Der Wetter-Thread


Da hätte man durchaus selbst drauf kommen können. Die Frage ist ja nicht nur, ob man hin kann... sondern ob man hin sollte, wie du selbst schon sagtest. ;) ....
Es waren 3 Zimmer gebucht in der Ecke und wir verfügen alle über langjährige Ortskenntnis. Schleiden ist halt eine Frage: wo liegt das gebuchte Hotel?

Schleiden-e.jpg


Dass unser inzwischen mehrfach verschobenes Treffen erneut ausfiel, stellte sich tatsächlich erst heute früh heraus.

Und selbstverständlich wäre es auch extra doof gewesen, uns jetzt dort zu treffen.
 
Wenn ich Politiker höre, die "unbürokratische Hilfen" ankündigen, möchte ich auch sofort irgendwas kaputtmachen. Da werde ich mich vermutlich aus erster Hand von überzeugen können, wie lange und umständlich das in Wahrheit ablaufen wird...

Immerhin sieht es so aus, als würde die Steinbach halten. Das ist ja schon mal was.
 
Was hast du erwartet?
Eigentlich nix, aber über den hashtag #erftstadt und Verlautungen des Reg. Präsidiums Kölns wenigstens ein ständiges aktuelles Bild der Lage.
Eben weil mir diese ganzen Eifelbäche von Ahr, Urft, Sauer, Nette oder Kyll so vertraut sind, um mir die Szenerie anhand verfügbarer Infos vor Augen zu führen.
Du bist echt die Renitenz in Person. :sleep:
In dem Fall ja. Wenn etwas geplant ist, dann wird das auch gemacht. Und wenn nicht, dann gibt es einen triftigem Grund.
 
Alles gute Ansätze die vom freien Markt so lange ad absurdum geführt werden, bis es nicht mehr einträglich genug ist oder Verbote erlassen werden. Es gibt eine unendliche Zahl an Produkten, Waren, Gütern, Rohstoffen und Dienstleistungen die reglemtiert werden müssten, damit das findige Unternehmertum nicht auch noch aus dem letzten grünen Flecken auf Erden Profit auf Kosten der Allgemeinheit generiert.

Solange wir in einem derartigen Wirtschaftssystem leben, wird das auch so sein. Andere Systeme bedingen allerdings eine Art "Umerziehung" der Menschen, was ich, mal abgesehen von ethischen Bedenken, für deutlich schwieriger halte, als entsprechende Steuermittel zu finden, um umweltschonende Produkte finanziell attraktiver zu machen.
 
Rechenmodelle bezüglich Dauer von Ausstiegszielen müssen dringendst modifiziert werden.

Nicht wirklich. Prinzipiell sehen wir nichts, was nicht in der Form zu erwarten ist. Ein Zunahme von extremen Wetterereignisse ist exakt eine Folge des Klimawandels. Ja, der Klimawandel wird immer stärker bemerkbar, aber es ist jetzt nicht so, dass Wissenschaftler davor nicht schon seit mittlerweile Jahrzehnten warnten.
 
Bei diesem Thema geht es nicht um Co2, sondern um Natur- und Flächenschutz. Dem Hochwasser ist es egal, wie viel wir Co2 einsparen.

Wir müssen den CDU/FDP Flächenversiegelung ist Wirtschaftsaufschwung und Klimaschutz Fetischismus im September beenden, weil dieser kann nämlich für viele Bürger sehr kritisch enden. Dort wo die Natur halbwegs intakt ist, macht das Hochwasser wenig schaden. Dort wo Flüsse nicht kerzengerade fließen, sondern kurvenreich mit teils natürlichen kleinen See und Auen geprägt sind, fallen Hochwasser deutlich schwächer aus.

Genau dort müssen wir ansetzen. Allerdings befürchte ich dass Laschet das zum Anlass nehmen wir und große riesige Dämme errichten wird, die am Ende allen schaden. Der Mensch, der optisch leiden wird, die Natur, die noch mehr industrialisiert wird.

Eig müsste man bereits bei der Forstwirtschaft anfangen und gerade im Einzugsgebiet von großen Gewässern auf naturnahe Flüsse setzen anstatt auf plattgefahrene Waldwege. Die Landwirtschaft müsste massig Flächen abgeben, damit wir die Bäche renaturieren können. Wir müssten anstatt auf Einzelwohnungen auf Hochhäuser ohne Keller setzen.

