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Reisen - Ab in den Urlaub


@Cudi kannst du oder vielleicht wer anderes was in Danzig empfehlen? Fliegen da jetzt für vier Tage hin
Was willst du denn wissen? Sehenswürdigkeiten? Restaurants? Museen? Kneipen?

Komme ja eigentlich aus Schlesien, also dem anderen Ende von Polen. War aber 2 mal in Danzig und kann vielleicht helfen.
 
Was willst du denn wissen? Sehenswürdigkeiten? Restaurants? Museen? Kneipen?

Komme ja eigentlich aus Schlesien, also dem anderen Ende von Polen. War aber 2 mal in Danzig und kann vielleicht helfen.
Wir sind da recht offen. Abends sind für uns natürlich Kneipen und Clubs interessant, aber über Tag würden wir auch gerne was von der Stadt sehen
 
Wir waren letztes Jahr im Februar da für 4 Nächte. Alles sehr entspannt.
Hatten eine Unterkunft in der Nähe der Rechtstadt. Dort kann man einfach entspannt durchbummeln und sich die tollen Fassaden anschauen.

Im Rathaus gibt's ne kleine Ausstellung zur Geschichte Danzigs und man kann auch auf den Turm gehen und hat ne ganz nette Aussicht.

Die Marienkirche ist ein Riesenklotz, aber recht unspektakulär finde ich. Lediglich diese astronomische Uhr ist mal was anderes.

Das Museum zum zweiten Weltkrieg ist richtig, richtig gut und wenn man interesse dran hat, ein Muss und man sollte viel Zeit mitbringen. Schon mal interessant so eine Ausstellung außerhalb von Deutschland zu sehen

Wir sind einen Tag mit der Bahn nach Sopot gefahren. Ist ein kleiner Kurort an der Küste mit einem schönen Strandabschnitt. Wir hatten da echt Glück mit dem Wetter.

Gut gegessen haben wir in Danzig ohne Ende. Super Bier gibt's natürlich auch überall.

War ein toller Städtetrip. Im Winter aber sicherlich deutlich entspannter als in der Hauptsaison

Edit: wir waren einem Abend im Gdanski Bowke essen. Die haben dort auch ihr eigenes Bier und es gibt Live-Musik.
Aber da drauf achten, dass sie schon eine Art Coperto auf die Rechnung draufschlagen, also man nicht zwingend noch Trinkgeld geben braucht.

Wenn es mal ein Snack sein soll, gibt's da ne ziemlich coole Kette mit Piroggi an mehreren Standorten.

An der Motlawa an diesem Tor gibt's quasi ne richtige Fressemeile mit vielen Restaurants, vor allem internationale Küche.

Ansonsten einfach bei TripAdvisor schauen. Gibt so viele Restaurants, wo wir gerne reinwären. Selbst für meine Frau, die Pescetarierin ist, gab es abseits der typischen polnischen Fleischgerichte viel Auswahl

Unterkunft bei uns war das Qubus Hotel. 60 Euro die Nacht inkl Frühstück. Wird aber in der Hauptsaison deutlich teurer sein.
Die haben ein unfassbar krasses Frühstücksbuffet, auch ein super Restaurant im Hotel und einen kleinen Wellnessbereich. Hat uns sehr gut gefallen. In der Hauptsaison kann man dort auch kleine Bootstouren mit dem hauseigenen Boot machen
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Japan-Trip (Osaka mit Ausflügen nach Kyoto, Nara, Himeji, Hiroshima und Miyajima) neigt sich dann leider auch schon wieder dem Ende zu. Kann die Tage gerne mehr dazu schreiben, wenn gewünscht, aber in kurz: es war sehr, sehr geil. In Japan ist sicherlich auch nicht alles perfekt, aber als Tourist kann ich das Land wirklich uneingeschränkt empfehlen. Der ÖPNV und das Verhalten der Leute darin (mir kommt jetzt schon wieder das Kotzen, wenn ich da an Zug- und Busfahrten zuhause denke) ist einfach sagenhaft, die Leute sind freundlich, man fühlt sich immer sicher, alles ist sauber und und und ...

