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Der Diät-Club


Habt ihr mal nen Fettburner ausprobiert?

Wenn das nicht von Spezialisten begleitet wird, also von Doping-Ärzten die Erfahrung mit Gewichtsreduktion bei Spitzensportlern haben (gewisse Tour-de-France-Teilnehmer), würde ich das lassen. Es funktioniert, ist aber nicht ohne, und kann üble Nebenwirkungen haben. "Over the counter"-Zeug ist Dreck und entweder Placebo oder irgendeine Medikamentenmischung, Herzmedikamente und so weiter (Oxilofrin wie bei Sam Soliman und anderen, und andere Amphetamine). Finger weg, es sei denn man weiss genau was man da nimmt, und ist bereit die Risiken in Kauf zu nehmen. Für ein paar Tage früher weniger wiegen wäre mir das zu heikel.

Ich würde mich, wenn es deutlich zuviel an Gewicht ist was man zügig abnehmen möchte, schlau machen mit welcher Ausdauerbelastung man optimal abnimmt. Man möchte ja gezielt in den Fettstoffwechsel gelangen ohne böse abzustürzen, also z.B. keine hohen Intensitäten kurzzeitiger Belastung. Da gibt es Arbeiten zu, die habe ich aber nicht mehr im Kopf.
 
Gerne möchte ich auch etwas zu Thema sagen, weil auch ich etwas gewichtig bin.
Nur kurz zur Info: Ich bin 56 J., 1,84m und aktuell bei 94kg. Das ist für mich deutlich zu viel, es schränkt mich ein, es nervt mich. Bis ca. 1990 war ich immer unter 80kg, dann ist das kontinuierlich gestiegen.
Es gibt viele Gründe für Gewichtszunahmen, viele Strategien und auch viele Wahrheiten, auch wenn letztere eigentlich sehr einfach und kurz ist:

Energiebilanz positiv = Gewichtszunahme --- Energiebilanz negativ = Gewichtsabnahme

Ich bilde mir ein, viel dazu zu wissen und auch zu verstehen (Einbildung ist ja schließlich auch so eine Art Bildung). Trotzdem hilft das im Zweifelsfalle alles nichts, wenn man etwas Entscheidendes nicht schafft:
Disziplin!
Ich führe einen ständigen Kampf mit mir, mich vor Verlockungen und Gefahren zu bewahren. Es ist ein ständiges Verhandeln mit sich selbst: ist das jetzt gut, ist das jetzt schlecht, ich sündige jetzt, morgen mache ich es wieder gut usw. usf. Ich vermute, das kennen alle. Und dieser ständige K(r)ampf ist anstrengend und mitunter ermüdend, denn er hört nicht auf, nie.
Trotzdem ist mir eines immer klar: mein Erfolg bzw. mein Misserfolg hängt alleine von mir ab, ich habe alle Mittel selbst in der Hand, es ist meine Entscheidung, was ich in mich reinstecke. Will ich etwas schaffen, dann schaffe ich es auch. Sollte ich es nicht schaffen, habe ich es nicht wirklich gewollt.

In diesem Sinne wünsche ich mir und euch viel Ausdauer, dauerhafte Ausdauer.
 
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Will ich etwas schaffen, dann schaffe ich es auch. Sollte ich es nicht schaffen, habe ich es nicht wirklich gewollt.
Meiner Meinung nach macht man es sich mit dieser Formel zu leicht.
Es ist nicht nur der pure "Wille" entscheidend, ob sich Erfolg einstellt oder nicht, sondern das hängt auch noch von vielen anderen Faktoren ab.
 
Nicht Abwechslung sondern den anschlag erhöhen und einfach 2 schippen drauf-packen.
Sorry Buam...aber das klingt nach Ausrede.....Du wärst der erste der mit halbzwergenlänge, beim dreisteller an kilos mit mitte zwanzig keine Veränderung packten würde .
Daher...arschbacken zusammengepresst und abfahrt richtung normalogewicht.
 