Außerdem wäre es sinnvoll in Städten Grünflächen anzubauen, damit auch dort Wasser versinken kann. Dürre, kaputte Böden, Flächenversiegelung, zu stark bewirtschaftete Flächen (Wald, Wiesen, Äcker), starke Regenfälle = Katastrophe mit Ansage. Aber hey, wählen wir halt CDU und FDP, wir müssen ja den Wohlstand vor einem Linksbündnis schützen (y)

Das ist Leider so, ja. Bauland direkt am Fluss ist halt besonders Teil und teuer und man hat den Flüssen das schwemm und Auland weggenommen weil man dieses Land gewinnen wollte.

Die Frage ist halt was man da macht, denn das Land am Wasser gehört ja jemandem und die geben es ungern ab, aber eigentlich gehört das Land halt dem fluss:).
 
Ich denke so langsam wäre es durchaus angemessen viele Dinge zB materialistischen Exzess einfach zu verbieten, wenn gleichzeitig an anderer Stelle so viel Raum da ist sich frei entfalten zu können, ohne dabei unser aller Lebensgrundlage in einer großen Sause zu verblasen. Die allermeisten Menschen sind wie große egoistische ungezogene gierige Kinder, denen kaum mehr Mündigkeit zuzugestehen ist als tatsächlichen Kiddies, einfach weil sie Null Ahnung haben und ihnen alles ****** egal ist solange sie ihr fettes Stück vom Kuchen kriegen. Und so finde ich sollte man sie denn auch behandeln dürfen. Also zumindest vor dem Hintergrund der anstehenden Aufgaben.
 
Ich denke so langsam wäre es durchaus angemessen viele Dinge zB materialistischen Exzess einfach zu verbieten, wenn gleichzeitig an anderer Stelle so viel Raum da ist sich frei entfalten zu können, ohne dabei unser aller Lebensgrundlage in einer großen Sause zu verblasen. Die allermeisten Menschen sind wie große egoistische ungezogene gierige Kinder, denen kaum mehr Mündigkeit zuzugestehen ist als tatsächlichen Kiddies, einfach weil sie Null Ahnung haben und ihnen alles ****** egal ist solange sie ihr fettes Stück vom Kuchen kriegen. Und so finde ich sollte man sie denn auch behandeln dürfen. Also zumindest vor dem Hintergrund der anstehenden Aufgaben.

Klingt schon schlüssig. Wäre aber doch im Grunde genau das Gegenteil von dem Prinzip, auf dem das vorherrschende (Wirtschafts)system beruht.
 
Dieses Alten-Bashing geht mir echt gewaltig auf die Nüsse. Alles Egomanen, denen die eigenen Enkel am Arsch vorbeigehen, während bei den jüngeren natürlich alle umweltbewusst leben und diese z.B. niemals nicht nach Malle zum Saufwochenende fliegen oder sich quasi wöchentlich das nächste Smartphone kaufen müssen.

Über das sozialverträgliche Frühableben sollte man mal wieder sprechen. Das wäre mal ein Beitrag der Älteren. Stattdessen gehen die zur Wahl und wählen, was sie wollen.

Ach, lass mich raten...unter den 40 Topökonomen war nicht zufälligerweise Bernd Raffelhüschen, der sich seit Jahrzehnten die Taschen mit Kohle der Versicherungsindustrie vollstopft und dann ganz uneigennützig ebenfalls seit Jahrzehnten vor dem Kollaps der Rente, der nur durch Milliarden für die Versicherungsindustrie abgewendet werden kann, warnt? Zumindest will ich hoffen, dass da kein Mensch über 40 dabei war.

Das war kein „Alten-Bashing“. Lediglich die nüchterne Feststellung, dass wenn Politiker sich nicht einmal mit anstehenden Herausforderungen in 2025 befassen wollen es doch logisch und nahe liegt, dass Ü-60 nicht leicht von den Problemen in 2050+ tangiert werden wollen, unabhängig davon dass die Probleme ja jetzt schon da sind wie man am weltweiten Klima erkennen kann. Aber selbst ein Laschet macht keine Politik für 2025+, sondern für die aktuelle Situation und die aktuelle Wählerschaft.

Nur nochmal um das klar zu formulieren: Die Tatsache, dass die Grünen jetzt nur noch bei 20% liegen und die CDU bei 30% liegt in erste Linie daran, dass die Alten Wähler den Großteil ausmachen und zudem eher CDU wählen. Eine reine U-30 Wahl würde doch ganz klar anders ausfallen.
 
