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Umgangston im Forum


Keine Ahnung, warum Du jetzt @Young Kaelin🥊 jetzt hierderart beleidigen musst, er hat lediglich ein paar Fakten wiedergegeben, auch wenn Dir der Kontext des Beitrages nicht passt.

Wenn man sich dann die Mühe macht, auf die Punkte einzugehen, dann passiert es in der Regel, dass sie sich an irgendeiner Formulierung aufhängen, und ganz empört darüber sind, dass sie angeblich persönlich beleidigt wurden.

Q.E.D.

Aber Hauptsache noch mal die Behauptung aufstellen, dass es ein öffentliches Schwimmbad gewesen sei, obwohl es offensichtlich kein öffentliches Schwimmbad war, sondern eine Kunstaktion. Und ob die jetzt in meinem Garten stattfindet oder vor der Volksbühne, ändert nichts daran, dass ein Pool kein Schwimmbad ist. ;) Auch wenn sich die Volksbühne natürlich dann einer anderen öffentlichen Debatte stellen muss, als mein ungenutzter Pool.

Aber schön, dass wir das noch mal Monate später durchkauen, weil ein im Non-Sports gesperrter User, der sich nicht an die Nutzungsbedingungen halten wollte, das Thema bei nächster Gelegenheit wieder einbringen muss. Und er darauf zählen kann, dass es die "neutralen" User gibt, die diesen Quatsch halt wieder mal verteidigen müssen.
 
Ganz ehrlich. Der selbe Ton der den Non Sports unleserlich macht, macht auch seit sieben Seiten diesen Thread mittlerweile unleserlich.

Was bringst den Non Sport zu sperren, wenn der Non Sport einfach in den Sports Bereich überschwappt.

Dieses, ich hab eine von anderen vorgefertigte Meinung, aber sie ist besser als deine, weil ich sie teile, ist schon in bestimmten Teilen des Sport Forum lächerlich nervig.
Und gerade beweist sich, wie Recht Du hast...leider....
 
Bestimmt wird der entsprechende User sich hier noch entschuldigen, dass er vorschnell mit "Lüge" vorgeprescht ist.

Mal sehen, ob und wie er sich noch äussert.

Herzlichen Glückwunsch Young Kaelin ... Steigbügelhalter für Neonazis gibt es halt auch noch nicht genug.


Oh je .... Steigbügelhalter für Neonazis soll ich sein, weil ich nachwies, dass @Matt hier imo Unrecht geschah?


Vermutlich müsste ich mich jetzt ganz doll aufregen, Deinen Beitrag melden, aber das entspricht hier nicht meiner Vorstellung von einem Umgang mit Gegenwind.

Zudem habe ich wirklich andere Sorgen und Prioritäten zur Zeit (meiner 96-jährigen Mum gehts überhaupt nicht gut und das ist mir eh wichtiger als alles Andere).


Wie immer hilft es, sich hier an möglichst viele Fakten zu halten und in Diskussionen die Emotionen so gut es geht, aussen vor zu lassen:

1. Ich glaube, die Vergabe des Schwimmbads exklusive an einen Verein für schwarze Menschen um einen safe space zu nutzen, geschah in guter Absicht und echtem Willen zu unterstützen, zu helfen. Das ist erstmal löblich.

Allerdings sehe ich bei dem Projekt erhebliche Schwachstellen:

- sehe hier durchaus eine Problematik in Sachen Verstoss eines Diskriminierungsverbots . In den meisten demokratischen Rechtsstaaten (wie D oder der CH) verbieten Verfassungen und Gesetze die Benachteiligung ODER Bevorzugung von Personen aufgrund ihrer ethnischen Herkunft oder Hautfarbe. Eine Exklusivität nach ethnischen Kriterien - selbst über den Umweg eines Vereins - ist rechtlich kaum haltbar und hinterlässt den Vorwurf der reversen Diskriminierung.

- Anstatt Barrieren abzubauen, repliziert dieser Ansatz das Prinzip der Trennung nach Hautfarbe (Segregation), die gesellschaftliche Spaltung wird vertieft, anstatt die reale Inklusion im Alltag zu fördern.

- Die Aktion ist nicht nachhaltig und bekämpft keine Ursachen. Die strukturellen Probleme (Alltagsrassismus usw.) mit welchen schwarze Menschen in öffentlichen Räumen ausgesetzt werden, werden so nicht gelöst.

- Glaube, das Prinzip der universellen Gleichbehandlung wiegt schwerer als temporäre Sonderrechte für spezifische Gruppen zu schaffen.

- Mein Ansatz wäre jener der Inklusion statt Separation.


