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Reisen - Ab in den Urlaub


Wenn er noch den Abend hat, würde ich tatsächlich die Stadt der Künste und Wissenschaften dazunehmen. Ist immer schön anzusehen, wenn die Abends angeleuchtet wird.

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Ist auf jeden Fall hübsch anzusehen. Ich als Teilzeit-Alkoholiker bevorzuge dann allerdings die Altstadt :saint:

Ich persönlich würde wahrscheinlich mit der Altstadt anfangen, placa de la reina mitnehmen, dann in den Turia-Park runter und von dort zur Stadt der Künste und Wissenschaften spazieren.

Gut, je nachdem wie lang der halbe Tag dann wäre ist das sicherlich möglich ;) aber dann kann man gleich noch die Torres de Serranos auf dem Weg mitnehmen. Alles mit Laufarbeit verbunden @samus.
 
Wir wollten eigentlich noch mal einen US-Roadtrip machen, aber ich hab weniger Lust, dass Orangeman meine kritischen SpoFo Posts sieht und ich in Guantanamo lande. Deswegen steht jetzt Südafrika mit Safari und Kapstadt hoch im Kurs, alternativ Kanada.
Hat jemand Erfahrungen mit Südafrika? Wir haben an eine Safari Nähe Johannesburg gedacht mit anschließendem Inlandsflug nach Kapstadt um da Stadt und Weingebiete zu sehen. Wie steht es um die Sicherheit? Wäre September ein guter Kompromiss für Safari und Kapstadt?
 
Wir waren 2018 in Südafrika, Kapstadt + Garden Route. Wenn man mit gesundem Menschenverstand unterwegs ist, dann sollte man nicht in Gefahr kommen.

Wir sind einmal in einem Ort falsch abgebogen und in einem Township gelandet, aber auch dort wurden wir jetzt nicht ausgeraubt oder so.

Zu Johannesburg (was ja nochmal gefährlicher sein soll) habe ich keine Erfahrung.
 
Wir waren vor 2 Jahren in Rahmen einer Reise durch drei südafrikanische Länder in Johannesburg.
Im Dunkeln sollte man sich dort wohl nicht alleine bewegen, da auf jeden Fall ein Taxi nehmen, wo man dann eben auch alleine drin ist und natürlich auch drauf achten, dass man eben nicht aus Versehen in die falschen Viertel gerät.
Aber diese Tipps gelten ja quasi auch für Köln, Frankfurt und Berlin :D

Wir fliegen in 2,5 Wochen nach Namibia - sollte das theoretisch für euch auch interessant sein, kann ich da natürlich ausführlichst berichten ;)
 
Johannesburg kann man ein paar Tage verbringen. Mandela Museum, Radtour durch Soweto, Ausflug zu Cradle of Humankind + Lesotho Cultural Village; bei mehr Zeit einen Ausflug zur Cullinan Diamantenmine - angebljch die einzige aktive auf der Welt, in die man als Tourist hinein kann. Sonst ist Johannesburg kulinarisch auch ganz nett. Die Safariparks in der Nähe sind so lala. Wenn man ein richtiges Safarierlebnis möchte und nicht nur einen besseren Zoobesuch, muss man glaub schon in den Kruger Park.

Auf jeden Fall genug Zeit für Kapstadt und die Garden Route einplanen.
 

Allen Krisen zum Trotz - oder gerade deshalb - werden die Deutschen in diesem Jahr wahrscheinlich so viel für den Urlaub ausgeben wie noch nie. Damit rechnet angesichts der bisherigen Buchungen der Deutsche Reiseverband (DRV). Dabei waren die Ausgaben schon im vergangenen Jahr auf Rekordhöhe gestiegen. Nicht einmal US-Präsident Donald Trump scheint die deutschen Urlauber nachhaltig zu verschrecken.