Hoffentlich ist bei @Giftpilz und @Kirsten noch alles okay.

Ich würde sagen, riesen Glück im Unglück. Keller komplett voll, 10cm mehr und das Erdgeschoss wäre voll gelaufen. Wir haben etwas höher gebaut, das war die Rettung. Die Nachbarn hatten fast alle das Erdgeschoss auch 10-20cm voll..
Wir haben heute fleißig geschleppt und gepumpt, hatten Gott sei Dank viel Hilfe von Freunden. Morgen gehts weiter.

Verglichen mit Altenar oder Euskirchen, wo ja ganze Hausreihen eingestürzt sind und es so viele Tote und hunderte Vermisste gibt, ist Eschweiler am Ende noch "gut" weggekommen
 
Ich hoffe in den entsprechenden Regionen in Salzburg, Oberösterreich, Tirol und Niederösterreich bereitet man sich teils auch auf das schlimmste vor... und natürlich hoffe ich auf möglichst viel Regen im Osten und Südosten Österreichs, wir bräuchten jeden Tropfen dringend!
 
Klingt schon schlüssig. Wäre aber doch im Grunde genau das Gegenteil von dem Prinzip, auf dem das vorherrschende (Wirtschafts)system beruht.

Ich bin ja für die Schaffung einer Art Wirtschaftsverwaltungsrates, der sich zu weiten Teilen aus Wissenschaftlern zusammensetzt, weitreichende Kompetenzen erhält und der versucht alle möglichen Wirtschaftsbereiche neu zu denken und zu planen und deren Vorgaben weitestgehend umgesetzt werden müssen.

Dazu am besten mit internationaler Ausrichtung, so dass sich zB andere Länder aus freien Stücken dazu entscheiden können sich einem solchen Projekt anzuschließen, ganz egal wo auf der Welt. Das würde für die Bevölkerung vieler ärmerer Länder mit ihren korrupten und unfähigen Regierungen (nicht dass sie hier viel weniger korrupt und unfähig wären) durchaus Sinn machen.

Ich glaube, dass eine solche Institution in Anbindung an die Hochschulen, die quasi das Personal ausbilden und den Raum für die entsprechende Forschungsarbeit bereitstellen, unglaublich viel Potential birgt und dass gerade auf dieser Ebene eine Aufbruchsstimmung bei jungen Leuten erzeugt werden kann. Nach dem Motto "Hier ist der Place to be, hier könnt ihr wirklich etwas bewegen".
 
Der Pegel entlang der Erft zwischen Kerpen, Bergheim und Bedburg ist dagegen nicht so stark angestiegen, wie befürchtet. Der Erftverband hatte in der vergangenen Nacht mit einer Hochwasserwelle gerechnet. Der Kerpener Bruch, ein großes Naturschutzgebiet mit Wald, Wiesen und Feldern, habe die Hochwasserwelle aufgefangen, sagt der Erftverband. 100 Kubikmeter pro Sekunde waren für Bergheim und Bedburg angekündigt.


Ach, was für eine Überraschung dass Naturschutzgebiete und Extensivgrünland Hochwasser aufhalten können..

Aber gut, hören wir auf Laschet und Lindner und bauen bauen und bauen und bauen. Es muss sich ja jeder ein Haus leisten können.
 
bin dieses Wochenende bei meinen Eltern zu Besuch, und es ist wohl leider wieder mal soweit. Die Pumpe im Keller läuft schon ... wird ne lange Nacht.
 

Das war leider zu befürchten, angesichts der Regenmengen im Raum Berchtesgaden und auf Salzburger Seite und von dem, was noch prognostiziert ist, wird das noch schlimm werden die nächsten 24h.. auch die Stadt Salzburg könnte vom Hochwasser betroffen sein, da steigen die Pegel rasant.

In Wien gabs bei der Messstation Hohe Warte vorhin binnen einer Stunde während eines Gewitters 50L Regen, was die größte Regenmenge seit 1982 ist, die in Wien innert einer Stunde gemessen wurde. Mittlerweile gab es noch ein weiteres Gewitter von Osten her... echt verrückt, 4 Monate praktisch Dürre und dann kommt alles an ein zwei Tagen auf einmal runter. Gibt auch hier schon Berichte von Überflutungen

edit: ok 80L Regen binnen 3h Station Wien-Hohe Warte... absurd :crazy:
 
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