Meiner Meinung nach macht man es sich mit dieser Formel zu leicht.
Es ist nicht nur der pure "Wille" entscheidend, ob sich Erfolg einstellt oder nicht, sondern das hängt auch noch von vielen anderen Faktoren ab.
Es gibt viele Faktoren, die das Gewicht beeinflussen: Kultur, Lebenssituation, soziale Situation, Bildung, Charakter, genetische Disposition usw. All diese Dinge gibt es, all diese Dinge machen es uns einfacher oder auch schwerer, unser Wunschgewicht zu erreichen. Aber: all diese Dinge können wir nur wenig bis gar nicht beeinflussen, diese Dinge passieren um uns herum, diese Dinge sind gegeben. Was wir hingegen beeinflussen können, ist unser Wille, dieser gehört nur uns und diesen bestimmen wir selbst. Deshalb ist das in der Reduktion die Essenz, das ist unser Hebel. Sich dann Tricks, Techniken und v.a. Wissen anzueignen, unseren Körper besser zu verstehen, stärkt unseren Willen und somit unsere Ausdauer.
Vor allen Dingen aber: ist der Wille der Hebel, gibt es keine Ausrede, keine Ausflucht, kein anderer ist schuld, wenn ich meine Ziele nicht erreiche. Ich weiß genau, wo ich den Fehler suchen muss, ich muss meinen Weg selbst gehen.
 
Dass man eine Sache "wollen" muss, um sie zu erreichen, ist ja wohl logisch. Aber das ist so trivial und banal, dass es gar nicht mehr erwähnt werden muss.
Frag mal jemanden, der unter seinem Übergewicht leidet, ob er abnehmen will. Er wird Dir mit "Ja" antworten.
Frag mal jemanden, der unter seiner Nikotinsucht leidet, ober aufhören will. Er wird Dir mit "Ja" antworten.

Wogegen ich mich aber wehre, sind solche Sprüche wie:
"Will ich etwas schaffen, dann schaffe ich es auch. Sollte ich es nicht schaffen, habe ich es nicht wirklich gewollt.
Nur, weil ich etwas unbedingt will und mir in der Theorie längst über alle Vorgehensweisen im klaren bin, die zu einer Verhaltensänderung führen, heißt es noch lange nicht, dass ich es auch umgesetzt kriege.

Der Sprung von der "Gedankenebene" auf die "Verhaltensebene" ist der wohl schwerste überhaupt und daran scheitern die meisten.
Viele unterschätzen ganz einfach die "Macht", die ein bestimmtes Verhalten, welches wir 20...30 Jahre lang aufrecht erhalten haben, auf uns ausübt.
Zudem wurden wir ja auch immer direkt und kurzfristig belohnt und daran neigt der Mensch, mit allen Mitteln festzuhalten.
Zucker -----> Freisetzung von Glückshormonen.
Da muss man erst mal eine funktionierende Alternative finden, denn wir wollen schließlich gern und zeitnah für ein bestimmtes Verhalten belohnt werden.

Und da braucht es dann oftmals Hilfe von außen. Wahrscheinlich öfter, als man denkt.
Warum scheitern so unglaublich viele Raucher daran, wenn sie versuchen, damit aufzuhören.?
Sind das alles "willensschwache" Menschen.? Ich denke nicht.
Im Gegenteil, da sind extrem disziplinierte, willensstarke Menschen dabei, die eine berufliche Traumkarriere hingelegt haben und auch sonst alles mögliche gebacken kriegen, was sie sich vornehmen.
 
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Und da braucht es dann oftmals Hilfe von außen. Wahrscheinlich öfter, als man denkt.
Warum scheitern so unglaublich viele Raucher daran, wenn sie versuchen, damit aufzuhören.?
Sind das alles "willensschwache" Menschen.? Ich denke nicht.
Im Gegenteil, da sind extrem disziplinierte, willensstarke Menschen dabei, die eine berufliche Traumkarriere hingelegt haben und auch sonst alles mögliche gebacken kriegen, was sie sich vornehmen.
Du willst jetzt aber nicht ernsthaft einen Raucher mit jemandem, der abnehmen will vergleichen? Das sind ja wohl zwei grundverschiedene Dinge.
 
