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Wer hat alles Fellnasen zuhause?


@JL13 Wie geht's denn derzeit eurem zweiten Kater?

Wir haben den Körper des toten Katers mit nach Hause genommen und es dem kleinen gezeigt. Er hat ihn beschnuppert, angesehen und den Eindruck gemacht, als hätte er es verstanden. Aktuell wirkt er trotzdem ziemlich aufgewühlt. Haben mal nachgelesen, welches Verhalten in so einer Situation normal ist. Es kann sein, dass er stärker miaut, unsere Nähe noch intensiver sucht und sich sein Appetit verändert. Sollte er anfangen sich zurückzuziehen und gar nichts mehr zu essen, müssten wir mit ihm zum Tierarzt. Stand jetzt würde ich sagen, dass es ihn schon verwirrt, aber alles noch im "normalen" Rahmen ist.
 
Wir haben den Körper des toten Katers mit nach Hause genommen und es dem kleinen gezeigt. Er hat ihn beschnuppert, angesehen und den Eindruck gemacht, als hätte er es verstanden. Aktuell wirkt er trotzdem ziemlich aufgewühlt. Haben mal nachgelesen, welches Verhalten in so einer Situation normal ist. Es kann sein, dass er stärker miaut, unsere Nähe noch intensiver sucht und sich sein Appetit verändert. Sollte er anfangen sich zurückzuziehen und gar nichts mehr zu essen, müssten wir mit ihm zum Tierarzt. Stand jetzt würde ich sagen, dass es ihn schon verwirrt, aber alles noch im "normalen" Rahmen ist.

Dann wünsche ich euch allen da viel Glück. Kenne mich tatsächlich nicht mit diesem Fall gut aus. Wir hatten mal zwei Katzen und die Jüngere ist leider verschwunden. Der Ältere (der dann Jahre später am Tumor verstorben ist) und Platzhirsch hatte sich damals nichts anmerken lassen. Die Konstellation ist einfach unterschiedlich und daher wollte ich mal nachfragen.
 
Dann wünsche ich euch allen da viel Glück. Kenne mich tatsächlich nicht mit diesem Fall gut aus. Wir hatten mal zwei Katzen und die Jüngere ist leider verschwunden. Der Ältere (der dann Jahre später am Tumor verstorben ist) und Platzhirsch hatte sich damals nichts anmerken lassen. Die Konstellation ist einfach unterschiedlich und daher wollte ich mal nachfragen.

Was vielleicht auch sein kann: Ich habe gelesen, dass die grösste Umstellung für Katzen die Revierneuordnung ist. Wenn du von "Platzhirsch" sprichst, kann es sein, dass für ihn das Ganze etwas leichter war, als für unseren jüngeren Kater, der jetzt plötzlich seinen "Alpha-Kater" verloren hat. Er muss zuerst damit klarkommen, jetzt der neue "Platzhirsch" im Haushalt zu sein.

Das ist jetzt aber wirklich nur reine Küchenpsychologie von mir auf Katzen angewandt. Ich musste mich ja jetzt auch Crashkursmässig ins Thema einlesen.
 
Was vielleicht auch sein kann: Ich habe gelesen, dass die grösste Umstellung für Katzen die Revierneuordnung ist. Wenn du von "Platzhirsch" sprichst, kann es sein, dass für ihn das Ganze etwas leichter war, als für unseren jüngeren Kater, der jetzt plötzlich seinen "Alpha-Kater" verloren hat. Er muss zuerst damit klarkommen, jetzt der neue "Platzhirsch" im Haushalt zu sein.

Das ist jetzt aber wirklich nur reine Küchenpsychologie von mir auf Katzen angewandt. Ich musste mich ja jetzt auch Crashkursmässig ins Thema einlesen.

Nein, tatsächlich sehe ich das ähnlich. Aber ist auch nur Küchenpsychologie. Unser Kater war damals nicht wirklich glücklich über den Zuwachs der kleinen Dame. Sie war ebenfalls ein Fundstück* und wir dachten, dass es ja eigentlich gut ist, zwei Katzen zu haben und haben sie behalten. Das galt aber nicht so richtig für unseren Kater, der sowieso als Freigänger sich den Kontakt zu Artgenossen in der Nacht auswärts geholt hat.

