Stimme dir größtenteils zu.
Sicherlich war der Preis, den man für Chandler zahlen musste, teuer, dennoch glaube ich, dass es sich gelohnt hat.
Brown, so sehr ich ihn als Spieler und Mensch schätze, wird wohl dieses Jahr seine Karriere beenden. Smith war in NO nicht mehr zu helfen. So hat man im Prinzip einen jungen, aufstrebenden Center für einen Rentner und ein Sorgenkind bekommen. Guter Preis.
Chandler verhilft unserem Spiel ungemein und JR Smith hatte unter Scott keine Perspektive mehr, so dass eine Entwicklung, wie er sie derzeit in Denver durchmacht, nicht zu erwarten war.
Bin ich der einzige, der denkt, dass sich Smith keineswegs weiterentwickelt hat? Er spielt immer noch keine Defense, nimmt zu viele Distanzwürfe anstatt seine Athletik zu nutzen um zum Korb zu ziehen, und seine Aktion in New York hat gezeigt, dass er alles andere als reif ist. Ich sehe keine große Änderung zum Vorjahr, außer dass er nun dank Anthony/Iverson mehr Freiraum für seinen guten Wurf hat, der aber immer noch zu unkonstant ist.
Mit Bobby Jackson hat man einen guten Verteidigen für den Aufbau und Flügel bekommen, der zwar nicht Speedys offensive Energie von der Bank mitbringt, uns aber trotzdem mit seine Routine und Defense weiterhilft, als das ein Speedys hätte können.
Ich sehe Jacksons Impact in der Offense als höher an, als sie uns Speedy je gab. Jackson hat den Distanzwurf, den höheren Basketball-IQ und hilft dank seiner Erfahrung immens. Über die bessere defensive Leistung brauchen wir gar nicht sprechen. Zudem wollte Claxton einen längeren Vertrag, das wäre fatal gewesen.
Jackson Vroman und Birdman trauere ich nicht nach [...]
Ich glaube Vroman wäre immer noch eine Hornisse (Scott hat ihn sehr geschätzt, warum weiß der Geier), hätte er sich nicht die Hand gebrochen, als ihn ein Dunkversuch sprichwörtlich auf den Boden der Tatsachen warf.
den Houston-Trade hingegen verstehe ich keineswegs.
Ein Wort: Doghouse. Snyder hat in der Summer-League enttäuscht, offensiv wie defensiv. Da dass Team dank der neuen Verpflichtungen deutlich im "Win-Now"-Modus steckt, entschied man sich für Butler und gegen Snyder, da Butler im Gegensatz zu Snyder erfahrener ist, und Scott ihn einfach als Spieler total schätzt. So einfach ist es. Eigentlich schade, da Snyder in Houston bis zu seiner Verletzung ansehlich spielte.
Mit dem Draft bin ich auch nicht vollends zufrieden.
War Bowers erster Draft. Sei es ihm verziehen, vielleicht nicht ganz die richtige Entscheidung getroffen zu haben. :cool3:
Mir wäre es lieber gewesen einen Swingman und einen Bigmen zu draften.
Naja, das ist leicht hergesagt.
Im Prinzip ist der Grundgedanke, zukünftig eine Rotation auf der Vier und Fünf mit West-Simmons und Chandler-Armstrong zu haben, nicht dumm. Alle recht jung, mehr oder weniger talentiert, und zudem mit gegensätzlichen Attributen gesegnet. Einer von beiden wird in zwei Jahren ein guter Rollenspieler sein. Mehr hat der Draft an #12 und #15 eh nicht versprochen, und gute BigMen sind eben seltener als Swingmen. Die Zeit wird den Draft erst später bewerten. Wen ich gerne im Hornets-Trikot sehen würde, ist Sefolosha.