Tafelspitz
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Am nächsten Morgen sind wir tatsächlich mal ausgeschlafen und nach einem kurzen Frühstück warten wir darauf zur Little Desert Tour abgeholt zu werden. Diese Tour steht ganz im Zeichen der kleinen Wüstenbewohner, denen man sonst nicht so viel Beachtung schenkt. Unsere Guides holen uns pünktlich vom Hotel ab und so machen wir uns mit einer Kombo aus größtenteils Deutschen sowie 2 Franzosen und 2 Luxemburgern auf den Weg richtung Wüste. Es ist übrigens immer wieder erstaunlich, dass Franzosen, egal welcher Altersklasse, wirklich so gut wie kein Englisch verstehen, geschweige denn sprechen.
Irgendwie wirkt es etwas skurril, dass man nach einer 10minütigen Autofahrt aus einer Stadt heraus plötzlich wieder mitten in der Wüste steht.
Nach einer kurzen Einweisung machen wir uns auch schon auf die Suche nach den ersten kleinen Wüstenbewohnern, die wir auch schnell finden. Mit "wir" ist aber natürlich ein Guide gemeint, der sich auf die Suche begibt, während wir von einem anderen Guide viele Infos um das Wüstenleben und deren Bewohner bekommen. WIr hätten wohl Null Chance hier irgendetwas zu entdecken.
The Namib is NOT about what you see. The Namib is about what you DON’T see.


Auf dem ersten Bild haben wir einen Skink entdeckt, eine beinlose Echsenart. Auf dem zweiten Bild die Sindwinder-Schlange, bei der es offenbar nicht selbstverständlich ist die bei den Touren zu entdecken

Bei dem Kollegen hier handelt es sich um den Palmato Gecko, einer transparenten Gecko-Art.


Bei dem Chamäleon hier dürfen wir dann tatsächlich in Echtzeit erleben, wie es seine Farbe binnen von Sekunden an seine Umgebung anpasst. Sehr faszinierend.
Zum Abschluss der Tour fahren wir noch etwas in der Wüste herum, bis wir sogar die Küste erblicken.


Die Tour war auch in Nachbetrachtung ein wirkliches Highlight des Urlaubs. Einerseits ist die Tierwelt natürlich total spannend, andererseits erfahren wir aber auch sehr viel über die Geologie der Wüste und auch die biologische und meterologische Komponente kommt nicht zu kurz.
Auch das Fahren durch die Wüste über steile Dünen macht einfach total Bock, Der Ausflug dauert ca 5 Stunden und ist mit ca 45 Euro pro Person unserer Meinung nach jeden Dollar wert, da er eben viele Facetten hat und dadurch sehr kurzweilig ist.
Die Guides sind im Übrigens auch sehr bemüht nicht zu viele Spuren in der Wüste zu hinterlassen und das Leben dort nicht zu sehr zu stören. Ob das immer so gelingt? Keine Ahnung. Sicherlich aber deutlich eher als bei zahlreichen Quad-Touren, die uns unterwegs begegnen.
Nach einer kühlen Dusche machen wir uns auf den Weg zu unserem Café von gestern, weil es uns dort so gut gefallen hat.
Für den Abend haben wir wieder einen Tisch in einem Restaurant direkt am Meer reservieren lassen. Relativ spontan fragen wir unseren Booking-Dude, ob er Bock hat sich auf einen Sundowner mit uns zu treffen. Hat er
Keine 15 Min später kommt er mit Gin, Tonic und Eis zum Strand und mischt uns einen Gin Tonic, der uns ziemlich aus den Latschen haut. Das Mischverhältnis zwischen Gin und Tonic ist bei ihm ohne Übertreibung nahezu 1:1 und so traut sich meine Frau anschließend die ersten 30 Min im Restaurant nicht aufzustehen um auf die Toilette zu gehen, da Sie befürchtet, dass sie umkippt
Die Speisekarte des Restaurants klingt viel zu gut. So bestellen wir uns jeder eine Fishsoup zur Vorspeise, teilen uns noch Ceviche und ordern die Fischplatte für zwei.
Da haben wir uns definitiv übernommen und so müssen wir aufs Dessert verzichten

2 Nächte Swakopmund sind wie im Fluge vergangen und so sehr wir auch das Abenteuer bislang zuvor genossen haben, taten diese 2 Tage im "zivilisierten" Leben dann auch ganz gut um sich voller Vorfreude in weitere Abendteuer stürzen zu können.
Am nächsten Morgen frühstücken noch entspannt bevor wir uns auf richtung Spitzkoppe machen - das Matterhorn Namibias.
Wir entscheiden uns nicht für den kürzesten Weg über eine Bundesstraße, da wir noch einen kurzen Stop an einem in Namibia berühmten Schiffswrack machen wollen und danach den Weg über eine landschaftlich spannendere Gravelroad nehmen wollen.