lol
 
Mein Japan-Trip (Osaka mit Ausflügen nach Kyoto, Nara, Himeji, Hiroshima und Miyajima) neigt sich dann leider auch schon wieder dem Ende zu. Kann die Tage gerne mehr dazu schreiben, wenn gewünscht, aber in kurz: es war sehr, sehr geil. In Japan ist sicherlich auch nicht alles perfekt, aber als Tourist kann ich das Land wirklich uneingeschränkt empfehlen. Der ÖPNV und das Verhalten der Leute darin (mir kommt jetzt schon wieder das Kotzen, wenn ich da an Zug- und Busfahrten zuhause denke) ist einfach sagenhaft, die Leute sind freundlich, man fühlt sich immer sicher, alles ist sauber und und und ...

... und vor allem war es einfach wunderschön. Wird nicht mein letzter Japan-Trip gewesen sein. Auch noch ein paar Kirschblüten erwischt :)

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Sieht super aus - Habe mich irgendwie leider noch nie mit Japan als Reiseziel beschäftigt, wobei ich denke, dass es tatsächlich ein Reiseziel in Asien ist, was am ehesten was für mich sein könnte.

Um es kurz zu machen - ich würde mich freuen, wenn Du ein wenig mehr von deinem Urlaub berichten würdest. Ausflüge hast du von Osaka aus alle gebucht oder bist auf eigene Faust los? Wie sind die Kosten so im Land in Vergleich zu dem was wir so von hier kennen?
Mich schreckt auf Bildern um ehrlich zu sein ja immer die "Wuseligkeit" dort ab. Zu viele Menschen auf wenig Raum. Aber vielleicht sind das auch immer nur Bilder von Tokio, die ich so im Kopf habe?

Ansonsten geht es mir auch zunehmend so, dass es mir immer schwerer fällt in Deutschland wieder anzukommen. Da ist man meistens spätestens am Bahnhof wieder mächtig angekotzt, wenn man das Sozialverhalten einiger/vieler Leute hier dann wieder spürt.
 
Ausflüge hast du von Osaka aus alle gebucht oder bist auf eigene Faust los?
Ich war auch mal auf eigene Faust in Kyoto (die Zugverbindung ist großartig - mit dem Shinkansen ist man in einer Viertelstunde dort, aber auch mit dem normalen Zug dauerts nur eine gute Stunde), aber den Großteil der Ausflüge außerhalb von Osaka habe ich gebucht. Himeji, Nara, Kyoto, Hiroshima/Miyajima ... das hat für mich einfach Sinn gemacht, da eine Tour zu buchen. Hab ich auch keine Sekunde bereut, das hat super geklappt, war informativ und gut strukturiert und war für mich auch eine nette Gelegenheit, um andere Leute kennenzulernen. Würde ich jederzeit wieder so machen, gerade die Touren nach Himeji (mit anschließendem Onsen-Besuch) und Hiroshima/Miyajima waren klasse.

Wie sind die Kosten so im Land in Vergleich zu dem was wir so von hier kennen?
Ich fand es relativ billig, wobei ich jetzt auch nicht immer gleich alles umgerechnet habe. Die Lebensmittel erschienen mir jedenfalls ziemlich billig, und auch die Öffis sind erschwinglich (wobei ich da auch nicht immer den Überblick hatte, weil ich das - wie eigentlich alle dort - immer mit einer Prepaid-Karte bezahlt habe, anstatt jedesmal einzelne Tickets zu ziehen). Teurer wirds da nur, wenn man mit dem Shinkansen fährt oder einen anderen Express-Zug nutzt, aber auch das war noch im Rahmen. Das Essen fand ich extrem billig ... am krassesten war das in Himeji, da hab ich in einem Restaurant für ein fettes (und sehr leckeres) Mittagsmenü mit Getränk 1300 Yen bezahlt, was ungefähr 8 Euro entspricht. Und der Eindruck zog sich eigentlich durch den ganzen Urlaub.

