@ karmakaze: Deine "Gegendarstellung" ist ebenso verfrüht.
Ich sagte, dass es Taktiken damit geben kann, nicht dass sie erfolgreich sind. Daran ist nichts verfrüht.
Du sagtest oftmals kam der leichtere am schwereren nicht vorbei. Das schließt aber nicht aus, daß er vorbei kam. Das ist immerhin mehr als heuer.
Es geht mir um das Wörtchen "zumeist". Zumeist kam der leichtere eben nicht vorbei, nicht umgekehrt.
Und ich habe nicht von Reifenwechsel gesprochen, sondern von Tankstopp (TANK).
Genau darauf bin ich doch auch eingegangen.
Ortega schrieb:
Wer braucht schondiese langen Kurven? Da wird NIE überholt, was soll der Mist dann?
Allen schrieb:
Für mich halt auch klar, dass man viel zu viele Kurven hat. Das ist mit das grösste Problem.
Jetzt rächt sich, dass 80% aller Kurven von Tilke's Ingenieurbüro konstruiert werden. Der ist nämlich ein großer Freund der Prämisse: Lange Kurven und schwierige Kurvenkombinationen sind, da sie schwieriger zu durchfahren sind, Überholmöglichkeiten, weil hier Fahrer viel eher Fehler machen.
Ob das nun falsch oder richtig ist, sei mal dahingestellt. Das andere Extrem bringt uns allein aber auch nicht weiter. Lange Geraden führen nicht zwangsläufig zu mehr Überholmanövern. Wenn zuvor Kurven kommen, die dem Hinterherfahrenden sehr viel Abtrieb nehmen, kann dieser nicht so gut beschleunigen wie sein Vordermann und die Gerade reicht nicht, um sauber überholen zu können. Dann muss der wieder darauf warten, dass der Vordermann einen Fehler macht - andere Absicht, selbes Ergebnis. Kurzum, es gibt kein Patentrezept.
Auch bringen viele Geraden das Problem mit sich, dass die Strecke dadurch monoton (Barcelona, Donington) und/oder extrem lang und expandierend (das frühere Hockenheim, Monza, Elkhard Lake, Spa) werden. Das ist entweder langweilig für die Fahrer oder kostenintensiv.