... und vor allem war es einfach wunderschön. Wird nicht mein letzter Japan-Trip gewesen sein. Auch noch ein paar Kirschblüten erwischt :)

Sehr geile Bilder. Ich war 2023 in Tokyo, Fuji, Kyoto, Himeji, Nara und Osaka. Dieses Jahr gehe ich Ende Juni, Anfang Juli für knapp 3 Wochen. Dieses Mal schwerpunktmäßig Tokyo (mit mehreren Ausflügen ins Umland), danach Nagoya und paar Tage in die japanischen Alpen zum Wandern. Dann geht es weiter nach Kyoto, wo ich wegen des Gion Matsuri Festes hingehe. Dafür nehme ich dann auch die sommerlichen Temperaturen in Kauf. Nächstes Jahr darf ich dann 5 Tage während der Kirschblüte dort sein.

Ich habe damals eigentlich alles allein gemacht und organisiert. Wirklich an meine Grenzen gekommen bin ich nur einmal, als ich Eile war und der Ticketautomat für den Shinkansen leider komplett auf japanisch war und der Wechsel auf Englisch in einem Untermenü versteckt. Da ich noch einen Get-Your-Guide Gutschein habe, werde ich mir dieses Jahr wohl mal eine Tour in Tokyo mit einem Local gönnen. Ich werde definitiv dieses mal auch die Metal- und Punk-Szene von Tokyo erkunden und die Freiplatzschuhe werden auch eingepackt.

Auslassen werde ich wohl die Maid-Bars. Das hab ich letztes Mal gemacht und fand es eher schräg bis langweilig, was auch daran lag, dass die Mädels kaum englisch sprechen.

Was die Preise angeht war ich damals auch eher positiv überrascht. Gerade beim Essen bekommt man für wenig Geld schon sehr gute Qualität.
Bzgl. der Menschenmassen fand ich Kyoto teilweise an den Touristen Hot-Spots schlimmer als Tokyo. Insbesondere am Wochenende. Aber: Kyoto hat mich persönlich jetzt mehr gepackt als Tokyo oder Osaka. Deshalb habe ich Osaka dieses Mal tatsächlich nicht groß auf der Agenda. Maximal ein Tagesausflug von Kyoto aus.

Was ich definitiv top fand, neben der japanischen Disziplin: jedes Hotel, Hostel hat eine Waschmaschine und i.d.R. auch Trockner. Man kann daher mit sehr leichtem Gepäck reisen.
 
Wir wollten eigentlich noch mal einen US-Roadtrip machen, aber ich hab weniger Lust, dass Orangeman meine kritischen SpoFo Posts sieht und ich in Guantanamo lande. Deswegen steht jetzt Südafrika mit Safari und Kapstadt hoch im Kurs, alternativ Kanada.
Hat jemand Erfahrungen mit Südafrika? Wir haben an eine Safari Nähe Johannesburg gedacht mit anschließendem Inlandsflug nach Kapstadt um da Stadt und Weingebiete zu sehen. Wie steht es um die Sicherheit? Wäre September ein guter Kompromiss für Safari und Kapstadt?

Jetzt erst gesehen. Ich war schon paar Mal in Südafrika, meistens in Kapstadt und Umgebung. Für eine Safari musst Du nicht extra nach Johannesburg reisen. Kannst Du auch in X Privat-Reservaten in der Region um Kapstadt machen. Weinbaugebiete lohnen sich, allerdings sollte sich jemand finden der fährt und nüchtern bleibt. Es lohnt sich mehrere Winzer anzufahren und dort auch was zu essen. Wir waren bei u.a. bei Rust en Vrede, kleine Zalze, La Motte und Buitenverwachting. Jedes mal 4-5 Weine und ich war ziemlich angeheitert. Auf der Kaphalbinsel selbst kannst Du viel Zeit verbringen. Ich finde den Cape Point National Park sehr geil. Vorallem wenn Du die seitlichen Abzweigungen nimmst, das ist manchmal schon eine kleine Safari. Fahr von der Hauptroute z.B. nach Olifantsbos Beach oder nach Gifkommetjie. Dort aussteigen und zu den zahlreichen Wracks am Strand entlang laufen. Auch am Platboom Beach lohnt es sich vor dem Cape of Good Hope nochmal einen kurzen Schwenk zu machen. Seaforth Beach bei Simons Town mit seinen Pinguinen ist einen Stop wert. Chapman's Peak Drive lohnt sich, Hout Bay und Camps Bay. Kapstadt selbst auf jeden Fall auf den Tafelberg. Ich würde die Bahn nehmen und mir oben eine Wanderung raussuchen, anstatt hoch zu laufen. Robben Island wo Mandela in haft war ist einen Ausflug wert. Ebenso Duiker Island von Hout Bay aus.

