Der Diät-Club


Wer will findet Wege....wer nicht Ausreden....:cry:

Ich hasse diesen Spruch, weil ich den so gut nachvollziehen kann. Auch wieder bei mir 2 Wochen her....und immer kommt scheinbar irgendwas dazwischen.



Der gute Vorsatz ist ein Pferd was oft gesattelt, aber kaum geritten wird. Bla bla...Ab nächste Woche geht's konstant weiter....
 
Ja, diese ganzen Sprüche kenne ich auch zur Genüge, aber bringen tun sie mir letztlich auch nix.
Das ist immer so leicht daher gesagt.

Auch das mit dem "Wollen".
Ich glaube schon, dass wir alle "wollen".
Die Gründe, warum man es dann doch nicht tut, liegen woanders.
Alte Gewohnheiten aufgeben, neue Gewohnheiten lernen, usw.
Verhaltensänderung....

Warum liegt z.B. ein Depressiver den ganzen Tag im Bett.?
Obwohl er genau weiß, dass er damit aus seiner Lethargie nicht heraus kommt.
Dass er damit alles nur noch schlimmer macht.

Macht ihm das Spaß? Nein, sicher nicht.
Warum tut er es dann.?
Vermutlich, weil er sich daran so sehr gewöhnt hat.
Es ist eine Sache, die er kennt und bei der er weiß, dass ihm nichts "Unvorhergesehenes" passieren kann...

Angst vor Veränderungen...(?)
Angst davor, das Gewohnte aufzugeben....(?)
Angst davor, beim Erlernen eines "neuen Verhaltens", evt. Konsequenzen (negativ wie positiv) zu tragen und zu verantworten..?

So viel ich weiß, ist Kollege @Solomo Psychologe.
Vielleicht kann er mal was zu dem Thema sagen. :)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ja, diese ganzen Sprüche kenne ich auch zur Genüge, aber bringen tun sie mir letztlich auch nix.
Das ist immer so leicht daher gesagt.

Auch das mit dem "Wollen".
Ich glaube schon, dass wir alle "wollen".
Die Gründe, warum man es dann doch nicht tut, liegen woanders.
Alte Gewohnheiten aufgeben, neue Gewohnheiten lernen, usw.
Verhaltensänderung....

Warum liegt z.B. ein Depressiver den ganzen Tag im Bett.?
Obwohl er genau weiß, dass er damit aus seiner Lethargie nicht heraus kommt.
Dass er damit alles nur noch schlimmer macht.

Macht ihm das Spaß? Nein, sicher nicht.
Warum tut er es dann.?
Vermutlich, weil er sich daran so sehr gewöhnt hat.
Es ist eine Sache, die er kennt und bei der er weiß, dass ihm nichts "Unvorhergesehenes" passieren kann...

Angst vor Veränderungen...(?)
Angst davor, das Gewohnte aufzugeben....(?)
Angst davor, bei Aufgabe eines gewohnten Verhaltens, evt. Konsequenzen (negativ wie positiv) zu tragen und zu verantworten..?

So viel ich weiß, ist Kollege @Solomo Psychologe.
Vielleicht kann er mal was zu dem Thema sagen. :)

Hast de nen freund-kumpel-nachbarn den du mit einbinden kannst?
Wenn man selber schon massive Motivation im innerem suchen muss um kilos zu verlieren....Vielleicht hilft da eine zweite person ,die das leid teilt.
 
Hast de nen freund-kumpel-nachbarn den du mit einbinden kannst?
Ich dachte da an DICH. :cool4:

Nee, ich brauch keinen, der mich an die Hand nimmt. Das würde nur wieder zu "Abhängigkeiten" führen, die in diesem Falle nicht gut wären. Das muss schon aus mir selbst kommen.
Und wenn nicht, dann ist es eben so.

Wahrscheinlich wäre es auch besser für mich, mal in so eine gepflegte Box-Bude reinzuschauen, da sind dann auch andere Leute, mit denen man was zusammen machen kann.
Im McFit ist man doch ziemlich anonym unterwegs.

Hier will ich mal vorbei schauen. die haben u.a. so eine (internationale) Senioren-Gruppe, die sich zwei mal die Woche abends trifft, um sich gepflegt auf die Fresse zu hauen.

Dortmunder Boxsport 20/50 e.V.
http://www.dbs2050.de/home2.htm

Ist zwar ne Rentner-Gang, aber für meine Ansprüche ans Boxen erst mal völlig ausreichend. Wahrscheinlich zeigt mir da so mancher 70-jährige noch, wo der Frosch die Locken hat... :saint:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Naja, du musst halt einen realistischen festen Rhythmus finden. Also z.B. ein oder zwei oder drei Abende im Fitnessstudio pro Woche. Oder morgens, wenn das besser passt.