Mich schreckt auf Bildern um ehrlich zu sein ja immer die "Wuseligkeit" dort ab. Zu viele Menschen auf wenig Raum. Aber vielleicht sind das auch immer nur Bilder von Tokio, die ich so im Kopf habe?
kann ich verstehen ... Tokio hab ich ja ausgelassen, aber auch in Osaka ist schon gut was los, gerade in den Bahnhöfen und Einkaufszentren. In der Rush Hour wirds in der U-Bahn auch mal richtig eng ;) aber es hat mich eigentlich nicht groß gestört, vielleicht auch, weil ich von der Disziplin so angetan war. Ich meine, die Leute dort bilden am Bahnsteig Schlangen, wenn sie auf die U-Bahn warten ... und in der Bahn gibts dann kein Gequatsche, Telefonieren oder sonstigen Lärm. Das fand ich im Vergleich zu unseren Breitengraden schon krass. Ich bin mit dem Shinkansen von Osaka nach Hiroshima gefahren (in 80 Minuten!) und in dem vollbesetzten Waggon hättest du die sprichwörtliche Nadel fallen hören können. Wirklich bemerkenswert, aber unfassbar angenehm.

Ansonsten wars bei dem einen oder anderen Touristen-Hotspot natürlich sehr voll. Sieht man auf den Fotos oben nicht, aber gerade beim Kinkaku-ji (dem goldenen Tempel) und dem Fushimi Inari-Taisha war es brutal voll ... wobei man bei letzterem den Massen schon ein bisschen entkommen kann, wenn man weiter nach oben läuft.
 
Sollte meine Frage bzgl geführter Ausflüge etwas wertend rübergekommen sein, sorry - war gar nicht so gemeint. Mir ging es eher darum, inwieweit man da die Ausflüge auch gut auf eigene Faust machen kann, wenn man will.
Aber ich finde, es gibt ja auch ganz viele Situationen bzgl Ausflüge, wo es einfach aus verschiedensten Gründen mehr SInn macht, sowas geführt zu machen:)

Ich hatte Japan irgendwie immer als eher teures Reiseland eingeordnet. Kann aber auch gar nicht erklären, wie ich zu dieser Meinung gekommen bin. Wobei mich seit einem kleinen Island-Urlaub letztes Jahr, eh nichts mehr schocken kann :D

Tja, Deutschland ist da wirklich einfach in Sachen ÖPNV oder eben Fernverkehr auf Schiene eine richtige Zumutung. Ohne Noise-Canceling würde ich da wirklich schnell im Falling-Down-Modus sein.

Wir waren noch nie in Asien und hatten eigentlich dann immer eher so klassisch Thailand/Vietnam/Kambodscha angepeilt, es aber auch nie wirklich mal forciert, da ich wahrscheinlich klimatisch dort so meiner Probleme hätte und meine Frau mit dem Glutamat :). Das sollte in Japan ja aber weniger das Problem sein.

Werde ich mir demnächst auf jeden Fall mal genauer anschauen. Aber jetzt gehts in 6 Tagen erstmal nach Namibia:love:

Edit: Wie bist du denn geflogen? Auf den ersten, groben Blick, sehen die Verbindungen etwas nervig aus mit 7 Std Aufenthalt in Shanghai und so...
 
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Sollte meine Frage bzgl geführter Ausflüge etwas wertend rübergekommen sein, sorry - war gar nicht so gemeint. Mir ging es eher darum, inwieweit man da die Ausflüge auch gut auf eigene Faust machen kann, wenn man will.
Aber ich finde, es gibt ja auch ganz viele Situationen bzgl Ausflüge, wo es einfach aus verschiedensten Gründen mehr SInn macht, sowas geführt zu machen:)
oh, kam auch gar nicht so rüber ;) im Endeffekt war ich mit dem "ein bisschen von beidem"-Ansatz recht zufrieden.

