Gerolsteiner als Team vielleicht, aber Schumacher in den Eintagesrennen. Da würde ich mal 20 dicke Fragezeichen hinter stellen. Und Fothen hat ganz bestimmt ne Dopingvergangenheit, kämpfte er an der Tour nicht mal auf gleicher Höhe mit Cunego ums weisse Trikot und das ganz weit vorne im Gesamtklassement.
Wegmann ist auch ein Fahrer der immer wieder explosiv vorne rausfahren und es nicht selten auch durchziehen kann. Dazu musst du besser drauf sein als der Rest. Vielleicht ist er jetzt sauber, aber in der Vergangenheit ganz bestimmt nicht.
Auch ohne, dass ich jetzt für jeden der Gerolsteiner-Fahrer meine Hand ins Feuer legen würde, halte ich deine Mutmaßungen aufgrund dieser Grundlagen für zu dünn und nicht stichhaltig.
Die Erfolge Schumachers bei einigen Ein-Tages-Rennen sind begründet in seinem guten Antritt und seiner Fähigkeit, ganz gut über Hügel zu kommen.
Wenn zusätzlich bei den Klassikern kein wochenlanger Substanzverlust durch tägliche (inclusive Hochgebirgsetappen) Rennerei hinzukommt: wieso sollte er bei so nem belgischen Klasssiker zwingend gedopt sein?
Er sollte bei den Hügeln nicht vom Rad fallen, die Spürnase besitzen, mit der richtigen Gruppe mitzugehen, und dann hat er den Antritt/Sprintfähigkeiten, um weniger geeignete Konkurennz stehen lassen zu können.
Rebellin: der ist natürlich schon sooo lange dabei, da ist die Gefahr selbstredend größer, dass der irgendwann in seiner Karriere etwas genommen haben könnte. Muss er das darum (immer noch) tun bei Gerolsteiner?
Was er kann, dürfte hinlänglich bekannt sein.
Beim Giro fahren sie ihm um die Ohren... und als er mit Siegchancen bei Paris-Nizza unterwegs war, knallt der Contador einen Bergsprint hin, da bleibt Rebe regelrecht stehen.
Ein gedopter Rebellin wäre sicher konkurrenzfähiger gewesen.