Reisen - Ab in den Urlaub


Wenn ein Abstecher ans Meer drin ist, würde ich auf jeden Fall Egmond aan Zee empfehlen. Sehr schöner, kleiner, malerischer Ort hinter den Dünen. Sehr schöner und sauberer Strand. Bin da mal vor Jahren mit Freundin gewesen, hat uns gut gefallen.
 
War grade für ne Woche in St. Petersburg.
Ein Traum...für Kultur-Interessierte.
Jaa, die Sache mit dem Visa, das ist schon bissl anstrengend, aber es lohnt sich.
Unbedingt empfehlenswert....Metro fahren. :love:
Mit einem Jeton alle Stationen abklappern, solange man die Station nicht verlässt und kreuz und quer umsteigt ein Riesen-Erlebnis.
Besonders die Linie 1, da ist jeder Bahnhof ein Palast. Kaum vorstellbar...auch in welche Tiefe es da geht, schon beeindruckend wenn man auf der Rolltreppe steht und das Ende nicht sieht...
Festung Peter und Paul ist überflüssig, kann man sich klemmen.
Panzerkreuzer Aurora sehr zu empfehlen, genauso wie die Eremitage, für die ich jedem nen ganzen Tag empfehlen kann. Trotzdem wird man nicht alles sehen....Ebenso das Stadion von Zenit....direkt am Meer.
Katharinenpalast, da ist wirklich alles Gold was glänzt, sehr beeindruckend. Da der Januar außerhalb der Saison ist ging es auch mit den Besuchern....
Larissa, mein Guide, erzählte mir das es ansonsten nicht mehr schön ist aufgrund der endlosen Menge an Chinesen, die in der Saison fast alles lahmlegen.
Bin sehr viel gelaufen....zu Fuß gibt es immer noch am meisten zu entdecken. Kleine Märkte in den Hinterhöfen...Cafes mit leckersten Sachen zum snacken....etc. Wobei das Thema Essen eh eins für sich ist....ich musste mächtig aufpassen :LOL:
Autofahren hab ich mir nicht angetan...da muss man doch etwas schmerzfreier sein al unser gewohnter Verkehr. Trotzdem kaum Polizei gesehen, grad mal einen Unfall in der ganzen Woche, sie haben`s wahrscheinlich im Griff.
Moskau wird als nächstes in Angriff genommen.....Steigerung muss ja sein...aber jetzt geht es erst mal noch nach Lanzarote.
 
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@agostino: ich war letzten September für 2 Tage mit der Aida (bitte keine Diskussion zu Sinn und Unsinn von Kreuzfahrtschiffen...) in St Petersburg. Natürlich viel zu wenig Zeit für diese Stadt. Aber die Eindrücke, die ich bekommen habe, fand ich sehr beeindruckend. Wir waren die 2 Tage mit einer Kleingruppe in nem Sprinter mit Guide unterwegs. Bemerkenswerterweise 2 Tage fast nur Sonne, bei ca 300 Regentagen/Jahr. Das mit den Chinesen kann ich allerdings bestätigen, da hat unser Guide auch crazy Geschichten zu erzählt. Dasha (so hieß die nette junge Frau) hat es aber immer irgendwie hinbekommen, uns an den Massen/Warteschlangen vorbeizulotsen. Ohne Guide stelle ich mir einen Aufenthalt in St. Petersburg allerdings etwas schwierig vor, angefangen bei der Orientierung, wenn man kyrillisch nicht lesen kann.
 
@Jungleking das mit der Sonne kann ich nur bestätigen, normalerweise im Januar -15 Grad und ein Meter Schnee. Ich hatte durchweg 3-8 Grad und fast jeden Tag Sonne. Selbst die Einheimischen kamen aus dem fotografieren nicht raus :D :LOL:
Mit der Sprache ist das so ein Ding, hatte ja als Ossi 6 Jahre Russisch in der Schule, aber frag nicht was davon übrig ist. Aber lesen geht, das erleichtert die Sache sehr. Hab es auch ein paar mal mit sprechen versucht...na ja. Die Antworten verstehen sind da eher das Problem. Den Guide hatte ich nur für 2 Tage, den Rest haben wir alleine hinbekommen. War aber wirklich sehr hilfreich. Larissa war so etwa 52 und hat in Deutschland studiert und auch ne Zeit gearbeitet. Durch sie konnten wir wirklich sehr viel rund ums Leben dort erfahren. Könnte noch sooo viel schreiben...:)
 
das beste dope gibt es übrigens in barneys coffeeshop :saint:

Weil ich schon länger nicht mehr privat in den Niederlanden war, fragte ich mich, ob und wie und wo das Verkaufsverbot an Ausländer noch besteht bzw. nicht. Rund um Maastricht und in Zeeland hat man schlechte Karten. In Rotterdam und Amsterdam haben sich die Bürgermeister von vorne herein dagegen entschieden.
Diese Karte fand ich aufschlussreich.


Ich habe das noch nicht getestet und weiß daher nicht, ob diese Informationen verlässlich sind. In Zeeland bekommt man quasi nirgendwo mehr was - vielleicht noch im bekannten Hellesvloetluis. Aber interessant, dass es in Noord-Holland (wenn man der Karte vertrauen kann) eventuell nicht so streng zugeht. In Den Helder ist 1 Shop als "tolerant" eingezeichnet, aber zu meinem früheren und langjährigen Geschäft des Vertrauens "Tops" fand ich keinen Hinweis, ob man dort noch als Ausländer reinkommt oder nicht.
 
Den Wiet Pas hat es in Nijmegen. wo ich immer hinfahre, nie gegeben. Amsterdam ging auch immer, ansonsten war ich nur im Arnheim und Venlo, und da gab es auch nie probleme.
 
@Chac
Als Restaurant in Amsterdam kann ich dir Bazar empfehlen, ein oriantalisches Restaurant in der Albert Cuypstraat . Das Restaurant an sich ist eine tolle Location und das Essen war sehr sehr gut. Es empfiehlt sich, zu reservieren oder alternativ, etwas Zeit mitzubringen. Man kann dan an der Bar warten und bekommt einen Tisch, sobald was frei wird.

In der Nähe gibt es De Taart Van M'n Tante, die haben fantastische Torten. Das liegt um die Ecke vom Heineken-Museum, was ich bei schlechtem Wetter empfehlen kann. Bis zum Rijksmuseum kann man ab hier auch spazieren

Ansonsten schließe ich mich den anderen an: eine Grachtenfahrt ist toll und ein "Muss", wir haben damals eine Cocktailfahrt gemacht, da gab es 2 Cocktails und Snacks dazu. Wenn ihr an mehrere Sachen denkt, wie Grachtenfahrt, Heineken-Museum etc., schaut in den Tours & Ticket Shops rein, die haben immer Kombi-Angebote für bestimmte Attraktionen.

Bei schönem Wetter kann man gut an den Grachten langschlendern, Jordan ist ein tolles Viertel, die 9 Straatjes sind auch schön und bieten viele kleine Lädchen. Vondelpark ist auch toll, wenn das Wetter stimmt.
 
Cooles Thema hier :jubel:
Lese gerne still und heimlich mit Interesse hier die Beiträge.. schön :-)
Da ich Urlaub im Ausland als Priorität Nr.1 habe , ist es für mich sehr lesenswert
 
@HamburgBuam

Bist du immer noch in Krakau ( :clowns:) oder lässt du uns noch an deiner Rückkehr teilhaben?:)

Viel passiert ist auf der Heimfahrt nicht, aber ich versuche es mal...

Buam in Polen Tag 7: In vollen Zügen

Da ich in Krakow wieder Deutsches Fernsehen hatte, erfuhr ich nun auch vom anrückenden Orkan. Mal kurz überlegen: Ich wollte noch in die Berge nach Jelenia Gora und die Schneekoppe besteigen. Will ich da eingeschneit werden, wenn der Sturm aus Deutschland weiter rüberzieht? Und will ich in diesem Wetter Trampen? In beiden Fällen ein klares nein, weshalb ich mich schweren Herzens dazu entschied, die Heimfahrt mit dem Zug zu wagen.