Ich hatte Japan irgendwie immer als eher teures Reiseland eingeordnet. Kann aber auch gar nicht erklären, wie ich zu dieser Meinung gekommen bin. Wobei mich seit einem kleinen Island-Urlaub letztes Jahr, eh nichts mehr schocken kann :D
Der Yen ist halt immer noch recht billig, dementsprechend hilft das halt. Über Island hab ich auch schon Geschichten bzgl. der Preise gehört :panik: :LOL:

es aber auch nie wirklich mal forciert, da ich wahrscheinlich klimatisch dort so meiner Probleme hätte und meine Frau mit dem Glutamat :). Das sollte in Japan ja aber weniger das Problem sein.
klimatisch war es wirklich sehr angenehm, es hatte eigentlich fast immer zwischen 15 und 20 Grad. Aber das war auch der Grund, warum ich jetzt zu Ostern geflogen bin - im Sommer ist es wohl die Hölle.

Glutamat hätte ich jetzt auch nicht besonders wahrgenommen. Mitunter war die Küche schon speziell, gerade lokale Spezialitäten wie Okonomiyaki (Hiroshima-Variante > Osaka-Variante :D), Takoyaki und so weiter ... aber sehr im positiven Sinn ;)

Edit: Wie bist du denn geflogen? Auf den ersten, groben Blick, sehen die Verbindungen etwas nervig aus mit 7 Std Aufenthalt in Shanghai und so...
beim Hinflug mit Emirates, Zwischenstopp in Dubai (knapp 3 Stunden) ... beim Rückflug mit Qatar Airways, Zwischenstopp in Doha (knapp 2 Stunden). Das war sehr in Ordnung. Sind natürlich sehr lange Flüge (6+9,5 beim Hinflug, 6+11 beim Rückflug), aber die beiden Fluglinien waren top und die Zwischenstopps auch von der Länge her noch okay.
 
Bei uns steigt die Aufregung mittlerweile von Stunde zu Stunde. Mittwoch geht es für uns für 2,5 Wochen nach Namibia. Meine Frau war in Namibia bereits 2013 im Rahmen eines Voluntariats in Harnas und Okutala.
Vor 2 Jahren haben wir eine geführte Kleingruppenreise durch Südafrika, Simbabwe und Botswana gemacht. Das war auch wir wirklich ein wundervoller Urlaub mit vielen Highlights, aber wir hatten dann auch gemerkt, dass wir eigentlich lieber wie schon in einigen Reisen zuvor, unser eigener Chef sind:-)

Namibia gilt als ideales Land in Afrika für Selbstfahrerreisen.

So haben wir quasi schon Ende 2023 angefangen uns unser eigene Rundfahrt zusammenzustellen.
Glücklicherweise sind wir an einen namibianischen Reiseveranstalter geraten (deutsche Auswanderer), die uns bei Buchungen, Ratschlägen und und und sehr geholfen haben.

Toyota Hillux wurde gebucht und so sieht unsere Route jetzt aus:

2 Tage Windhoek (wir hatten erst eine Nacht gebucht, da wir aufgrund von Flugpreisänderungen aber mal einfach 700 Euro sparen konnten, haben wir die Reise einen Tag vorgezogen)

Danach geht es Richtung Namib - 2 Nächte in der Namib im Nationalpark mit Fahrt zu den berühmten Dünen und zum Sossusvlei mit abschließender Ballonfahrt über die Namib.

Anschließend kurzer Zwischenstop bei den Barchan Dunes (Bett kann man abends rausrollen und unter dem Sternenhimmel schlafen) bevor es für für 2 Nächte nach Swakopmund geht inkl Living Desert Tour (Little 5 Tour).

Es folgt eine Nacht am Matterhorn Namibias - Der Spitzkoppe mit wahrscheinlich tollem Sternenhimmel.

Weiter gehts ins Damaraland - mit hoffentlichen Sichtungen der Wüstenelefanten, einem Besuch im Damara Living Museum und dem Weltkulturerbe Twyfelfontain.

Eine Nacht an der Vingerklip bevor es für 3 Nächte nach Okutala bzw dem Etosha Nationalpark geht.