Als Tagestour kann man den West Coast National Park mit der Langebaan Lagune machen. Hat mir persönlich sehr gut gefallen. Wir sind dann auch noch nach Hermans, Gansbaai und ans Kap Agulhas gefahren. Bei Betty's Bay gibt es noch eine schöne Piguin Kolonie, die weniger frequentiert ist als Seaforth beach in Simons Town. In Gansbaai kannst Du Cage Diving machen (was aber eher schnorcheln ist). Wenn Du Glück hast kannst Du Auge in Auge mit weißen Haien kommen. Auch Wale sind je nach Jahreszeit keine Seltenheit. Wir haben beides gesehen und das Cage Diving war schon recht spaßig.

Sicherheit: es ist definitiv sinnvoll nicht allein unterwegs zu sein, insbesondere da wo wenig Touristen sind und auf Wanderungen. Dazu würde ich jede Art von Schmuck, teurer Kleidung etc. zuhause lassen. Touren ins Township nur im Rahmen einer Tour, abends die Townships und auch bestimmte Teile der Innenstadt meiden. Abends zudem eher mit dem Auto unterwegs sein und nicht zu Fuß. Uns ist nie groß was passiert, aber es gab schon paar Momente wo wir zumindest merkten, dass manche Gegenden nicht wirklich 100% sicher waren. Das einschneidenste Erlebnis war wohl als wir morgens mal zum Lions Head rauf sind und dort noch die weißen Umrisse eines mit Kreide eingezeichneten Körpers und einen Blutfleck in der Mitte sahen. Und das war schon eher ein Touristenspot. Ansonsten sind die meisten Menschen sehr freundlich. Ich würde definitiv wieder hingehen. Wie gesagt: Sicherheit ist relativ, aber wenn man paar Dinge beachtet ist es auch nicht unsicherer als um den Frankfurter Bahnhof.
 
@White Barkley fabelhaft einfach deine Reisetätigkeiten möchte ich an der Stelle sagen, da passt der "Globetrotter" im Namenstitel sehr gut ;) Machst du das teilweise auch beruflich oder reist du ausschließlich privat um die Welt? ;)
 
@White Barkley fabelhaft einfach deine Reisetätigkeiten möchte ich an der Stelle sagen, da passt der "Globetrotter" im Namenstitel sehr gut ;) Machst du das teilweise auch beruflich oder reist du ausschließlich privat um die Welt? ;)
95% privat, 5% beruflich würde ich sagen. Hab seit ich selbst Geld verdiene das meiste davon in Urlaub investiert. Die Welt ist einfach zu spannend, um nicht erkundet zu werden. :D
 
Nun sind wir mittlerweile 2 Wochen zurück aus Namibia und da das Ankommen in Deutschland noch ziemlich schwer fällt und man eigentlich sofort ein One-Way-Ticket zurück buchen möchte, hatte ich noch nicht die Muße hier ein wenig, wie versprochen, zu berichten.

Ich werde einfach mal mit den ersten Tagen beginnen und je nach Resonanz dann peu à peu den Bericht fortführen. Das soll natürlich keine Bettelei um Reaktionen sein, aber wenn es keine Sau interessiert, macht es ja wenig Sinn hier Romane zu schreiben;-)


Anreise:
Die Anreise zum Flughafen lief relativ reibungslos. 1 Std Verspätung bei der Bahn sind ja mittlerweile nichts, so dass wir noch ausreichend Zeit hatten um einen Freund mit seiner Tochter am Flughafen zu treffen. An der Sicherheitskontrolle war so gut wie nichts los, so dass wir auch hier mit einem entspannten Gefühl hingingen. Tja, natürlich waren wir genau an dem Band, an dem die Technik versagte und anstatt unser Handgepäck über ein anderes Band zu kontrollieren, meinte das Sicherheitspersonal + Bundespolizei unsere Sachen händisch zu kontrollieren. Absolut nervig, da damit jegliches System, was man so in seinem Rucksack und Co für einen Langstreckenflug hat somit schön durcheinandergewirbelt wurde. Der Bundespolizist war irgendwie auch etwas übereifrig und fragte uns noch nach unserem Reiseziel und lies unsere Pässe überprüfen. Auch das war sehr nervig.

