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Wer hat alles Fellnasen zuhause?


Irgendwann machst du dir Sorgen, wenn sie nachts nicht mehr plötzlich wie angestachelt durch die Wohnung jagt. Hab schon paar Mal geschaut, ob alles okay ist :D Aber ja, unsere wird langsam älter, das merkt man doch immer häufiger.

Mit dem Alter werden sie deutlich ruhiger, und zumindest meine Katzen haben sich meinen Schlafgewohnheiten angepasst. Inzwischen schlafen sie hauptsächlich nachts und sind tagsüber aktiv. Dafür haben sie aber die Angewohnheit entwickelt, immer dann laut nach Futter und Aufmerksamkeit zu verlangen, wenn ich gerade in einer Skype-Konferenz bin:D
 
An Silvester kam ein Fundkater ins Tierheim, deshalb der Name Silvester), ziemlich dünn, Zähne nur Ruinen, ca. 11 Jahre alt. Kastriert und zutraulich, muss also mal Menschen gehabt haben, aber wohl lange nicht mehr. Er wurde nicht vermisst. Zähne wurden saniert und leider wurde festgestellt, dass die Nieren total kaputt sind. Eine war kaum noch vorhanden. Vor fünf Wochen ist er als Pflegetier bei uns eingezogen, er sollte für seine letzten Wochen (Monate?) nochmal Liebe und Familienanschluss erfahren. Vorgestern hat er noch gekuschelt und gespielt, seit gestern hat er rapide abgebaut, seit heute liegt er im Sterben. Ganz friedlich und ohne Schmerzen, medizinisch ist alles getan.

Wir hätten ihm gerne noch eine längere, schöne Zeit ermöglicht und wir wussten, dass es nicht lange sein wird, aber manchmal schaut man der Sonne beim untergehen zu und erschrickt doch, wenn es dunkel wird :cry1: Lass einfach los, Süßer.

Ich kenne seine Geschichte nicht (zum Glück), aber je länger ich im Tierschutz aktiv bin, desto weniger mag ich Menschen.
 
An Silvester kam ein Fundkater ins Tierheim, deshalb der Name Silvester), ziemlich dünn, Zähne nur Ruinen, ca. 11 Jahre alt. Kastriert und zutraulich, muss also mal Menschen gehabt haben, aber wohl lange nicht mehr. Er wurde nicht vermisst. Zähne wurden saniert und leider wurde festgestellt, dass die Nieren total kaputt sind. Eine war kaum noch vorhanden. Vor fünf Wochen ist er als Pflegetier bei uns eingezogen, er sollte für seine letzten Wochen (Monate?) nochmal Liebe und Familienanschluss erfahren. Vorgestern hat er noch gekuschelt und gespielt, seit gestern hat er rapide abgebaut, seit heute liegt er im Sterben. Ganz friedlich und ohne Schmerzen, medizinisch ist alles getan.

Wir hätten ihm gerne noch eine längere, schöne Zeit ermöglicht und wir wussten, dass es nicht lange sein wird, aber manchmal schaut man der Sonne beim untergehen zu und erschrickt doch, wenn es dunkel wird :cry1: Lass einfach los, Süßer.

Ich kenne seine Geschichte nicht (zum Glück), aber je länger ich im Tierschutz aktiv bin, desto weniger mag ich Menschen.


ich ziehe echt meinen hut vor dir und deiner frau. ich könnte das nicht, jedes mal der schmerz und die trauer :(
 
ich ziehe echt meinen hut vor dir und deiner frau. ich könnte das nicht, jedes mal der schmerz und die trauer :(
Die alten Tiere waren schon immer ein Herzensanliegen von meiner Frau. Und, ja, es tut richtig weh. Bis vorhin war ich relativ cool, aber ich war grade nochmal oben bei ihm und da hat es mich zerlegt. Aber auch er verdient, dass um ihn getrauert wird.
 
Das, was @Kinski sagt. Er hats schon perfekt formuliert. Würde mir am liebsten gleich noch drei Hüte kaufen gehen, damit ich die noch ziehen kann. Mich zerlegt es halt nur schon beim lesen...

Ich bin auch sehr happy um den Thread hier, aber er ist auch so ein zweischneidiges Schwert. Wenn ich sehe, dass was gepostet wurde, gibt es eigentlich nur zwei Varianten:

1. Eye-Bleach, wie man auf Neudeutsch sagt. Also Augenweide, süss, gut, schön...
2. Ich schwitze wieder durch die Augen.

Jetzt ist wieder eher 2. der Fall. Aber gut, ist auch wärmer geworden die letzten Tage...

