Tour de France 2026


Konne

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Wenn die Organisatoren wieder eine spannende Tour wollen - und das scheint ja ihr Ziel zu sein - dann müssten sie zwei 50 bis 60 km lange flache bis hügelige Einzelzeitfahren wie noch in den 90ern einführen. Denn das scheint die einzige Disziplin zu sein in der Pogacar schlagbar ist. Auf jeden Fall von Remco, eventuell auch von Jonas.

Die EZF wurden ja in der Vergangenheit verkürzt und reduziert um die Spannung zu erhöhen, also warum nicht die Rückkehr dazu wenn heute der dominante Fahrer die Tour vor allem in den Bergen gewinnt.

Andererseits könnten sie als Franzosen natürlich auch einfach abwarten bis sich die Kräfteverhältnisse in den kommenden Jahre zu Gunsten von Seixas verschieben. Wenn der sich seriös weiterentwickelt, ist es sicher nur eine Sache von wenigen Jahren, bis er das Niveau von Pogacar erreicht.
Bin voll bei dir was die Zeitfahrkilometer angeht. Gerne einmal 50km topfeben und ein technisch anspruchsvolles, hügeliges, kann dann gerne auch nur 30km sein.
Sehe aber überhaupt nicht, wie Pogi da für Jonas eher schlagbar sein sollte. Jonas sah im langen Giro Zeitfahren ziemlich schlecht aus, jeder zusätzliche Zeitfahrkilometer ist aus meiner Sicht ein Vorteil für Pogacar.
 

Tupelo

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Sehe aber überhaupt nicht, wie Pogi da für Jonas eher schlagbar sein sollte. Jonas sah im langen Giro Zeitfahren ziemlich schlecht aus, jeder zusätzliche Zeitfahrkilometer ist aus meiner Sicht ein Vorteil für Pogacar.
Ich schrieb 'eventuell' und hatte dabei die erste Etappe der Tour im Hinterkopf. Eine zweite Chance hat er ja leider nicht bekommen.
 

Konne

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Einen heftigen Unfall im Schlussanstieg gab es heute leider auch noch. Einer Rubio (Movistar) hat es schlimm erwischt:
https://www.radsport-news.com/sport/sportnews_146248.htm
Kurzfassung: Irgendein Trottel der sich wohl selber „Fan“ nennen würde ist mal wieder mitten auf der Straße rumgeturnt und dann direkt vor dem UAE Teamfahrzeug hingefallen woraufhin dieses eine Vollbremsung durchführen musste. Rubio direkt hinter dem Fahrzeug konnte leider nicht mehr bremsen und ist mit dem Gesicht voraus in die Heckscheibe gekracht und hat sich mehrere heftige Schnittwunden zugezogen (weitere Untersuchungen auf Brüche/Gehirnerschütterung folgen wohl noch). Sowohl für ihn als für das Team brutal bitter so auszuscheiden. Er war zu dem Zeitpunkt mit Johannessen unterwegs also das wäre wohl auch noch ein solides Etappenergebnis geworden.
Gibt ein Video

Einfach zu viele Menschen.. man muss eigentlich die gesamten 14km abgittern. Beim letzten Besuch hat es Nibali rausgenommen wenn ich mich richtig erinnere. Es werden auch zukünftig nicht weniger Zuschauer, aber das war gestern schon viel zu viel.
 

Marti

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Gibt ein Video

Einfach zu viele Menschen.. man muss eigentlich die gesamten 14km abgittern. Beim letzten Besuch hat es Nibali rausgenommen wenn ich mich richtig erinnere. Es werden auch zukünftig nicht weniger Zuschauer, aber das war gestern schon viel zu viel.
Ja neben den Unfällen was eben das frappierendste Risiko ist, kommt ja noch dazu, dass eben teiweise dann kaum attackiert werden kann, siehe das Blocken durch die Autos vor Remco nach seiner Attacke, nachdem die Autos nicht schnell durch die Zuschauermassen fahren konnten.
 