So schrumpfte das Zeitpolster dann rapide und das Boarding ging dann auch fast schon los und das eingeplante Abendessen am Flughafen entfiel.
Glücklicherweise gab es natürlich an Board ein sogar recht gutes Abendessen bzw ein Mitternachtsessen und wir konnten sogar ein paar Stunden Schlaf finden, was sonst eher nicht wirklich im Flugzeug gelingt.

Windhoek:
Nach einem somit sehr angenehmen Flug landeten wir am nächsten Morgen einigermaßen entspannt in Windhoek und machten uns auf zur Visa/Passkontrolle.
Anfang April wurde das E-Visa in Namibia eingeführt, was neben Kosten auch extreme Nervenbelastung aufgrund massiv angestiegener Wartezeiten verursacht. Da wir uns vorher recht gut informierten, haben wir uns für das alte Visa on Arrival entschieden, fix das Visaformular vor Ort ausgefüllt und waren somit in einer deutlich kürzeren Schlange als die ganzen Touris, die brav in Deutschland das E-Visa beantragt hatten. Diese Logik ist nur schwer nachzuvollziehen und bis heute scheint sich die Situation nicht gebessert zu haben.

Nun denn, Koffer eingesackt, Sim-Karte und Bargeld besorgt und noch kurz den Inhaber unserer namibischen Booking-Agentur getroffen zur Übergabe unserer Garmin-Navis und dann ging es auch "schon" mit dem Shuttle der Leihwagenbude zu unserer Unterkunft.
Wir waren 3 Stunden vor Check-in dann schon bei unserer Unterkunft, konnten aber glücklicherweise direkt einchecken, fix duschen und dann mussten wir auch fix los um noch ein paar erste Dinge einzukaufen, da auch in Namibia der 1. Mai ein Feiertag ist und die Supermärkte somit nur bis mittags geöffnet hatten. Und da Feiertag ist, wird in Namibia auch kein Alkohol in Geschäften verkauft und so gab es zum Mittag was von der heißen Theke im Supermarkt und alkoholfreies Cider auf unserem Balkon des Zimmers:)

Abends hatten wir uns einen Tisch in Joes Beerhouse reserviert, was nach den Dünen der Namib und dem Etosha wohl die drittbekannteste Attraktion des Landers ist. Somit leider auch ein beliebter Tourispot, der insbesondere viele chinesische Touris angezogen hat und die mit einer unfassbaren Penetranz und Distanzlosigkeit alles fotografiert haben, was ihnen so vor die Linse kam.

Das Essen war soweit gut (Zebra, Kudu und Springbock), das Bier geschmacksarm, wie man es eben in südlicheren Regionen kennt und so fuhren wir mit dem Taxi gut gesättigt zu unserer Unterkunft zurück, wo wir nach der langen Anreise dann auch zeitnah einschliefen.


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Am nächsten Morgen machten wir uns dann nach einem kleinen, aber feinen und vor allem frisch zubereiteten Frühstück auf den Weg zur Christuskirche, der wohl so einzig richtigen Sehenswürdigkeit der namibischen Hauptstadt.
In Namibia werden Brückentage offenbar auch gerne in öffentlichen/kirchlichen/touristischen Einrichtungen genutzt, so dass die Kirche nicht zu besichtigen war und auch beim auf der anderen Straßenseite liegenden Independence Museum konnten wir nur noch zum Panorama-Restaurant um einen ganz netten Blick über die Stadt zu erhaschen.

Anschließend ging es noch ins Craft Centre um erste Souvenirs einzusacken. Den Rückweg von ca 45 Minuten gingen wir dann zu Fuß durch die Stadt und konnten somit einen vielleicht ganz guten Einblick in das normale Leben der Leute dort bekommen und lernten vor allem Straßen zu überqueren. Da Fußgängerampeln dort entweder nicht vorhanden sind oder nur sehr kurze Grünphasen haben, orientierten wir uns einfach an den Locals, die mit einer Seelenruhe trotz massiven Autoverkehrs die Straßen überquerten :D

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Bevor wir am nächsten Tag dann unser Auto übernehmen und uns auf Richtung Namib machen, ging es abends noch in ein Restaurant nahe unserer Unterkunft, wo wir wieder ein gutes Essen hatten, aber "irritiert" waren, wie die weiße Inhaberin ihre schwarzen Mitarbeiter permanent korrigierte, kontrollierte und vor allem zurechtwies. Absolut unangenehm sowas gleich zum Anfang der Reise zu erleben.

