Ethem Özerenler ist tot. Der bei Borussias Fans als „Manolo“ bekannte Trommler vom Bökelberg starb heute nach langer Krankheit im Alter von 69 Jahren.
„Manolo“ kam 1968 als Gastarbeiter aus der Türkei nach Deutschland, 1977 war er zum ersten Mal mit Trommel im Bökelbergstadion. Von da an gehörte er bei Borussias Heimspielen zum Inventar, jeder VfL-Fan kannte das Bild von dem auf seinem Platz auf dem Zaun vor der Nordkurve sitzenden Vortrommler. Nachdem er 2002 schwer erkrankte, konnte „Manolo“ nur noch selten zu seiner geliebten Borussia kommen. In Borussias Geschichte hat er für immer einen Stammplatz – so wie früher oben auf dem Zaun am Bökelberg.
"Wir haben beiden Spielern gestern gesagt, dass wir in der kommenden Saison nicht mehr mit ihnen planen und ihnen keine neuen Vertragsangebote machen werden", so Sportdirektor Christian Ziege. "Sowohl Kasper als auch Robert waren in dieser Saison leider lange verletzt und sind nicht viel zum Einsatz gekommen. Wir haben ihnen erklärt, warum wir nicht mit ihnen verlängern wollen. Beide haben sich immer vorbildlich und professionell verhalten, wir denken, dass es auch für die Jungs besser ist, sich anders zu orientieren und wünschen ihnen viel Erfolg."
Während die Kollegen gut gelaunt auf den Platz gingen, war Roberto Colautti heute Vormittag schon beim Doc, um Gewissheit über seine Verletzung zu bekommen.
Die Saison ist für den Angreifer beendet, der Verdacht auf einen Muskelfaserriss hat sich bestätigt, und damit leider auch der Ruf des Angreifers als Pechvogel des VfL. Außer Colautti konnten Moses Lamidi und Johannes van den Bergh heute nicht mit aufs Feld gehen, die beiden sind noch in der Reha beschäftigt.
Colautti wird für die Partie am Mittwoch im BORUSSIA-PARK gegen Wehen ausfallen, Marko Marin kann wohl auflaufen. Der gestrige Torschütze zum 3:1 war heute schon wieder mit den Kollegen draußen auf dem Platz.
Glückwunsch an das bisher konstanteste Team der diesjährigen 2te Liga zum absolut verdienten Aufstieg. :thumb:
Auch Ziege, Abwehr-Ass Patrick Paauwe und Torwart Christofer Heimeroth folgten unter anderem dem Rösler-Beispiel und erschienen am Donnerstag "oben ohne" zum Training.