Marti

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Die Zahl der Autos könnte man allerdings auch mal deutlich reduzieren am Schlussanstieg.
Klar das zu viele Autos und Motorräder im Peloton unterwegs sind bei den großen Rennen ist ja auch schon länger Thema.
Wenngleich Medien, Orga und Teams da natürlich ihre Gründe für haben und die Diskussion sich ja dann oft am Thema Windschatten aufhängt.
 

thedoctor46

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Bin voll bei dir was die Zeitfahrkilometer angeht. Gerne einmal 50km topfeben und ein technisch anspruchsvolles, hügeliges, kann dann gerne auch nur 30km sein.
Sehe aber überhaupt nicht, wie Pogi da für Jonas eher schlagbar sein sollte. Jonas sah im langen Giro Zeitfahren ziemlich schlecht aus, jeder zusätzliche Zeitfahrkilometer ist aus meiner Sicht ein Vorteil für Pogacar.
Bei Vingegaard denkt man natürlich an dieses eine Wunderzeitfahren bei einem der beiden Toursiege. Wo er in einem relativ kurzen Zeitfahren Pogacar 1:30 und dem Rest vom Feld 3 Minuten abnahm. Was auch immer da genau der Grund für war, es wird sich nicht reproduzieren lassen.

Es kommt halt auch immer auf die Art des Zeitfahrens an, also jetzt nicht nur Länge und flach oder hügelig sondern auch wie die Straßen sind. Am angreifbarsten ist Pogi bei einem flachen langen Zeitfahren wo es nur geradeaus und Höchstgeschwindigkeiten erreicht werden. Da nimmt Remco ihm sehr viel ab.

Wenn es auch bei einem flachen Zeitfahren gefühlt alle 500 Meter eine Kurve gibt wo man wieder rausbeschleunigen muss kommt das Pogacar entgegen, da kann auch Remco nicht so viel rausholen.
 

Tupelo

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Eigentlich schon, aber wäre das finanzierbar? Höchstens, wenn man zugleich Eintritt nimmt.
Betrifft in der Form wirklich nur Alpe d'Huez und dessen Mythos. Die feiern da teilweise eine ganze Woche lang, die Stimmung heizt sich immer mehr auf und wenn endlich das Rennen, oder soll man sagen das Fernsehen vorbeikommt, will man natürlich etwas ganz Besonderes machen. Manchmal auch was ganz besonders Dummes. Eigentlich ein Wunder dass nicht mehr passiert.
Von daher würde ich zur Sicherheit und wegen der Chancengleichheit den ganzen Anstieg von Alpe d'Huez mit Zäunen absichern. Ein schlimmer Unfall, der für mich nur eine Frage der Zeit ist, wäre wesentlich teurer.
 

Moriarty

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Ach jetzt hat man Armstrong völlig gecancelt, aber Pantani, Ullrich, Zülle und ausgerechnet Riis bleiben gelistet mit ihren Zeiten. Die Doppelmoral ist die einzige Konstante im Radsport. Gleichzeitig feiert man die Pulverisierung des Rekords, wo dann noch sogar vier andere Fahrer 2026 vermerkt sind in den Top 10. Ja, ist klar. Es entwickelt sich ja schließlich alles weiter, außer Doping. Und dann schaut man bald wieder überrascht, wenn so manches aufkommt…
 

paugs80

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Betrifft in der Form wirklich nur Alpe d'Huez und dessen Mythos. Die feiern da teilweise eine ganze Woche lang, die Stimmung heizt sich immer mehr auf und wenn endlich das Rennen, oder soll man sagen das Fernsehen vorbeikommt, will man natürlich etwas ganz Besonderes machen. Manchmal auch was ganz besonders Dummes. Eigentlich ein Wunder dass nicht mehr passiert.
Von daher würde ich zur Sicherheit und wegen der Chancengleichheit den ganzen Anstieg von Alpe d'Huez mit Zäunen absichern. Ein schlimmer Unfall, der für mich nur eine Frage der Zeit ist, wäre wesentlich teurer.
Ich meine, das lässt sich vom Fernseher aus immer leicht sagen, will man wirklich die atmosphäre so komplett zerstören? Das sind Bilder die die beste Werbung für den Radsport sind, klar gibt es ab und zu mal Fälle- denke diese Wiegen diese grandiosen Bilder und die Beste Werbung für den Radsport einfach nicht auf, 99,9 Prozent der Leute am Berg wollen einfach vollgas geben, habe es selbst auf der Vogesenettappe erlebt und vollabsperrung würde einfach alles vom Flair und was es ausmacht wegnehmen. Denke das würden auch die Profis nicht wollen. Wann hat man denn sonst so eine Stimmung und solche Massen an Fans als Radprofi in der Nische? Richtig, fast nie.
 