Oder leg dir eine Liste an. Ich versuche 20 km am Tag mit dem Fahrrad zu fahren. Ich trage mir die tatsächlich gefahrenen Kilometer dann in eine Excel Tabelle ein. Fahre ich einen Tag weniger als 20, versuche ich es an anderen Tagen auszugleichen. Aktuell steht mein Schnitt bei 24,6 für 2019. Vielleicht gelingt es mir auf 25 hochzugehen, aber 20 will ich mindestens.
 
Also bei mir hat sich wieder der Schlendrian eingeschlichen, zumindest in Punkto Bewegung/Sport.

Fing eigentlich gut an mit zwei mal Mc Fit innerhalb von 4 Tagen... aber seitdem sind schon wieder über 2 Wochen vergangen, seitdem ich dort war.
So wird das nix. :verbotenersmiley:

Ich muss das irgendwie mal über einen längeren Zeitraum (3-4 Monate) kontinuierlich machen, sonst gewöhn ich mich da nie dran.
Da muss ein gewisser "Rhythmus" rein.


Sobald mal 3..4...5 Tage ins Land gehen, kommt wieder das Motto: "Machste heute nicht, machste morgen". zum Tragen.

Du mußt festlegen wie oft du Sport in der Woche machen willst und mußt dir dann diese Zeit als feste Termine in deinem Kalender als unverschiebbar blocken. Sonst wird das nix und die Ausreden gehen weiter oder es wird unterbewußt nach irgendwas gesucht was man ja unbedingt jetzt machen muß anstelle zu trainieren.

Ich habe mir aus diversen Gründen festgelegt dass Training der letzte Punkt in meinem Tag ist. Um 19 Uhr die Runde mit den Hunden, danach die Hyänen füttern und gegen 21 Uhr geht es ins Gym. Ist zwar sicherlich nicht unbeding ideal es als allerletzten Tagespunkt zu machen, aber so kriege ich die beste Routine rein. Ist öfter auch ziemlich hart sich die Schuhe anzuziehen und loszugehen und in dem Moment hat man öfter keinen Bock. Aber außer Faulheit gibt es dann halt auch keine Ausrede. Und interessanterweise ist im Gym dann die Müdigkeit wie weggeblasen wenn man einmal angefangen hat. Dann ziehe ich mein Programm straff durch und platt nach Hause...
 
Genau das ist es....

Ich versuche mir immer zu sagen "das willst du doch....dann mach es auch so wie mit anderen Dingen die du willst ! Die klappen ja auch...."

Und dann merk ich das die Sache mit dem wollen doch nicht so einfach ist. :confused:

Einfach ist das nicht, das geb ich zu. Allerdings für mich eine Notwendigkeit. Wenn ich für den Rest meines Lebens noch eine Lebensqualität haben will, welche ich mir vorstelle, ist das für mich unumgänglich. Mit 30, 40, ist das noch einfacher zu korrigieren, ich hab mir damals nie Gedanken gemacht, weil ich sportlich war und fit. Bin um die Häuser gezogen und hab wahrlich nichts ausgelassen. Hab mich nicht wie jetzt gehen lassen und war nicht faul.

Bei mir ist das jetzt gefühlte 5 vor 12. So mies wie es mir ging, als ich das erste Mal wieder den Magath-Hügel in einem Zug rauf ging, so wie ich mit dem (ziemlich platten) Velo zum anderen Stadtende fuhr, die Steigungen bewältigte, möchte ich mich nicht mehr fühlen.

Ich kann da etwas machen und das ist eigentlich nichtmal besonders schwierig: richtig essen, richtig trinken, bewegen. mehr Energie verbrauchen als zu mir führen.

Für mich ists die Frage: wie gehe ich mit mir selbst um? Mit anderen Leuten gehe ich bedeutend liebevoller um als mit mir selber. Dieser Punkt macht mich nachdenklich. Dieses richtig Futtern, richtig Bewegen, was für die Seele zu tun, ist, so glaube ich mittlerweile, eine Lebenseinstellung.

Vermute, wenn man das mal wirklich begriffen hat, ändert sich schon was. Bin jedenfalls überzeugt daran und ich denke auf meinen Runden viel über mein Leben nach.

Gebe Sefant Recht: wenn man will, findet man sein Plätzchen, wo und wann man trainieren kann. und fixe Zeiten helfen.

