O-Scoring: Anthony Joshua vs. Wladimir Klitschko (inkl. Rahmenprogramm, Vor- und Nachbesprechung)


MGM-GRAND

Bankspieler
Beiträge
5.606
Punkte
113
Ort
Las Vegas
Ganz miese Tour der IBF. Bei Fury hamse noch einen auf konsquent gemacht und ihm seinen Titel ratzfatz gestripped als er seinen Vertrag erfuellen und gg Klitsche den Rueckkampf machen wollte. Pulev wartet schon seit zwei Jahren auf seinen shot. Der wird ja nun auch nicht juenger. Schade, dachte eigentlich dass zumindest die IBF etwas serioeser ist.

War Fehler von dem Fury, den die Managerin von von glazkov ausnutzte.
Man hätte wohl direkt den Rückkampf anmelden müssen, was nicht gemacht wurde.
 

Snipes

Bankspieler
Beiträge
2.604
Punkte
113
Wenn die IBF die Ausnahme "einfach so" gewährt, haben Sauerland und Pulev erst mal "Pech gehabt" würde ich sagen. Müssen sie halt noch ein wenig darauf warten. Es hieß ja immer bis Mitte Juni muss sich Wlad entscheiden. Diese Woche findet das Treffen von Hearn mit Boente statt. Sehr viel deutet derzeit hin, dass es zum rematch kommen wird. Der späteste Termin 2. Dezember sollte auch keinerlei Problem darstellen. Es sind ja noch nahezu 6 Monate bis dahin... Hearn hat in einem Interview die Tage auch schon gesagt, dass der nächste Kampf Joshuas November oder Dezember sein wird und dass es entweder Klitschko oder Pulev sein wird.

Ich hoffe mal er kämpft Anfang November und kann 2018 wieder zum Rhythmus drei Kämpfe im Jahr zurückkehren. Das geht mir mit diesen zwei Kämpfen ziemlich auf die Nerven mittlerweile. Nen stay busy fight hab ich immer noch lieber, als garnichts. Da muss nur eine Verletzungspause dazwischen kommen und die Dynamik aus der Division ist raus, weil ständig Kämpfe und Folgekämpfe verschoben werden müssen.
 

LeZ

Bankspieler
Beiträge
26.936
Punkte
113
Eher im Sinne von wenn er ne Zeitmaschine hätte und mit 38 antreten könnte. Dann vielleicht. Den Kampf mit Joshua hat Wladimir aber wegen nachlassender Reflexe und geringer Genauigkeit verloren, und nicht weil er nicht genug gemacht hat. Ich habe im Kampf geschrieben er macht zu viel und wird später müde sein, was noch ein grosses Problem wird wenn Joshua sich erholt hat. Und das wurde es dann auch. Finishen konnte er ihn sowieso nicht, ohne präzise Treffer.
 

ElGrandeFumador

Nachwuchsspieler
Beiträge
1.761
Punkte
83
Nein nichtmal dann, weil Mike Tyson von 1987 hier wäre, genauso ein Ali aus dem Liston Kampf und Foreman aus dem Norton Kampf, dazu Lennox und Holy, nur Bowe hat die Gelegenheit genutzt und ist zum Burger King gegangen.
 

Harman

Bankspieler
Beiträge
8.701
Punkte
113
Ort
Bananenstaat
Soll er doch zurück kommen und es versuchen. Drei Runden würde ich ihm geben dann liegt mit kreisenden Augen oder einem schieren Blick auf dem Boden.
 

LeZ

Bankspieler
Beiträge
26.936
Punkte
113
Es ist eher anzunehmen dass er das Vorbereitungscamp schon nicht übersteht, und mit Muskelbündelrissen absagen muss. Der Videoclip klingt aber wie Theater, "Tod eines Handlungsreisenden" oder so.
 

untouchable

Nachwuchsspieler
Beiträge
1.508
Punkte
0
Er will Joshua KO hauen.?
Er hat nicht mal mehr geschafft, einen halbtoten und einarmigen Briggs auf die Bretter zu schicken, dieser arrogante Lappen. Und das war vor 7 Jahren.

Ich glaube niemand sonst hätte in dieser Nacht so viel vertragen können wie Briggs. Keine Ahnung wie der das überstanden hat.
 

