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Umgangston im Forum


Dir möchte man ab und zu wirklich ein lautes RUUUUUUHHHIIIIIG zurufen. Einfach mal ein, zwei Gänge runterfahren. Weil du jemand bist, der sich hier sehr schnell provozieren lässt und dann entsprechend reagierst. Einschließlich Wortwahl. Wie ich dich im Forum wahrnehme glaube ich, dass ein Rückzug aus dem Non weder dir noch den restlichen Usern irgendwas bringen würde. Du scheinst diesen Austausch zu brauchen und würdest diese Diskussionen dann woanders reinbringen.

Das ist eine ziemlich an den Haaren herbeigezogene Unterstellung. Kannst mal meine Postings durchgehen im Sportbereich und mir dann sagen, wo ich dort Politik reingebracht habe. Da wirst du höchstens bei der WM was finden, bei den Spielen, wo Trump tatsächlich im Bild war.
 
Es geht nicht um mich persönlich, sondern um Beiträge, die das Muster von „irgendein Linker wird schon darauf anspringen“ haben. So wichtig bin ich nicht, dass hier einer nur für mich Beiträge ausbreitet.
Vielleicht empfindet nicht jeder diesen Spruch ähnlich provozierend, wie Du. Genau darum gings mir doch.
 
Vielleicht empfindet nicht jeder diesen Spruch ähnlich provozierend, wie Du. Genau darum gings mir doch.

Ich glaube wir schreiben aneinander vorbei. Dass ich jetzt derjenige war, der nachgefragt hat nach den Verschwörungstheorien, ist purer Zufall. Andere wollten von ihm ja dasselbe wissen. Ich war auch nicht immer an den Diskussionen mit dem User beteiligt. Aber es verlief häufig nach diesem Muster. Ich würde das doch nicht sagen, wenn das jetzt ein einmaliger Fall gewesen ist, in dem offensichtlich allein ich angesprungen bin
 
tatsächlich verstehe ich nicht ganz, was im non-sports jetzt groß anders sein soll als vor ein, zwei, fünf oder zehn jahren. der einzige unterschied ist, dass das erstärken der rechts-rechten verschwörungsaffen dazu geführt hat, dass immer mehr wirre ansichten und ideen, die sich früher niemand gewagt hat, auszusprechen, jetzt öfter mal in einem thread zu lesen sind. ob das mittel der wahl dagegen sein kann, einfach gar keine diskussion zuzulassen, halte ich für fragwürdig, denn es stellt sich schon die frage, wen man hier "schützt".

was sicherlich ein problem ist, ist, dass es ab und zu zu polemisch wird. andererseits stellt sich bei vielen takes aber auch die frage, wie man sonst auf bestimmten unsinn reagieren soll. soll man wirklich jeden schwachsinn ausdiskutieren?
Ich kann dir sagen, was mittlerweile anders ist im Non: Nachdem ihr User, deren Ansichten euch nicht genehm waren, entfernen lassen habt (oder diese freiwillig gegangen sind) zerlegt ihr Übriggebliebenen euch jetzt gegenseitig. Angestachelt durch die Realität, mit der ein Teil hier offensichtlich mental nicht mehr zurecht kommt. Das ist kein Kampf gegen Rechts, das ist teilweise Seelentherapie.

So nehme ich das jedenfalls von außen wahr.
 
Ich kann dir sagen, was mittlerweile anders ist im Non: Nachdem ihr User, deren Ansichten euch nicht genehm waren, entfernen lassen habt (oder diese freiwillig gegangen sind) zerlegt ihr Übriggebliebenen euch jetzt gegenseitig. Angestachelt durch die Realität, mit der ein Teil hier offensichtlich mental nicht mehr zurecht kommt. Das ist kein Kampf gegen Rechts, das ist teilweise Seelentherapie.

So nehme ich das jedenfalls von außen wahr.

