Hans A. Jan
zu gut für die 3. Liga
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1300 Menschen im Kreis Ahrweiler gelten noch als vermisst 
Welche eine Katastrophe
Welche eine Katastrophe
Apropos InszenierungEr inszeniert sich bei Illner quasi schon als Klima-Kanzler:knueppel:
Dachte gerade dir ist ein Zahlendreher unterlaufen, aber der ****** stimmt ja echt1300 Menschen im Kreis Ahrweiler gelten noch als vermisst
Welche eine Katastrophe

1300 Menschen im Kreis Ahrweiler gelten noch als vermisst
Welche eine Katastrophe
1300 Menschen im Kreis Ahrweiler gelten noch als vermisst
Welche eine Katastrophe
23.16 Uhr: Nach der schweren Hochwasserkatastrophe werden im Kreis Bad Neuenahr-Ahrweiler 1300 Menschen vermisst. Das teilte die Kreisverwaltung am Donnerstagabend mit. Eine Sprecherin erklärte, das Mobilfunknetz sei lahmgelegt – und daher gebe es keinen Handy-Empfang und viele Menschen seien nicht erreichbar. »Wir hoffen, dass sich das klärt«, sagte sie zu der hohen Zahl. Zugleich teilte der Kreis mit, dass es weitere Todesopfer gebe. Zahlen wollte die Sprecherin dazu noch nicht nennen.
Nicht zu vergessen das schlimmste Schneechaos in Madrid seit Jahrzehnten oder der katastrophale Tornado an der tschechisch österreichischen Grenze. Wenn die ganzen Klimawandelleugner mit ihrem „ist halt Wetter und gabs früher schon“ Gelaber aufhören und ernsthaft die Augen öffnen würden, würden sie alleine diesen Jahr von etlichen definitiv NICHT normalen europäischen Extremwetter Ereignissen erschlagen werden.Es darf selbstverständlich kein schräger Grund sein sich nicht um einen möglichst weitgehenden Wechsel in der Klimapoilitik zu bemühen, aber ich befürchte, dass wir mindestens einen dieser ominösen Kipppunkte des Klimawandels bzw points of no return längst überschritten haben. Innerhalb kürzester Zeit gab es extreme Dürre, Schnee und nun Regenchaos. Weder habe ich hier (Ruhrgebiet) jemals eine so krasse Hitze erlebt wie in den vorangegangenen Sommern, noch so einen Schneesturm wie letzten Winter oder einen so lang anhaltenden Starkregen wie in der letzten Woche. Ich bin pessimistisch, ganz egal welche Partei rumpfuschen darf. Wir sollten vielmehr lernen, unsere Situation als das zu begreifen was sie ist, nämlich ein Ausnahmezustand, in dem die konsumistische Dekadenz und ein immer höher, besser, weiter völlig fehl am Platze ist.
Muss man bei dem Thema jetzt ernsthaft wieder Politik ins Spiel bringen und seine Antipathie ausleben?
Absolut erschreckende Bilder einfach nur
Bei diesem Thema geht es nicht um Co2, sondern um Natur- und Flächenschutz. Dem Hochwasser ist es egal, wie viel wir Co2 einsparen.Deutschland hat sicher nicht genug getan beim Klima, allerdings produziert Deutschland gerade mal 2% des weltweiten co2 und auch eine Reduzierung des co2 auf Null in Deutschland würde die weltweite co2 Uhr nur etwa um drei Jahre zurückdrehen.
Naturlich ist Deutschland trotzdem mit Schuld weil sie sich weigern trotz Wohlstands mit gutem Beispiel voranzugehen und dadurch andere es auch leichter haben zu verweigern, aber auf solche Katastrophen hätte eine Reduzierung des deutschen co2 auf null nur relativ geringe Auswirkungen, da in 3-4 Jahren der weltweite Anstieg diese ersparnis wieder aufgefressen hätte.
Wie gesagt muss Deutschland und die EU natürlich mehr tun, auch um mehr Druck auf andere Länder zu machen, aber wenn es um konkreten Schutz vor solchen Katastrophen geht müssen in den nächsten 20 Jahren erst einmal andere Maßnahmen her die hier lokal helfen
Das muss es definitiv. Allerdings sollte es eben um mögliche Maßnahmen gehen, wie du ja mit z.B..
Ja, dieses Thema muss politisch ausgetragen werden, weil genau das unsere Zukunft sein wird.
eiinige richtig anregst. Ich glaube, wir tun der Sache, uns selbst und der Diskussion im Forum keinen echten Gefallen, wenn wir hier jetzt genau das tun, was wir Politikern vorwerfen: nämlich diese Katastrophe für Wahlkampf zu nutzen.Vernünftige Maßnahmen um solche Katastrophen abzumildern:
- Bäche und Flüsse renaturieren
- Moore wieder bewässern
- Auwälder schaffen
- Flächenversiegelungen an Gewässern stoppen
- Deiche anlegen
Und eben das ist für mich das größte Problem, wenn es darum geht, als Wissenschaftler oder auch als vernunftbegabter Politiker die Menschen von der Notwendigkeit von Verhaltensveränderungen zu überzeugen. Der Mensch ist einfach nicht dafür gemacht, mit abstrakten Bedrohungen umzugehen. Das hat man bei Diskussionen um Atommülllagerung gesehen, beim Klimawandel oder auch bei Corona.Der Klimawandel bleibt weiterhin abstrakt.
