The Philadelphia 76ers Thread


LeTimmAy

lickface
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Morey ist nur dann das Problem, wenn er auch hinter dem Abgang von joe, reed, champagnie und mccain. Vieles davon sieht eher aus wie Publicity moves und geld sparen. Und dann sind wir eben bei den ownern.
 

Philly's Finest

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Morey hat mehr richtig als falsch gemacht. Er war jedoch nicht in der Lage ein funktionierendes und schlüssiges Team zusammenzustellen abseits der Top 3. Das hat ihm wohl seinen Job gekostet. Sein Star-zentrisches Weltbild ist mittlerweile auch nicht zeitgemäß - wenn die Gerüchte um Leonard zur Deadline stimmten, dann hat er nicht unbedingt dazugelernt. Unentschuldbar ist die Entscheidung, eine Rentner-Truppe um Lowry, Gordon, Drummond (und Reggie Jackson) auf die Bank zu stellen. Das war der Anfang vom Ende.

Wenn jemand fliegt, dann hätte es aber zuerst Nick Nurse sein müssen. Macht zu wenig aus dem Team und stülpt seine "Philosophie" aus Toronto-Tagen auf ein gänzlich anderes Team wie die Sixers über, Stichwort Overhelping und Defense-Recovery. Wenig Einfallsreichtum, zehrt noch von seinem Ruf als Mad Scientist aus Toronto-Zeiten. Unverzeihlich auch, dass er die Spieler Thibodeau-Style abnützt. Wenn Nurse und seine Crew bleiben, dann hat man nicht die richtigen Lehren gezogen und das Team spielt weiterhin unter den Erwartungen.
 

Whizkidd

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Die Verpflichtung von George war am Papier top. Was es so extrem schlecht macht in dieser Vertrag in Kombination mit Embiids Vertrag. So sind einem weitere Möglichkeit nur eigneschränkt möglich. Wenn es dann dazu dann "geizige" Owner gibt wird das ein Problem.

Ich habe nicht so den Einblick in die Sixers, aber Morey war maximal durchschnittlich. So gut die Picks von VJ & Maxey waren, die Verpflichtung von Nurse (in meinen Augen) - umso schlimmer waren die Entscheidungen Hardon, George, Embiid Verlängerung und so mancher kleiner Trade wie heuer zb: McCain.

Der neue GM sollte zusammen mit dem Owner eine Richtung vorgeben, die durchgezogen wird und dann um Maxey/VJ herum aufbauen ;)

Whizzy
 

Rizzle

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Wir hätten ohne PG auch kein Platz unter dem Cap. Es war eine einmalige Chance, Geld in der FA auszugeben und es war kein spannender Jahrgang. Natürlich hätte es besser laufen können, aber ehrlich gesagt hat zu dem Zeitpunkt die Mehrheit das signing befürwortet und als guten Schritt befunden
 

Ken

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An die Umstände und Optionen kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich hatte das so abgespeichert, dass Paul George schon bei den Clippers verletzungsanfällig war und ich deshalb den Trade angesichts seines Alters und des Gehalts eher als Verzweiflungsaktion denn als echten Hoffnungsschimmer gesehen habe. Ähnlich wie Jimmy Butler bei den Warriors.
PG hat in der letzten Clipperssaison allerdings 74 Spiele gemacht. Insofern hat mein Gefühl mich da aber auch getrügt.
Manchmal hat man aber keine besseren Optionen.
 

Angliru

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An die Umstände und Optionen kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich hatte das so abgespeichert, dass Paul George schon bei den Clippers verletzungsanfällig war und ich deshalb den Trade angesichts seines Alters und des Gehalts eher als Verzweiflungsaktion denn als echten Hoffnungsschimmer gesehen habe. Ähnlich wie Jimmy Butler bei den Warriors.
PG hat in der letzten Clipperssaison allerdings 74 Spiele gemacht. Insofern hat mein Gefühl mich da aber auch getrügt.
Manchmal hat man aber keine besseren Optionen.
Klar, PG galt da auch schon als verletzungsanfällig, kam aber aus einer sehr, sehr guten Saison bei den Clippers. 74 Spiele und auch ein Kandidat für All-NBA-3rd-Team gewesen. Was man halt spätestens in den Playoffs dann wieder gesehen hatte - er ist keine erste Option. Somit war aber das potentielle Trio auf dem Papier eigentlich perfekt. Embiid, Maxey als Basis und PG als perfekter dritter Mann, der offensiv immer seine 20 Punkte einstreuen kann und defensiv durchaus noch hohes Niveau hat.

Das war ja im Endeffekt für die Sixers auch die einzige Chance, so einen Spieler an die Seite von Biid/Maxey zu stellen. Mit Maxey hatte man ja vertragstechnisch etwas (legal) getrickst, dass man dann genau in dem Sommer noch Max-Capspace hatte. Und dafür war dann PG auch der bestmöglichste Fit. Hat man ihn überbezahlt? Hell yeah. Hätte man ihn für weniger bekommen? Nope. Definitiv ein großer Gamble, alleine auch wegen der Gesundheit von Embiid, aber damit hatte man theoretisch für 2-3 Jahre nochmal das Championship-Fenster geöffnet. Ist am Ende alles anders gekommen, aber ohne den PG-Deal würde man jetzt auch nicht viel besser dastehen.
 
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