizer)

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