Nun folgen noch 2 Nächte in der Nähe des Cheetah Conservations Fund bevor es dann mit kurzem Zwischenstop vor Windhoek wieder zurück nach Deutschland gehen wird.

Musste ich grad mal alles loswerden - wir haben wirklich total Bock und es wird Zeit, dass losgeht. Vor allem, da Namibia durch Starkregen in den letzten Wochen derzeit wirklich ungewöhnlich grün ist!
 
Wünsche dir und deiner Frau eine wunderschöne und sicherlich unvergessliche Reise! Genießt es und kommt gut wieder zurück :) und dann bitte hier unbedingt nochmal so einen (mindestens) so ausführlichen Bericht (y)
 
Könnte sowas (Japan oder Namibia) ja gar nicht
Woher weiß man da überhaupt wo man dann hin muss und wie kommt man von A nach B

Mit mein Orientierungssinn wär ich sofort verloren 🥴
Na ja Namibia war mal eine deutsche Kolonie. Dort wohnen noch immer sehr viele deutschstämmige Nachfahren. Deutsch gilt zusammen mit einheimischen Dialekten sogar als zweite Amtssprache zusätzlich zum Namibian English.
 
Könnte sowas (Japan oder Namibia) ja gar nicht
Woher weiß man da überhaupt wo man dann hin muss und wie kommt man von A nach B

Mit mein Orientierungssinn wär ich sofort verloren 🥴

Namibia ist das am dünnsten besiedelste Land der Welt. Da kann man sich kaum verfahren;-) Einen Großteil der Zeit wird man einfach nur geradeaus fahren;-) Prinzipiell kann man dort wahrscheinlich auch relativ gut mit Google Maps zurechtkommen, allerdings sind die angegebenen Fahrtzeiten dann nicht wirklich realistisch, da die Straßenverhältnisse da dann doch oftmals einfach das nicht zulassen. Ein Großteil des Straßennetzes besteht dort aus Gravelroads.
Wir haben uns daher dann ein Navi von Garmin gemietet.

Zur Verständigung etc wie schon oben erwähnt kommt man da sehr gut mit deutsch weiter und englisch natürlich sowieso:-)

@gentleman : Danke und gerne doch. Vielleicht melde ich mich zwischendurch immer mal. Mache ich immer mal ganz gerne abends bei Rundreisen, um so ein wenig selbst die Erlebnisse des Tages Revue passieren zu lassen:-)
 
Könnte sowas (Japan oder Namibia) ja gar nicht
Woher weiß man da überhaupt wo man dann hin muss und wie kommt man von A nach B

Mit mein Orientierungssinn wär ich sofort verloren 🥴

Ich war bislang nur in Tokio, ohne Japanisch lesen zu können, und die wirklich heiklen Situationen gab es eigentlich nur unten in der U-Bahn, wenn man sich für das linke oder rechte Gleis entscheiden muss, also die Frage der richtigen Richtung und diese Entscheidung in oft kurzer Zeit zu treffen ist ;)

Restaurants, Taxis etc gingen schon damals (2017) gut mit Google Lens, Google Translate. Ich behaupte mal einfach, dass man so auch im Rest des Landes gut zurecht kommt.
 
Bei uns steigt die Aufregung mittlerweile von Stunde zu Stunde. Mittwoch geht es für uns für 2,5 Wochen nach Namibia. Meine Frau war in Namibia bereits 2013 im Rahmen eines Voluntariats in Harnas und Okutala.
Vor 2 Jahren haben wir eine geführte Kleingruppenreise durch Südafrika, Simbabwe und Botswana gemacht. Das war auch wir wirklich ein wundervoller Urlaub mit vielen Highlights, aber wir hatten dann auch gemerkt, dass wir eigentlich lieber wie schon in einigen Reisen zuvor, unser eigener Chef sind:)

Namibia gilt als ideales Land in Afrika für Selbstfahrerreisen.