Hier werden wir sofort von Einheimischen vereinnahmt, die uns Mineralien, die in dieser Region vorkommen und tatsächlich wunderschön sind, verkaufen wollen.
Wir hätten es eigentlich besser wissen müssen, dass die Preise, die uns anfangs genannt wurden, dann doch ziemlich von dem unterscheiden, was man uns letztendlich abknüpfen will. Umgerechnet 80 Euro finden wir dann doch komplett übertrieben. So gibt es Diskussionen, die wir dann hoffentlich zufriedenstellend für beide Seiten auflösen konnten. Wir nehmen ein paar Steinchen mit und hinterlassen einen Betrag, den wir für angemessen erachten und die Einheimischen offenbar auch.
Trotzdem eine etwas unangehme Situation.
Die Fahrt zur Spitzkoppe verläuft ziemlich entspannt und eigentlich auch recht unspektakulär, da die Straßen deutlich besser sind als wir erwartet hätten.
Irgendwie wirkt es etwas skurril, dass man nach einer 10minütigen Autofahrt aus einer Stadt heraus plötzlich wieder mitten in der Wüste steht.
Nach einer kurzen Einweisung machen wir uns auch schon auf die Suche nach den ersten kleinen Wüstenbewohnern, die wir auch schnell finden. Mit "wir" ist aber natürlich ein Guide gemeint, der sich auf die Suche begibt, während wir von einem anderen Guide viele Infos um das Wüstenleben und deren Bewohner bekommen. WIr hätten wohl Null Chance hier irgendetwas zu entdecken.
The Namib is NOT about what you see. The Namib is about what you DON’T see.


Auf dem ersten Bild haben wir einen Skink entdeckt, eine beinlose Echsenart. Auf dem zweiten Bild die Sindwinder-Schlange, bei der es offenbar nicht selbstverständlich ist die bei den Touren zu entdecken

Bei dem Kollegen hier handelt es sich um den Palmato Gecko, einer transparenten Gecko-Art.


Bei dem Chamäleon hier dürfen wir dann tatsächlich in Echtzeit erleben, wie es seine Farbe binnen von Sekunden an seine Umgebung anpasst. Sehr faszinierend.
Zum Abschluss der Tour fahren wir noch etwas in der Wüste herum, bis wir sogar die Küste erblicken.


Die Tour war auch in Nachbetrachtung ein wirkliches Highlight des Urlaubs. Einerseits ist die Tierwelt natürlich total spannend, andererseits erfahren wir aber auch sehr viel über die Geologie der Wüste und auch die biologische und meterologische Komponente kommt nicht zu kurz.
Auch das Fahren durch die Wüste über steile Dünen macht einfach total Bock, Der Ausflug dauert ca 5 Stunden und ist mit ca 45 Euro pro Person unserer Meinung nach jeden Dollar wert, da er eben viele Facetten hat und dadurch sehr kurzweilig ist.
Die Guides sind im Übrigens auch sehr bemüht nicht zu viele Spuren in der Wüste zu hinterlassen und das Leben dort nicht zu sehr zu stören. Ob das immer so gelingt? Keine Ahnung. Sicherlich aber deutlich eher als bei zahlreichen Quad-Touren, die uns unterwegs begegnen.
Nach einer kühlen Dusche machen wir uns auf den Weg zu unserem Café von gestern, weil es uns dort so gut gefallen hat.
Für den Abend haben wir wieder einen Tisch in einem Restaurant direkt am Meer reservieren lassen. Relativ spontan fragen wir unseren Booking-Dude, ob er Bock hat sich auf einen Sundowner mit uns zu treffen. Hat er
Keine 15 Min später kommt er mit Gin, Tonic und Eis zum Strand und mischt uns einen Gin Tonic, der uns ziemlich aus den Latschen haut. Das Mischverhältnis zwischen Gin und Tonic ist bei ihm ohne Übertreibung nahezu 1:1 und so traut sich meine Frau anschließend die ersten 30 Min im Restaurant nicht aufzustehen um auf die Toilette zu gehen, da Sie befürchtet, dass sie umkippt
Die Speisekarte des Restaurants klingt viel zu gut. So bestellen wir uns jeder eine Fishsoup zur Vorspeise, teilen uns noch Ceviche und ordern die Fischplatte für zwei.
Da haben wir uns definitiv übernommen und so müssen wir aufs Dessert verzichten

2 Nächte Swakopmund sind wie im Fluge vergangen und so sehr wir auch das Abenteuer bislang zuvor genossen haben, taten diese 2 Tage im "zivilisierten" Leben dann auch ganz gut um sich voller Vorfreude in weitere Abendteuer stürzen zu können.
Am nächsten Morgen frühstücken noch entspannt bevor wir uns auf richtung Spitzkoppe machen - das Matterhorn Namibias.
Wir entscheiden uns nicht für den kürzesten Weg über eine Bundesstraße, da wir noch einen kurzen Stop an einem in Namibia berühmten Schiffswrack machen wollen und danach den Weg über eine landschaftlich spannendere Gravelroad nehmen wollen.

Hier werden wir sofort von Einheimischen vereinnahmt, die uns Mineralien, die in dieser Region vorkommen und tatsächlich wunderschön sind, verkaufen wollen.
Wir hätten es eigentlich besser wissen müssen, dass die Preise, die uns anfangs genannt wurden, dann doch ziemlich von dem unterscheiden, was man uns letztendlich abknüpfen will. Umgerechnet 80 Euro finden wir dann doch komplett übertrieben. So gibt es Diskussionen, die wir dann hoffentlich zufriedenstellend für beide Seiten auflösen konnten. Wir nehmen ein paar Steinchen mit und hinterlassen einen Betrag, den wir für angemessen erachten und die Einheimischen offenbar auch.
Trotzdem eine etwas unangehme Situation.
Die Fahrt zur Spitzkoppe verläuft ziemlich entspannt und eigentlich auch recht unspektakulär, da die Straßen deutlich besser sind als wir erwartet hätten.


































































