Oleksandr Usyk vs. Rico Verhoeven / 23.05.2026 / DAZN


Kinski

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Gefühlt ein Jahr her, ganz genau. In den letzten sechs Jahren nur gegen Dubois, Fury und AJ geboxt. Umwerfende Legacy und Titelblockade.

was für ein quatsch. der erste AJ Kampf war ende 21, also vor 4,5 jahren, usyk boxt also in etwa alle 9 monate. was du gefühlt empfindest, hat halt nicht viel mit der realität zu tun. vollkommen normale abstände zwischen titelkämpfen.
aber klar, die top leute der division jeweils 2 mal wegzuputzen ist ne total arme legacy.
 
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timeout4u

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Glaube, dass Usyk in den letzten Jahren durchaus öfter bzw. schneller geboxt hätte. Allerdings waren dann z.B. die Rematch-Klauseln im Weg und zeitliche Verzögerungen wegen Furys Verletzung uä.
Dass der WM-Gürtel auf dem Spiel steht, finde ich zwar auch nicht ok. Man sollte aber erwähnen, dass die WBC in ihren Richtlinien dazu sich durchaus ein Hintertür offen gehalten hat. Es stimmt zwar, dass ein Gegner für eine freiwillige TV gerankt sein soll. WBC wäre aber nicht WBC und hat auch an Ausnahmen gedacht, vermutlich aus finanziellem Kalkül. In besonderen Fällen kann das WBC-Präsidium einen Gegner genehmigen, der außerhalb der Top 15 steht, sofern dieser ua. eine außergewöhnliche sportliche Qualifikation vorweist. Und da Usyk eben einen Antrag auf eine freiwillige TV mit vermutlich so einer Begründung gestellt hat und man Fury gegen Ngannou durchaus als Beleg für sportliche Qualifikation erwähnen kann ... nun ja ... :saint:
 
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Roberts

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Man kann sich das alles irgendwo herleiten. Ein Verweis auf die WBC-Regeln ist sachlich korrekt, aber trotzdem ist erkennbar, dass hier ein korrupter Verband mit einem regeltechnischen Winkelzug weiter Kasse machen will. Man konnte sich schon fragen, was Fury gegen Ngannou für ein sportlicher Murks ist, aber das war immerhin kein Titelkampf. @Gladio hat hier m.E. zutreffend den wesentlichen Punkt genannt und die Argumentation gegen diesen Titelkampf finde ich in diesem Video
24/7 Boxing hat das prima und wertschätzend zusammengefasst:
treffend zusammengefasst.

Es gibt natürlich keine Gerechtigkeit im Profiboxen, klar. Auch wenn man sich versucht auf herkömmlichen Wege die Ranglisten bis zum Titelkampf hochzuboxen, dann ist die Länge des Weges nicht selten von viel Geld und sachfremdem Erwägungen geprägt. Wenn man einen mehr oder minder berühmten Sportler aus einer verwandten Sportart nimmt, der erst einen einzigen echten Boxkampf bestritten hat und selbst in seiner angestammten Sportart zuletzt gegen Nichts und Niemanden oder Hasbeens gekämpft hat, so ist das eine Farce.

Selbst wenn man wie @Kinski der Meinung ist auf eine so lange Titelkampfkarriere eines W.K. wäre die Anzahl schwacher Gegner schlimmer als diese eine - jetzt sportlich für einen Titelkampf - unangemessene Ansetzung, so muss einem doch das Geschmäckle auffallen. Niemand kann verlässlich sagen, ob Usyk in einer anderen Konstellation häufiger geboxt hätte, der echte Wille dazu ist aber bei allen Respekt eher nicht zu erkennen.

Letztlich kann man sagen: Alles Ok, Usyk scheffelt viel Geld, Verhoeven nicht ganz so viel, aber ebenfalls mehr als genug, der Verband kassiert und wenn dann da irgend so ein Herausforderer ist, der glaubt sich irgendwas erboxt zu haben, dann kann man immer noch sagen: "Hey Du Schnulli, trainiere Charisma und kultige Sprüche, dann wird das schon was mit den PayperView-Zahlen und versuche mal endlich größere Hallen nicht nur mit Deiner Volks-Community zu füllen, dann wird es auch was mit dem Titelkampf. Zynismus geht irgendwie immer und gemessen am Otto-Normalverbraucher triffts ja Niemanden, der Mitleid verdient hat.
Ich finde sowas zum....
 

Savi

Co-Schädling
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Man kann sich das alles irgendwo herleiten. Ein Verweis auf die WBC-Regeln ist sachlich korrekt, aber trotzdem ist erkennbar, dass hier ein korrupter Verband mit einem regeltechnischen Winkelzug weiter Kasse machen will. Man konnte sich schon fragen, was Fury gegen Ngannou für ein sportlicher Murks ist, aber das war immerhin kein Titelkampf. @Gladio hat hier m.E. zutreffend den wesentlichen Punkt genannt und die Argumentation gegen diesen Titelkampf finde ich in diesem Video

treffend zusammengefasst.

Es gibt natürlich keine Gerechtigkeit im Profiboxen, klar. Auch wenn man sich versucht auf herkömmlichen Wege die Ranglisten bis zum Titelkampf hochzuboxen, dann ist die Länge des Weges nicht selten von viel Geld und sachfremdem Erwägungen geprägt. Wenn man einen mehr oder minder berühmten Sportler aus einer verwandten Sportart nimmt, der erst einen einzigen echten Boxkampf bestritten hat und selbst in seiner angestammten Sportart zuletzt gegen Nichts und Niemanden oder Hasbeens gekämpft hat, so ist das eine Farce.

Selbst wenn man wie @Kinski der Meinung ist auf eine so lange Titelkampfkarriere eines W.K. wäre die Anzahl schwacher Gegner schlimmer als diese eine - jetzt sportlich für einen Titelkampf - unangemessene Ansetzung, so muss einem doch das Geschmäckle auffallen. Niemand kann verlässlich sagen, ob Usyk in einer anderen Konstellation häufiger geboxt hätte, der echte Wille dazu ist aber bei allen Respekt eher nicht zu erkennen.

Letztlich kann man sagen: Alles Ok, Usyk scheffelt viel Geld, Verhoeven nicht ganz so viel, aber ebenfalls mehr als genug, der Verband kassiert und wenn dann da irgend so ein Herausforderer ist, der glaubt sich irgendwas erboxt zu haben, dann kann man immer noch sagen: "Hey Du Schnulli, trainiere Charisma und kultige Sprüche, dann wird das schon was mit den PayperView-Zahlen und versuche mal endlich größere Hallen nicht nur mit Deiner Volks-Community zu füllen, dann wird es auch was mit dem Titelkampf. Zynismus geht irgendwie immer und gemessen am Otto-Normalverbraucher triffts ja Niemanden, der Mitleid verdient hat.
Ich finde sowas zum....
Ist alles richtig. Ich bin jedoch so großer Usyk Fan, dass ich ihm diesen "Ausreißer" zugestehe. Danach aber bitte wie @Kinski sagt: Agit oder niederlegen.
Ich befürchte jedoch schon jetzt, dass Lücke im Anschluss lieber versuchen würde wieder son undisputed Dingens einzuheimsen...
 
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