Ich checkte also aus dem Hotel aus und schlenderte zum Bahnhof. Da ich 3 Stunden auf den Zug nach Warszawa warten musste, latschte ich noch einmal in die Innenstadt, setzte mich in ein Cafe und bestellte eine monströse Tasse mit Karamell-Latte. Dann setzte ich mich ans Fenster und beobachtete den Straßenkünstler, der seinen Stand für den Tag aufbaute. Ja, aufregend ist anders.

Als ich schließlich den Zug bestieg, der dieses Mal immerhin pünktlich war, suchte ich erst einmal meinen Platz. Polnische Zugtickets sind verwirrend. Nur mit Hilfe anderer Passagiere fand der doofe Deutsche dann schließlich seinen Platz. Dann rumpelte der Intercity auch schon los. Der Mann, mit dem ich das Abteil teilte, schwieg beharrlich und knackte irgendwann weg. Ich bin eine sehr aufregende Reisebegleitung. Unterdessen sah ich aus dem Fenster und wünschte mir etwas zu Lesen. Dummerweise hatte ich in ganz Polen bisher noch nichts Englisches auftreiben können.

In Warszawa hatte ich erneut 3 Stunden Aufenthalt. Also ging ich ein wenig Spazieren und bewunderte den Kulturpalast, welcher einst auf Stalins Anordnung hin gebaut wurde. Sozialistischen Klassizismus nennt man diesen Architekturstil und mir gefiel es. 237 Meter, das höchste Gebäude Polens. Nach 20 Versuchen schaffte ich es, dann auch ein Selfie mit dem Gebäude im Hintergrund hinzubekommen. Auf den weiteren Bildern sah man entweder mich oder den Wolkenkratzer oder den Boden, zuweilen auch meinen Daumen.

Anschließend wanderte ich durch die Nebenstraßen, nutzte die bezahlbaren Preise um mich mit Sushi vollzustopfen und kehrte schließlich in den Bahnhof zurück, wo ich dann tatsächlich etwas zum Lesen fand. Auf den Innentüren der Bahnhofstoiletten waren übrigens Männer mit Affenköpfen abgedruckt. Ist nicht relevant, aber ich wollte es mal erwähnt haben. Da ich nun in Polen fertig war, wechselte ich die letzten Zloty zurück in Euro und stiefelte zufrieden in Richtung Zug.

Die Fahrt nach Berlin war lang. Es wurde schnell dunkel, sodass man draußen nur Lichter erkennen konnte. Bei mir im Abteil saß eine zu diesem Zeitpunkt noch recht stille Frau mittleren Alters und ein Mädchen mit ihrem Freund und zwei Kindern, die vom Alter her niemals die Kinder des Paares sein konnten, es aber irgendwie doch waren. Ob die Großeltern wohl gerade studierten? Nun gut. Es folgten 6 Stunden, in denen ich das am Bahnhof gekaufte Buch regelrecht verschlang, ehe ich bei einem Blick aus dem Fenster den Oderturm in Frankfurt erspäte und mich irgendwie diebisch freute, die Schilder wieder Lesen zu können.

Die Familie war inzwischen ausgestiegen, sodass ich mit der Frau alleine war. Diese holte nun immer öfters ihr Tamburin raus, wenn der Schaffner nicht guckte. Dann verkrümelte sie sich damit auf den Gang vor der Toilette und klöppelte drauflos. Unter diesem Geklimper fuhren wir schließlich nach Berlin ein.

Mal schauen. Fuhr noch etwas nach Hamburg? Nein, alles abgesagt. Moment, die Regionalbahn fuhr noch. Ich bezahlte das Ticket und ärgerte mich dann, dass ich die 4 Stunden Aufenthalt in der Weltstadt Stendal nicht beachtet hatte. Aber egal, der Zug fiel eh kurzfristig aus. Alles vom Sturm geplättet, der Berlin irgendwie noch nicht erreicht hatte. Es nieselte nicht einmal. Ich beschloss also schweren Herzens, Kohle zu investieren und wies einen Taxifahrer an, mich zu einer bezahlbaren Absteige zu bringen.

