Leichtathletik-WM 2019 in Doha


Laut Medienberichten wird das Oregon Project mit sofortiger Wirkung eingestellt. Man darf gespannt sein, welche Details da noch ans Tageslicht treten werden, es ist zur Zeit schwer, das abrupte Ende des Projekts nicht als eine Art Geständnis zu bewerten.
Nike beendet das Projekt. Daher würde ich das nicht direkt als Geständnis werten sondern eher als Ergebnis von schlechter Presse verbunden mit der eigenen Marke.
 
Wer soll das Projekt außer Nike ansonsten beenden? Sebastian Coe etwa? Natürlich will Nike seinen Namen schützen, aber spätestens nach der Sperre für Mister Doping Trainer, ist das ohnehin zum Teil umstrittene Projekt berechtigt zur Zielscheibe geworden. Reiner Selbstschutz und Nike macht wahrscheinlich einen auf unwissend.
 
Laut Medienberichten wird das Oregon Project mit sofortiger Wirkung eingestellt. Man darf gespannt sein, welche Details da noch ans Tageslicht treten werden, es ist zur Zeit schwer, das abrupte Ende des Projekts nicht als eine Art Geständnis zu bewerten.

Da hat Nike wohl erhebliche Sorgen um schlechte Presse. ;)
 
Hurra, dann kommen ja endlich wieder alle Ausdauerläufersieger aus Afrika. Wo doch immer so toll kontrolliert wird.

Meanwhile, in Kenia ...
 
Wer soll das Projekt außer Nike ansonsten beenden? Sebastian Coe etwa? Natürlich will Nike seinen Namen schützen, aber spätestens nach der Sperre für Mister Doping Trainer, ist das ohnehin zum Teil umstrittene Projekt berechtigt zur Zielscheibe geworden. Reiner Selbstschutz und Nike macht wahrscheinlich einen auf unwissend.

Ganz im Gegenteil Nike bestreitet jegliche Schuld und nennt als Grund für die Auflösung das deren Athleten aufgrund der Medienhetze nicht mehr vernünftig trainieren können...
 
Natürlich..NIKE ist, wie alle Hersteller von Schuhen und Kleidung, schließlich seit Jahrzehnten für ausgewiesene Ethikkompetenz bekannt. Dass kann jeder 10jährige, der in Bangladesch in der Produktion ausgebeutet wird, sicher bestätigen.. :rolleyes::rolleyes:
 
Salazar hat halt auch wohl sehr enge persönliche Verbindungen zur Nike chefetage.

Zurück zum sportlichen:

Eliud kipchoge hat im ineos projekt die 2h unter Laborbedingungen unterboten.

Und als sportlich noch wichtigere Nachricht wurde der über 15 Jahre alte Weltrekord von Paula radcliffe durch die kenianerin brigid kosgei unterboten.
 
Hurra, dann kommen ja endlich wieder alle Ausdauerläufersieger aus Afrika. Wo doch immer so toll kontrolliert wird.

Meanwhile, in Kenia ...


Ja das ist schon etwas absurd wie bei Koko die Medien explodieren da sie im NOP trainiert und in Kenia wird offen knallhartes EPO Doping betrieben. Aber das sind ja die schwarzen Wunderläufer die haben das in den Genen :LOL:

Mittlerweile ist Kenia vom Weltverband in die höchste Kategorie bez. Dopingrisiko eingeordnet worden. Bringt jetzt nicht wahnsinnig viel außer das sie eben etwas mehr Tests absolvieren müssen.

Nun wird der neue Marathonweltrekord von Kosgei abgefeiert und dann erzählt man wieder wie krass es ist das Klosterhalfen beim NOP trainiert.
 
Ja das ist schon etwas absurd wie bei Koko die Medien explodieren da sie im NOP trainiert und in Kenia wird offen knallhartes EPO Doping betrieben. Aber das sind ja die schwarzen Wunderläufer die haben das in den Genen :LOL:

Mittlerweile ist Kenia vom Weltverband in die höchste Kategorie bez. Dopingrisiko eingeordnet worden. Bringt jetzt nicht wahnsinnig viel außer das sie eben etwas mehr Tests absolvieren müssen.

Nun wird der neue Marathonweltrekord von Kosgei abgefeiert und dann erzählt man wieder wie krass es ist das Klosterhalfen beim NOP trainiert.

Na ja assad ist auch noch deutlich schlimmer als Trump und dennoch regen sich 100 mal mehr Zeitungsartikel in Deutschland über Trump auf.

Es ist doch völlig normal das an westliche Demokratien andere Maßstäbe gelegt werden als an irgendwelche dritte Welt Länder.
 
Ja das ist schon etwas absurd wie bei Koko die Medien explodieren da sie im NOP trainiert und in Kenia wird offen knallhartes EPO Doping betrieben. Aber das sind ja die schwarzen Wunderläufer die haben das in den Genen :LOL:

Und in der Frauenkonkurrenz über 800 und 1500 m starten sogar intersexuelle Sportler und gewinnen dort Medaillen. :gitche:

Ich frage mich aber, warum es in Deutschland scheinbar keinen Standort für Spitzensportler gibt, der solche hervorragenden Bedingungen bietet wie beim NOP.
 