War auch heute schon wieder lange zu Fuss unterwegs, was mir gut tat. Die Lust, los zu gehen hielt sich in Grenzen, als ich mal draussen war, sah das anders aus.

Erkenntnis des Tages: Richtig essen, mich richtig bewegen, richtig trinken tu ich nicht für andere, es ist eine BEWUSSTE Entscheidung für mich. Es ist eine Lebenseinstellung und es ist durchaus Liebe zu mir selbst.
 
Ja, diese ganzen Sprüche kenne ich auch zur Genüge, aber bringen tun sie mir letztlich auch nix.
Das ist immer so leicht daher gesagt.

Auch das mit dem "Wollen".
Ich glaube schon, dass wir alle "wollen".
Die Gründe, warum man es dann doch nicht tut, liegen woanders.
Alte Gewohnheiten aufgeben, neue Gewohnheiten lernen, usw.
Verhaltensänderung....

Warum liegt z.B. ein Depressiver den ganzen Tag im Bett.?
Obwohl er genau weiß, dass er damit aus seiner Lethargie nicht heraus kommt.
Dass er damit alles nur noch schlimmer macht.

Macht ihm das Spaß? Nein, sicher nicht.
Warum tut er es dann.?
Vermutlich, weil er sich daran so sehr gewöhnt hat.
Es ist eine Sache, die er kennt und bei der er weiß, dass ihm nichts "Unvorhergesehenes" passieren kann...

Angst vor Veränderungen...(?)
Angst davor, das Gewohnte aufzugeben....(?)
Angst davor, beim Erlernen eines "neuen Verhaltens", evt. Konsequenzen (negativ wie positiv) zu tragen und zu verantworten..?

So viel ich weiß, ist Kollege @Solomo Psychologe.
Vielleicht kann er mal was zu dem Thema sagen. :)
Das ist zuviel der Ehre ;) Ich habe einen Magisterabschluss in Pädagogik, Persönlichkeitspsychologie und Informatik, richtiger Psychologe oder gar Psychotherapeut bin ich nicht. Ich glaube auch nicht, dass man jemand, der an einer Depression erkrankt ist, mit jemandem vergleichen kann, der Schwierigkeiten hat, sich aufzuraffen. "Wollen" und "Tun" hängen natürlich zusammen, aber beim Wollen stellt sich schon mal die Frage, will ich etwas wirklich, mit voller Überzeugung, weil es mir wichtig ist? Oder will ich, weil ich halt irgendwie muss? Ich bin z.B. jemand, der sich wahnsinnig gut selber besch... kann. Wenn ich etwas "wollen muss" flüchte ich mich in Tätigkeiten, die ich lieber mache, denn dann habe ich ja keine Zeit für das andere :panik: Wenn mich aber etwas wirklich interessiert, kann ich 10-11 Stunden ohne Essen oder Pause (nur Klopausen) an etwas dranbleiben.

Wenn ich also etwas "wollen muss" und sicher gehen möchte, dass ich es auch mache, muss ich mir dafür ganz feste Zeiträume blocken und mich zwingen, die einzuhalten, ob ich will oder nicht. Ähnlich wie @VvJ-Ente das auch geschrieben hat. Nur mit wollen geht es einfach oft nicht und dann muss man sich selbst disziplinieren. Bei mir klappt das mit den Zeiträumen.
 
Ja, wie sefant schon sagt, man muss das als Routine einbauen. Ich ess gegen 16 Uhr bei der Arbeit noch was und geh dann kurz nach Hause gegen 17 Uhr 30, zieh mich ab und los geht's. Dann bin ich gegen 19 Uhr 30 zu Hause, frisch geduscht und kann noch Sachen erledigen oder faulenzen. Wenn man kinder/Hunde etc hat natürlich nicht immer so einfach.

Man muss sich jetzt die ersten mal durchquälen nach einer längeren Pause, aber dann kommt die Motivation fast von selber, wenn man die Fortschritte merkt.
 
Einfach ist das nicht, das geb ich zu. Allerdings für mich eine Notwendigkeit. Wenn ich für den Rest meines Lebens noch eine Lebensqualität haben will, welche ich mir vorstelle, ist das für mich unumgänglich. Mit 30, 40, ist das noch einfacher zu korrigieren, ich hab mir damals nie Gedanken gemacht, weil ich sportlich war und fit. Bin um die Häuser gezogen und hab wahrlich nichts ausgelassen. Hab mich nicht wie jetzt gehen lassen und war nicht faul.