Ich kann dir versichern, dass noch viel zu viele Unangenehme dort sind :belehr:
 
Ich bin da bisher bewusst nicht darauf eingegangen, da mir völlig klar war, dass das dann dazu führt, dass wieder seitenlange themenfremde Keilereien folgen werden. Da das aber nun auch hier aufgegriffen wird: Man muss sich wirklich in einer extremen Blase befinden, wenn man nicht sieht, dass hier regelmäßig mit Verschwörungstheorien argumentiert wird/wurde. Angefangen vom vermeintlichen Masterplan von Blackrock, Merz als Marionette auf den Kanzlerstuhl zu heben, um dann als Strippenzieher im Hintergund zu agieren bis hin zum angeblichen Masterplan der Union, die AFD absichtlich groß werden zu lassen, was gerade in den letzten Wochen zig mal als "Argument" hier gebracht wurde. Kann man machen, aber dann sich hier zusammenzurotten, um einen User in die Mangel zu nehmen, der eine theoretische Möglichkeit anspricht, fand ich "lustig".

Ich lasse heute die drei Pünkchen mal bewusst weg, damit nicht auch das wieder aufgegriffen wird und unnötige Posts nach sich zieht.
 
Warum sollte man Antisemitismusvorwürfe oder ähnliches unkommentiert lassen?
Wie heißt die Überschrift dieses Threads? Genau darum geht es. Wurde aber vielleicht noch nicht erwähnt. :licht:
Und wenn jemandem nix anderes einfällt, als einen User persönlich anzukacken, dann kann er es vielleicht auch lassen, anstatt hinterher zu fragen: "Ja, wie soll man denn sonst darauf reagieren?!?!"
Damit ist sicher niemandem geholfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau. Man sollte nicht mehr auf Posts wo z.B. Flüchtlingsboote mit Urlaubs-Kreuzfahrten verglichen werden, eingehen und sie einfach stehen lassen. Scheint mir ne sehr solide Lösung.
Ja der Vergleich beisst sich und nun ist gut

Es gibt auch Leute die den Holcaust leugnen das ist abgesehen von der strafbarkeit einfach nur idiotisch und deswegen keinen Aufreger Wert
 
Angefangen vom vermeintlichen Masterplan von Blackrock, Merz als Marionette auf den Kanzlerstuhl zu heben, um dann als Strippenzieher im Hintergund zu agieren bis hin zum angeblichen Masterplan der Union, die AFD absichtlich groß werden zu lassen, was gerade in den letzten Wochen zig mal als "Argument" hier gebracht wurde.

Wo steht das?

Ernstgemeinte Frage. Ich gab's nicht gelesen, aber ich maße mir auch nicht an zu behaupten, dass ich jeden Beitrag der letzten Wochen kenne.

Also nenn doch mal Ross und Reiter.
 
Ja der Vergleich beisst sich und nun ist gut

Es gibt auch Leute die den Holcaust leugnen das ist abgesehen von der strafbarkeit einfach nur idiotisch und deswegen keinen Aufreger Wert

Hier im Forum ganz sicher nicht :skepsis: Das wäre nur schon deswegen entfernt worden, weil es strafbar ist
 
Ich kann dir durchaus auch die Leute aufzählen, die unter „faschistische, rechte, nationalliberale Fanboys“ gemeint sind. Würde mir an deiner Stelle aber überlegen, ob wir jetzt noch ein ganzes Fass Benzin in ein laufendes Feuer werfen.



Wieso sollte das Feuer dann entfacht werden? Es geht ja darum, dass der Nonsports wohl ein besserer Ort wäre, wenn diese User nicht mehr dort posten würden. Aber dann müsstest du natürlich auch konkrete Beispiele mit Posts bringen. Musst du auch nicht öffentlich tun.
 
Wieso sollte das Feuer dann entfacht werden? Es geht ja darum, dass der Nonsports wohl ein besserer Ort wäre, wenn diese User nicht mehr dort posten würden. Aber dann müsstest du natürlich auch konkrete Beispiele mit Posts bringen. Musst du auch nicht öffentlich tun.

Der letzte Satz ist der entscheidende. Ich bin vorher davon ausgegangen, dass ich es hier im Thread würde. Bin mir sicher, dass die dann auch etwas dazu zu sagen hätten. Dann wäre hier ganz bestimmt Stimmung.