Du willst jetzt aber nicht ernsthaft einen Raucher mit jemandem, der abnehmen will vergleichen? Das sind ja wohl zwei grundverschiedene Dinge.
Wieso, ich bin z.B. ein Raucher der abnehmen will. Und weil ich dieses 16/8 Fasten mache, esse ich abends nichts mehr und zünd mir dafür ein paar Fluppen mehr an.:unsure:;)
 
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Du willst jetzt aber nicht ernsthaft einen Raucher mit jemandem, der abnehmen will vergleichen? Das sind ja wohl zwei grundverschiedene Dinge.
Nein, so unterschiedlich ist das gar nicht. Beides sind "Süchte". Der eine ist süchtig nach Nikotin und der andere nach Zucker.
In beiden Fällen hat man sich im Laufe der Jahre ein Verhalten angewöhnt, dass einem kurzfristig Belohnung verschafft.
Und da gilt es erstmal passende Alternativen zu finden, und das ist schwerer, als man denkt.
 
Wieso, ich bin z.B. ein Raucher der abnehmen will. Und weil ich dieses 16/8 Fasten mache, esse ich abends nichts mehr und zünd mir dafür ein paar Fluppen mehr an.:unsure:;)
Ich meinte jetzt der Vergleich, rauchen aufhören mit abnehmen. Ein Raucher ist hochgradig abhängig von Nikotin. Der der abnehmen will vielleicht von Fett, Salz und Zucker. Ich denke nur, das abnehmen mit dem richtigen Wissen eigentlich nicht so ein riesen Problem darstellen sollte. Aufhören mit Rauchen sehe ich da in einer ganz anderen Liga.
 
Wogegen ich mich aber wehre, sind solche Sprüche wie:
Du kannst dich ja wehren, wogegen du willst, nicht aber dagegen, wie ich das für mich selbst bewerte. Dass du das anders siehst, sei dir ja unbenommen. Also wehre dich bitte nicht gegen meine Ansicht, sie betrifft dich ja nicht.

Trotzdem sage ich noch allgemein dazu: Es gibt viele richtige Aussagen zu diesem Thema, sie meinen weitgehend das Gleiche, unterscheiden sich lediglich durch die Betonung. Jeder findet die Antwort, die ihm am meisten hilft. Für mich ist es einfach wichtig, zu erkennen, dass ich alleine für meinen Gewichtszustand verantwortlich bin, es gibt keine Ausreden und keine Schuldzuweisungen.

Ein passendes Beispiel zum Thema sind übergewichtige Haustiere. Hier liegt die Verantwortung eindeutig bei den besitzenden Menschen. Meine Frau sagt in diesem Fall: „Ein Hund kann sich die Kühlschranktür nicht selbst öffnen.“
 
Ich meinte jetzt der Vergleich, rauchen aufhören mit abnehmen. Ein Raucher ist hochgradig abhängig von Nikotin. Der der abnehmen will vielleicht von Fett, Salz und Zucker. Ich denke nur, das abnehmen mit dem richtigen Wissen eigentlich nicht so ein riesen Problem darstellen sollte. Aufhören mit Rauchen sehe ich da in einer ganz anderen Liga.
Das ist in beiden Fällen vorrangig eine "Kopfsache".
Egal, ob Nikotin, Alkohol- oder Zucker-süchtig.
Der körperliche Entzug dauert i.d.R. nur ein paar Tage. Das sogen. "Suchtgedächtnis" im Gehirn ist aber leider das restliche Leben lang aktiv.
Selbst Leute, die 10 Jahre keine Zigarette mehr geraucht oder 10 Jahre lang keinen Alkohol mehr getrunken haben, können selbst nach so einer langen Zeit immer noch das Verlangen nach einer Kippe oder nach einer Flasche Bier haben.
Dem "Suchtgedächtnis" sei Dank.
Und genau so ist es bei jemandem, der schon jahrelang stark übergewichtig ist.
Der kann zwar sein Wunschgewicht erreichen, aber "süchtig" bleibt er bis zu seinem Tod.
Das heißt, die Gefahr, irgendwann wieder zuzunehmen, wird bleiben. Ist dann eben alles ne Sache der "Disziplin".
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich meinte jetzt der Vergleich, rauchen aufhören mit abnehmen. Ein Raucher ist hochgradig abhängig von Nikotin. Der der abnehmen will vielleicht von Fett, Salz und Zucker. Ich denke nur, das abnehmen mit dem richtigen Wissen eigentlich nicht so ein riesen Problem darstellen sollte. Aufhören mit Rauchen sehe ich da in einer ganz anderen Liga.