Tafelspitz

Bankspieler
Beiträge
1.951
Punkte
113
Insbesondere an Vitali wird wohl noch nagen, dass Beide nicht den Abschluss der Karriere hinbekommen haben, den man sich vielleicht schon Jahre zuvor ausgemalt hatte. Ein emotionaler Abschiedskampf mit einer Überdosis Theatralik, alle noch lebenden HW-Champs verneigen sich voller Demut vor der Karriere der Brüder und nach dem Karriereende beider Brüder wird das HW jahrelang keinen wirklich unangefochten Weltmeister haben.
Die Pläne dafür lagen vielleicht schon bei Bönte in der Schreibtischschublade

Wahrlich auch kein unrealistisches Szenario.

Die Realität sieht eben so aus, dass Vitali mal wieder verletzungsbedingt aufhören musste und Wladimir auch zu spät die Zeichen der Zeit erkannt hat, bzw nicht alles getan hat um entsprechend ein wenig gegenzusteuern, denn seit Stewards Tod war meiner Meinung nach doch ein Abwärtstrend zu beobachten, der nicht zwingend altersbedingt gewesen sein muss.

Kurz vor einem epischen Rekord mit 312 Titelverteididungen am Stück nagt dann ein rüpelhafter Brite am Erbe der Brüder und ein weiterer Junge von der Insel, der noch breiter und größer ist, beendet dann jegliche Träumereien und um das gefühlte Desaster noch zu komplettieren scheint dieser Junge auch dauerhaft der neue Stern am HW-Himmel zu sein und schon jetzt redet kaum noch mehr von den Klitschkos.

Wird für Vitali schon nicht ganz so einfach sein und ich kann mir gut vorstellen, dass er unbedingt wollte, dass Wladimir den Rückkampf noch macht um doch noch zu einem Happy End zu gelangen.
 

Brummsel

Grumpy Old Man
Beiträge
22.429
Punkte
113
Ort
Ruhrpott
Ich glaube niemand sonst hätte in dieser Nacht so viel vertragen können wie Briggs. Keine Ahnung wie der das überstanden hat.
Letztlich ist Shannon Briggs aber auch nur "Mensch" und ein Mensch fällt nun mal um, wenn das Gleichgewichtszentrum entsprechend durchgerüttelt wird. Ich denke, die neuronalen und physiologischen Prozesse im Körper (Gehirn) eines Menschen, die bei äußerlicher Einwirkung stattfinden, sind bei den Boxern gar nicht so unterschiedlich ausgeprägt, weshalb ich die Begriffe "Glaskinn" und Betonkinn" usw. auch albern finde.
Und wenn ein Shannon Briggs in der 12. Runde noch steht, dann war die Einwirkung eben nicht stark genug.

Mit anderen Worten Vitali hatte in dem Kampf entweder zu wenig Saft in den Fäusten, oder er hatte Mitleid mit Briggs. Beides ist möglich.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

mjones19851

Nachwuchsspieler
Beiträge
608
Punkte
63
Insbesondere an Vitali wird wohl noch nagen, dass Beide nicht den Abschluss der Karriere hinbekommen haben, den man sich vielleicht schon Jahre zuvor ausgemalt hatte. Ein emotionaler Abschiedskampf mit einer Überdosis Theatralik, alle noch lebenden HW-Champs verneigen sich voller Demut vor der Karriere der Brüder und nach dem Karriereende beider Brüder wird das HW jahrelang keinen wirklich unangefochten Weltmeister haben.
Die Pläne dafür lagen vielleicht schon bei Bönte in der Schreibtischschublade

Wahrlich auch kein unrealistisches Szenario.

Die Realität sieht eben so aus, dass Vitali mal wieder verletzungsbedingt aufhören musste und Wladimir auch zu spät die Zeichen der Zeit erkannt hat, bzw nicht alles getan hat um entsprechend ein wenig gegenzusteuern, denn seit Stewards Tod war meiner Meinung nach doch ein Abwärtstrend zu beobachten, der nicht zwingend altersbedingt gewesen sein muss.

Kurz vor einem epischen Rekord mit 312 Titelverteididungen am Stück nagt dann ein rüpelhafter Brite am Erbe der Brüder und ein weiterer Junge von der Insel, der noch breiter und größer ist, beendet dann jegliche Träumereien und um das gefühlte Desaster noch zu komplettieren scheint dieser Junge auch dauerhaft der neue Stern am HW-Himmel zu sein und schon jetzt redet kaum noch mehr von den Klitschkos.

Wird für Vitali schon nicht ganz so einfach sein und ich kann mir gut vorstellen, dass er unbedingt wollte, dass Wladimir den Rückkampf noch macht um doch noch zu einem Happy End zu gelangen.

