Die WM-Chance vor Augen half beim Verbandswechsel natürlich („Ich hoffe, wir können große Dinge miteinander erreichen“), auch ÖFB-Kapitän David Alaba bemühte sich persönlich um Chukwuemeka. „Er hat mich vor ein paar Jahren angerufen. Ich war damals oft verletzt und habe öfter mit ihm gesprochen, er hat mir viel geholfen. Dafür bin ich dankbar.“ Alaba habe geschildert, dass die Atmosphäre beim ÖFB-Team wie in einer Familie sei. „Jetzt hat er gesagt: Endlich bist du da.“
Am Freitag (ab 17.15 Uhr, live in ORF1, Anpfiff 18.00 Uhr) könnte Chukwuemeka im ersten WM-Testspiel gegen Ghana sein Debüt geben. „Ich bin schon sehr aufgeregt. Hoffentlich komme ich zum Einsatz und kann den Fans zeigen, was ich draufhabe.“ Auch wenn er selbst schon lange nicht mehr in Österreich lebt, hat er aus mehreren Gründen eine Bindung zu Rot-Weiß-Rot: „Ich habe viel Familie, die in Österreich lebt. Dazu macht meine Mutter das beste Schnitzel, und ich liebe Kaiserschmarren.“ Seine Eltern sprechen Deutsch, er arbeitet weiter daran: „Aber eines kann ich schon: ‚Oida, bist du deppad.‘“