Ich kann dir das Zeug schon mal zusammenstellen. So, wie ich dich politisch einschätze, gehe ich allerdings davon aus, dass du in den meisten Fällen anderer Meinung sein wirst. Soll aber kein Hindernis sein.
 
Wieso sollte das Feuer dann entfacht werden? Es geht ja darum, dass der Nonsports wohl ein besserer Ort wäre, wenn diese User nicht mehr dort posten würden. Aber dann müsstest du natürlich auch konkrete Beispiele mit Posts bringen. Musst du auch nicht öffentlich tun.
Schwierig, das ist eine rein subjektive Einordnung.

Warum machen diejenigen, die sich gerne untereinander austauschen wollen, nicht einen Non Sports- WA Kanal? Da können die Admins dann die "richtigen" Teilnehmer auswählen und die "falschen", mit denen man nicht sprechen möchte, draußen lasssen oder wieder rauswerfen. Da seid ihr dann ganz unter euch.
 
Mein Vorschlag zum besseren Klima lässt sich hier in einem anderen Thread nachlesen. Jeder, der die AfD, Trump, Russlands Angriffskrieg etc. verharmlost und andeutet damit zu sympathisieren, fliegt.
Dass hier zahlreiche User die AfD, Trump oder gar Russlands Angriffskrieg verharmlosen, kann ich ehrlich gesagt nur bedingt erkennen. Ich möchte nicht ausschließen, dass es entsprechende Beiträge gibt, aber ich halte das keineswegs für ein vorherrschendes Problem im Forum.

Ich habe ja erst vor Kurzem eine Umfrage im Forum durchgeführt. Dabei haben rund zwei Drittel der Teilnehmer angegeben, die Grünen oder die Linkspartei wählen zu wollen. Das deckt sich auch ungefähr mit meinem persönlichen Eindruck von der politischen Ausrichtung vieler User. Das ist übrigens vollkommen legitim. Sportforen.de ist gewissermaßen eine der wenigen linken Inseln in der großen Internetwelt. ;)

Gerade deshalb sehe ich nicht, dass wir hier bei Sportforen.de den großen Kampf gegen Rechtsextremismus und Verschwörungserzählungen führen müssten. Natürlich sollte man entsprechenden Aussagen auch hier widersprechen. Aber ich glaube, dass es deutlich geeignetere Orte gibt, um gesellschaftlich wirklich etwas zu bewegen.

Ich kann mich da nur wiederholen: Wer sich ernsthaft gegen Rechtsextremismus engagieren möchte, sollte sich beispielsweise in Vereinen, bei der Feuerwehr oder anderen gesellschaftlichen Einrichtungen einbringen. Also gerade dort, wo unterschiedliche politische Ansichten aufeinandertreffen und es mitunter auch mal unbequem wird.

Denn genau dort versuchen auch Rechtsextreme, gesellschaftlich Fuß zu fassen und ihre Positionen zu verbreiten. Und genau dort halte ich es für besonders wichtig, demokratisch engagierten Menschen nicht das Feld zu überlassen, sondern selbst Präsenz zu zeigen und Überzeugungsarbeit zu leisten.
Oder, ganz verrückte Idee, man begleitet Leute, die nur zum provozieren und nicht zum diskutieren da sind, einfach hinaus. Dann entsteht dieses Feuer auch nicht. Das ist quasi ein kollektives Ignore
Das sehe ich durchaus kritisch. Ob jemand bewusst provoziert oder lediglich eine unbequeme Meinung vertritt, ist häufig eine ziemlich subjektive Einschätzung. Gerade in einem politisch recht homogenen Forum besteht die Gefahr, dass abweichende Positionen schneller als Provokation wahrgenommen werden.