Auf Richtung Namib:
Am nächsten Morgen wurden wir zur vereinbarten Zeit per Shuttle unserer Autoverleihbude abgeholt und bekamen vor Ort eine ausführliche Einweisung in unser Fahrzeug. Reifenwechsel, Luft ablassen, aufpumpen und und und. Aufgrund der Straßenverhältnisse muss theoretisch oft der Reifendruck angepasst werden und auch ein platter Reifen ist immer im Bereich des Möglichen.
Da wir zu Hause mit einem Kleinwagen prima zurechtkommen und das erste und letzte Mal Linksverkehr auch schon 3 Jahre zurücklagen, war ich ein wenig nervös das Schiff namens Hilux Double Cab sicher durch Windhoek zu bewegen, nach den ersten Metern und der sicheren Ankunft am Spar-Supermarkt war ich aber absolut überrascht, wie gut mein Hirn noch den Linksverkehr abgespeichert hatte.
Wir kauften also recht beruhigt ein und machten uns dann auf den Weg ins Abenteuer:)

Die Gravelroad ließ nicht lange auf sich warten, war aber auf der ca 300 km langen Strecke zu unserer Unterkunft in der Nähe des Sossusvlei, überwiegend angenehm zu fahren. Der Spreethoghte-Pass war fahrtechnisch etwas anspruchsvoller, bietete dafür aber eine spektakuläre Aussicht und wir machten auch die Bekanntschaft der Panzergrillen, die uns (leider) auf unserer Reise immer wieder begegneten, teilweise in hoher Anzahl.

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Nach ca 5 Stunden Fahrt mit Mittagspause erreichten wir durchgeschwitzt das Desert Camp, wo wir uns entschlossen hatten und selbst zu versorgen und den Grill zum Braii anzuwerfen. So gab es für mich am ersten Abend ein Oryx-Steak und für die vegetarische Hälfte der Reisegruppe Grillgemüse, Salat und Veggiewürstchen;-)

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Da mir das Forum grad anzeigt, dass nur 10 Fotos pro Beitrag möglich sind, geht es dann "demnächst" - "bald" weiter. Den nächsten Tag haben wir dann im Naukluft-Nationalpark verbracht mit seinen berühmten Dünen und Vleis:) Es geht also dann quasi nach dem Vorgeplänkel so richtig los:)
 
Weiter gehts:)

Da die Nationalparks immer erst zum Sonnenaufgang öffnen (und zum Sonnenuntergang schließen) können wir es am nächsten Morgen recht entspannt angehen lassen. Die Sonne geht erst gegen 07:20 auf und ein Rennen mit den ganzen Fotographen, die den Sonnenaufgang von einer Düne aus fotographieren wollen, wollen wir uns eh nicht liefern.
So machen wir uns entspannt fertig, fahren zu einer benachbarten Lodge, die direkt am Eingang des Parks liegt, und sammeln einen Picknickkorb ein, der mit allerlei Köstlichkeiten prallgefüllt ist.

Am Eingang des Parks müssen wir uns dennoch in eine kleine Schlange einreihen. Beim Personal wird wie üblich Nummernschild, Name, Heimatland etc notiert und wir fahren ein paar km weiter um dann unser Permit auch zu bezahlen.

Die Straßen im Park sind komplett asphaltiert und schon auf den ersten Kilometern können wir erähnen, was uns so erwarten wird.

