In Migrationsfragen bin ich - wie geschrieben - nicht auf der Linie der Partei Die Linke. Es gibt aber keine Partei, mit der ich weitreichend auf einer Linie bin. Ich wähle nach dem Einsatz für das für mich wichtigste Thema der Menschheit wie beschrieben.
In der Migration vertrete ich eine klar rechts-konservative Auffassung. Für mich hat das Thema Leitkultur eine Bedeutung. Für mich gibt es in Deutschland ein unverrückbares Recht auf Asyl, aber eben kein Recht auf Migration. Nichtsdestotrotz ist Zuwanderung erforderlich und gewünscht. Deutschland ist ein Einwanderungsland, aber der Staat muss Richtlinien bestimmen, nach denen die Zuwanderung erfolgt. Ich halte es für nicht zielführend und auf Dauer für alle Beteiligten enttäuschend, wenn man in ein anderes Land geht, um dort die Kultur seiner ursprünglichen Heimat zu leben und sich null für die Kultur des aufnehmenden Landes zu interessieren und deren Gesetze und Gebräuche nicht zu respektieren. Wer damit nicht klar kommt, sollte gehen. Ich selbst habe Migrationshintergrund, die Hälfte meiner Familie kommt aus Südamerika und hat sich vollständig integriert. Das erwarte ich von jedem Einwanderer/jeder Einwanderin.