Als Gegenargumente lese ich:

- marginalisierte Gruppen sind im Alltag oft Mikroaggressionen, Blicken oder offener Diskrimierung ausgesetzt. Ein Schutzraum soll ein Ort sein, an dem Betroffene unter sich sein können, um Kraft zu tanken und sich ohne Angst vor Diskriminierung zu bewegen.

- Vorwurf der Ignoranz: aus Sicht der Befürworter sei es unsolidarisch oder reproduziere Strukturen, wenn die Mehrheitsgesellschaft die Notwendigkeit dieser Räume bestreite, weil sie die Perspektive und die psychische Belastung von Betroffenen nicht nachvollziehen könne.,

Nundenn, wir sehen, wie immer ist es nicht so einfach, komplexer und ich übersehe sicher noch vieles.

Allerdings halte ich persönlich nicht viel von der Idee. Ich würde mich auch gegen einen Schutzraum für geplagte weisse Senioren wehren, welche Blicke von Schwarzen nicht ertragen. Mein Argument wäre, dass ich persönlich eine Trennung nach Hautfarbe a priori nicht akzeptabel finde, selbst wenn sie gut gemeint ist, was ich hier wie gesagt nicht bestreite.

Wenn Andere das anders sehen, isses imo durch die Meinungsfreiheit geschützt. Das ist gut so.
 
.Aber schön, dass wir das noch mal Monate später durchkauen, weil ein im Non-Sports gesperrter User, der sich nicht an die Nutzungsbedingungen halten wollte, das Thema bei nächster Gelegenheit wieder einbringen muss. Und er darauf zählen kann, dass es die "neutralen" User gibt, die diesen Quatsch halt wieder mal verteidigen müssen.

Ich habe das Thema nicht neu aufgeworfen, sondern jemand anderes und dies zudem verzerrend.

Und was du immer mit deinen Nutzungsbedingungen hast, versteht auch keiner. Ganz bestimmt hat sich der Mod, der damals mit viel Häme und aus einer Laune heraus, meine temporäre Sperre vornahm, die AGB vorab studiert und kam zu dem Ergebnis, ich verstieß gegen....ja was eigentlich?
 
Der Begriff "Pool" führt da nicht weiter: Unabhängig von der Größe wurde es von der Volksbühne jedenfalls als öffentliche Badeeinrichtung ("temporäres öffentliches Freibad") beworben und betrieben. Es war ja auch aus dem regulären Budget der Volksbühne betrieben und damit aus öffentlichen Geldern. Da muss sich die Veranstaltung dann - anders als Dein Pool im Garten - schon der öffentlichen Kritik stellen. Ich bin mir auch sicher, dass das unter anderem das Ziel war, da es sich eigentlich ja um eine politische Aktion handelte. Inhaltlich fand ich die Kritik von rechts völlig daneben.

In dem Punkt sind wir uns sowieso einig, auch wenn ich es eher als Kunstaktion bezeichnen würde. Die war in dem Fall mit einer politischen Message verknüpft, aber wir haben auch entsprechend Kunst- und Meinungsfreiheit. ;)

Mein Beispiel mit meinem privaten Pool sollte nur aufzeigen, dass dort andere Regeln gelten können und dürfen. Und diese Kunstaktion ist näher an meinem Pool als an einem öffentlichen Schwimmbad, auch wenn ich mir die Volksbühne als Gartenhaus nicht leisten kann. Und damit sollte jedwede weitere Debatte auf Basis von rechtsextremer Propaganda halt beendet sein. Ist es aber offensichlich nicht, weil AfD&Co. darauf setzen kann, einen vermeintlichen aufrechten Bürger zu finden, der dann von "Gleichberechtigung", "Separation", "Sonderrechten" palavert ... aber klar, "Diskussionskultur" machen diejenigen kaputt, die herausstellen, dass schon die Prämisse an der Realität vorbeigeht. :confuse:

Ist es denn wirklich zu viel verlangt, einzusehen, dass das kein Schwimmbad war? Zuzugeben, dass man nicht verstanden hat, dass es eine Kunstaktion war? Das darf man dann ja immer noch "doof" finden, weil man es anders gemacht hätte, oder gar nicht oder was auch immer, aber unüberlegt die Prämisse der Rechtsextremen zu übernehmen, ist etwas, was ich wohl nie verstehen werde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und gerade beweist sich, wie Recht Du hast...leider....
Es ist schon ein wenig absurd. Aber das bestätigt schon meine Theorie, wonach das Streiten für viele ein Hauptzweck an sich bzw. man es nicht aus eigener Kraft schafft, davon abzulassen.

Die like-Funktionen zu ändern sind da nur ein heisser Tropfen auf den heissen Stein. Ob meine Vorschläge gut umsetzbar wären, weiss ich nicht, aber es braucht wohl schon eine klare Trennung der Themen/User, so dass der Fokus wieder weg von den Emotionen und hin zum Sachlichen kommt.
 
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