Bei mir ist das jetzt gefühlte 5 vor 12. So mies wie es mir ging, als ich das erste Mal wieder den Magath-Hügel in einem Zug rauf ging, so wie ich mit dem (ziemlich platten) Velo zum anderen Stadtende fuhr, die Steigungen bewältigte, möchte ich mich nicht mehr fühlen.

Ich kann da etwas machen und das ist eigentlich nichtmal besonders schwierig: richtig essen, richtig trinken, bewegen. mehr Energie verbrauchen als zu mir führen.

Für mich ists die Frage: wie gehe ich mit mir selbst um? Mit anderen Leuten gehe ich bedeutend liebevoller um als mit mir selber. Dieser Punkt macht mich nachdenklich. Dieses richtig Futtern, richtig Bewegen, was für die Seele zu tun, ist, so glaube ich mittlerweile, eine Lebenseinstellung.

Vermute, wenn man das mal wirklich begriffen hat, ändert sich schon was. Bin jedenfalls überzeugt daran und ich denke auf meinen Runden viel über mein Leben nach.

Gebe Sefant Recht: wenn man will, findet man sein Plätzchen, wo und wann man trainieren kann. und fixe Zeiten helfen.

War auch heute schon wieder lange zu Fuss unterwegs, was mir gut tat. Die Lust, los zu gehen hielt sich in Grenzen, als ich mal draussen war, sah das anders aus.

Erkenntnis des Tages: Richtig essen, mich richtig bewegen, richtig trinken tu ich nicht für andere, es ist eine BEWUSSTE Entscheidung für mich. Es ist eine Lebenseinstellung und es ist durchaus Liebe zu mir selbst.

Sehr gut formuliert....:thumb:

Meine Zahl an Jahren wird demnächst auch rund....und das will ich natürlich nicht an Körperfülle ebenso haben...:D

Gesundes Essen und bewußtes essen machen da schon viel aus.
Der innere Schweinehund halt...der muß gezähmt werden. Versuche mich auch so viel wie möglich zu bewegen und das 2-3 mal wöchentliche Training zum festen Bestandteil zu machen.
Prioritäten setzten..."ich mach heute Training---ich habe also keine Zeit für was anderes !" Wenn das dann verinnerlicht ist...klappts.
 
Ich versuch das jetzt auch mal, "Sport" als feste Termine in der Woche im Kalender einzutragen. Und zwar mit der gleichen Priorität wie wichtige Behördengänge oder dergleichen.

Ich denke, das Problem liegt auch ein bisschen darin, dass man genau weiß, dass keine unmittelbaren (!!) negativen Konsequenzen drohen, wenn man mal den Trainings-Termin verschwitzt oder vor sich her schiebt.
Höchstens langfristig, aber das ist einem in dem Moment meist egal.

Wenn ich hingegen mal nicht zur Arbeit gehe, weiß ich, dass ich am nächsten morgen u.U. die Kündigung auf dem Tisch habe, deshalb fällt es leichter, dies zu tun und man sucht erst gar nicht nach "Ausreden".
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Erkenntnis des Tages: Richtig essen, mich richtig bewegen, richtig trinken tu ich nicht für andere, es ist eine BEWUSSTE Entscheidung für mich. Es ist eine Lebenseinstellung und es ist durchaus Liebe zu mir selbst.

Das größte Problem bei mir ist das essen und trinken. Ich gehe ausschließlich morgens trainieren. Letzte Woche habe ich es 5 mal ins Studio geschafft. Bin mittlerweile wieder bei einem 3-er Splitt angelangt, käftemäßig aber immernoch Katastrophe.

Tag egal, aber Bsp.Start der Woche:

Montag: Rücken, Bizeps
Dienstag: 45-60 Min Cardio + Bauch
MIttwoch: Brust, Trizeps
Donnertstag: 45-60 Min Cardio
Freitag: Beine, Schulter
 
Montag ne längere Velofahrt absolviert. Hat richtig gut getan. Gestern war ein "recovery day". heute die erste Einheit schon absolviert. Am Abend gehts nochmal raus, mit der Vorgabe, ein Intervall-Training zu machen. Bin gut motiviert. Klug eingekauft. Programm läuft langsam, aber es läuft.
 
Hab jetzt wieder eine 7 ganz vorn auf der Waage stehen :D
2,5kg seit Neujahr abgespeckt. Bin weiterhin beim 16/8-Intervallfasten und habe meine tägliche Schrittzahl um 20% erhöht :)
 

Du Arsch :laugh: Und jetzt lauf!

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