Als die junge Katze dann irgendwann verschwunden ist, war das vielleicht für ihn sogar eine Rückkehr zum gewohnten Status Quo.

Mutmaßung: Wäre er damals verschwunden, hätte die junge Katze womöglich erst einmal Zeit gebraucht, dass alles zu verarbeiten.

*wir haben natürlich versucht, die wirklichen Besitzer zu finden. Aber sie war da draußen an einer Bundesstraße viel zu klein mit ca 8 Wochen von meiner Frau gefunden worden. Hat sich niemand jemals gemeldet.
 
Was vielleicht auch sein kann: Ich habe gelesen, dass die grösste Umstellung für Katzen die Revierneuordnung ist. Wenn du von "Platzhirsch" sprichst, kann es sein, dass für ihn das Ganze etwas leichter war, als für unseren jüngeren Kater, der jetzt plötzlich seinen "Alpha-Kater" verloren hat. Er muss zuerst damit klarkommen, jetzt der neue "Platzhirsch" im Haushalt zu sein.

Das ist jetzt aber wirklich nur reine Küchenpsychologie von mir auf Katzen angewandt. Ich musste mich ja jetzt auch Crashkursmässig ins Thema einlesen.

Das kann tatsächlich ein sehr großes Problem sein. Ich hatte einmal zwei Katzen aus einem Wurf. Die eine (körperlich etwas größer) war der selbstbewusste "Boss" unter den beiden, ging immer voran, hat auch mal die Krallen ausgefahren, wenn sie das Streicheln leid war und war im Revier ne respektable Nummer. Die andere trottete immer hinter ihr her, war allgemein eher vorsichtig und zurückhaltend und sehr anschmiegsam. Gezeigt hatte sich das schon am ersten Abend: Wir hatten in der Wohnung den Transportkorb geöffnet und sie erst einmal sich selbst überlassen. Die Boss-Schwester verließ den Korb zuerst, die andere hinterher. Irgendwann bogen Sie um eine Ecke, erschreckten sich fürchterlich, als sie neben sich eine Buddha-Figur warnahmen, die auf dem Boden stand und verließen das Zimmer wieder. Die Große kam dann irgendwann wieder zuerst ins Zimmer, ging vorsichtig auf den Buddha zu und gab ihm schließlich ne Backpfeife: Offensichtlich keine Bedrohung :LOL: Die beiden waren immer als Team unterwegs. Nach 1,5 Jahren wurde die Große leider vor dem Haus überfahren. Die sozialen Konsequenzen zeigten sich unmittelbar: Während die beiden vorher regelmäßig Treffen mit anderen Katzen aus der Nachbarschaft abhielten und mit diesen bspw. entspannt im Kreis saßen, waren sämtliche Begegnungen für die Kleine fortan ein regelrechtes Spießrutenlaufen. Sie wurde gefühlt von jeder der anderen Katzen in die Ecke gedrängt und kreischte bei jedem Aufeinandertreffen fürchterlich. Da wurde mir klar, dass sie sich im sozialen Katzengefüge offenbar immer im Windschatten ihrer geachteten Schwester bewegt hatte und nun "zum Abschuss" freigegeben war und sich damit sehr schwer tat. Letztendlich erwies sie sich aber als Kämpferin (in der Wohnung bleiben kam für sie trotzdem nie in Frage) und behauptete sich. Sie wurde 22 und blieb bis zuletzt eine Freigängerin.

Das soll Dich nicht entmutigen, Dein Hinweis hat mich nur an die Geschichte erinnert und zum Teilen animiert. Ich wünsche Deinem Kater einen möglichst leichten Weg und dass er schnell den "Alpha" in sich entdeckt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu Gute halten kann man ihm, dass er schon zu Lebzeiten des älteren immer wieder versucht hat herauszufinden, ob nicht doch er der Alpha ist. :LOL: Dann gabs mal ne kleinere Rauferei und es war wieder schnell klar, wer der Herr im Haus ist.