Tupelo

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Ich meine, das lässt sich vom Fernseher aus immer leicht sagen, will man wirklich die atmosphäre so komplett zerstören? Das sind Bilder die die beste Werbung für den Radsport sind, klar gibt es ab und zu mal Fälle- denke diese Wiegen diese grandiosen Bilder und die Beste Werbung für den Radsport einfach nicht auf, 99,9 Prozent der Leute am Berg wollen einfach vollgas geben, habe es selbst auf der Vogesenettappe erlebt und vollabsperrung würde einfach alles vom Flair und was es ausmacht wegnehmen. Denke das würden auch die Profis nicht wollen. Wann hat man denn sonst so eine Stimmung und solche Massen an Fans als Radprofi in der Nische? Richtig, fast nie.
Wie gesagt, es ging mir wirklich nur um Alpe d'Huez mit seinem Mythos, bzw. Hype wo es in den letzten Jahren immer schlimmer wurde. Nicht zu vergleichen mit einer Vogesenetappe wo die Zuschauer vielleicht maximal einen Tag vorher anreisen. Ist dann auch ein anderes Publikum.

Denke, wenn Alpe d'Huez abgesperrt wird, verteilen sich die Zuschauermassen auch besser auf die Etappen.
 

Buster D

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Wenn die Organisatoren wieder eine spannende Tour wollen - und das scheint ja ihr Ziel zu sein - dann müssten sie zwei 50 bis 60 km lange flache bis hügelige Einzelzeitfahren wie noch in den 90ern einführen. Denn das scheint die einzige Disziplin zu sein in der Pogacar schlagbar ist. Auf jeden Fall von Remco, eventuell auch von Jonas.

Die EZF wurden ja in der Vergangenheit verkürzt und reduziert um die Spannung zu erhöhen, also warum nicht die Rückkehr dazu wenn heute der dominante Fahrer die Tour vor allem in den Bergen gewinnt.
Die dürfen gerne alles versuchen, aber ob Pogacar auf Vinge wirklich nennenswert Zeit im EZF verliert, da habe ich leider meine Zweifel. Auf Remco wird er verlieren, aber nicht annähernd so viel wie er in den Bergen wieder aufholen wird. Wir reden hier von einem Leistungsunterschied von ca. 7-9 Minuten. Da kann Remco noch so gut im EZF sein, das wird nie reichen. Zumal Alpen und Pyrenäen ja weiterhin prominent im Tourprogramm vertreten sein werden. Die beste Hoffnung sind aktuell wohl wirklich Seixas und Vinge. Bei Vinge tickt aber auch langsam die Uhr. Der hat jetzt vielleicht noch 2-3 Chancen auf eine optimale Vorbereitung. Für Seixas hingegen spricht die Zeit, der könnte genau dann seinen Leistungspeak erreichen, wenn es bei Pogi altersbedingt langsam etwas bergab geht. Del Toro muss man in dieser Hinsicht natürlich auch im Blick haben, aber solange er mit Pogacar in einem Team fährt, ist er halt nicht wirklich eine echte Konkurrenz mit der man rechnen kann. Ich befürchte daher, dass uns in den nächsten zwei Jahren nur die Hoffnung auf Vinge bleibt, zumindest wenn man kein eingefleischter Pogi Fan ist und sich eine spannende Tour wünscht.
 
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Lena

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Piganzoli auch irgendwie ne ziemliche Enttäuschung bei der Tour. Wahrscheinlich war da der Fokus wirklich auf Edelhelfer beim Giro gesetzt.

Ich hoffe heute so sehr auf Karapatsch! Der fährt ne bockstarke dritte Woche!
 

paugs80

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Wie gesagt, es ging mir wirklich nur um Alpe d'Huez mit seinem Mythos, bzw. Hype wo es in den letzten Jahren immer schlimmer wurde. Nicht zu vergleichen mit einer Vogesenetappe wo die Zuschauer vielleicht maximal einen Tag vorher anreisen. Ist dann auch ein anderes Publikum.

Denke, wenn Alpe d'Huez abgesperrt wird, verteilen sich die Zuschauermassen auch besser auf die Etappen.
Ich meinte jetzt die Etappe von vor einer Woche, die Zuschauermassen waren da ähnlich, aber ja die meisten sind maximal einen Tag vorher abends angereist- ändert aber trotzdem nichts an der Problematik von Zuschauern die Fahrer behindern könnten- das war dort genauso gegeben.
 

thedoctor46

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Sieht grad danach aus, dass keiner der Lidl-Fahrer in den Top 5 landen wird. Glaub nicht, dass Ayuso den Vorsprung zu Martinez halten wird.
 
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