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Den ersten richtigen Halt machen wir nach genau 45 km an der Düne 45. Nach Big Daddy (die wahrscheinlich höchste Düne der Welt) und Big Mama ist dies die höchste Düne im Park, die wir gerne besteigen wollen.
Aber zunächst suchen wir uns an dem Picknickplatz ein freies Plätzchen und frühstücken entspannt. Unser Korb ist wirklich bestens gefüllt. Frischer Kaffee, Tee, Saft, Brötchen, Wurst, Käse, Müsli, Joghurt und Obst.
Frisch gestärkt wollen wir die Düne 45 nun erklimmen. "Schatz, was meinst du wie lange wir brauchen, bis wir oben sind".....Machohaftes Lächeln "Keine 5 Min".....
20 Min später stehen wir keuchend und schwitzend auf guter halber Strecke mitten auf dem Weg zur Düne hoch und überlegen was wir machen. Es ist sehr windig. Unsere Basecaps wurden schon vom Kopf geweht und befinden sich seitlich auf einem Dünen-Abhang.
Wir entscheiden zu kapitulieren, schließlich wollen wir noch weiter zum Sossusvlei und Deadvlei und die Temperaturen sind jetzt schon sehr hoch.
Also rutschen wir die Düne auf dem Hintern seitlich runter, sammeln unsere Basecaps ein, schütten unsere sandgefüllten Schuhe aus und fahren weiter.

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Weiter gehts zu großen Parkplatz vorm Sossusvlei. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Allrad-Fahrzeuge können hier weiterfahren (wenn sie wollen), 2x4 Fahrzeuge müssen zwingend auf ein Shuttlefahrzeug umsteigen. Wir haben zwar ein Allradfahrzeug, aber absolut Null Erfahrung mit Fahren im Tiefsand und da wir nicht gleich zum Anfang des Urlaubs in Stress geraten wollen und uns ggf irgendwo festfahren wollen, gönnen wir uns für ein paar Dollar auch den Shuttleservice.

Ca. 10 Min später werden wir vom Shuttle abgesetzt, müssen aber dennoch ca 30 Min zu Fuß gehen im Sand, was bei mittlerweile knapp 30 Grad durchaus schon anstrengend ist. Auch merkt man hier schnell, dass man an einem Touri-Hotspot ist. Die Menschenmassen sind zwar nicht mit dem Markusplatz oder Kolosseum vergleichbar, dennoch sind wir ein wenig geschockt, auch aufgrund der Lautstärke, die einige Leute so an den Tag legen.
Big Daddy liegt direkt nebendem Dead Vlei. Diese Düne ist nochmal eine ganz andere Hausnummer im Vergleich zur Düne 45. Unglaublich, dass Leute es hier tatsächlich hochschaffen...
Das Deadvlei an sich ist beeindruckend mit seinen bis zu 900 Jahre alten Bäumen, die nicht berührt werden sollen (hält sich natürlich nicht jeder dran).
Nach einigen Fotos und einer kleinen Wanderung durch das Vlei entscheiden wir uns zurückzugehen. Mittlerweile ist es mittags. Die Sonne brät und förmlich durch und wir lassen uns mit dem Shuttle wieder zu unserem Auto bringen.
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Auf der Rückfahrt, kurz vor der Ausfahrt des Parks, liegt noch des Sesriem Canyon. Ein kleiner Canyon mit einer länge von ca 1,5 km. Klein, aber durchaus schön. Wir halten dort noch kurz, genießen den Schatten im Canyon und machen uns den Weg zu unserer Unterkunft.

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Bevor es zur Unterkunft geht, fahren wir zur Tankstelle direkt vor den Toren des Parks. Im südlichen Afrika macht es immer Sinn den Tank bei jeder Gelegenheit aufzufüllen. Wir nehmen uns noch ein Eis mit und springen als alles erstes in der Unterkunft unter die Dusche um uns vom Sand zu befreien und um wieder zivilisiert zu riechen :D

Abends gibt es wieder Braii und wir packen schon unsere Sachen zusammen und gehen früh ins Bett, da wir am nächsten Morgen wirklich sehr früh rausmüssen...denn wir schauen uns die Wüste mal aus einer anderen Perspektive an.

Dazu dann die Tage mehr:)
 
Am nächsten Morgen klingelt der Wecker bereits um 04:20. Wir haben eine Ballonfahrt zum Sonnenaufgang über der Namib gebucht und so müssen wir bereits gegen 05:45 beim Büro des Anbieters sein. Schnell einen Kaffee reingeprügelt und noch einen in den Thermobecher gefüllt und so machen wir uns auf die halbstündige Fahrt im Dunkeln zum Treffpunkt.
Fahren im Dunkeln wird von den Mietwagenfirmen nicht gerne gesehen, da natürlich eine erhöhte Gefahr für Wildwechsel besteht und wenn ich mich nicht irre, verliert man sogar seinen Versicherungsschutz. Wir haben dies vorher mit dem Vermieter geklärt und fahren im gemächlichen Tempo los.