Ich landete in einem Hotel, das tatsächlich bezahlbar war, aber irgendwie nicht so recht zu mir zu passen schienen. Schon die beiden geschniegelten FDP Darsteller am Empfang hätten mir eine Warnung sein sollen. Das Zimmer war Top gestylt, kantige Formen und alles Schwarz. Egal, erstmal die Lichtschalter sichten. Es gab sehr viele und sie waren nicht beschriftet. Der hier? Nein. Der? Auch nicht. Und was passiert hier? Ah, das Klo. Und hier? Wieder falsch.

Als es Zeit zum Schlafen war, musste ich erstmal die Lüftung ausschalten, weil sie infernalisch laut war. Dann öffnete ich noch den Glückskeks, der auf dem Kopfkissen gelegen hatte. "Better late than never, but better never late!" sagte der Zettel im Inneren. Ja leck mich. Es war Zeit zu Schlafen. Nach 2 Minuten hatte ich dann auch den richtigen Lichtschalter erwischt.

Bilanz des Tages:
Zurückgelegte Kilometer: Viele
Gehässige Glückskekse: 1
 
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Meine nächste Reise führt mich im April für 10 Tage in die USA. Hauptsächlich New York, es wird aber auch ein kleiner round-trip zu Philadelphia und Washington geben. Bisher hatte ich immer nach Zuverbindungen geschaut (Amtrak) (NY-Philly / Philly-DC / DC-New York). Da sind die Preise ja so bei 35-50$ Dollar pro Strecke. Nun bin ich auf Megabus gestoßen, also einem großen Busunternehmen, die auch diese Verbindungen anbinden. Da kosten die Tickets nur einen Bruchteil im Vergleich zum Zugticket.
:)
Meine Frage wäre nun: Hat jemand hier Erfahrungen mit Megabus gemacht und kann aus erster Hand berichten? Hauptsächlich würde mich interessieren, ob die zuverlässig sind und die Fahrten nicht überproportional oft ausfallen oder so...
 
Meine Frage wäre nun: Hat jemand hier Erfahrungen mit Megabus gemacht und kann aus erster Hand berichten? Hauptsächlich würde mich interessieren, ob die zuverlässig sind und die Fahrten nicht überproportional oft ausfallen oder so...
Megabus leider nein, aber die gute alte Greyhound Bus Line hat mich im April letzten Jahres ohne Probleme und mit nur wenig Verspätung von Boston nach NYC gebracht ;) WLAN funktionierte allerdings mal so mal so...
 
Habe Megabus früher in UK und den Staaten häufig genutzt. Mittlerweile sind wir allerdings nur noch im Mietwagen unterwegs.
Erfahren waren durchweg positiv. Ein Mal in UK ist der Bus auf der Strecke von Manchester nach London wegen einem technischen Defekt liegen geblieben und wir mussten mehrere Stunden auf einen Ersatzbus warten. Mei, sowas kann halt immer mal passieren.
 
Weiß zufällig einer eine gute Seite, in der man seine Rechte hinsichtlich Stornierung einer Pauschalreise sieht (also zum einen wegen Pandemie, Gefahr dass man als Deutscher weil aus Risikogebiet kommend nicht reingelassen wird bzw. beim Transit nicht weiterfliegen darf usw.)? Also jetzt unabhängig von evtl. Kulanz des Reiseanbieters.
 
Weiß zufällig einer eine gute Seite, in der man seine Rechte hinsichtlich Stornierung einer Pauschalreise sieht (also zum einen wegen Pandemie, Gefahr dass man als Deutscher weil aus Risikogebiet kommend nicht reingelassen wird bzw. beim Transit nicht weiterfliegen darf usw.)? Also jetzt unabhängig von evtl. Kulanz des Reiseanbieters.

Das selbe würde mich auch für selbst gebuchte Reisen interessieren. Ich fürchte, im Mai geht es nirgendwo hin und das ich auf Hotel und Flugkosten sitzen bleibe... Bis jetzt gibt es zwar kein Einreisestop für Deutsche in Indonesien, aber es kann ja noch einiges kommen.
 
Bei den aktuellen Entwicklungen würde ich sogar mein alljährliches langes Osterwochenende an der Ostsee langsam als fraglich bezeichnen.
 
Hmmm...keine Pauschalreise, aber Flug und Finka Ende April nach Lanzarote seh ich auch noch nicht zu 100%.
 
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