Dann setze dich mal mit dem Suchtpotential von Zucker auseinander bevor du sowas schreibst, habe mal die entsprechende Stelle im Video markiert.

 
Ich korrigiere mich und muss persönliche Erfahrung davor setzen: Ich bin Raucher und schaffe es partout nicht aufzuhören. Die ersten Tage sind ohne Kippe eine regelrechte Qual. Sich allerdings, wenn man das Wissen hat, die Schokoladentafel mit anderen Sachen zu ersetzen, die weitaus weniger Kalorien haben, aber vom verlangen ablenken, ist für mich jedenfalls 1000 mal einfacher. Ist jetzt auch die Frage, von welcher Person wir hier reden. Vom 1,80 120 Kg Koloss, der wirklich schon gesundheitliche probleme hat, oder jemandem, der halt bisschen zu viel hat und abspecken will.
 
Das ist in beiden Fällen vorrangig eine "Kopfsache".
Egal, ob Nikotin, Alkohol- oder Zucker-süchtig.
Nikotin und vor allem Alkohol haben starke körperliche Auswirkungen und ein (kalter) Entzug führt zu (starken) körperlichen Entzugserscheinungen. Da reicht Willenskraft alleine oft nicht aus. Das gilt vor allem bei Alkoholkrankheit.

Bei Zucker verhält es sich komplett anders, eine vermeintliche "Zuckersucht" ist nur aus einem Tiermodell interpretiert worden.
Gerade beim Zucker zeigt sich, dass wir Menschen auch heute noch in einem Steinzeitkörper leben. Es gibt in der Natur praktisch nichts Süßes, das schlecht für uns ist. Süß sind vor allem Früchte, die zeitlich nur begrenzt zur Verfügung stehen. Wer mehr davon isst, hat größere Überlebenschancen. Es ist eigentlich nicht möglich, zu viele Früchte zu essen bzw. davon krank zu werden. Gifte hingegen schmecken eher bitter. Unser Geschmackssystem sagt uns also, was gut für uns ist, und was nicht. Unser Körper sagt: Zucker schmeckt gut, Zucker ist gut.
Dazu kommt, dass Zucker in reiner Form in der Natur nicht vorkommt. Unser Körper hat also nicht gelernt, damit umzugehen.

Was passiert bei Zuckerkonsum? Der Blutzuckerspiegel schießt nach oben, es wird Insulin ausgeschieden. Jetzt fällt der Blutzuckerspiegel auf ein niedriges Niveau, weshalb sich ein neues Verlangen nach Zucker einstellt. Das kann man als Sucht interpretieren.
Zucker ist ein schnell verfügbares Kohlehydrat, womit unser Körper nicht vernünftig umgehen kann. Vollkorn/Vollwert verhält sich hier ganz anders und führt zu einem gleichmäßigeren Blutzuckerspiegel.

Allgemein gibt es natürlich noch hormonelle Effekte durch Zuckerkonsom (Dopaminausschüttung - "Belohnungszentrum"), aber dies gilt für den gesamten Bereich der (ungesunden) Ernährung.

Wenn wir Zuckerkonsum reduzieren (bzw. sogar komplett einstellen), ist die körperliche Reaktion im Grunde keine andere als die bei genereller reduzierter Nahrungszufuhr. Die Entzugserscheinung nennt man „Hunger“ (wobei es sich bei Hunger lediglich um eine Meldung handelt, nicht unbedingt um eine Notwendigkeit).
 
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