Wie der französische Skiverband (FFS) am Tag nach dem Unglück mitteilte, durchschlug Poisson Sicherheitsnetze neben der Piste und prallte gegen einen Baum. Nach ersten Erkenntnissen hatte der WM-Dritte von Schladming 2013 bei hohem Tempo einen Ski verloren und war daher zu Fall gekommen, hieß es in dem Bericht am Dienstag.
„Als wir eintrafen, stellten wir fest, dass er an der Unfallstelle gestorben war“, sagte ein Sprecher der Rettungskräfte in Calgary laut Nachrichtenagentur AP.
Gegenüber der Schweizer Zeitung „Blick“ gab ein Augenzeuge an, dass Poisson kurz vor dem Ziel mit einer Geschwindigkeit von rund 100 km/h ausgerutscht und durch zwei B-Fangnetze in den Wald gestürzt und gegen einen Baum geprallt sei.
Das Abfahrtsteam des Schweizer Verbandes Swiss Ski mit Beat Feuz, Patrick Küng, Mauro Caviezel, Marc Gisin und Gilles Roulin trainierte zum Zeitpunkt des Unfalls auf derselben Piste wie die französische Equipe. Laut einer Swiss-Ski-Aussendung hätten die Athleten den Unfall und die Bergung Poissons aus nächster Nähe mitverfolgt.