So haben wir quasi schon Ende 2023 angefangen uns unser eigene Rundfahrt zusammenzustellen.
Glücklicherweise sind wir an einen namibianischen Reiseveranstalter geraten (deutsche Auswanderer), die uns bei Buchungen, Ratschlägen und und und sehr geholfen haben.

Toyota Hillux wurde gebucht und so sieht unsere Route jetzt aus:

2 Tage Windhoek (wir hatten erst eine Nacht gebucht, da wir aufgrund von Flugpreisänderungen aber mal einfach 700 Euro sparen konnten, haben wir die Reise einen Tag vorgezogen)

Danach geht es Richtung Namib - 2 Nächte in der Namib im Nationalpark mit Fahrt zu den berühmten Dünen und zum Sossusvlei mit abschließender Ballonfahrt über die Namib.

Anschließend kurzer Zwischenstop bei den Barchan Dunes (Bett kann man abends rausrollen und unter dem Sternenhimmel schlafen) bevor es für für 2 Nächte nach Swakopmund geht inkl Living Desert Tour (Little 5 Tour).

Es folgt eine Nacht am Matterhorn Namibias - Der Spitzkoppe mit wahrscheinlich tollem Sternenhimmel.

Weiter gehts ins Damaraland - mit hoffentlichen Sichtungen der Wüstenelefanten, einem Besuch im Damara Living Museum und dem Weltkulturerbe Twyfelfontain.

Eine Nacht an der Vingerklip bevor es für 3 Nächte nach Okutala bzw dem Etosha Nationalpark geht.

Nun folgen noch 2 Nächte in der Nähe des Cheetah Conservations Fund bevor es dann mit kurzem Zwischenstop vor Windhoek wieder zurück nach Deutschland gehen wird.

Musste ich grad mal alles loswerden - wir haben wirklich total Bock und es wird Zeit, dass losgeht. Vor allem, da Namibia durch Starkregen in den letzten Wochen derzeit wirklich ungewöhnlich grün ist!



Sehr gute Wahl alles. Tipp, falls nicht schon erfolgt: Versichert euch. Wenn man in der Wildnis eine Panne hat, kann das nicht nur teuer, sondern auch brenzlig werden. Wir waren mal mit dem Jeep unterwegs und hatten recht zentral im Etosha einen Platten. Zur gleichen Zeit waren da Nashörner unterwegs. Man konnte beten, dass sie den Jeep nicht als Gegner o.ä. betrachtet haben, das tun sie nämlich gerne und greifen auch an.
 
Könnte sowas (Japan oder Namibia) ja gar nicht
Woher weiß man da überhaupt wo man dann hin muss und wie kommt man von A nach B

Mit mein Orientierungssinn wär ich sofort verloren 🥴
um das noch mal kurz aufzugreifen: das ist in Zeiten wie diesen kein großer Faktor mehr und war für mich in Japan auch überhaupt kein Problem. Zum Einen konnte ich mir mit dem Google Translator die Kanji/Hiragana/Katakana sofort übersetzen (hab ich aber tatsächlich nur in Läden gebraucht, und da meist auch nur abseits der größeren Städte), zum Anderen war Google Maps ein brillianter Begleiter. Das Ding versogt dich auch bestens mit Zug- und Ubahn-Plänen (und sagt dir sogar, zu welchem Gleis du musst und wieviel das Ticket kostet), liefert alternative Routen und so weiter.

Ich werde jetzt nicht so tun, als wäre ich in den ersten Tagen nicht auch mal ein bisschen überfordert gewesen :D aber man kommt dann auch relativ schnell rein. Will sagen, solche Sorgen sind IMO kein Grund mehr, um so einen Trip nicht zu machen ;) würde sowas halt nicht ohne eSim angehen, denn ohne Internetzverbindung unterwegs, ergo ohne Google Maps, wirds sicher um ein Vielfaches schwieriger.
 
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