Bevor es dann richtig los geht, steht noch ein wenig Papierkrams an. Gott sei Dank gibt es eine großzügige Kaffeetheke beim Treffpunkt und so langsam geht es mit dem zusammengefalteten Ballon und dem Korb und natürlich uns auf zum Startpunkt.

Die ganzen Vorbereitungen sind interessant anzusehen. Es werden viele Mitarbeiter benötigt und so können wir schon jetzt nachvollziehen, warum so ein Flug nicht grad ein Schnäppchen ist.

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Endlich starten wir und haben einen fantastischen Blick über die doch unfassbar grüne Namib. Der Starkregen der vergangenen Wochen hat auch hier definitiv seine Spuren hinterlassen. Das Land so grün zu erleben ist tatsächlich was besonderes und kommt nicht wirklich häufig vor.

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Der Flug ist wirklich sehr entspannt und wunderschön. Wir waren am Vortag noch etwas besorgt, ob der Flug überhaupt stattfinden kann, da es bei unserer Dünenbesteigung ja sehr windig war.
Insgesamt sind wir mit 3 Ballons unterwegs und nach gut einer Stunde suchen die Piloten einen geeigneten Landeplatz, denn man muss ja die Traditionen bewahren und einen Ballonfahrt entsprechend zelebrieren.
So ist nach der Landung für uns noch mitten in der Namib ein unfassbar schönes Frühstück vorbereitet. Neben Champagner (wegen der Tradition;-)) gibt es frischgebackenes Brot, Wurst vom Game-Meat, Obst, Lachs, Müsli und natürlich Kaffee!

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Anschließend werden wir zum Treffpunkt zurückgebracht, wo wir noch ein wenig Souvenirs shoppen, bevor es wieder ins Auto geht.
Unser nächstes Ziel ist die Küstenstadt Swakopmund. Der Weg dorthin liegt bei ca 4,5-5 Stunden über 2 Pässe und teilweise schwierigen Straßenverhältnissen. Da wir uns nach so einem Erlebnis nicht stressen wollen, haben wir bei unseren Reiseplanungen noch eine Zwischenübernachtung eingebaut und halten beim Barkhan Dune Retreat am Fuße des Spreethogte Passes, den wir auf dem Weg zur Namib schon einmal befahren haben.

Die Unterkunft ist schon eher gehoben und wundervoll gelegen. Ein großzügiges Chalet mit großem Bad und Außendusche sorgen für Erfrischung.
Abends vorm Dinner entschließen wir uns noch zu einer Wanderung hoch zum einem wundervollen Aussichtspunkt auf rund 1300m Höhe.
Eigentlich könnten wir hier auch länger bleiben, aber die Urlaubstage sind ja leider immer knapp und auch die Urlaubskasse lässt solche Unterkünfte dann auch nur begrenzt zu;-)

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Theoretisch könnten wir sogar unser Bett nach draußen "fahren" lassen und unter dem Sternenhimmel schlafen. Da wir aber ja sehr früh aufgestanden sind und insgesamt nicht gut geschlafen haben, entscheiden wir uns das Bett drin zu lassen und unter gewohnten Bedingungen zu schlafen. Es war eh etwas kühl und grad meine Frau war sich nicht sicher, ob es ihr nachts nicht zu kalt wird.

Die Ballonfahrt war wirklich ein tolles Erlebnis. Der Spaß ist wirklich nicht günstig, aber wenn man sieht was alles dahintersteckt und was einem geboten wird, kann man es nachvollziehen und mit dem hochwertigen Frühstück zum Abschluss sind wir der Meinung, dass es das Geld auch wert war. Eine einmalige Gelegenheit, die wir ergriffen haben:)
 
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Frisch gestärkt wollen wir die Düne 45 nun erklimmen. "Schatz, was meinst du wie lange wir brauchen, bis wir oben sind".....Machohaftes Lächeln "Keine 5 Min".....
20 Min später stehen wir keuchend und schwitzend auf guter halber Strecke mitten auf dem Weg zur Düne hoch und überlegen was wir machen. Es ist sehr windig. Unsere Basecaps wurden schon vom Kopf geweht und befinden sich seitlich auf einem Dünen-Abhang.
Deine Reise klingt wunderbar. Ich kann deine Dünenbesteigung total nachvollziehen. Wir sind gestern die Dünen in Maspalomas hochgewandert. Nicht so hoch wie bei dir, aber es war definitiv ein gutes Beintraining!
 