Deshalb sollte aus meiner Sicht nicht entscheidend sein, welche politische Position jemand vertritt, sondern wie er sie äußert. Wer andere Nutzer gezielt beleidigt oder wiederholt Diskussionen sabotiert, muss natürlich mit Konsequenzen rechnen. Aber eine kontroverse oder unpopuläre Meinung allein darf dafür nicht ausreichen.
Ich kann dir durchaus auch die Leute aufzählen, die unter „faschistische, rechte, nationalliberale Fanboys“ gemeint sind. Würde mir an deiner Stelle aber überlegen, ob wir jetzt noch ein ganzes Fass Benzin in ein laufendes Feuer werfen.
Mich würde tatsächlich interessieren, welche Nutzer du konkret meinst. Gerade bei solchen schwerwiegenden Zuschreibungen fände ich es wichtig, zu wissen, auf welche Aussagen du dich beziehst.
 
Ich habe ja erst vor Kurzem eine Umfrage im Forum durchgeführt. Dabei haben rund zwei Drittel der Teilnehmer angegeben, die Grünen oder die Linkspartei wählen zu wollen. Das deckt sich auch ungefähr mit meinem persönlichen Eindruck von der politischen Ausrichtung vieler User. Das ist übrigens vollkommen legitim. Sportforen.de ist gewissermaßen eine der wenigen linken Inseln in der großen Internetwelt. ;)
Dann müsste aber eigentlich eitel Sonnenschein sein unter euch. Eure (gemeinsamen!) imaginären "Feinde" befinden sich ja außerhalb eurer Insel.
 
Dann müsste aber eigentlich eitel Sonnenschein sein unter euch. Eure (gemeinsamen!) imaginären "Feinde" befinden sich ja außerhalb eurer Insel.
So häufig, wie ich hier für meine politischen Positionen angefeindet werde, habe ich manchmal eher den Eindruck, dass bereits derjenige als politischer Gegner gilt, der nicht weit genug links steht. ;)
 
Mal angenommen es schreibt wieder jemand "Kann es nicht sein, dass Linke/SPD/Grüne für die AfD gestimmt haben?".

Dann ist "Nein", "Nein, kann es nicht." oder "Extrem unwahrscheinlich" sicherlich eine Antwort, die nicht der Mindestlänge entspricht, aber trotzdem wäre sie deutlich besser als wenn jemand einen Aufsatz darüber schreibt, dass es mit Sicherheit eine False Flag Operation war.

Lieber habe ich einen Einzeiler, der passt als ein Buch in dem nur Mist steht.
Verstehe deinen Punkt, aber ich seh's halt so: Es ist ein Diskussionsforum. Mich persönlich interessiert jetzt eigentlich ziemlich wenig, wer von den anonymen Künstlernamen hier "Nein" oder "Quatsch" postet und damit meine eigene Meinung entweder bestärkt oder angreift.
Mich würde ausschließlich das Argument dahinter interessieren. Und genau bei dem von dir gewählten Beispiel würde sich doch eben durch einen Ursprungspost in Form einer strukturierten, argumentativen Auseinandersetzung schnell ergeben, dass sämtliches Geraune von "false flag" Unsinn sein muss, da schon das unterstellte cui bono gar nicht greift.
Also, ohne ein "Hey Leute, schon mal drüber nachgedacht dass es eine false flag Operation gewesen sein könnte?" als Ausgang, würde man sich auch die ganzen - mMn nachvollziehbar - entsetzten "NEIN!"s ersparen.
Halte nicht viel von den Vorschlägen zum betreuten posten
Ich persönlich empfände dass auch überhaupt nicht als "betreutes Posten".
Für ein auskömmliches Miteinander brauchen wir Regeln, die den Einzelnen nicht zu sehr beschneiden. Und die gesamte Verantwortung immer auf die "anderen" abzuschieben, seinen es die Admins oder die eine oder andere politische Richtung, die hier nur Stimmung machen würde ist mir zu einfach. (Und das sage ich, obwohl mein eigener Kompass mir sehr deutlich sagt, welche Aussagen hier inhaltlich einfach kompletter Unsinn sind)

Würde jeder nur posten, wenn er sich vorher ein bisschen Gedanken machen würde und gleichzeitig auch noch versucht den Emontionalitätsregler ein kleines bisschen runterzudrehen, kriegen wir das doch gemeinsam hin, oder?
 
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