Und draussen war es eher so, dass der "Grosse" so der Typ "Der Pate" war, vor dem die anderen Katzen Respekt hatten und es ohne grossen Lärm, geschweige Kämpfe, klar war, dass er der höhere in der Hierarchie ist. Der "Kleine" war hingegen draussen immer so der Typ "na, willste paar auf die Schnauze?!" Also halt immer der, der sich beweisen wollte. Das kann aber auch damit zusammenhängen, dass er eben im Haushalt immer die Nummer 2 war. Wir werden es sicher beobachten, wie sich das Ganze entwickelt, weil man da halt so Dynamiken schnell übersehen und gewisse Dinge auch nicht vorhersehen kann.
 
Wir haben heute Mittag unsere 2 Meeries in den Keller gebracht. Es war im Raum 30°. Sie wirkten zwar gesund, aber waren schon sichtlich platt. Ich hatte gelesen, dass die nicht gut ihre Temperatur regeln können.
Dann schlafen wir heute mit denen zusammen im Keller. :)
 
Wir haben heute Mittag unsere 2 Meeries in den Keller gebracht. Es war im Raum 30°. Sie wirkten zwar gesund, aber waren schon sichtlich platt. Ich hatte gelesen, dass die nicht gut ihre Temperatur regeln können.
Dann schlafen wir heute mit denen zusammen im Keller. :)
Meeris können die Temperatur schon ab, sollten halt Wasser haben, keine direkte Sonneneinstrahlung, etc. Eh klar. Sie fahren halt dann die Aktivität runter. Mit dem Keller macht ihr aber mit Sicherheit nichts falsch und es ist natürlich angenehmer für sie (y)
 
Bei uns piept es gerade wieder ordentlich. Wir haben wieder drei Babykatzen zu Gast. Wurden ohne Mama in einer Scheune gefunden, wir vermuten, dass der Mama was zugestoßen ist. Katerchen "Mücke" (nach Bud Spencer) und seine kleinen Schwestern "Hummel" und "Motte" sind ca. 6 Wochen alt und bleiben jetzt bei uns, bis sie den normalen Fütterungsrhythmus im Tierheim mitgehen können. Aktuell geht es alle 4, 5 Stunden rund mit Gepiepe, Getobe und Geraufe, auch nachts. Dann steht Raubtierfütterung an :D
 
Bei uns ist das Wohnzimmer oben, da haben wir aktuell auch 32 Grad, darum gehe ich wenn es möglich glich ist nach unten ins Schlafzimmer. Da sind es immer ca 5 grad kühler.
Oben ist es für sie sehr unangenehm, aber alleine will sie nicht unten bleiben.
 
Wir hatten von Donnerstag bis gestern Abend unsere beiden Zwergkaninchen im Wohnzimmer. Keller wäre eine Option gewesen, aber da sind es "nur" 21°C ... was vielleicht ein etwas zu großer Temperaturunterschied gewesen wäre.

Meine bessere Hälfte hat zwar hier und da was ausgelegt (kleine Teppiche und so), bevor sie die beiden Hasen reingeholt hat (war eigentlich ursprünglich geplant, dass wir das am Freitag zusammen machen, aber sie empfand es Donnerstag Mittag schon als zu warm) ... aber die beiden haben es dennoch geschafft daran vorbei zu pinkeln. Haben wir halt wieder ein paar Flecken auf dem Parkett.

Tja...
 
Mittlerweile bin ich seit 2,5 Monaten ohne meinen Kalli, und es tut immer noch genau so weh wie am anfang. ich habe mit gedacht, dass es schwer werden wird. aber nicht dass es SO schwer wird. ich habe freunde und verwandte verloren, aber nichts davon war auch nur ansatzweise so schlimm wie der Tod von Kalli. Ich habe echt zweifel ob ich überhaupt nochmal
einen hund möchte.
 
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