Aber Spass beiseite, ich weiss, wie ich in so Situationen bin und weiss nicht, ob ich das könnte wie ihr 2.
 
An Silvester kam ein Fundkater ins Tierheim, deshalb der Name Silvester), ziemlich dünn, Zähne nur Ruinen, ca. 11 Jahre alt. Kastriert und zutraulich, muss also mal Menschen gehabt haben, aber wohl lange nicht mehr. Er wurde nicht vermisst. Zähne wurden saniert und leider wurde festgestellt, dass die Nieren total kaputt sind. Eine war kaum noch vorhanden. Vor fünf Wochen ist er als Pflegetier bei uns eingezogen, er sollte für seine letzten Wochen (Monate?) nochmal Liebe und Familienanschluss erfahren. Vorgestern hat er noch gekuschelt und gespielt, seit gestern hat er rapide abgebaut, seit heute liegt er im Sterben. Ganz friedlich und ohne Schmerzen, medizinisch ist alles getan.

Wir hätten ihm gerne noch eine längere, schöne Zeit ermöglicht und wir wussten, dass es nicht lange sein wird, aber manchmal schaut man der Sonne beim untergehen zu und erschrickt doch, wenn es dunkel wird :cry1: Lass einfach los, Süßer.

Ich kenne seine Geschichte nicht (zum Glück), aber je länger ich im Tierschutz aktiv bin, desto weniger mag ich Menschen.
Tausendfachen Respekt Euch beiden :beten:
 
Wisst Ihr, ja, wir heulen. Wir heulen seit gestern, wir heulen heute und wenn er wirklich gegangen ist, heulen wir nochmal. Aber in ein paar Tagen heißt es dann nicht mehr "Ach, der Silvester (oder Silvan, wie er bei uns hieß), weißt Du noch, wie wir um ihn geheult haben?", sondern "weißt Du noch, wie er uns jeden Morgen von seinem Ausguck oben mit schief gelegtem Kopf (hieß bei uns nur "MEINS!?" wie bei "Findet Nemo") beäugt hat? Wie er ausgelassen dem Spieli hinterher gejagt ist und wie laut er geschnurrt hat? Wie er mit Aron, dem früheren Katzenjäger, Nase an Nase stand?" Das führt dann zu einem Zustand den meine Frau als "Lachheulen" oder "Heullachen" umschreibt.

Ich will nicht beschönigen, dass das gerade nicht viel Spaß macht und die Nacht war nicht toll. Und doch fühlt es sich richtig an. Ich folge den Seiten eines Hunde-Gnadenhofs. Sowas könnte ich emotional nicht. Aber ab und an einem alten Tier noch ein schönes Lebensende schenken, das können wir. Wer es nicht kann, kann es nicht, kein Grund, sich schlecht zu fühlen. Gestern hat mir jemand die Tür aufgehalten und mir einen Parkplatz reserviert, damit ich nicht weit laufen musste. Wenn wir alle ein bisschen auf uns und unsere Umwelt schauen und für einander das tun, was möglich ist, wäre unsere aktuelle "Ich, ich, ich"-Welt einfach schöner und besser.
 
Auch von mir Respekt @Solomo!
Ich hatte mich einmal einer bedürftige Katze aus dem Tierheim angenommen. Die konnte ihre Neurosen nie ganz loswerden und seitdem scheue ich die Anschaffung problematischer Tiere. Umso mehr Achtung vor euch, dass ihr das gezielt macht!

Ich gehe ja mittlerweile sogar den gegenteiligen Weg: Ich studiere bei den Schäferhunden genau die Zuchtlinien, damit der Welpe möglichst meinen Vorstellungen entspricht.
Im Juni wird es so weit sein, dass ich mir einen Welpen als zweiten Hund zu Mordor ins Heim hole.
 
Auch von mir Respekt @Solomo!
Ich hatte mich einmal einer bedürftige Katze aus dem Tierheim angenommen. Die konnte ihre Neurosen nie ganz loswerden und seitdem scheue ich die Anschaffung problematischer Tiere. Umso mehr Achtung vor euch, dass ihr das gezielt macht!

Ich gehe ja mittlerweile sogar den gegenteiligen Weg: Ich studiere bei den Schäferhunden genau die Zuchtlinien, damit der Welpe möglichst meinen Vorstellungen entspricht.
Im Juni wird es so weit sein, dass ich mir einen Welpen als zweiten Hund zu Mordor ins Heim hole.

Ich hoffe, dass Mordor der Name des ersten Hundes ist :panik: Ansonsten bitte ich dich, KEINE Tiere nach Mordor zu holen. Die Leute dort sind nicht nett
 
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