Richtig, das wollte ich hören. Mit einer Baerbock an der Spitze wäre endlich alles perfekt. Das Klima würde in Zukunft einen Bogen um Deutschland machen. Dazu ihre Glaubhaftigkeit und Kompetenz, unschlagbar!
Und eben das ist für mich das größte Problem, wenn es darum geht, als Wissenschaftler oder auch als vernunftbegabter Politiker die Menschen von der Notwendigkeit von Verhaltensveränderungen zu überzeugen. Der Mensch ist einfach nicht dafür gemacht, mit abstrakten Bedrohungen umzugehen.
Findest du? Ich hab schon den Eindruck, die Menschen checken, dass die Kacke generell gewaltig am dampfen ist. Ich seh das Problem eher darin, dass viele offenbar der Ansicht waren, dass der Klimawandel ihre Generation noch nicht so hart treffen wird, beziehungsweise eine Industrienation wie Deutschland die schlimmsten Auswirkungen vorerst noch abfedern kann. Die Länder mit dem höchsten Katastrophenrisiko im Hinblick auf Effekte des Klimawandels sind Inselstaaten oder Länder in Zentralafrika. Ich bin der subjektiven Ansicht, dass eine weit verbreitete Denke, salopp formuliert, lautet: "Mir doch latte, ob ein paar ***** oder kommende Generationen zu leiden haben, solange ich kein Iota meiner Lebensqualität aufgeben muss." Das lässt sich halt schlecht laut aussprechen, weil die bösen, bösen Bessermenschen dann sofort wieder einen gemeingefährlichen Shitstorm loslassen.
Und da fängt dann das Dilemma an. Denn dagegen, dass etwas gegen den Klimawandel getan werden muss, lässt sich nur schlecht argumentieren. Mit der Behauptung, dass es keinen menschengemachten Klimawandel gibt, steht man heute ob der erdrückenden wissenschaftlichen Fakten jedenfalls eher auf verlorenem Posten. Der eine oder andere nuschelt noch ein "übertriebene Klimahysterie" oder "blöde Ökofaschisten" in seinen Bart. Aber dass es den menschengemachten Klimawandel gibt und seine Auswirkungen negativ sind, ist denke ich weitgehend Konsens. Das mag eines schönen Tages, wenn die Maßnahmen und Vorgaben einschneidender werden, anders aussehen. Dann zerrt man womöglich wieder jeden "Abweichler", der sein im Kopp-Verlag erschienenes Buch promoten möchte, vor die Kamera und fragt: "WARUM WERDEN DIESE KRTISCHEN STIMMEN NICHT GEHÖRT??? WARUM WIRD JEDER, DER NICHT MIT DEM STROM SCHWIMMT, MUNDTOT GEMACHT???". Aber Stand jetzt seh ich das noch nicht.
Aktuell wird im Hinbick auf Maßnahmen gegen den Klimawandel eher die Schiene gefahren, dass man sich erst rühren will, wenn "die Anderen" aus dem Quark kommen. "Warum müssen wir verzichten, während die Schlitzaugen in Saus und Braus leben?" Und auch sonst wird alles getan, um die Verantwortung weiterzureichen: SUV-Fahrer zeigen auf Kreuzfahrtschiffe, die zeigen auf Flugreisende, die zeigen auf pupsende Kühe, die zeigen auf abgeholzte Regenwälder in Brasilien, die zeigen auf Kohlekraftwerke in Deuschland und dort fragen die Politiker pampig, wie denn dieses Mode-Thema jetzt so plötzlich hochgehypt werden konnte. Am Ende klopfen sich alle auf die Schulter und versichern sich, dass man da ja jetzt nicht von heute auf morgen was machen kann. Denn: Was soll nur aus der Wirtschaft werden? Kann nicht auch mal jemand an die Kinder denken? Und überhaupt: Wenn alle nur ein bisschen Schuld haben, hat ja eigentlich keiner so richtig Schuld, oder?
Beliebt ist auch, nicht gegen Maßnahmen gegen den Klimawandel zu argumentieren, sondern sich an polarisierenden Stellvertretern grüner Politik abzuarbeiten. Selten auf sachlicher Ebene: Höhö, Gretha ist schon mal Flugzeug geflogen! Hihi, Luisa hat ein Iphone! Hehe, ich hab, welche von den Fridays-for-Future-Bälgern im Mc Donalds gesehen (der so ziemlich dümmste Vorwurf der Forengeschichte)! Was man mit derlei geistigen Tiefflügen konkret über "grüne Forderungen" aussagen möchte, bleibt ja absichtlich im Vagen. Die Stoßrichtung scheint mir aber zu lauten: "Da schaut's her: Wir haben die Heuchelei enttarnt. Selbst die Posterboys und Girls eurer Verbotsbewegung sind nicht perfekt. Solange die Moralapostel und sich nicht alle den Arsch mit Tannenzapfen abwischen, muss sich auch niemand umstellen".
Die Hoffnung bleibt, dass die jüngsten Katastrophen im einen oder anderen Kopf zu einem Umdenken geführt haben. Und sei es nur aus zutiefst egoistischen Gründen und der Erkenntnis, dass wohl nicht nur "die Anderen" oder kommende Generationen vom Klimawandel betroffen sein werden.