Laut Rafinha habe Magath vor allem Probleme mit der Mentalität der Südamerikaner. "Wir Brasilianer stören ihn mit unserer Art. Wir reden viel, lachen. Er ist dagegen ruhig, arbeitet und ist konzentriert. Bei ihm ist Arbeit Arbeit, aber nicht unbedingt Spaß. Manchmal hätte ich auch zum Militär gehen können", sagte der 24-Jährige.
"Einmal hatte mich der Trainer aus dem Kader gegen Bayern München im Pokal-Halbfinale genommen und mich dann zu sich gerufen. Er hat sehr aggressiv mit mir geredet, mich provoziert und angemeckert. Ich habe mir das nicht bieten lassen. Da hat es geknallt. Wir haben uns gezofft", sagte der Brasilianer. Am nächsten Tag habe sich Magath aber vor der Schalker Mannschaft bei Rafinha entschuldigt.
"Ich wurde teils regelrecht verfolgt. Das wird in Genua anders - hier ist alles locker und entspannt. Jeder Spieler macht Party und trinkt mal ein Bier. Ich bin Brasilianer und mache Party. Ich stehe dazu", sagte Rafinha.