Wirklich gut geschlafen haben wir auch in dieser Nacht nicht, umso mehr freuen wir uns, dass wir am nächsten Morgen frischen Kaffee und Tee auf unsere Terrasse gebracht bekommen, passend zum Sonnanaufgang:)

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Nach einer ausgiebigen Outdoordusche und einem feinen Frühstück machen wir noch einen kleinen Spaziergang über die Anlage bevor wir auch schon wieder auschecken müssen.

Die Fahrt über die 2 Pässe verläuft problemlos, auch wenn man hier tatsächlich schon etwas konzentrierter fahren muss. Auch ist das Netz in Namibia doch erstaunlich gut ausgebaut. So erfahren wir an einem Rastplatz, dass Merz im ersten Wahlgang krachend gescheitert ist. So ganz ohne Politik gehts dann auch im Urlaub nicht. Irgendwie will man ja schon wissen, ob die Welt nun endgültig untergegangen ist.

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Bevor wir Swakomund erreichen, müssen wir noch über eine große Bundesstraße und durch die Industriestadt Walvis Bay. Dass man in Afrika ist merkt man hier (leider) absolut nicht. Baustellen auf der riesigen Bundesstraße, sowie Unmengen von LKWs lassen eher ein Kamener-Kreuz-Feeling aufkommen. Als letzte Prüfung meistern wir noch einen dreispurigen Kreisverkehr mit einer schlecht zu überblickenden Verkehrsführung und so kommen wir pünktlich zur Kaffeezeit in Swakopmund an.

Nach einer erfrischenden Dusche machen wir uns auch schon wieder auf den Weg. Bevor wir das Städtchen erkunden und uns auf der Suche nach einem Café machen, geht es noch kurz zum Atlantik.
Swakopmund ist vielleicht der Urlaubsort schlechthin für Menschen im südlichen Afrika, die die finanziellen Möglichkeiten haben.
Für Touristen außerhalb Afrikas ist es der Ort von dem man viele Ausflüge/Aktivitäten tätigen kann. Verschiedenste Aktivitäten in der Wüste oder auf dem Wasser sollten dafür sorgen, dass hier jeder was für sich findet. Wir haben für den kommenden Tag eine Aktivität gebucht, die im Zeichen der kleinen Wüstenbewohner steht, aber dazu dann mehr im nächsten Bericht.

Bei der ersten Erkundung der Stadt kommen wir am Village Cafe vorbei. Einem wundervollen, kleinen Café mit Innenhof und launigen Mitarbeitern sorgen dafür, dass wir uns hier direkt wohlfühlen. Meine Frau bemerkt sofort, dass sie bei ihrer ersten Namibia-Reise 12 Jahre zuvor schon einmal hier war und es kullern ein paar Tränen bei ihr:)

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Die Kolonialzeit erkennt man hier in der Stadt sofort an der Architektur der Häuser. Es ist hier insgesamt alles sehr "deutsch", aber auf eine angenehme Art und Weise. Straßennamen wie "Hans-Dietrich-Genscher-Platz" sorgen für Belustigung und so shoppen wir nach Kaffee und Eis noch entspannt ein paar Souvenirs bevor wir vor dem Dinner für ein Stündchen ins Hotel gehen und ein wenig entspannen.

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Fürs Dinner haben wir ein wundervolles Plätzchen mit bester Aussicht im TUG reserviert. Wir genießen den Sonnenuntergang, köstliche Fischgerichte und kaltes Bier und Cider. Auch wenn die Weinkarte unfassbar groß ist (haben wir aber auch eh nicht viel Ahnung von), merken wir mal wieder, dass wir nach solchen langen Tagen und diesen Temperaturen einfach was erfrischendes im Glas haben wollen:)

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Flandern hat ja schon einiges zu bieten aber die wallonischen Provinzen haben so Ihren ganz eigenen Charme.
Räder sollten aber robuster sein hier ;)
Mit hier ist Dinant gemeint (provinz Namur)sorry.
 
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