Ein überaus negatives, aber gleichzeitig doch erschreckend zutreffendes Resumee. Vitali kann sich eigentlich nichts vorwerfen, Lewis wollte kein Rematch und für die Verletzungen kann er auch nicht wirklich etwas.

Bei Wladimir sieht es jedoch anders aus. Schon der Jennings Kampf hat gezeigt, dass er im fortgeschrittenen Alter in allererster Linie nur noch durch seine physischen Parameter seinen Gameplan erfolgreich durchsetzen konnte. Das er dann am Ende seiner Karriere ausgerechnet noch gegen zwei physisch ebenbürtige, hungrige und junge HW Talente angetreten ist kann man ihm in erster Linie hoch anrechnen, gleichzeitig jedoch auch seine Selbstreflexion in Frage stellen. In seinem Kopf hat Wladimir nämlich nie relfektiert, dass es eben nicht nur seine Boxing Greatness war, die ihn zum längsten Champion aller Zeiten gemacht hat.

Im Nachinein betrachtet habe ich den Eindruck, dass Wladimir erst durch Niederlagen zum Karriereende gebracht wurde. Hätte es Fury und Joshua nicht gegeben würde Waldi sicherlich mit 45 noch irgendwelche Nulpen klatschen. Allein schon die Tatsache, dass er nach dem Joshua Kampf noch monatelang darüber nachgedacht hat, ob er sich nochmal die Kinnlade zupflastern lässt diese Spekulationen zu.
 

Tafelspitz

Bankspieler
Beiträge
1.951
Punkte
113
Mit der mangelnden Selbstreflexion ist dann aber auch vielleicht mit dem Verlust von Steward so richtig angefangen. Denn dort hatte man schon den Eindruck, dass dieser Wladimir immer seine Schwächen aufgezeigt hat und ihn besser machen wollte und hat ihm entsprechend (auch während der Kämpfe) schon mal die Meinung gegeigt.

Dieses Gewürge begann doch eigentlich dann erst nachdem Wladimir mehr oder weniger auf sich alleine gestellt war. Banks wird da wohl eher nicht wirklich kritisiert haben und auch sonst waren in seinem Team vielleicht nur Bauchpinsler.
Und wenn man dann alle Kämpfe mit minimalen Aufwand immer mühelos gewinnt, kommt man auch gar nicht mehr auf die Idee, dass jemand einen ernsthaft was haben kann.

Ich denke Klitschko hatte zumindest geplant noch den Rekord von Joe Louis zu knacken und um den verbleibenden Gürtel zu boxen.
 

L-james

Allrounder
Beiträge
38.743
Punkte
113
Letztlich ist Shannon Briggs aber auch nur "Mensch" und ein Mensch fällt nun mal um, wenn das Gleichgewichtszentrum entsprechend durchgerüttelt wird. Ich denke, die neuronalen und physiologischen Prozesse im Körper (Gehirn) eines Menschen, die bei äußerlicher Einwirkung stattfinden, sind bei den Boxern gar nicht so unterschiedlich ausgeprägt, weshalb ich die Begriffe "Glaskinn" und Betonkinn" usw. auch albern finde.

Jeder Mensch ist nunmal unterschiedlich, zwar ist die Anatomie und der Aufbau gleich, aber der eine hat ein besseres Heilfleisch als der andere, der eine ist für Knochenbrüche anfälliger als der andere und gleiches gilt aus meiner Sicht auch für das Gleichgewichtszentrum. Es ist doch klar zu sehen dass die Veträglichkeit in dieser Hinsicht auch deutlich unterschiedlich ist. Der eine geht bei einem ähnlich harten Schlag schlafen, während der andere weiterhin steht und normal weitermacht. Es gibt einfach Typen die haben ein Betonkinn, auf die kannst du einschlagen ohne Ende, die stehen weiterhin, andere müssen halt früher aufgeben und werden gezwungen auf den Boden zu gehen. Man kann nicht immer einfach theoretisch alles vergleichen und sagen, es muss ja gleich sein, sonst wäre das in vielen anderen Fällen ja auch so, was es aber einfach nicht ist.
 

masula

Nachwuchsspieler
Beiträge
4.183
Punkte
63
Ort
Auch
So wie Vitali am Ende gegrinst hat, wird er mit Sicherheit nicht zurück kommen.
Bedenkt, er ist mittlerweile 48 jahre alt. Was soll da noch kommen? Expendables?
 

Drago

Bankspieler
Beiträge
10.446
Punkte
113
Ort
Heinz Becker Land
Oben