Und in der Frauenkonkurrenz über 800 und 1500 m starten sogar intersexuelle Sportler und gewinnen dort Medaillen. :gitche:

Ich frage mich aber, warum es in Deutschland scheinbar keinen Standort für Spitzensportler gibt, der solche hervorragenden Bedingungen bietet wie beim NOP.

Das mit intersexuellen ist vorbei.

Zum Thema NOP: das ist ein Marketing Projekt von Nike was die als Werbungskosten von der Steuer absetzen, das ist auch da nicht wirtschaftlich. Das Projekt kostet locker 10 Mio im Jahr in einem Sport wo nur wenige Stars davon gut leben können. Salazar verdient mindestens eine halbe Mio im Jahr, vielleicht auch über eine Mio, bei uns hat ein hauptamtlicher Trainer der kein Bundestrainer ist Glück wenn er über 2k netto bekommt was bedeutet das es kaum hauptamtliche Trainer gibt.
 
Das Projekt kostet locker 10 Mio im Jahr in einem Sport wo nur wenige Stars davon gut leben können.

Naja, aber es müsste doch möglich sein in Deutschland ein einziges Leistungszentrum für Spitzenläufer einzurichten, das ähnlich professionell aufgezogen ist wie das NOP, finanziert durch die Sportförderung des Bundes und Sponsoren. Wenn man sportlich auf dem höchsten Niveau mithalten will, muss man halt auch entsprechend viel in die Talente investieren, die wir hier haben.

Das NOP zeigt ja, was man aus einer Läuferin wie Klosterhalfen herausholen kann. Wenn solche Talente hier in Deutschland nicht optimal gefördert werden, bleiben die halt nur Mittelmaß und müssen schon mit Finalteilnahmen bei großen Meisterschaften zufrieden sein.
 
Naja, aber es müsste doch möglich sein in Deutschland ein einziges Leistungszentrum für Spitzenläufer einzurichten, das ähnlich professionell aufgezogen ist wie das NOP, finanziert durch die Sportförderung des Bundes und Sponsoren. Wenn man sportlich auf dem höchsten Niveau mithalten will, muss man halt auch entsprechend viel in die Talente investieren, die wir hier haben.

Das NOP zeigt ja, was man aus einer Läuferin wie Klosterhalfen herausholen kann. Wenn solche Talente hier in Deutschland nicht optimal gefördert werden, bleiben die halt nur Mittelmaß und müssen schon mit Finalteilnahmen bei großen Meisterschaften zufrieden sein.

Zu Zeiten der DDR hatten wir doch eine Konzentration von Trainingsstätten. Nicht um sonst wird Kienbaum insbesondere bei Leichtathleten zur Vorbereitung gerne genutzt. Im Mittel- und Langstreckenlauf bedarf es allerdings auch einer gewissen Höhe, um dort Trainingslager durchführen zu können. Da gibt Deutschland nun einmal keine Hochebenen über 2.000m her. Dazu müsste man beispielsweise wie der Schwimmer Wellbrock nach Spanien.

Über die etwaige Zugabe von Dopingmitteln sage ich mal nichts. Das wäre in Deutschland mit dem bio-chemischen Wissen und der medizinischen Ausstattung ohne weiteres möglich.
 
Höhentrainingslager könnte man konsequent in St. Moritz machen. Wird ja jetzt von den meisten Athleten so gemacht. Das muss ja nicht in Deutschland sein
 
Da frage ich mich allerdings - warum verlegt man diese Außen-Langstrecken-Laufwettbewerbe nicht einfach auf die Nordinsel?

Ja, die Athleten sind dann nicht in Tokyo, aber die würden in Sapporo vermutlich angefeuert wie selten in ihrem Läuferleben, wenn da sonst keine Wettbewerbe stattfinden. Zumindest traue ich den Japanern durchaus zu, dass es da nicht an Publikum mangeln würde.

Man hat Dich übrigens erhört! Ich hätte das nicht gedacht, weil alles schon genau geplant war, aber offensichtlich hat Herr Bach die Anweisung zur Verlegung gegeben. Marathon und Straßengehen werden in Sapporo stattfinden mit Start und Ziel im Sapporo Dome (Fußball- und Baseballstadion).
Sapporo hat Erfahrungen mit einem internationalen Marathon, so dürfte die Auswahl passender Strecken kein Problem sein.
 
Man hat Dich übrigens erhört! Ich hätte das nicht gedacht, weil alles schon genau geplant war, aber offensichtlich hat Herr Bach die Anweisung zur Verlegung gegeben. Marathon und Straßengehen werden in Sapporo stattfinden mit Start und Ziel im Sapporo Dome (Fußball- und Baseballstadion).
Sapporo hat Erfahrungen mit einem internationalen Marathon, so dürfte die Auswahl passender Strecken kein Problem sein.

Marathon ist ja eh irre populär in Japan. Wie löst man das denn da mit dem Wetter? Finden die eher zu anderen Jahreszeiten statt?
 
Ja, so ist es. Ich habe jetzt nicht alle Daten nachgesehen, aber um mal die bekanntesten zu nennen: Fukuoka - Dezember, Osaka - Ende Oktober, Tokyo - März.
Es ist wahrscheinlich auch nur der Hokkaido-Marathon, der im Hochsommer stattfindet (Ende August).
 
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