Zuletzt gesehene Filme - der Sammelthread!


Gladio

Mesmerising Measures
Beiträge
21.109
Punkte
113
Pressure

Zur Story:
Zweiundsiebzig Stunden vor dem eigentlichen D-Day ist alles vorbereitet und die jeweiligen Armeen der Alliierten Streitkräfte, sind bereit, die Normandie zu erstürmen. Alles was dafür noch fehlt, ist die Vorhersage der Metereologen.

Um das unvorhersehbare Element des Wetters zu ergründen, wird Großbritanniens oberster Meteorologe, Captain James Stagg (Andrew Scott), aufgefordert die folgenreichste Vorhersage der Geschichte der modernen Zeitrechnung zu machen. Dabei gerät er in eine angespannte Situation mit der Alliierten Militär Führung. Die falschen Bedingungen zum vereinbarten Invasionszeitpunkt, könnten die größte Seeinvasion aller Zeiten zunichte machen. Während jede Verzögerung das Risiko birgt, dass deutsche Geheimdienste von der Erstürmung der Normandie erfahren.

Zusätzlich wird der Oberbefehlshaber der Alliierten Streitkräfte, Dwight D. Eisenhower (Brandon Frasier), von den Dämonen einer katastrophalen Entscheidung während der Generalprobe zum D-Day, Exercise Tiger, geplagt. Bei dieser Übung kamen viele Soldaten unter seinem Kommando ums Leben. Die damals begangenen, folgenschweren Fehler, lassen die Last einer endgültigen Entscheidung um so schwerer werden. Nur noch wenige Stunden verbleiben und das Schicksal des Krieges, sowie das Leben von Millionen Menschen liegt in den Händen von Captain Stagg und General Eisenhower.

Fazit:
Pressure hat mich von der ersten bis zur letzten Minute in seinen Bann gezogen. Als großer Interessent an der Geschichte Europas, bin ich generell angetan von Filmen mit historischen Hintergründen. Der Film fängt die Spannung in den Tagen vor dem D-Day exzellent ein und versetzt den Zuschauer zurück in das Jahr 1944. Als Deutschland unter der Führung der rassistischen und menschenverachtenden Agenda, der rechten Nationalsozialisten, Europas Bevölkerung in einen brutalen Angriffskrieg verwickelt hat, der vielen Millionen Menschen das Leben kostete.

8/10
 
Zuletzt bearbeitet:

Chancho

Bankspieler
Beiträge
7.170
Punkte
113
Ab und zu muss es mal ganz anspruchslose Action bei mir sein. Da bin ich bei "On the hunt" gelandet, bei dem Til Schweiger den Bösewicht spielt.

Leider hat der Film so extreme Logikfehler, dass ich nach 45 Minuten schon abbrechen wollte. Da stimmt einfach gar nichts. Die Synchro von Til Schweiger klingt, als wäre was mit seinen Zähnen nicht in Ordnung. Aber viel sagt er in dem Film auch nicht. Habe trotzdem bis zum bitteren Ende durchgehalten. Der Film dauert eh nur 87 Minuten.

Habe mich nachher gefragt, weshalb Schweiger in solchen drittklassigen Filmen mitspielt. Was verspricht er sich davon?

 

M-shock

Reigning 'Hip-Hop' GP 49 Champion
Beiträge
3.741
Punkte
113
Babylon – Rausch der Ekstase
34cb049a-e8fc-4c2b-9bca-21b8067c47dd.__CR0,0,600,450_PT0_SX600_V1___.jpg


Visuell ist der Film wirklich eine Granate. Die 20er, 30er Jahre Atmosphäre ist stark eingefangen, die Schauspieler liefern ab und Margot Robbie spielt komplett entfesselt.
Auch Brad Pitt und Tobey Maguire in seiner kurzen, völlig irren Rolle fand ich stark.

Der Film hat einige richtig geile Szenen: Die erste riesige Party, die erste Tonfilm Aufnahme mit dem komplett durchdrehenden Tontechniker oder auch die Bunker Sequenz mit Tobey Maguire. Das ist alles extrem gut gefilmt und teilweise urkomisch.

Mein Problem: Der Film wirkt auf mich wie eine Aneinanderreihung von ikonischen Szenen, um die herum man irgendwie noch einen Film gebaut hat. Zwischen den Highlights kommt immer wieder etwas Leerlauf, bis die nächste große Szene kommt.

Dazu ist die Laufzeit mit über 3 Stunden einfach zu lang, auch wenn der Film erstaunlich gut rumgeht.

Das Ende wiederum fand ich stark und traurig zugleich. Dieses melancholische Gefühl bei der Erinnerung der alten Zeiten kam gut rüber.
Schade fand ich nur, dass man am Ende nicht wirklich erfährt, was aus Margot Robbies Figur geworden ist.

Fazit: Viele großartige Einzelmomente, aber für mich kein komplett rundes Gesamtwerk.

7/10
 
Oben